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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Blitz Version 2
Eingestellt am 19. 07. 2001 09:22


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Chrissie
One-Hit-Wonder-Autor
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Blitz

Sie kamen in der BerghĂŒtte an, endlich. Gabi war erledigt von der rĂŒttelnden Zugfahrt, vom Schleppen der Taschen zur Seilbahn – in diesem dĂ€mlichen Kaff kannten die so etwas wie Taxis nur vom Hörensagen – dieses ganze Gezeter um das Asthma der Kleinen, das zu dieser tollen Reise gefĂŒhrt hatte, all das wuchs sich aus zu einer unertrĂ€glichen Last, die ihr ihrerseits den Atem abschnĂŒrte. Aber wen interessierte das schon? „Mama hat seit der Geburt nur noch Augen, Ohren und GefĂŒhle fĂŒr dieses Balg“, dachte sie, was fĂŒr einen ihrer Sinne ließ sie noch fĂŒr Gabi ĂŒbrig? Keinen. Erwachsen sollte sie sein mit ihren neunzehn Jahren, erwachsen und nicht so egoistisch, wo die Kleine sich doch nicht wehren könne gegen so eine Große wie sie. „Nicht so egoistisch, pah! Das hab ich mir schon anhören mĂŒssen, als ich Mama damals gebeichtet hab, dass ich meine Regel bereits zum zweiten Mal nicht bekommen hab, danach hat sie mich zum Frauenarzt geschleift und im Anschluß daran haben mich alle aus der Familie fertig gemacht, als ich es wegmachen lassen wollte.“ Sie wollte dieses Ding in ihrem Bauch nicht, das sie sich ĂŒbergeben und ihr Leben nur noch komplizierter machte. „Ich hab in der Schule sowieso Schwierigkeiten genug gehabt, keinen Plan, was ich spĂ€ter im Leben machen will, schlechte Noten und jeder Erwachsene hat auf mir `rumgehackt ich soll doch endlich mal Verantwortung fĂŒr meine Zukunft ĂŒbernehmen – wie mich das angekotzt hat, wenn sie mich doch endlich einfach mal in Ruhe gelassen hĂ€tten! Und dann das. Der Kerl, der mich wahrscheinlich dick gemacht hat, der war ein Player, aber das habe ich dumme Pute erst hinterher mitbekommen, der wollte mich nur ficken und dann war er schon wieder verschwunden, nicht mal `nen Nachnamen wusste ich von dem, nicht einmal seinen richtigen Vornamen, nur seinen Nickname. Weder Mama Frau Allwissend noch der doofe Frauenarzt haben mir gesagt, dass die Pille nicht wirkt, wenn man DĂŒnnschiss hatte und wer verdammt noch mal liest wirklich diese verdammten Waschzettel? Klar, hinterher sind immer alle klĂŒger. Und ich doofe Nuss, ich hab ja sowieso kein Recht auf `ne eigne Meinung gehabt.“ Solche Gedanken wĂ€lzten sich durch ihren Geist, wĂ€hrend sie auf die beschlagenen Scheiben der Seilbahn starrte, ohne dahinter etwas zu sehen. Drei Jahre war die Kleine jetzt alt und Gabi immer noch ohne Schulabschluss und Ausbildung, hatte nach der Geburt: „So eine schmerzhafte Scheiß-Aktion!“, den Anschluss endgĂŒltig nicht mehr geschafft, hing immer nur zu Hause herum und sog gierig sĂ€mtliche Talkshows in sich auf, die das Privatfernsehen ihr tagtĂ€glich lieferte – hatte sie schon kein eigenes Leben, dann doch wenigstens den Drang, etwas am Leben anderer zu partizipieren, wenn auch nur als Illusion - wĂ€hrend ihre Mutter stĂ€ndig um das Kind herumgluckte. Dann das Asthma der Kleinen, der Kinderarzt sagte, die Umweltverschmutzung in der Stadt sei schuld und das Kind mĂŒsse unbedingt eine Zeit lang an einen Luftkurort, weg von den Abgasen, am besten in die Berge. „Ja verdammt, aber doch nicht ausgerechnet im Winter!“, ihr Einwand wie immer unausgesprochen: „Ja, Mama, Du weißt wie immer alles besser (sich dagegen wehren bringt sowieso nix), man hat da auf keinen Fall warten dĂŒrfen, bis etwa die Krankenkasse sowas bezahlt (der Arzt hat doch irgendwie was in der Richtung gesagt, ich bin doch auch nicht total blöd), hast ja Recht, Mama.“, nein, ihre Mutter musste sofort handeln, wie immer. Da Geld nicht gerade reichlich vorhanden war, wie auch, nie hatte sie anderes erlebt, suchte man natĂŒrlich etwas GĂŒnstiges, ein Sonderangebot, so kam die Idee mit diesem Bergbauernhof, der Zimmer an FeriengĂ€ste vermietete. „Bauernhof! Eine elende HĂŒtte!“, war das, was sich nach der Schlepperei von der Seilbahnstation zu der jĂ€mmerlichen Ansammlung verrotteter alter HĂ€user als ihr Reiseziel entpuppte.
