Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92241
Momentan online:
96 Gäste und 0 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Briefwechsel mit Antonella
Eingestellt am 12. 12. 2006 10:40


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Rena Larf
Hobbydichter
Registriert: Nov 2006

Werke: 1
Kommentare: 0
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Rena Larf eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Rena Larf

Briefwechsel mit Antonella




Vorgeschichte:


Auf seiner Reise nach Padua im Jahre 1874 trifft der zu seinen Lebzeiten bereits anerkannte französische Dichter Robert de Lalonge auf die sehr kunst- und kulturinteressierte italienische Industriellengattin Antonella Cesani.

Auf dem Ball, der anschließend in der Villa seines Freundes Emilio Sirtori stattfindet, genießt Robert mit Antonella beim Tanz Stunden wundervoller Zweisamkeit immer unter den eifersĂŒchtigen Blicken ihres Gatten.
Sie sprechen kaum, lauschen der Musik, wiegen sich anmutig im Tanze und sind trunken von diesem Augenblick. Antonella lehnt sich an Roberts Schulter an und offenbart ihm, dem romantischen Dichter, mit dieser Geste ihre ganze sehnsĂŒchtige Seele.
Und doch wissen beide, dass ihre Reisebekanntschaft wirklich nur durch eine FĂŒgung des GlĂŒcks zustande gekommen ist und durch die baldige Trennung auf trostlose Weise zu Ende gehen muss. War das alles nur eine Laune des Schicksals, das
seine Gunst verteilt, wie es ihm gerade beliebt?


Freitag,14. August 1874.
Brief von Robert


„Verehrte Antonella,

ich bin vollkommen durcheinander und zugleich beeindruckt von unserem Zusammentreffen.

Ich hatte ganz sicher nicht erwartet, auf dem Ball die Frau meiner TrÀume zu treffen.
Aber es war so. Beeindruckend Ihre KreativitĂ€t, Fantasie, Sprachfertigkeit - und natĂŒrlich auch Ihre Optik. Ich hoffe, Sie nehmen mir meine Offenheit nicht ĂŒbel und verstehen meine
Begeisterung. Wie ein Hund bin ich um Ihr Domizil geschlichen in der letzten Nacht, nur um einen Blick auf ihr Antlitz werfen zu können.
Habe ich Ihnen schon gesagt, dass ich Sie unglaublich aufregend finde? Nehme aber an, Sie wissen das? Ich glaube, mich hat gestern Abend der Blitz getroffen! Oder die Sonne ging zwei Mal auf!
Erwarte gespannt und ungeduldig Ihre Antwort!
Bitte verzeihen Sie mir, dass ich so vermessen war, Ihnen diese Zeilen zukommen zu lassen!

Ihr Robert de Lalonge“



Samstag, 15. August 1874.
Brief von Antonella


„Werter Robert,

welche maßlose Freude hat mich erfĂŒllt, als ich Ihre Zeilen las.
Nun bat ich Emilio als Ihren Freund, Ihnen dieses Briefchen zukommen zu lassen,
weil ich auf seine Verschwiegenheit vertrauen kann.
Robert, Sie wiegen mich in Eitelkeit.
Sie mĂŒssten mich jetzt sehen. Meine Wangen sind gerötet, Schamhaftigkeit hat von mir Besitz ergriffen. Erst das Begehr entfacht die Leidenschaft, gibt dem Augenblick seine Lust.
Und das empfand ich gestern Abend in Ihren Armen, Robert.
Und weiß doch, dass mein Gemahl jeden Moment zwischen uns beobachtet hat.
Wo soll das hinfĂŒhren, Robert?

Ihre verwirrte Antonella Cesani.“


Samstag Abend, 15. August 1874.
Brief von Robert


„Liebste Antonella,

Emilio eilte, um mir Ihr Briefchen zuzustecken.

wie sagt das Sprichwort: Geduld bringt Rosen! Ich bin verrĂŒckt nach dieser Frau mit den
atemberaubenden Augen, die ebenso virtuos das Wort fĂŒhrt, wie mich ihre Sinnlichkeit betört.
Dass Sie gebunden sind, soll mich nicht weiter stören. Ich werde darĂŒber hinweg sehen, wenn Sie es erlauben, und mein Werben um Sie ungehindert fortsetzen, Antonella.
Gestatten Sie mir diese Freiheit?
Ich möchte Ihr Leben in eine Geschichte mit mir verwandeln, die alles einfÀngt, was die Seele begehrt, das Herz ertrÀumt und die Sehnsucht in sich birgt?
Möchte mit Ihnen in Paris ins Theater gehen, in die Oper, mit Ihnen tanzen, bis uns die Luft wegbleibt, liebste Antonella.
Es ist schon wieder Abend und ich sah Sie nur von Ferne mit Ihrem Gatten lustwandeln.
Ein schmerzhafter Anblick fĂŒr mich, die ich Sie so verehre.
Sie können sich sicherlich vorstellen, dass ich an schneller Liebe nicht interessiert bin. Nichts liegt mir ferner. Wenn ein Mann um eine Frau wirbt, zeigt er damit, dass er sie achtet und dass er sie begehrt. Sie sollen wissen, dass ich Sie sehr anmutig finde, liebste Antonella Cesani.




