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Leselupe.de > Kurzprosa
Briefe
Eingestellt am 25. 06. 2005 12:02


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HansenFlensburg
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2005

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Eine Zeitlang wartete ich immerzu auf Post. Mein erster Gang morgens war der Gang zum Briefkasten. Briefe waren für mich die Verbindung zur Welt, eine Zeitlang sogar die einzige Verbindung zur Welt. Ich war scheu und kontaktarm. Ich traute mich nicht unter Menschen. Ich hatte Minderwertigkeitskomplexe ohne Ende. Ich vergrub mich in meine Musik, übte und übte stundenlang – das waren meine Wochenenden.

Und die Briefe.

Ich schrieb Briefe bis zum Exzess. Abende lang saß ich über Briefe an Freunde und an junge Frauen, von denen ich irrtümlicherweise annahm, sie seien meine „Freundinnen“. Aber nichts war! Ich war ein Solipsist auf einer einsamen Insel. Das war mein Leben in der Isolation.

Ich träumte davon, Jazz-Musiker zu werden. Oder Liedermacher. Ich suchte nach einem Weg, um mich selbst auszudrücken und mich selbst zu verwirklichen.

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xzar
Guest
Registriert: Not Yet

hi

wie schon im letzten text von dir ... vielleicht ist das absicht und du willst den leser aus der illusion reissen. du brichst ab, nachdem du deine figuren gerade mal zum leben erweckst. mir fehlt die handlung, dass die figuren auch tatsächlich etwas tun. mir gefällt der anfang, aber es müsste doch weiter gehen. verrat mir doch mehr, was es mit diesen briefen auf sich hat.

Ich schrieb Briefe bis zum Exzess. Abende lang saß ich über Briefe an Freunde
müsste "über BriefeN" heißen

lg
co

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gareth
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Dec 2003

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Also,

es funktioniert nicht irgendwie, Hansen, egal was Du Dir da vorgenommen hast, falls das der Fall ist. Das ist jedenfalls meine Meinung.

Ich lese diesen und andere Texte von Dir wie einen Tagebucheintrag (was nichts Schlechtes ist), der dabei helfen soll, das ungerechte (was es auch ist) Leben zu meistern (was oft funktioniert).

So lese ich auch die "Gänsefüßchen" bei den Freundinnen.

Ich suchte nach einem Weg... mich selbst zu verwirklichen

Um auch eine handwerkliche Anmerkung zu machen:
Ich glaube heute, wie auch vor einigen Jahrzehnten schon als er in Mode kam, dass der Begriff Selbstverwirklichung eine vollkommen leere Worthülse ist. Ich würde darauf verzichten, jedenfalls wenn es ernsthaft gemeint ist.

Bis auf weiteres
gareth

__________________
Wie hässlich ist ein schräges Treiben,
da lob ich mir mein träges Schreiben.

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