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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Blinde Begegnung (Teil II)
Eingestellt am 09. 11. 2003 20:22


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Venus
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Blinde Begegnung (II)

Feiner Nieselregen hat die sonst eher lichte Waldgegend in einen trüben Schleier gepackt. Die Luft riecht nach Schnee, der sich zudem noch in eisigem Wind ankündigen will und der Himmel hört nicht auf, unerlässlich graue Wolken auszuspucken.

Ihr Auto hat sie ein Stück entfernt geparkt und wegen dem unsicheren Fußmarsch, über den im Moment mehr schlecht als recht zugängigen Waldweg, sind die schwarzen, dünnen Absätze ihrer Lackschuhe beinahe nicht wieder zu erkennen. Sie fröstelt sehr, zittert und spürt das unangenehme Reiben ihrer aufgerichteten Brustspitzen an zuviel kaltem Stoff. Nervös zieht sie sich den Mantel enger um ihren Oberkörper und irgendwie scheint es ihr so, als möchte sich dadurch auch etwas fester um ihren Hals schnüren.
Energisch stopft sie ihre kalten, zu Fäusten geballten Hände in die Manteltaschen wie, um damit die eigene Unsicherheit zu unterdrücken. Und das konfuse Durcheinander, das in ihrem Kopf kämpft.
Sie zerrt. Die wilde, unbekannte Erregung, zusammen mit der rĂĽcksichtslosen Neugierde. An ihrer Angst. An diesem undurchsichtigen Tag, der ihr jetzt beinahe wie bestellt erscheint.
Sie wird es tun.
Etwas, das sie in ihren Gedanken und Wachträumen schon so oft getan hat. Das ihr fremd ins Vertraute klopft und vertraute Fremde heuchelt, wie ein gemeiner Betrüger.
Der sie ist.
Irgendwie.

Mit beiden Händen wischt sie sich die feuchte Luft aus dem Gesicht; als könne sie sich dadurch auch die Angst wegnehmen. Sie treibt sich selbst voran. Sie will sie, diese Lust, diese neue und unbekannte, die sich immer drängender und fordernder, wie ein tiefer Sumpf in ihr breit macht.

Und völlig unerwartet spürt sie den Regen zwischen ihren Beinen.

Aufrecht und mit dem Hauch Stolz, der ihr Eigen ist, betritt sie die Halle und nickt flüchtig zu dem jungen Mann am Empfang. Im nahe liegenden Waschraum säubert sie mit schnellen Handgriffen ihre schwarzen Schuhe, überprüft noch einmal den Sitz ihrer Strümpfe und vermeidet den Blick in den Spiegel. Alles getan. Alles schon lange entschieden.
Sie macht sich auf ihren Weg und steht dann wirklich vor dem Zimmer mit der Nummer 16.
Wie zu Gast in einem fremden Traum, bindet sie sich den schwarzen Seidenschal, der bislang leicht, wie Federn eines fremden Vogels um ihren Hals lag, über ihre Augen. Sie hört sie wieder, diese raue, dunkle Stimme, die ihr diese Aufgabe mehrfach auftrug. Noch einmal kämpfen Angst und Widerspruch um hastige Atemzüge und - mit der sonst so nüchternen Klarheit. Nichts Wirkliches weiß sie. Auch nicht von diesem Fremden, dessen Name so falsch sein mag, wie der ihre.
Die plötzliche Dunkelheit um sie herum, nimmt sie gefangen und ihre Sinne schärfen sich. Sie klopft. Und hört, wie sich die Tür öffnet.
Eine Hand greift sicher nach der ihren, führt sie langsam in den vor ihr verborgenden Raum, während sie gleichzeitig noch wahrnimmt, dass hinter ihr die Türe, wie mit einem leisem Seufzen, wieder ins Schloss rutscht.

Und wie auf ein verborgenes Zeichen spĂĽrt sie erneut den tropfenden Regen zwischen ihren Beinen.

