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Leselupe.de > Ungereimtes
Blinde Wut
Eingestellt am 10. 08. 2005 21:23


Autor
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Tulpe
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Feb 2004

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Blinde Wut

Ohne zu wissen,
was du bist,
und woher du kommst,
so schnell
und so stark,
auf einem Platz
in mir,
der deiner ist,
bist du da,
tust mir weh,
mit der
blinden Wut,
die meine ist,
in den Gedanken,
die ich sp├╝re,
durch Dich.




__________________
Verst├Ąndig ist,wer sich nicht betr├╝bt ├╝ber das was er nicht hat, sondern sich freut ├╝ber das, was er hat ( Epiktet

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silverbird
Manchmal gelesener Autor
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Ich musste es mehrmals lesen, um es richtig zu verstehen, nun erkenne ich eine auswegslose Situation.Eine Beziehung, die viel Schmerz bringt und trotzdem nicht gel├Âst werden kann. Eindr├╝cklich, liebe Tulpe
silver
__________________
es gibt immer Lichter in der Nacht, auch wenn die Augen sie erfinden m├╝ssen.
John Steinbeck

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Stephanie Seelig
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Blinde Wut

Ohne zu wissen,
was du bist,
und woher du kommst,
so schnell
und so stark,
auf einem Platz
in mir,
der deiner ist,
bist du da,
tust mir weh,
mit der blinden Wut,
die meine ist,
in den Gedanken,
die ich sp├╝re,
durch Dich.


so faende ich es besser!
Genau so..................Stephanie
__________________
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Gez├Ąhmte Lippen

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Sonnenkreis
Festzeitungsschreiber
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Liebe Tulpe,

schon wieder ein sehr eindrucksvolles Werk
von Dir! Besonders beeindruckend finde ich
die Zeilen:

"mit der blinden Wut
die meine ist"

Die Wut, wenn sie keine tiefere Ursachen hat,
sagt eigentlich nur eines aus:

Es findet Ber├╝hrung statt. Gegen diese Ber├╝hrung
wehren sich die vielen Erfahrungen der Jahre. Und
doch kann eben eine solche Ber├╝hrung, wenn denn
die Wut ├╝berwunden wird, wunderbares bewirken.
N├Ąmlich die Abwehr ├╝berwinden und N├Ąhe zulassen
zu k├Ânnen.

Ein zeitgem├Ą├čes Gedicht das ein Ph├Ąnomen be-
schreibt, das ich oft bei Menschen beobachte.
Gut getroffen und sprachlich gut umgesetzt!

Liebe Gr├╝├če
Sonnenkreis

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Stoffel
gesperrt
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Registriert: Jun 2002

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Liebe Tulpe,
an und f├╝r sich kann ich das sehr gut nachvollziehen und mich spricht der Text an.

"Blinde Wut" halte ich im Gro├čen und Ganzen auch f├╝r einen Supertitel, der auch zweideutig zu verstehen sein kann.

Dennoch mal die Frage zu "was du bist". Ich denke, in erster Linie ein Mensch. Darum w├╝rde ich dort etwas anderes verwenden. Die Frage ist doch "WER" er ist? Also "Wer du bist". So w├╝rde ich es zumindest sprachlich gebrauchen. "So stark", ich wei├č was du meinst.Aber nicht eher "so einnehmend"?Das w├╝rde dann auch zu "Platz" passen. "Platz einnehmen".
Wenn du das "und" weg l├Ąsst, w├╝rde es sich "rasanter" anh├Âren.

Mir zu viele Kommas. Ich mag eh eher verbundene S├Ątze, oder eben Aufz├Ąhlung ohne Zeichen. Vielleicht Geschmackssache?Ohne Kommas, die sehr jede Zeile f├╝r sich abgrenzen, h├Ą├Ârt es sich "st├Ąrker" an, finde ich.

Ok, nur meine Gedanken dazu.
lG
Sanne


Ohne zu wissen
wer du bist
und woher du kommst
so schnell
und so einnehmend
denPlatz in mir
der deiner ist
bist du da
tust du mir weh
mit blinder Wut
die meine ist
(oder "wird/zu meiner wird"?)
in den Gedanken
die ich sp├╝re -
durch Dich.

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Tulpe
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Feb 2004

Werke: 130
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Hallo ihr Lieben.

Also, das Gedicht, sollte etwas vollkommen anderes ausdr├╝cken, das ncihts mit einem Menschen zu tun hat.
Doch als ich silverbirds Reaktion mehrmals las, dann erkannte ich, dass man es auch dieser Perspektive betrachten kann und habe deswegen auch nicht geantwortet, weil sie in dieser Hinsicht betrachtet auch wirklich zutreffen mag.
Ich beschreibe oder zumindest wollte es, einen Schmerz, einen wirklichen k├Ârperlichen Schmerz( kopf) bei dem keine diagnose der Ursache festgestellt wurde. Erst sp├Ąter und auf diese Diagnose hin, habe ich dieses Gdicht geschrieben, weil der Schmerz immer schnell pl├Âtzlich da war der von der Seele kam, die nat├╝rlich meine ist. Versteht ihr? Mein Schmerz, meine Wut ├╝ber das wodurch es kommt, nimmt es platz ohne genau zu wissen wodurch, also woher es kommt, durch welchen unterbewussten Gedanken, die wiederrum ja auch meine sind.
Ich glaube das ist schwer zu verstehen oder?
Also im allem wollte ich einen undefinierbaren Schmerz beschreiben der immer an der selben stelle auftritt und ich nciht wei├č wann, und wie stark, zwar wodurch aber unbewusst und mit der Wut die im eigentlichen Sinne meine ist und nicht zu dem Schmerz geh├Ârt der sich ganz pl├Âtzlich einstellt und mir diese Wut nimmt und mir es zeigt mit dem was es ist. SCHMERZ.
Ich w├╝rde mich freuen wenn es zumindest einer verstanden h├Ątte und mir dann vieleicht weiterhelfen k├Ânnte es im eigentlichen Sinne verst├Ąndlicher zu beschreiben.
Danke f├╝r eure M├╝he
Tulpe
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Verst├Ąndig ist,wer sich nicht betr├╝bt ├╝ber das was er nicht hat, sondern sich freut ├╝ber das, was er hat ( Epiktet

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