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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Bonnie & Clyde 2010 – Die Neuverfilmung
Eingestellt am 05. 05. 2003 22:30


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Ronin
Wird mal Schriftsteller
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Bonnie & Clyde 2010 - Die Neuverfilmung

Bonnie & Clyde 2010 - Die Neuverfilmung

ACHTUNG! Nix fĂŒr Weicheier. ;-)

Gertrude Bonnie, eine 80jĂ€hrige Frau, hat 65 Jahre lang schwer gearbeitet und freut sich nun auf ihre Altersruhe. Im Jahre 2010 wurde das Rentenalter, von der immer noch regierenden SPD, auf 80 Jahre fĂŒr Frauen und 85 Jahre fĂŒr MĂ€nner hochgesetzt.

Gerhard Schröder, mit vielen billigen LĂŒgen und miesen Tricks ist zu dieser Zeit immer noch Kanzler und verarscht weiterhin die deutsche Nation.

Eines Tages besucht er Gertrude Bonnie um ihr persönlich mitzuteilen, das ihr Rentenantrag leider nicht genehmigt werden kann, da er beschlossen hat, das er fĂŒr alte Menschen in seiner Agenda 2020 andere PlĂ€ne vorgesehen hat. Er grĂŒndet das Programm "Alte betteln fĂŒr den Ruhestand". Das entlastet die maroden Rentenkassen die sich seit eh und je nicht erholt hatten. Das Geld mußte fĂŒr wichtigere Dinge genutzt werden, denn Mitgliedern des Bundestages war es nicht zuzumuten, das sie in kleinen 600qm Villen leben mußten. Sie bekamen auf Kosten des Steuerzahlers kostenlos neue, viel gerĂ€umigere Villen gebaut und um sich die höheren Mieten leisten zu können, wurden selbstverstĂ€ndlich ihre DiĂ€ten jedes Jahr um 100% erhöht. Schließlich arbeiteten sie ja auch hart.

Als Vorbild fĂŒr die Alten soll nun Gertrude Bonnie auf der Frankfurter Zeil betteln gehen um anderen Alten zu zeigen: "Belastet nicht die, die euch jahrelang ertragen haben, sondern sorgt selbst fĂŒr eure Existenz."
Außerdem ist Betteln kommunikativ und viele alte Leute beschweren sich ja eh, das sie niemanden haben der ihnen zuhört. Eine wunderbare Art, die Alten sinnvoll in die Gesellschaft zu integrieren und sie nicht mehr in viel zu teuren Altersheimen alleine verrotten zu lassen.

Doch Schröder unterschĂ€tzt das Gesetz der Straße und Getrude Bonnie erfĂ€hrt am eigenen Leib, das die Frankfurter Zeil aufgeteilt ist unter den Zigeunern, den Marokkanern, den Polen, den militanten grauen Panthern und der Scientology-Kirche. Mehrmals wird sie verprĂŒgelt und man stiehlt ihr das erbettelte oder bedroht sie, weil sie Revierrechte verletzt. Ihr platzt der Kragen. Sie verkauft fĂŒr einen guten Preis ihren gepanzerten Gehfrei, den sie von Schröder kostenlos fĂŒr das neue Projekt erhalten hat und auch ihren Katheder und kauft sich anschließend bei der Russenmafia ein gutes, solides AK-47 Sturmgewehr mit einem Granatwerferaufsatz und eine Schrotflinte, deren Lauf sie anschließend absĂ€gt, damit sie perfekt unter ihren ockerfarbenen Lodenmantel paßt. Mit dem Rest des Geldes lĂ€ĂŸt sie noch ihre Handtasche und ihre zwei Jutebeutel mit entsprechender Munition auffĂŒllen und dann macht sie sich auf den Weg. Dort hin, wo die richtige Kohle auf sie wartet. Nicht die Zeil, nein, die Börsenstrasse. Dort wo die Juppies sind. Dort wo auch ihr Enkel ist, den sie in jungen Jahren gesponsert hatte, damit aus dem Bub was wird in seinem Leben und der heute seine Oma vergessen hat und sich statt dessen lieber abwechselnd von Kathy und Annakova einen blasen lĂ€ĂŸt, wĂ€hrend er mit ihnen in seinem aufgemotzen, dicken BMW auf einen Kurzurlaub nach Barcelona rast.