Sie steht in diesem Zimmer, das sie nicht sehen kann, und aus der Stille die sie umgibt, hört sie den Atem des Mannes. Sie ahnt beinahe nur, wie er die Luft leise durch seine Zähne zieht und sie riecht etwas, das sie an gutes, altes Holz und dampfende Erde erinnert. Sie zwingt ihr inneres Auge in behutsames und friedliches Grün. Und spürt - seine Hände auf ihren Armen, die lose von ihrem Körper herabhängen; merkt, wie er behutsam beginnt, den Mantel von ihren Schultern zu streifen. Leises Rascheln begleitet das Schweigen im Raum, als der Stoff zu Boden fällt.

Jetzt sind sie zum ersten Mal wirklich nah. Diese fremden Hände. Und sie berühren sacht, beinahe nur wie geahnt ihr Gesicht. Warme Fingerspitzen konturen ihre Lippen, wandern über Nasenflügel, finden sanft und nur für den Hauch eines Moments ihren Hals. Streichen wie zufällig über ihre Ohren und verlieren sich dann in ihrem Haar. Unter dem strengsanften Zug seiner Hände fällt ihr Kopf leicht zurück und sie stöhnt, ganz bestimmt auch erschrocken, leise auf.
Sie kämpft mit dem Drang ihn zu berühren. Sich festzuhalten, an ihm, an etwas, das sie aus der Dunkelheit befreit, die sich mit wiederkehrender Angst auf ihre Brust legt .
Und schon lösen sich seine Hände, jetzt wieder ganz sanft, aus ihren Haaren und legen sich behutsam auf ihren Rücken. Sie spürt beinahe wie er sie betrachtet. Sein Atem erreicht sie nur gedämpft und sie erkennt dadurch den Abstand, der sie immer noch von einander trennt. Ein leises Zippen belebt die Stille zaghaft und nur von ungefähr. Er hat den Reißverschluss ihres Kleides geöffnet und wieder bewegen sich seine Hände auf ihren Schultern so, dass der glatte Stoff des Kleides, an ihren Hüften entlang, zu Boden fließt.
Jetzt zittert sie wieder, wie draußen auf dem Weg hierher. Aus so vielen Gründen, dass sie sich für einen kurzen Augenblick fragt, wie es möglich ist, jetzt zu denken. In so einem Moment, der jegliches Denken verbietet. Oder dem es ausgeschalten wurde. Wie ein Radio, mit unerwünschtem Sender.

„Du bist so schön, wie ich es mir gewünscht habe“ dringt ganz plötzlich und aus dem schwarzen Nichts die Stimme an ihr Ohr. Leise, rau, beinahe nur ein Flüstern und dennoch zerreißt sich die Stille in dem Augenblick beinahe schmerzhaft. Sie spürt wie ihr Körper zuckt. Und im gleichen Augenblick weiß sie





den Regen, jetzt warm zwischen ihren Beinen.

Sie steht noch immer unbewegt an der selben Stelle und ahnt, wie er hinter sie tritt. Nun fühlt sie zum ersten Mal seinen Körper an dem ihren. Fest umschlingt er mit beiden Händen ihre Brüste und presst sich unvermittelt an sie. Sie spürt jetzt, dass er nackt ist. Groß. Und auch seine behaarte Brust, an ihrem Rücken. Diese schwache Berührung, lässt für sie die Körper einen Herzschlaglang verschmelzen. Sie weiß nicht, wessen Härchen es sind, die sich aufstellen, fühlt sein Reiben, als er leicht in die Knie geht und sich wieder erhebt und dabei sein Glied mit nachhaltigem Druck an ihr Gesäß drückt. Ihre Brüste wiegen sanft in seinen Händen und unvermittelt presst und dreht er ihre hart gewordenen Brustspitzen durch den dünnen Stoff ihres BHs. Zusammen mit dem fahrigen Zucken ihres Körpers stöhnt sie erneut auf und hört, wie er den Atem wieder, jetzt aber merklich schärfer, einzieht. Sie taumelt und lehnt sich leicht zurück.
Für einen kurzen Augenblick stehen beide Körper regungslos. Nur ihr beider Atem und die Stille.
Geschickt öffnet er die kleinen Häkchen ihres BHs am Rücken und seine Hände streifen die dünnen Träger über ihre Schultern. Sie fühlt seinen Atem wieder auf ihrem Gesicht und seine Nähe lässt sie erneut wanken. Wieder will sie nach ihm greifen; sanft aber bestimmt hält er sie auf.
„Vertrau mir…“ flüstert die dunkle Stimme und sie merkt im gleichen Augenblick, wie sich kühler, glatter Stoff um ihre Handgelenke legt. Undeutlich will es ihr in den Sinn, dass er jetzt vor ihr, auf dem Boden kniet.