Sie kamen also an. Die Mutter klopfte und eine alte verschrumpelte Frau öffnete die TĂŒr. Was fĂŒr eine TĂŒr – zusammengenagelte alte modrige Bretter mit dicken rostigen EisenbeschlĂ€gen, die schief aufschwangen. Genauso schief wie der Blick der Alten, die sie musterte und nach Mamas ErklĂ€rung, sie seien die angemeldeten FeriengĂ€ste, in einem Nicken mĂŒndete, in dessen Anschluss der dĂŒrre alte Leib die TĂŒröffnung freigab und somit den Blick in einen dunklen Flur, an dessen Ende eine weitere offen stehende TĂŒr Einsicht in eine Stube mit Kachelofen gewĂ€hrte. Gegen das Wesen, das auf der Bank vor dem Kachelofen saß, war die Alte an der TĂŒr noch als ausgesprochen jugendfrisch zu bezeichnen. Ein Wust aus ĂŒber einander getragenen Strickjacken und Röcken, fast leer wirkend, hĂ€ngte nicht darĂŒber ein seltsam brĂ€unlich gegerbter Lederapfel von Kopf, dessen zugehörigen Körper man vergeblich unter den Stoff- und Wollschichten zu erahnen suchte. Das einzig lebendige waren zwei eifrig sich bewegende Augen inmitten dieser unergrĂŒndlichen FlĂ€che aus Runzeln. Und der Gestank in der HĂŒtte! Es stank nach aufgewĂ€rmtem Sauerkraut und ungewaschenen Haaren, dem Geruch alter Frauen eben. Gabi unterdrĂŒckte ein Seufzen. Sie hatte zwar nie so recht gewusst, was sie wollte, aber was sie nicht wollte, das wusste sie immer. Auf jeden Fall nicht mitten im Schnee auf einem einsamen Berg in der KĂ€lte mit zwei mĂŒffelnden Greisinnen, ihrer Mutter und der ewig greinenden Kleinen eingesperrt sein! Mama verwöhnte das Kind zu sehr, das arme kranke Kind, den ungewollten Spross einer gar nicht mal so erfĂŒllenden Liebesnacht, hektisch und voller mĂ€nnlicher Gier. Gabi hatte seine KĂŒsse und seine zu hart zupackenden HĂ€nde ĂŒber sich ergehen lassen, weil sie es nicht anders kannte und weil sie auch mit niemandem wirklich darĂŒber reden konnte, wie es denn sein könnte, wenn es wirklich schön wĂ€re. „Ich hab doch bloß gemacht, was alle tun, weil Jungfrauen sind genauso mega-out wie Schlampen, die es mit jedem treiben. Bin ich `ne Schlampe? Nein, ich konnte ja nicht wissen, dass der Kerl bloß zwei Wochen lang nett zu mir war, weil er mich ins Bett kriegen wollte. Das fiese Schwein hat mir sogar erzĂ€hlt, dass ich das erste MĂ€dchen bin, das er wirklich liebt und ich dĂ€mliche naive Kuh hab es natĂŒrlich geglaubt, einfach nur weil es so gut getan hat, dieses GefĂŒhl, jemand Besonderes zu sein.“ Heute war sie nichts mehr, nicht mehr als ein benutzter Brutkasten fĂŒr dieses Kind, das ihre Mutter mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit ĂŒberschĂŒttete, mehr Aufmerksamkeit, als Gabi erinnerte, je erhalten zu haben. Da waren sie nun also, sie in der Funktion eines Packesels, ihre Mutter und die Kleine und Mama fragte die Alte an der TĂŒr, wo denn ihre Zimmer seien. Die Greisin deutete mit ihrem Kopf eine steile Stiege hinauf, wĂ€hrend das Dörrobst auf der Ofenbank den Hals lang machte, um nichts zu verpassen. Die alten Weiber sagten die ganze Zeit kein Wort, Gabi dachte sich: „Vielleicht schĂ€men die sich wegen ihres Dialekts oder die denken, die Preußen verstehen ja sowieso nichts, was wir sagen. Oder die Eingeborenen hier sparen einfach bloß Wörter, um bei der KĂ€lte nicht zu viel warme Luft abzulassen, egal. Ich will nur noch in ein Bett fallen und tot sein, vielleicht hole ich mir spĂ€ter noch einen runter zum Einschlafen.“, andere Freuden erhoffte sie sich nicht von diesem grauenhaften Ort. Also schleppte sie die Taschen in die Kammern im ersten Stock, die fĂŒr die nĂ€chsten vier Wochen ihr Zuhause sein sollten.