Wenn es sich dann zutrÀgt, werden wir dem Begehren freien Lauf lassen.
Ist es nicht vergleichbar mit den zwei HĂ€lften einer Kugel, die nur rollt, wenn diese HĂ€lften zusammenpassen? Es ist nicht die pure Lust, sondern die Wahlverwandtschaft, die uns miteinander verbindet.
Ich denke, das sollte Ihre Fantasie genug anregen, vielleicht mehr, als wenn ich Ihnen sagen wĂŒrde, dass ich angeblich sehr potent bin.
Und nun, werde ich die Nacht allein verbringen und von Ihnen trÀumen.


Ihr französischer Verehrer

Robert de Lalonge.“



Sonntag, 18. August 1874
Brief von Antonella


„Geliebter Robert,

oh wie schmerzlich und gleichzeitig erregend sind ihre Zeilen fĂŒr mich gewesen, als ich sie beim FrĂŒhstĂŒck in der Villa unter meiner Serviette fand.
Ich konnte kaum etwas essen.
Nun bin ich allein in meinem Zimmer, weil mein Gatte mit Emilio ausgeritten ist.
Ich war an Ihrer Unterkunft, besessen von dem Gedanken Sie zu sehen, Robert.
Aber man sagte mir, Sie seien hinunter in die Stadt gegangen.
Geduld ist nie wichtiger als in dem Moment, wo man sie verliert!
Klare Worte von einem Mann - so wie ich es liebe, waren Ihre Zeilen von gestern.
Ja, es ist dieses besondere Empfinden, diese zÀrtliche Achtung, die aus ihren Worten spricht.
Und diese Frechheit, von Ihrer Potenz zu schreiben!
Wissen Sie, Ihr Gesicht hat etwas Verwegenes, Robert
ihr Haar etwas Wildes.
Ich muss an mich halten, um nicht zu vergehen.
Vielleicht, ja vielleicht, ist es mir möglich vor der Abreise am Dienstag noch einmal in Ihre Augen zu schauen, Robert.

Ich liebe und begehre Sie
Ihre Antonella.“


Montag, 19. August 1874
Brief von Robert



„Antonella, Geliebte,

welch Irrsinn lÀsst das Schicksal mir zuteil werden.
Da begab ich mich nach Padua, kehrte ein in eine Schenke und betrank mich maßlos, weil ich nicht bei Ihnen sein konnte. Ich denke, es war von Anfang an ein Band der Sympathie zwischen uns vorhanden, das gerade beginnt, sich von einem losen Faden zu einem festen Seil zu entwickeln.
Mahnen Sie mich zur Vorsicht, wenn ich ĂŒbermĂŒtig werde, halten Sie mich im Zaum, wenn ich ĂŒber die StrĂ€nge zu schlagen drohe. Es wĂŒrde mich freuen, wenn ich von jetzt an ein Bestandteil Ihres Lebens sein könnte, ohne Sie in irgendeiner Weise einengen zu wollen. Sie wissen, dass ich Sie begehre - in jeder Hinsicht.
Ich bin heute leichtsinnig, in den erogenen Zonen verankert und frivol. Eine vernĂŒnftige Antwort von Ihnen wĂŒrde mich heute nur schwerlich ĂŒberzeugen. Eher will ich von Ihnen herausgefordert werden. Sie können sich sicherlich denken, wie scharf ich heute Morgen auf Sie war!
Sie werden sich erinnern, wie das alles anfing. Sie waren in meinen Armen, Antonella. Ganz nah bei mir. War es mein unablĂ€ssiges Werben, mein dauerndes Insistieren, auf die Außergewöhnlichkeit dieser Begegnung, die alle DĂ€mme brechen ließ?

Ist Ihnen mit mir ein Mann begegnet, der sie mehr als nur interessiert? Ein Mann mit Charisma, gebildet und wohlerzogen, mit integrem Charakter und klarem Verstand ... und offenbar auch mit einem guten Schwanz!
Morgen vor Ihrer Abreise möchte ich Sie alleine sehen, Antonella.