Wirkliche Angst hat sie.
Doch sie will, dass sie da ist. Alles will jetzt so sein. Sie spürt dieses ziehende Verlangen. Diese Lust und den Irrsinn. Langsam und unbeirrt kriecht das Wollen in ihr weiter. Durch sie hindurch. Und zurück. Es belegt ihr Hirn, wattiert die Klarheit und lässt sie nur noch leben. Erleben, wie alles in und aus ihr einzig - Körper wird.

Mit einer beinahe unerträglichen Langsamkeit, wandern seine warmen Hände über ihren Po, kneten mit festem Druck die straffe Haut und schieben den winzigen Stoff ihres Slips von ihren Hüften; der dann irgendwie zögernd ihre Knöchel erreicht und zu Boden rutscht. Sie fühlt seine Lippen auf den Außenseiten ihrer Schenkel und ihre Brust hebt und senkt sich schwer. Das Atmen wird schwer. Sein Mund sucht sich weiter nach oben und seine Zunge leckt jetzt feucht die winzige Kuhle ihres Bauchnabels. Hände öffnen den Hüftgürtel und die leichten Klammern die den dünnen Rand der Strümpfe halten wollen.
Sie steht jetzt vor ihm, nur noch in diesen feinen Strümpfen und ihren schwarzen Schuhen, deren spitze Absätze sich in den Teppich bohren. Die ihr, so mag es scheinen, den noch einzig möglichen Halt vermitteln.

Seine Hände berühren erneut ihre Brüste, kneten sie leicht, streicheln und wiegen sie, bevor er ihre hart aufgerichteten Spitzen wieder fester zwischen Daumen und Zeigefinger dreht.
Sie ahnt, wie er sich erneut erhebt und sie spĂĽrt

wie sich der Regen zwischen ihren Beinen, jetzt unaufhaltsam, in ihren StrĂĽmpfen verliert.

Starke Hände tragen sie und lassen sie vorsichtig auf dem kühlen Stoff des Bettlakens nieder. Sie liegt auf dem Rücken und hört ihren Puls in den Ohren rauschen. Wie durch dicken Nebel drängt sich wieder diese kehlige Stimme, die unaufhörlich zu flüstern scheint:
„Vertrau mir…ja...vertraue...fallen…Frau…du…ja…lass dich fallen…ergib dich…in mich…gib…dich…mir…wir…jetzt…“.