Anderntags mochte die Kleine Schlitten fahren und ihre Mutter ĂŒberließ Gabi die Aufgabe, mit ihr zu gehen. „Ist schon komisch, immer wenn es wahrscheinlich anstrengend wird, dann kommt Mama mit den doofen SprĂŒchen ĂŒber Mutterpflicht und dass ich mir die Kleine nicht entfremden darf und es ist doch mein eigen Fleisch und Blut und all solcher gequirlter Kacke!“, wĂŒtend und es nicht zeigend, damit es nicht wieder Ärger gĂ€be, zog sie der Kleinen den Schneeoverall an und die neuen Winterstiefel, den Schal, die MĂŒtze, Handschuhe nicht vergessen und auf keinen Fall das Gesichtchen einzucremen: „Sonst zetert Mama wieder tagelang ĂŒber meine Verantwortungslosigkeit...“. Der Rodelhang war ziemlich hoch und steil und das asthmatische Kind durfte natĂŒrlich nicht da hinauf laufen, sondern musste unbedingt auf dem Schlitten sitzend gezogen werden. Gabi keuchte diesen verdammten Berg hinauf, der Wind blies von vorn und trug Schnee in ihr Gesicht. Die Kleine plapperte die ganze Zeit irgendwelchen Kleinkindersabbel und Gabi wĂŒnschte sich weit weg an einen warmen Ort: „Florida mĂŒsste jetzt Klasse sein, da ist es warm im Winter hab ich in der Glotze gesehen in irgend so einem Reisemagazin. Aber das kann ich mir abschminken, jede ĂŒbrige Mark wird in das Balg gesteckt.“; der Wind wurde stĂ€rker und brachte nun kleine Eisnadeln mit sich, die glĂŒhend in die Haut stachen: „Komisch, sind doch eigentlich kalt aber fĂŒhlen sich heiß an, die Dinger. Noch beschissener kann es nicht mehr werden“, dachte Gabi, da fing die Kleine an zu heulen: „Aua aua“, die Eisdinger pieksten die zarte babycreme-gefettete Haut: „Gabi, mach das weg“, „Mach was, sonst plĂ€rrt das Balg noch, wenn wir zurĂŒck kommen und Mama hĂ€lt wieder einen Vortrag darĂŒber, dass man mich nicht alleine lassen kann mit dem Kind, weil ich die kleinsten Kleinigkeiten nicht geregelt bekomme...“, also ließ sie sich auf alle Viere nieder und krabbelte, den Schlitten hinter sich her zerrend, nun als lebender Windbrecher den Berg hinauf, ihren RĂŒcken vor dem Gesicht der Kleinen: „Gib bloß Ruhe. Bitte.“.

Es knallt. Ein Schlag reißt sie zu Boden, ein brennend heißer Schmerz fĂ€hrt in ihren Nacken, in die Mulde rechts neben der HalswirbelsĂ€ule, bohrt sich von dort lĂ€hmend in all ihre Knochen. Sie hat das Zugseil losgelassen, die Kleine ist vom Schlitten gefallen und wĂŒhlt sich schrill kreischend aus dem Schnee. Der Schlitten liegt neben Gabis linker Hand und von dieser springen blaue Funken und kleine Blitze auf die eisernen Kufen ĂŒber, geheimnisvoll knisternd wie Seidenpapier an Heilig Abend, und hĂŒllen das GefĂ€hrt und sie in einen Schimmer aus morbidem Licht. Die Kleine schreit immer noch, sie klingt so weit entfernt. Gabi liegt flach auf dem Bauch und die Erkenntnis trifft sie wie ein zweiter Schlag: Ein Blitz hat sie getroffen! Sie spĂŒrt den Strom in ihrem Körper kreisen und weiß nur noch eines, sie will nicht sterben, warum hat es nicht das Kind erwischt, die Wurzel all ihres UnglĂŒcks, nein, sie will nicht sterben. Halb gelĂ€hmt, schafft sie es irgendwie und erinnert sich an den Physikunterricht, sie muss sich erden, Millimeter fĂŒr Millimeter trotzt sie dem rasenden Schmerz in ihren Muskelfasern die Bewegung ab und steckt ihre nackte rechte Hand in den Schnee. Die Ladung strömt aus ihr wie Wasser aus einer geborstenen Steigleitung und gleichzeitig ihr Schrei, der wilde Schrei eines verwundeten Tiers.

Todesangst. ZugeschnĂŒrte Kehle, ihre Brust in einen immer enger werdenden Panzer gepresst, sie bekommt keine Luft, sie erstickt...

