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Leselupe.de > Kurzprosa
Briefe an einen Unbekannten
Eingestellt am 28. 11. 2003 13:21


Autor
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Senerva
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2003

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Briefe an einen Unbekannten - Teil 2


Lieber M.,

heute habe ich das erste Mal versuchte, Deine Worte zu verwirklichen und Dich als Idioit und Arschloch in mein Ged├Ąchtnis zu verbannen - es ging nicht. Wenn ich es wirklich tun w├╝rde, w├╝rde ich ein Teil von mir selbst betr├╝gen. Bezeichne mich nur als Feigling oder 'Nichts-K├Ânnerin' ! Ich kann es einfach nicht, selbst ob DU es willst oder nicht.
Deine Gleichg├╝ltigkeit Deinen eigenen Gef├╝hlen und mir selbst gegen├╝ber ist wirklich etwas, was ich Dir niemals zugetraut h├Ątte - wir kennen uns nun schon so lange, h├Ârst Du? Ich dachte, ich kenne Dich - doch nun muss ich auf schmerzliche Weise feststellen, dass ich, um Dich wirklich zu kennen, Jahre br├Ąuchten w├╝rde - Jahre, die ich zu gerne opfern w├╝rde, um dieses eine Wunder zu vollbringen. Ich dachte, Du siehst mich als einfache Freundin, als jemanden, der Deine Einsamkeit in Sachen Freundschaft stoppen kann. Erst durch Deinen Brief, den ich durch Zufall bekommen habe, erfuhr ich die Gef├╝hle, Deinen inneren Aufruhr, den Du in meiner Gegenwart gef├╝hlt hast.
Es tut so weh - ich w├╝rde Dich gerne als mehr als nur einen Freund betrachten, doch wie soll dort mehr entstehen, wenn Du diesem ganzen keine Chance gibst? Du streubst Dich gegen Deine Gef├╝hle, gegen Dein Sein und l├Ąsst mich unter diesen Qualen leiden.
Ich bitte Dich, wie ich es auch in meinem letzten Brief getan habe - lass mich nicht alleine!

Ich brauche Dich hier und jetzt, so, wie ich Dich immer gebraucht habe - Du bist immer f├╝r mich da gewesen, immer hier bei mir, wenn auch nicht k├Ârperlich. Mein Gott! Ja, ich liebe Dich ... vielleicht auch noch mehr als dies.

Gib uns eine Chance, eine simple Chance!

Ich bitte Dich ...

J.

@ J.G. - 28.11.2003

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Enza ost
Guest
Registriert: Not Yet

Ich kannn Dich beruhigen, auch nach Jahren oder Jahrzehnten gemeinsamen Lebens, kennt man sein Gegen├╝ber nicht wirklich!
Niemand l├Ąsst einen seine Seele besitzen und vielleicht kennt ein jeder sich selbst kaum...
Aber Deine Gef├╝hle sind gro├č und heftig, das ist eigentlich etwas Tolles, freu Dich daran und schreib weiter dar├╝ber, besser, als dem Kerl hinterher zu laufen, grins...

Gru├č von Enza ost

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