Alles erscheint ihr irreal.
Plötzlich dröhnt nur noch Angst in ihrem Kopf, das Schluckchen scheint beinahe nicht mehr möglich. Ihre Kehle ist viel zu trocken, die Welt viel zu dunkel, die Fremde zu groß. Die Lust einem Zittern gewichen, das nur noch schreien möchte. Sie wünscht sich nur noch aufzuwachen, aus diesem Traum, der solange ihr Leben mitbestimmt hat. Sie reißt die Augen unter der schwarzen Binde auf und registriert, beinahe mit einer an Wahnsinn grenzenden Klarheit - nur Dunkelheit. Und die deutlich. Sie spürt, wie der Mann über ihr energisch ihre Schenkel spreizt. Durch den dünnen Stoff ihrer Strümpfe fühlt sie, wie sich wieder kalte Bänder um ihre Fußfesseln legen, ahnt gerade noch, wie er die Seide von ihren Händen befreit, um sie, unmittelbar danach, weit von ihr gestreckt, wieder zu verknoten. Ihr Stöhnen wird laut. Sie möchte wirklich schreien; findet den Zugang zu ihrer Stimme nicht mehr. Hilflos windet sie sich in den bestimmten Fesseln, die sie streng und beinahe unbeweglich in das Bett zurückdrängen.
„Ruhig, sei ruhig, atme! Fest! Gleichmäßig! Ich bin hier, alles ist gut…sschht...nichts kann dir geschehen!...ich bin hier…vertrau mir…ich tu dir nicht weh…sssscht…“
Die energische Stimme holt sie beinahe zurück, in ihre andere Welt. Der hypnotische Singsang, mit dem er weiter zu ihr hindurch dringt; das heisere Mahnen…
Und ihre verstopften Gedanken machen langsam kehrt, drehen sich um, aus ihrer kalten Angst. Finden zurück…
„…das Wort - !“ denkt sie noch „mein Gott, das Wort…“ und dann hört sie ihn, erlösend, leise, aber bestimmt:
„Wolken! ssschht...Wolken!...Frau…atme…Wolken! Alles ist gut, alles ist wirklich gut...Vertrau mir...ssscht…“
Und sie fällt zurück - und vertraut .

Sie spürt seinen Atem auf ihrem Gesicht, weiß seinen Körper beinahe berührungslos über ihrem, kann seinen Duft fast auf ihrer Zunge schmecken und fühlt seine Hände beruhigend über ihr Haar gleiten.
„Du bist schön…Herrgott, ja, du bist aufregend…du bist mein wahrer Traum, hörst du?...und ich bin deiner...!“ raunt die heisere Stimme. „Ich begehre dich, ich will dich! Und du – du – willst - mich!“.

Endlich kĂĽsst er sie.
Fordernd.
Seine Zunge spielt mit ihren Zähnen, massiert sinnlich ihr Zahnfleisch und verliert sich nass in ihrem Mund; sucht ihren Hals, bohrt sich hart in ihre Ohren, leckt ihre Achselhöhlen, warm, feucht... seine Hände, ständig heiß und an keine Grenzen der Lust gebunden; ihre Brüste, ihr Bauch, ihr Haar, ihre Arme, ihre Hände, ihre Zehen, ihr Leben, ihre Sinne; ein einziges Streicheln. Berühren. Erfahren. Erleben. Lernen. Ein Wunder will das nächste. Ein Schauer. Ein nächster. Ein lautes Atmen. Ein Luftholen über Atemlängen. Ein Beben. Ein Ersticken. Wieder. Wieder. Und wieder das Ziehen seiner Finger an ihren Brustspitzen, die jetzt fast wund sind, vor Erregung. Erregung. Erregung. Die sie endlich komplett und zurück; zurück; zurück in ihr zaubervolles Reich…