Unterwegs lernt sie den 76jĂ€hrigen Horst-Peter Clyde kennen. Ein Kriegsopfer der damals vierzig Kilometer vor Stalingrad mit seiner Kompanie in einen Hinterhalt geraten war. Auf dem RĂŒckzug trat er versehentlich auf eine Tellermine die ihm ein Bein und einen Arm abriß. Die Kriegsrente die er aus der damaligen Reichskasse bezog reichte nie, um sich im Laufe der Jahre neue Prothesen machen zu lassen. Seit Kriegsende hatte er sie nun und die Krankenkassen meinten sechs Jahrzehnte lang: "Nein, tut uns leid. Wenn sie eine Knirscherschiene fĂŒr ihre ZĂ€hne brĂ€uchten ... die wĂŒrden wir ihnen zahlen. Aber neue Prothesen? Das zahlt ihnen keine Kasse. DafĂŒr mĂŒssen sie schon selbst aufkommen!" Es interessierte keinen bei seiner AOK, das Horst-Peter keine Knirscherschiene mehr brauchte, denn er legte abends seine Dritten in ein Glas mit pulverisiertem Urinstein, denn fĂŒr teures Kukident reichte die Rente allemal nicht.
Bonnie und Clyde tun sich zusammen. Bonnie ist ein technisches Talent und mit sehr viel Geschick richtet sie Horst-Peters Prothesen. NĂ€chtelang zog sie los auf der Suche nach wertvollen Rohstoffen wie Titan, Stahl und Fieberglas. Mit diesen Materialien verbesserte sie Horst-Peters Prothesen um nahezu 800%. Mit seiner zittrigen, echten Hand war es Horst-Peter nicht mal möglich pinkeln zu gehen, ohne das dabei die HĂ€lfte auf seine Hose ging, doch mit seiner neuen Prothese war er in der Lage ein prĂ€zises Loch in meterdicken Betonstahl zu schlagen, oder mĂŒhelos Eisenbahnschienen aus ihren Verankerungen zu reißen.
Nun waren sie bereit fĂŒr ihren Kampf.
Horst-Peter bekam von Gertrude noch ein perfektes EinhĂ€nder-Schwert geschmiedet, denn eine Schußwaffe konnte er wegen seiner zittrigen Hand ja nicht so ohne weiteres halten und dann machten sie sich zu Fuß schwer bewaffnet von der Konstabler Wache zur Börsenstrasse 1. Es sollte nach etlichen Jahren der schwĂ€rzeste Montag aller Zeiten werden fĂŒr die Bastion der Reichen die auf der Überholspur lebten.
Nach zwei Wochen kommen sie endlich an ihrem Ziel an und dann steppt der BĂ€r.
Horst-Peter zertrĂŒmmert die Seitenfassade der Börse und so gelangen sie in das Innere des Ortes, an dem man mit ihrer Rente und ihrer Existenz spielte.
Bonnie ist so wĂŒtend darĂŒber, das sie gar nicht so schnell nachladen kann wie sie die Munition auf ihre Opfer verballert. Jungen MĂ€nnern zerfetzt es die BĂ€uche und die Köpfe als die Stahlmantelgeschosse sich tief in ihre Körper bohren und schreiend fallen sie zu Boden.
Horst-Peter hingegen stampft langsam durch die Menge und schwingt heroisch sein Schwert. Er staunt selbst darĂŒber, wie mĂŒhelos er mit Hilfe dieser Klinge und seiner verbesserten Prothese die Köpfe von den HĂ€lsen trennen kann.
Sie waren förmlich in einem Blutrausch. Zwischen den entsetzten Schreien ihrer wehrlosen Opfer, dem zerspringen von Glas und dem Raunen der Sirenen, die nĂ€her und nĂ€her kamen, hört man es Klimpern. Es war nicht das Klimpern von Geld wie man es an diesem Ort vermuten konnte. Nein, es war das schnelle Geklimper der leeren HĂŒlsen die neben Gertrude zu Boden fielen. Der Berg wuchs und wuchs und ihre Ziele wurden dabei weniger und weniger.
Der Raum fĂŒllt sich sehr schnell mit abgetrennten Körperteilen und man konnte auf dem Fußboden neben blutdurchtrĂ€nkten Wertpapieren kein StĂŒck Marmor mehr sehen das nicht mit dem Saft des Lebens bedeckt war.
Plötzlich hielt Gertrude inne. Die letzten PatronenhĂŒlsen fielen zu Boden. Dann wurde es ganz ruhig im Inneren des GebĂ€udes.
Sie schaute die Treppen hinauf und sie sahen einen noch Überlebenden. "Das ist er!", schrie Clyde mit zittriger Stimme. "Der Mann von der AOK! Mach ihn platt Bonnie!"
Bonnie griff mit ihrer linken Hand unter den Lauf ihres AK-47 und zog den Ladekolben des Granatwerfers ruckartig vor und zurĂŒck. Dann legte sie an und zielte. Erst hörte man ein dumpfes Plopp als die Granatmunition aus der MĂŒndung des Gewehrs trat, dann hörte man wie der Mann der AOK vor Entsetzen schrie und versuchte sich noch in Sicherheit zu bringen und dann Bruchteile von Sekunden spĂ€ter detonierte das Geschoß auf der Treppe und grĂ¶ĂŸere Marmorbrocken flogen durch die heftige Explosion nach allen Seiten und der letzte Schrei des AOK-Mannes ging in einer Staubwolke aus Schutt und Asche unter. Er war tot und lag verteilt im ganzen Saal herum.
"Geil. Bonnie. Wenn ich jetzt vierzig Jahre jĂŒnger wĂ€re, dann wĂŒrde ich dich auf der Stelle hier und jetzt vögeln."
Bonnie war gerĂŒhrt. So etwas scharfes hatte sie das letzte Mal mit fĂŒnfundreissig gehört, als sie beim WĂ€sche aufhĂ€ngen auf dem Flachdach ihres Hauses im Westend kein Höschen unter ihrem Kittel trug und von Herrn Meyer der einen Stock tiefer auf dem Balkon lag, begierig beobachtet wurde.