Ich gebe Ihnen diesen Brief heute noch persönlich und in Anwesenheit Ihres Gatten und bitte Sie, ihn in Ihrem Zimmer zu lesen.
Er hat einen sehr erotischen Inhalt.
Er wird Sie erregen


SpĂ€ter am Abend sind Sie allein in Ihrem Zimmer. Ich gehe zu Ihnen, klopfe an Ihre TĂŒr.
Sie sagen: \"Ja, bitte.\" Als ich eintrete, liegen Sie vollkommen nackt auf dem Bett. Aber Sie tragen eine Maske wie im Karneval von Venedig.
In den nĂ€chsten Minuten genießen Sie es, wie ich Sie voyeuristisch betrachte. Sie rĂ€keln sich in
verfĂŒhrerischer Pose auf dem Bett und bieten mir Ihren Körper dar, Antonella. Mein Blick gleitet von Ihren Beinen ĂŒber Ihre Scham bis zu Ihren BrĂŒsten. Sie richten sich auf und beugen sich
plötzlich nach vorne. Sie sagen: \"Wie gefallen Ihnen meine BrĂŒste, sind sie groß genug fĂŒr Sie?\" Ich antworte Ihnen, dass Ihre BrĂŒste fantastisch sind und genau die richtige GrĂ¶ĂŸe haben, um meinen Schwanz darin zu verstecken. Sie sagen: \"Zeigen Sie mir Ihren Schwanz!\"
Sie nehmen Maß, und es erregt Sie, als Sie bemerken, wie ich mich anspanne, um Ihnen die optimale GrĂ¶ĂŸe zu prĂ€sentieren. Dabei berĂŒhren Sie sanft die Eichel und spĂŒren, wie ich
versuche, weitere Millimeter herauszukitzeln. Dann verwöhnen Sie meinen Schwanz mit Ihrem Mund, bis ich das erste Mal komme. Ich spritze unter lautem Stöhnen auf Ihre BrĂŒste.
Sie setzen Ihre Maske ab und ich gehe hinunter zu Ihrer heißen und feuchten Scham und lasse
meine Zunge spielen. Ich spĂŒre bald, wie Sie mehrmals zum Orgasmus kommen. Meine HĂ€nde bearbeiten Ihren Kitzler und bewegen sich gekonnt in Ihrer Vulva. Sie kommen wieder, geliebte Antonella.

Ich stoße meinen Schwanz mit harten, ruckartigen StĂ¶ĂŸen in Sie hinein, bis er heiß und ganz
wund gescheuert ist. Dann ziehe ich ihn erschöpft heraus und spritze mit konvulsivischen Zuckungen noch einmal Samen heraus, bis er erschlafft und klein
herunterhÀngt. Wir liegen beide völlig erschöpft nebeneinander und bringen nur noch stammelnd und röchelnd Worte heraus.

Ich frage mich wirklich, oder nein, ich frage Sie: Was ist hier passiert?
Wie kann ein Mann, so die Conténance verlieren?
Wie kann jemand, der glaubt, sein Leben im Griff zu haben, so aus seiner Rolle fallen. Wie kann ein Mann, dem sein Schwanz sonst nie so besonders wichtig war, sein Leben
plötzlich so nach seinen Hormonen ausrichten?
Wie kann ein Mann, der es gewohnt ist, in Pariser Salons
als Dichter umworben zu werden und ein elegantes Erscheinungsbild abzugeben, nur noch ans Ficken denken?

Sie hĂ€tten mich am Wochenende erleben mĂŒssen, wie verrĂŒckt ich war. Wie unkonzentriert und abwesend. Wie jenseits aller Vernunft. Sie haben mir vollstĂ€ndig den Kopf verdreht hat, lassen mein Herz rasen, rauben mir den Verstand! Ich kann nachts nicht richtig
schlafen, weil ich Sie ficken will, Antonella.
Jede Nacht, jeden Tag, andauernd!
Ich suchte kein leichtfertiges Abenteuer, das mĂŒssen Sie mir glauben. Dass ich auf Sie gestoßen bin, ist einer der ZufĂ€lle, wie Sie nun einmal im Leben passieren.
Die simple Wahrheit ist: Wir passen perfekt zusammen! Leider sind sie mit einem anderen Partner verheiratet. HĂ€tten wir uns einige Jahr frĂŒher kennen gelernt, wĂ€ren wir schon lĂ€ngst ein Paar. Das hat das Schicksal wohl nicht gewollt, aber der Zufall jetzt korrigiert. Wir ergĂ€nzen uns vollkommen im Geiste und voneinander besessen, rasend aufeinander.
Sie sind die Frau, die fĂŒr mich bestimmt ist! Mein Morgen- und mein Abendstern!

Ist unsere Situation jetzt ausweglos? MĂŒssen wir uns jetzt auf ewig in hoffungsloser Sehnsucht nacheinander verzehren?