Er kniet nun wohl zwischen ihren gespreizten Schenkeln, sie hört das Reißen des Plastiks, ahnt wie das Kondom über sein Glied gleitet. Und dann fühlt sie, wie er sein Gesicht in die kurzen Haare ihres Schamhügels presst. Seine Zunge leckt an der Feuchtigkeit, ihren glattrasierten, vollen Schamlippen und drückt sich fest an die rosa glänzende Kuppe ihrer Perle. Ihr Becken bewegt sich rhythmisch auf ihn zu, sie stöhnt, zuckt, zittert und windet sich in ihren Fesseln. Sein Daumen reibt unerbitterlich den Muskelring am Eingang ihrer Vagina, dringt ein, ertastet ihre Wände, streichelt ihren Muttermund. Ein anderer, feuchter Finger will gleichzeitig in ihren Anus, ertastet die dünne Haut, die beide Höhlen trennt, währenddessen - kreisende Bewegungen der Zunge auf ihrer Klitoriswurzel, eine Zunge, die alle Verstecke, Falten und Vertiefungen erfühlt. Sein Gesicht in ihrem Nass vergraben, schmeckend, trinkend… Ihre Hüften bewegen sich immer schneller, in kleinen Stößen gegen seine Hände; gegen seinen Mund…
Rieseln, Pochen, Schaudern, Schmerz. Und sie fühlt sie. Ganz deutlich. Diese riesige Welle, die sie unter sich begraben wird. Die sie einsaugt, ausspuckt und wieder in sie zurückkriecht. Um sich dann endlich und unendlich, bebend, in ihr auszubreiten. Sie hört sich selbst schreien, weinen. Und verliert sich, zuckend, in ihrem eigenen Wimmern. Endlich. Endlich. Endlich, als ihr Höhepunkt, erlösend, ihren Körper verlässt.

Er beugt sich wieder über ihr Gesicht, sucht ihre vor Erregung trockenen, schon fast brüchigen Lippen. Zähne schlagen ineinander, Zungen drängen, dringen ein und sie trinkt. Ihre eigene Lust. Aus seinem Mund.
Seine Nägel graben sich in ihren wehrlosen Körper, schieben sich unter ihren Po, heben ihr Becken leicht an, und dann stößt er. Seinen Schwanz, hart und unverhofft, unendlich tief, zwischen ihre weit geöffneten Schenkel. Herzknallend. Wolkenzerfetzend. Knochenkrachend. Und ihr eigener Schrei klirrt in ihren Ohren, wie scharf gesprungenes Glas.

Sein salziger Schweiß tropft auf ihr Gesicht und ihre Lippen. Und vermischt sich mit dem samtig intensiven Geschmack des eigenen Irrsinns auf ihrer Zunge. Fremd und ganz nah, schon ewig und ganz neu. Ihr Stöhnen und Zucken, sein Zittern und Pulsieren, ihre Höhle, die brennt und fließt und tief innen schmerzt. Kreisende und stoßende Bewegungen der Hüften im Einklang – ein wahnsinniger Tanz. Von den Zehen bis zu den Haarspitzen, vor und zurück. Wieder und wieder. Hinein - ins Unendliche.
„Willst du es?“ stöhnt er, „Komm! Sag mir, dass du es willst!“ und ihr „Ja!“ versiegt in ihrem Gehirn und ihr Mund wimmert nur noch grenzenlose Ohnmacht. Er krallt sich in sie, brennender Pfeil in glitzernder Sphäre, zum Zerreißen gespannt, zwischen ihren Schenkeln tropft Gier. Fluten ergießen sich, bäumen sich auf. Als sie sich beide im Gleichklang, ein letztes Mal zuckend verlieren. Für den Moment. Und den nächsten. Und den Neuen.

Im schläfrigen Nebel sanft gewordener Augen, liegen sie aneinander. Ineinander. Haltlos. Bodenlos. Die Fesseln ihrer Gelenke liegen harmlos auf dem Teppich, neben dem Bett. Ihr gleichmäßiges Keuchen und das leise Ticken seiner Armbanduhr sind das einzige, das die Stille begleitet.

Stunden später sitzt sie wieder in ihrem Auto, prüft noch einmal ihr frisches MakeUp im Rückspiegel, zupft mit den Fingerspitzen durch ihr Haar, umgreift ihr Lenkrad, legt den Gang ein und fährt los.

Es regnet nicht mehr.

Auf ihrem SchoĂź ruht der schwarze Seidenschal.
Den sie erst von ihren Augen nahm, als sich die TĂĽr, mit der Nummer 16, wieder leise hinter ihr verschloss.


© Venus
ĂĽberarbeitet im November.03.