"Los, suchen wir das Geld.", schlug sie dann vor und sie machten sich auf. Sie nahmen alles an sich was sie finden konnten.
"Wir mĂŒssen weg!", schrie Clyde plötzlich mit zitternder Stimme.
"Ja, die Bullen werden sicher gleich hier sein."
"Ja, das auch, aber meine Blase. ICH MUSS!"

Dann wollten sie das GebĂ€ude verlassen. Sie liefen nach draußen, doch dort wartete schon die Polizei auf sie. WeitrĂ€umig lagen auf den DĂ€chern ScharfschĂŒtzen und zielten mit ihren Gewehren auf die Beiden.
Es gab keine Verhandlungen. Der Polizeichef ließ sofort das Feuer eröffnen als sie vor der Börse standen und Bonnie und Clyde starben tödlich getroffen in einem Kugelhagel, wovon sie von ungefĂ€hr 285 Projektilen durchsiebt wurden.
Und das war das Ende von Gertrude Bonnie und Horst-Peter Clyde.

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Zarathustra
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2003

Werke: 108
Kommentare: 471
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Tschuldigung:
deine Geschichte beginnt gut und interessant.

Dann gleitet sie ins pupertÀre ab,
vom PupertÀren ins OrdinÀre...


__________________
Was sind das fĂŒr Zeiten, wo ein GesprĂ€ch ĂŒber BĂ€ume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ĂŒber so viele Untaten einschließt! (Bertold Brecht)

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blaustrumpf
???
Registriert: Mar 2003

Werke: 20
Kommentare: 735
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Hallo, Ronin

Nette Idee.

FĂŒr mich leider nicht gut genug umgesetzt. Sonst hĂ€tte ich mir wohl kaum ausgerechnet, dass dein Horst-Peter beim Ende der Schlacht um Stalingrad 9 Jahre wohl alt war.

Fakten. Fakten Fakten. Und immer an die Leser denken. Der Spruch ist zwar platt, aber es wĂ€r' doch ne echte Maßnahme. Doch du warnst ja selbst: ACHTUNG! Nix fĂŒr Weicheier. ;-)

Nix fĂŒr ungut!

blaustrumpf
__________________
DafĂŒr bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Meine Meinung ist, dass eine gute Kurzgeschichte das reale Leben anklingen lĂ€sst, jedoch nicht völlig ĂŒbernimmt: Namen schon mal ĂŒberhaupt nicht. Das erweckt gleich den negativen Anschein, dass der Autor nur sein politisches Denken verbreiten will.

Aus dem obigen Konzept könnte man mehr machen. Also nochmal drĂŒber fegen!