Gabi schĂŒttelt sich und tastet im dunklen Bett nach dem vertrauten Körper neben ihr. So heftig hat sie schon lange nicht mehr getrĂ€umt. Im Halbschlaf nimmt er sie in seine Arme. Kein Trost. Zuviel Adrenalin. Die Stelle, an der im Traum der Blitz sie traf, schmerzt höllisch. Sie befreit sich aus der schlaftrunkenen Umarmung, schlĂŒpft aus dem Schlafzimmer und hinaus auf den Balkon. Es ist fĂŒnf Uhr morgens, ein wundervoller Sommermorgen. Es hat nachts wieder geregnet, die Luft ist klar und frisch. Aus einer Wohnung des Nachbarhauses dringt laute Radiomusik. Sie saugt die Morgenluft in ihre Lungen wie eine vom Ertrinken Gerettete, dehnt und streckt sich. Der verrutschte Halswirbel springt mit lautem Krachen wieder an seinen Platz.

Nein, sie bereut es nicht, damals abgetrieben zu haben.

CMvM 2001

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Christine Mell von Mellenheim

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flammarion
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ja,

um unterschiede bemerken zu können, mĂŒĂŸte ich mir beide geschichten ausdrucken und nebeneinanderlegen. was mir hier auffĂ€llt, ist die "babycreme-gecremte aut", das wĂŒrde ich in "babycreme-gefettete Haut" umwandeln wollen und "tapste nach ihm" in "tastete", denn tapsen tut man mit den fĂŒĂŸen.
noch ne frage: setzt man nach der rechtschreibreform wirklich nach der wörtlichen rede, wenn sie mit einem frage- oder ausrufezeichen endet, noch ein komma? das wÀre mir völlig neu.
ganz lieb grĂŒĂŸt
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Old Icke

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Chrissie
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Hi Flammarion,

danke fĂŒr Deine beiden ÄnderungsvorschlĂ€ge, sind bereits eingebaut; nach wörtlicher Rede wird wirklich immer noch ein Komma gesetzt (habe extra im Duden nachgesehen, hast mich ganz verunsichert), allerdings bin ich nicht sicher, ob die Doppelpunkte immer richtig sind (lt. Duden nur vor angekĂŒndigter wörtlicher Rede).
Der gravierende Unterschied zwischen den zwei Versionen ist die EinfĂŒhrung wörtlicher "Rede" (eigentlich sind's ja Gedanken) in der 2. Version, um die Sprache der Protagonistin Gabi stĂ€rker von der des ErzĂ€hlers abzugrenzen - ob mir das stimmig gelungen ist, weiß ich eben nicht.

Liebe GrĂŒĂŸe
Chrissie
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flammarion
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also,

ich kanns nicht glauben! ich hab immernoch die worte meiner lehrerin im ohr "Nach einem Ausrufezeichen oder einem Fragezeichen kann kein komma stehen, das wĂ€re ja so gut wie eine tautologie!" tststs. freut mich, dir geholfen zu haben. bist ja auch ne ganz aufmerksame leserin. ganz lieb grĂŒĂŸt
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Old Icke

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Willi Corsten
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Hallo Chrissie,

Hallo Chrissie,
schade, dass ich mir die 1. Fassung nicht ausgedruckt habe, so fehlt die direkte Vergleichmöglichkeit. Gleichwohl denke ich, die 2. Version ist noch besser verstĂ€ndlich und flĂŒssiger zu lesen.
Die Überarbeitung hat sich also gelohnt.
Man mĂŒsste in der LL ein System erfinden, das jede Änderung kenntlich macht. WĂ€re hochinteressant, und lehrreich dazu.
Lieb grĂŒĂŸt
Willi

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Rote Socke
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Starke Neufassung.

Hi chrissie,
ich hatte ja die erste Version gelesen. Mir gefĂ€llt diese, bis auf Kleinigkeiten, ausgesprochen gut. Dein sprachlicher Ausdruck ist durchgehend in einer starken Sprache verfasst und verleiht der Story Tempo sowie das richtige EinfĂŒhlungsvermögen fĂŒr die Chraktere der Protagonistin.

Mir gefĂ€llt nicht dieser unsagbar lange Satz: "Was fĂŒr eine TĂŒr - zusammengenagelte..." Der Satz ist vieeeeeeel zu lang, finde ich.

Meinen Einwand zum "runterholen" kennst Du ja!!!

Der letzte Satz stört noch mein Empfinden mit dem Wort "Krachen". Ein Halswirbel der kracht, bedeutet fĂŒr mich "tot", "kaputt".

Doch insgesamt ist die Story top und hat eine nachdenkenswerte Message.

@flammarion
Ich mache mir ĂŒber Zeichenregeln nicht viele Gedanken. In vielen BĂŒchern wird es mal so oder so gehandhabt. Lass doch dem Lektorat auch noch etwas Arbeit.

Liebe GrĂŒĂŸe in diese Runde
RS

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