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Ralph Ronneberger
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Hallo Venus,

leider habe ich kaum Zeit. Bin nur erst mal drüber geflogen. Vielleicht zunächst mal soviel: Ich werde nie wieder einen Text kommentieren, unter dem "Fortsetzung folgt" steht, sondern immer warten, bis alle Fortsetzungen gepostet sind. Jetzt erscheint mir nämlich die Sache runder. So, wie du die Geschichte fortgeführt hast, konnte es halt auch keinen anderen Anfang geben. Hm. Und wie stehts mit der Pornographie? Hm. Hab hier schon "Deftigeres" gelesen, aber ich denke mal drüber nach. Bis bald

GruĂź Ralph
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Venus
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Hallo Ralph,
recht herzlichen Dank, für deine kurze Info - hatte schon Bedenken, du hättest genug von mir ;o)
NatĂĽrlich gedulde ich mich gerne, bis du entsprechende Zeit aufbringen kannst. Nun schlummert das Geschichtchen schon so lange und hat bestimmt weiter Zeit!
Wie ich bereits in vorausgeganger Nachricht erklärte, sind das meine ersten erotischen Werke. Im Ausdruck auch deshalb verhalten, weil ich meine, es gibt wohl einen Unterschied zwischen Erotik und Pornographie. Aber da lasse ich mich gern eines besseren belehren!
Auch ging es mir hier in dieser Erzählung nicht unbedingt um das (Achtung!! böses Wort!) Vögeln ansich.
Eher darum, den Leser langsam daraufhin zu führen, dass die Frau hier nicht einfach einen Blind Date hat und mit irgendjemand ins Bett möchte, sondern einen ganz bestimmten Wunsch leben will!

Aber nun genug.
Ich freu mich sehr, auf weitere Antwort von dir!

Freundlich grĂĽĂźt dich,
Venus
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Amalaswintha
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Hallo Venus...!!

Ich habe beide Teile deiner Geschichte gelesen und ich finde sie im wahrsten Sinne des Wortes "fesselnd".

Du beschreibst sehr einfĂĽhlsam die GefĂĽhle der Frau und die Art des Mannes und ich finde nicht dass die AusdrĂĽcke und Beschreibungen allzusehr ins pornographische abwandern. SchlieĂźlich musst du ja auf glaubhafte Art formulieren, was da in diesem Hotelzimmer vor sich geht.

Ein wahrhaft gelungenes, geheimnisvolles Abenteuer einer mutigen Frau, die zu ihren GelĂĽsten steht!

GruĂź
Amalaswintha


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Venus
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Hallo Amalaswintha,
recht herzlichen Dank fĂĽrs Lesen meiner Geschichten und natĂĽrlich dein fĂĽr mich sehr, sehr aufmunterndes Feedback - hat gut getan!!

Es macht mich stolz, dass es bei dir angekommen ist, dass es hier nicht ausschließlich um den Akt als solches geht, sondern um eine Frau, die ihre Fantasie leben möchte:
Sex in sanfter Devotheit
Bonding
und absolute Passivität

Also jetzt geh ich mir einen Kaffee kochen, weil ich mich beruhigen muĂź ;o)
Du bist die erste Leserin/Leser bei der mein Werk ankam wie ich es ausdrĂĽcken wollte!

Ganz herzliche GrĂĽĂźe,
Venus
(die sich narrisch freut!)


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dubidu
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Liebe Venus,

deine Geschichte habe ich zwar schon mehrmals in ähnlicher Form gelesen, doch ist es immer wieder schön, die gleiche story zu lesen, falls sie gut geschrieben ist. Und das ist sie tatsächlich!

Viele GrĂĽĂźe
gez. das dubidu
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Die Tollkühnheit des Schreibers und sein spontanes Bedürfnis nach Wahrheit müssen allemal größer sein als dessen Furcht vor den Konsequenzen seiner Aussagen.
RAFAEL SELIGMANN

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