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Leselupe.de > Ungereimtes
Blühender Lavendel im Schnee
Eingestellt am 19. 10. 2003 10:43


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Mara Krovecs
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2003

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Blühender Lavendel im Schnee

Nun ist es lange her
damals blühte der Lavendel
mitten im Winter
Haut an Haut mit dir
unter warmen Decken
während duftig leichte Flocken
weiß und Töne dämpfend
die Fenster entlang taumelten

es sollte immer so weiter gehen

aber natürlich kam das Frühjahr
mit ihm fielen goldene Blätter
von Bäumen und Dächern
deine Küsse waren so leicht wie Daunen
deine Worte keimten wie Krokusse
duftend und voller Hoffnung
unsere Liebe war so stark

nichts würde uns je trennen

mit dem Sommer
der die Sonne mit Frost überhauchte
spielten wir Verstecken inmitten von Eisblumen
ich suchte und suchte
fand dich hinter Spiegeln und Glas
sehnte mich mit dir in blaue Wasser
doch du warst fort
ich sang dir traurig Liebeslieder

in meinem Herzen wuchsen
nun auch Dornen

der Herbst war ungewöhnlich
als ob der tiefe Süden seine Hitze
flirrend in die wilden Himmel zauberte
die Stürme im Herzen verbrannten mich
nichts als Sand
verdorrte Blumen
und ich sehnte mich so sehr
nach blühendem Lavendel im Schnee.



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Mara K.
Guest
Registriert: Not Yet

hallo Mara Krovecs,

mir gefallen vor allen Dingen die gegensätzlichen Darstellungen, welche die Romantik deines Gedichtes ausmachen...
du verwendest kaum Satzzeichen, warum lässt du die wenigen Kommas nicht auch noch weg und den Punkt ?
.....
Haut an Haut mit dir
unter warmen Decken
.....

.....
doch du warst fort
ich sang traurige Liebeslieder ( dass diese für denjenigen
sind ist eigentlich klar )
.....
.....
nichts als sand
verdorrte Blumen
ich sehnte mich so sehr - ( hier wär zäsurmäßig ein Bindestrich ganz gut )

nach blühendem Lavendel im Schnee

... dies ist aber nur meine kleine Meinung und muss nichts heißen.
Übrigens, ich liebe den Duft von Lavendel und finde Lavendelfelder unbeschreiblich faszinierend.
Liebe Grüße und eine gute Zeit wünscht herzlich Mara K.

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Mara Krovecs
Routinierter Autor
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Liebe Mara,

ich danke Dir ganz herzlich für Deine Auseinandersetzung
mit meinem Text.
In einem anderen Forum habe ich schon einmal gerade über diesen Text diskutiert. Ich habe leider auch die alte Version gepostet, in der neueren habe ich einige "unds"
fortgelassen. Deine Idee, die Zeichen ganz wegzulassen , finde ich ganz gut.Sobald mein Computer wieder funktioniert, werde ich es ausprobieren
Ich sitze z.Z an einem geliehenden Leptop..........
Nur die Liebeslieder, die ich "dir traurig sang"
werde ich lassen, denn für mich ist es ein Unterschied, ob ich traurige Liebeslieder singe, oder traurig Liebeslieder
, die dann nicht zwingend traurig sein müssen, nur ich singe sie traurig

Ich müßte wohl diese Version hier löschen, und die neue
noch einmal einsenden, oder ?

Einen schönen Wochenanfang wünsche ich Dir und schöne bunte Herbsttage Mara

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Mara K.
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Mara Krovecs,

danke sehr für deine antwort,...
nein ich denke nicht, dass du die version hier löschen musst, meiner ansicht nach musst du nur unter dem gedicht in die option edit / delete - das kleine buch mit dem stift - dort drauf klicken und dann kannst du deinen eingestellten text locker ändern.
versuch's 'mal. auch dir eine gute zeit und liebe menschen um dich herum. Mara K.

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Mara Krovecs
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2003

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Liebe Mara,

danke , ich konnte es problemlos ausführen

L.G. Mara

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Waldemar Hammel
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ist ungewöhnlich gut. Und ich meine das NICHT als Kompliment, sondern von der Sache her!
Da hat jemand getextet, der enorm sensibel erlebt und das auch in Sprache umzusetzen weiss.
Um wirklich herauszuschreiben, was da an "Absicht", an nicht-Zufall drinsteckt, ist eine ausführlichere Arbeit nötig.

Hier nur z.B. auf die Verschiebung hinweisen, die zwischen dem LiebesErleben und den Jahreszeiten herrscht (beide sind etwa 3-4 Monate gegeneinander verschoben), und beide Ebenen sind dennoch miteinander in Kontakt, aber auf welche bedeutungsvolle Art,
z.B.: "im Frühjahr fielen (goldene) Blätter" //Gold ist schwer, und solche Blätter fallen schnell, in Zeitraffer// und seit wann fallen Blätter im Frühjahr?//doch ehe man den Gedanken noch richtig hat, kommt die sprachliche Dissimulation und hebt den befremdlichen, Ungutes andeutenden Effekt fast auf= "von Bäumen und Dächern"// und dann weiter "deine Küsse waren so leicht wie Daunen" //und Daunen sind so leicht wie Schneeflocken, FrauHolle-Reminiszenz/Märchen (wie das ganze geschilderte event)//offenbar ist dieses merkwürdige Frühjahr auch Herbst und noch-Winter: Zeitraffer, s.o. (wie Liebende es immer erleben)//und das hört nicht auf, weil "nichts würde uns je trennen"//ja, es trennt wirklich nichts (die Jahreszeiten), denn der Sommer beginnt mit Frost (Winter)

usw....., es wäre sehr umfangreich hier alles anzugeben, und wer mal "Interpretation" üben will, kann das hier, an diesem sehr reichhaltigen Text, hervorragend machen.

Dieser Text ist einer von der ganz wertvollen Sorte, und solche sind höchstselten!

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