Gruss
Socke

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Ronin
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2002

Werke: 6
Kommentare: 9
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Hallo,

@Zarathustra

Zuerst einmal danke fĂŒr den generellen Kommentar und ein danke fĂŒr das "ins pupertĂ€re..." Hey, das beweist, das ich nun mit 30 Jahren noch immer voller Stolz behaupten kann, das ich im Inneren jung geblieben bin und mit den Kiddies von heute im pupertĂ€ren Alter mitreden/mithalten kann.

Aber mal so ganz Ernst und nicht das ich Deine Meinung zu meiner 10 Minuten-Story nicht schĂ€tzen wĂŒrde oder kritisieren wĂŒrde. Ich hoffe auch nicht, das ich jetzt hier ne Mega-Diskussion ĂŒber andere Themen damit anzĂŒnde, aber hey, das ist die fast wahre Welt. Brutal und gemein. UnverblĂŒmt geschrieben. HĂ€lt man Eminem fĂŒr PupertĂ€r? Ok, von OrdinĂ€r mal abgesehen.
Was ist mit "Natural Born Killers"? Dagegen wĂ€re bei meiner Story eine Altersfreigabe bei 12 Jahren. Was ist mit den Tagesthemen? Bilder von Massenmördern und ihren Taten, Kriegsberichterstattungen usw. Könnte man auch als ordinĂ€r einstufen, wenn wir nicht alle fĂŒr visuelle EindrĂŒcke abgestumpft wĂ€ren.
Das Böse Wort mit F (oder "v" in diesem Fall) liest man heutzutage in fast jeder Zeitung.
Alles zusammen gesehen ist es aus meiner Sicht nichts außergewöhnliches und in der heutigen Sprache geschrieben. (Aber das ist nur meine bescheidene Meinung.)


@blaustrumpf

Hmmmm. Da gebe ich Dir uneingeschrÀnkt Recht. Hab ich mich doch wirklich um 10 Jahre verrechnet. Danke.

@Rote Socke (???? Bist Du verwandt mit Blaustrumpf? *g)

"Meine Meinung ist, dass eine gute Kurzgeschichte das reale Leben anklingen lĂ€sst, jedoch nicht völlig ĂŒbernimmt:"

Kann sie auch gar nicht ganz, denn sonst wĂ€re es ja eine Vorlage fĂŒr einen Dokumentarfilm. (eine Agenda 2020 existiert ja auch nicht. Zumindest weiß ich das nicht. Was aber nix zu heißen hat.)

Zum politischen Denken....Nunja, es ist immer schwierig und ich wĂŒĂŸte nicht, wie es lösbar wĂ€re, wenn man nicht gerade in Science-Fiction abheben will und neue Parteien erfindet, die eventuell im Jahre 2010 regieren. Somit sehe/sah ich keine Möglichkeit um den halbwegs realen Faden zu verlieren und die aktuelle Situation zu nutzen, damit der Leser sich eine bessere Vorstellung machen kann.
NatĂŒrlich könnte man sich jetzt darĂŒber streiten, ob die Partei, deren Hauptfarbe die Deiner Socken ist (*g), das richtig macht oder nicht, aber das steht nicht im Mittelpunkt der Story. Auch nicht, ob der Autor Links oder Rechts eingestellt ist. (Eigentlich weder noch, denn es ist ja egal an wen ich mehr als die HĂ€lfte meiner ausgezahlten Überstunden abtreten muß um mir dann meine Zigaretten im kommenden Jahr fĂŒr nochmal teureres Geld kaufen muß, aber das ist eine Debatte die hier nicht hingehört. Will nur klarmachen, das ich weder von der einen Seite, noch von der anderen Seite etwas halte, sondern nur den Stand der Dinge aus meiner Sicht darstelle und eine eventuelle Zukunft niederschreibe und was passieren könnte, wenn es wieder eine Bonnie und einen Clyde geben wĂŒrde.)

@all

Nochmal vielen Dank fĂŒr Euren zahlreichen Comments.


Ciao,
Ronin

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kaffeehausintellektuelle
Guest
Registriert: Not Yet

zwei kleine tipps

tipp nr. 1: PubertÀt schreibt man mit weichem b.

tipp nr. 2: nimm dir in zukunft mehr zeit als zehn minuten. es lohnt sich. wien wurde auch nicht in einem tag erbaut.

die k.

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