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Leselupe.de > Ungereimtes
Blumenmeer
Eingestellt am 05. 01. 2003 13:31


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Jedie
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2001

Werke: 11
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Du schaust ins weite Blumenmeer und tr├Ąumst,
siehst Welke, oder neue Knospen die erwachen,
erkennst, du hast nie was im Leben vers├Ąumt,
wenn Du verbindest, das Weinen mit dem Lachen.

Schau, wie M├╝de am Morgen so manches Bl├╝mchen ist,
tief im Tau h├Ąngt ihr Bl├╝tenkelch, er ist geschlossen,
bis, dass das Licht der Sonne durch Wolken bricht,
dann, wird es von neuer Lebensf├╝lle warm durchflossen..

in diesem Sinne einen sch├Ânen Tag,
Jedie
__________________
Gl├╝ck ist das richtige Handeln zur richtigen Zeit am richtigen Ort...

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Cassiopeia
???
Registriert: Jul 2002

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Hallo Jedie,

mein Gesamteindruck ist erstmal positiv.

Inhaltlich ist es ein sch├Ânes, zartes Gedicht. Damit ist der Tag gerettet.

Im Einzelnen:

Du schaust ins weite Blumenmeer und tr├Ąumst,
siehst Welke, oder neue Knospen die erwachen,
erkennst, du hast nie was im Leben vers├Ąumt,
wenn Du verbindest, das Weinen mit dem Lachen.

bis zur zweiten Zeile h├Ąlst du den Rhythmus durch, aber bei: "im Leben vers├Ąumst" komme ich nicht mehr mit. Besser w├╝rde klingen: erkennst, du hast im Leben nichts ers├Ąumt. W├Ąre mein Vorschlag. Dann die letzte Zeile: m. E. verdrehst du die Worte unvorteilhaft. Eigentlich w├╝rde man sagen: wenn du das Weinen mit dem Lachen verbindest, aber dann w├Ąre ja der Reim futsch. Wie w├Ąre stattdessen: verb├Ąndest du das Weinen mit dem Lachen. Ich wei├č, die Silbenzahl, aber f├╝r mich pers├Ânlich ist die Silbenzahl zweitrangig, w├Ąhrend der Rhythmus entscheidender ist. Es gibt eine Unzahl anderer Gedichte, die mit Stilbr├╝chen gerade in der Silbenzahl spielen und dadurch wunderbare Kreationen hervorrufen. Zudem w├╝rde ich bei deinem Gedicht auf die Vierzeilerform verzichten und mit Umbr├╝chen arbeiten zumal du viel mit Komma arbeitest.

Schau, wie M├╝de am Morgen so manches Bl├╝mchen ist,
tief im Tau h├Ąngt ihr Bl├╝tenkelch, er ist geschlossen,
bis, dass das Licht der Sonne durch Wolken bricht,
dann, wird es von neuer Lebensf├╝lle warm durchflossen.

In der zweiten Strophe der Rhythmus, aber das l├Ąsst sich durch klitzekleine ├änderungen ausb├╝geln.

1. Zeile: Es ist schwierig so viele Worte mit dem Anfangsbuchstaben m zu sprechen (m├╝de, Morgen, manches). Du kennst sicher diese Reime wie: Fischers Fritze fischt frische Fische *g* und wei├čt, um ihre Schwierigkeiten. Vorschlag: Schau, wie m├╝de in der Fr├╝he (mir f├Ąllt spontan nix anderes ein, dir aber bestimmt) manches Bl├╝mchen ist.
In der zweiten Zeile wieder der Rhythmus: fl├╝ssiger klingts vielleicht so?: tief im Tau, da h├Ąngt ihr Bl├╝tenkelch, (er ist)geschlossen. Auf das "er ist" w├╝rde ich wahrscheinlich verzichten.
dritte Zeile: bis, dass das Licht der Sonne durch die Wolken bricht,
vierte Zeile: wird es von neuer Lebensf├╝lle warm durchflossen.


Insgesamt ein wirklich nettes Gedicht, wobei ich wie gesagt, die Form ├Ąndern w├╝rde. Ich w├╝rde auf die Vierzeiler verzichten und Zeilenumbr├╝che machen, um Stellen zu betonen, Pausen zum Denken einzur├Ąumen.

Vielleicht so:

Du schaust
ins weite Blumenmeer
und tr├Ąumst,
siehst Welke,
oder neue Knospen,
die erwachen,
erkennst,
du hast im Leben nichts vers├Ąumt,
verb├Ąndest du
das Weinen mit dem Lachen.

Schau, wie m├╝de
in der Fr├╝he
manches Bl├╝mchen ist,
tief im Tau,
da h├Ąngt ihr Bl├╝tenkelch,
geschlossen,
bis, dass das Licht der Sonne
durch die Wolken bricht,
wird es von neuer Lebensf├╝lle
warm durchflossen.


Nur Vorschl├Ąge.

Gr├╝├če
~Cassiopeia~
__________________
No Surrender

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Waldemar Hammel
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Registriert: Dec 2002

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Sehr gut, sehr gut! Und ein neues Berufsbild f├╝r eine neue Arbeitslosenverwaltung: "NachDichter"/ 3 Jahre Ausbildung usw....

Vielleicht so:

Du schaust
ins weite Blumenmeer
und tr├Ąumst,
siehst Welke,
oder neue Knospen,
die erwachen,
erkennst,
du (hast) [w├╝rdest] im Leben nichts (vers├Ąumt) [vers├Ąumen],
verb├Ąndest du
das Weinen mit dem Lachen.

Schau, wie m├╝de [noch]
in der Fr├╝he
manche(s) (Bl├╝mchen) [Blume] ist,
tief im Tau,
(da) h├Ąngt ihr Bl├╝tenkelch,
geschlossen,
bis(, dass) das Licht der Sonne
durch die Wolken bricht,
[dann erst] [dann aber]
(wird es) von neuer Lebensf├╝lle
warm durchflossen.

(..) weglassen und [..] als replaces.
Und den Titel ├Ąndern, "Blumenmeer" f├╝r ein paar Bl├╝mchen? Wir wollen doch nicht OBI spielen!

Und nu? Hat der Autor, v├Âllig confused?, ein neues Poemoid verpasst bekommen, und wir warten darauf, da├č er signiert.

PS an Cassiopeia, das wunderbare zirkumpolare Sternbild:
(Spa├č!)

Ich m├Âcht auch mal so gekonnt nachgedichtet bekommen! Deshalb hier ein wenig Wort- und Interpunktionssalat zum Sortieren. Du kannst das!

Es, schwingt die Bl├Ąue, niederliegend
in Morgennebeln Weiten. Wiegend
ihr Haupt. Zum Himmelsdom, empor!
Da, lugt auch schon die Sonn' hervor,
erzeugt den Tag so lind und mild,
da freut sich Mensch: und freut sich Kind?

----------------------
no surrender and invincible

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Cassiopeia
???
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Lieber Waldemar Hammel,

Sie sollten keine Hilfe beanspruchen, wenn sie keine brauchen. Haben Ihnen Ihre Eltern das nicht gesagt?!

Zudem folgt immer eines auf das andere.

~Cassiopeia~, die in diesem Fall lieber eine Schildkr├Âte als ein Sternbild ist.
__________________
No Surrender

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Waldemar Hammel
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Huch!
Sie kommen ja noch ├Ąlter daher als meine ├ältern.

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