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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Brief an die Zukunft
Eingestellt am 03. 09. 2002 23:56


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omen666
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2002

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Liebes Unbekannte,

so oft erfolgreich getan und doch habe ich immer wieder Schwierigkeiten damit, einen Brief gut zu beginnen.
Sollte ich eine nicht angebrachte Wortwahl benutzen, so bitte ich dich schon jetzt um Vergebung.

Es ist sehr kompliziert dir einen Brief zu schreiben. Ich kenne dich nicht, ich weiss nicht wie du f├╝hlst, ob du f├╝hlst. Ich verstehe dich nicht, da ich deine Gedanken nicht kenne - und doch treibt es mich, dir diese Zeilen zu senden.
Nat├╝rlich hoffe ich, vor dir unerkannt zu bleiben, im jetzigen Moment w├Ąre alles andere fatal. Es treibt mich dazu dir zu erz├Ąhlen welche Vorstellung ich von dir habe. Mein Herz erkl├Ąrt dich mir als wundersch├Ân - fast teuflisch sch├Ân. Auch deine Art zu reden - der zu lauschen ich noch nicht in den Genuss gekommen bin, ist wahrscheinlich direkt ja vielleicht erschlagend ehrlich. Verzeih mir, dass ich so direkt bericht - aber ich sp├╝re etwas anderes w├Ąre f├╝r dich nicht akzeptabel.
Manchmal glaube ich, ich werde verr├╝ckt - dann sehe ich dich vor mir stehen und doch erkenne ich dich nicht. Dann stehst du da und schaust auf mich - nicht mit Augen - vielmehr in Farben die ich nicht kenne, Du sprichst mit mir und ich kann es nicht h├Âren, deine zarten Ber├╝hrungen m├╝ssen sch├Âner sein als ein Sonnenaufgang.
Doch ich f├╝hle sie nicht !
Mein ganzes Leben lang such ich dich - nun nach so langer Zeit bin ich mir zumindestens der Suche bewusst und ich glaube daran dich zu finden.

Und was dann? Was kann ich dann von dir erwarten? Liebe? Gl├╝ck? Hass?
Liebe und Gl├╝ck fand ich vor langer Zeit und Hassen tu ich nicht - jedoch habe ich Feinde zu gen├╝ge.
Was also ist - wenn ich dich finde?
Ich m├Âchte dich finden, m├Âchte dir sagen wie sehr die Suche nach dir meine Leben bestimmt. Wie sehr du mich pr├Ągst.

Liebes Unbekannte, lass mich suchen nach dir !

Mit lieben Gr├╝ssen, wo auch immer du verweilst !





__________________
Wohlan ! Das allein sind meine Leser, meine rechten Leser, meine vorherbestimmten Leser: was liegt am Rest? Der Rest ist bloss die Menschheit. Man muss der Menschheit ├╝berlegen sein durch Kraft, durch H├Âhe der Seele, - durch Verachtung...

Friedric

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