Ich denke, wir werden einen Ausweg aus dieser Sackgasse finden - auch um unsere sinnlichen GenĂŒsse zu befriedigen. Sie werden mich reiten, und ich werde zwischen Ihren Beinen explodieren. Mir wĂ€re es am liebsten, wenn ich in Ihnen kommen könnte, um meinen Samen in Ihrer Muschel zu entleeren. Werden Sie mir das gestatten, Liebste?

Bis heute Abend auf dem Bankett, Antonella.

In Liebe
Ihr Robert de Lalonge.“



Am Dienstag den 20. August 1874 reiste Rudolpho Cesani alleine nach Florenz nachdem er eine schlaflose Nacht allein in seinem Doppelbett verbracht hatte.
Seine Frau und der französische Dichter de Lalonge waren weder zum Bankett erschienen noch danach von ihm oder einem der Bediensteten der Villa Sirtori jemals wieder gesichtet worden.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Mumpf Lunse
Routinierter Autor
Registriert: May 2004

Werke: 11
Kommentare: 387
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Mumpf Lunse eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Willkommen auf der Leselupe, Rena Larf

Warum nur, so frag ich mich, deucht mir weder Ton noch Ansinnen dieses DebĂŒts miteinander zu kommunizieren?
Was stört mich daran das ein 'Dichter' des neunzehnten Jahrhunderts, ein weltgewandter Franzos gar, seiner Angebeteten von ihrer 'Optik' spricht?
Vielleicht weil eine Frau die auf eine Ansage der Art: 'Deine Optik ist ansprechend', verzĂŒckt reagierte, wegen erwiesener Dummheit einen erheblichen Verlust meiner Sympathie zu verzeichnen hĂ€tte?
Die Sprache deiner Protagonisten passt nicht zu ihren Rollen. Das ist das Eine.
Die Sprache deiner Protagonisten ist - unabhÀngig von ihrer Zeit und Ihren Rollen - zudem mehr als hölzern und unbeholfen. Das ist das Andere.

quote:
- Ich hatte ganz sicher nicht erwartet, auf dem Ball die Frau meiner TrÀume zu treffen.
Aber es war so. Beeindruckend Ihre KreativitĂ€t, Fantasie, Sprachfertigkeit - und natĂŒrlich auch Ihre Optik. -
So stell ich mir einen 23 jĂ€hrigen Versicherungsvertreter vor welcher, gesegnet mit einem völligen Mangel an Selbstreflexion, die bewĂ€hrten Strategien vom Verkauf eines Rundumvorsorgepaketes des MarktfĂŒhrers im Bereich der Zusatzpflegeversicherung fĂŒr den gesundheitsbewussten Mittzwanziger, in sein Balzverhalten integriert hat.

Sagst du zu deinem Mann: 'Schatz, ich finde es toll wie er den MĂŒlleimer runtergebracht hat'?
Worauf er empört antworten wĂŒrde: 'Ich hab den MĂŒlleimer runtergebracht! Gibt es jemanden von dem ich wissen sollte?'
quote:
- Sie sprechen kaum, lauschen der Musik, wiegen sich anmutig im Tanze und sind trunken von diesem Augenblick. -

... schreibst du wenige Zeilen zuvor. Sie sprechen kaum, aber er ist beeindruckt von ihrer 'KreativitĂ€t, Fantasie, Sprachfertigkeit'. Ich frag mich da: HĂ€lt er sie fĂŒr blöd, verwechselt er die Empfindungen aus seiner Hose mit dem Input, den sie ihm nicht liefert, oder ist er einfach nur ein völlig anspruchsloser Tölpel?
quote:
- Wie ein Hund bin ich um Ihr Domizil geschlichen in der letzten Nacht, nur um einen Blick auf ihr Antlitz werfen zu können. -
Nun ja, aus dem Bisherigen abgeleitet mag das Bild der RealitĂ€t wohl sehr nahe kommen - besonders romantisch oder, wie man von einem 'Dichter' zumindest erwarten wĂŒrde, poetisch scheint es mir aber nicht zu sein.

Weiter:
quote:
- Robert, Sie wiegen mich in Eitelkeit -
sagt sie … Das ist schlicht falsches/ schlechtes Deutsch.
[Sich in Sicherheit wiegen bedeutet: (irrtĂŒmlich) glauben, keiner Gefahr ausgesetzt zu sein.
Eine feststehende Redewendung, die nicht auf andere 'heit' oder 'keit' - Wörter ĂŒbertragbar ist.
Wollte man es vom Sinn her ĂŒbertragen auf 'Eitelkeit' bedeutet der Satz: Sie lassen mich glauben (irrtĂŒmlich - also entgegen dem was wirklich ist) ich wĂ€re … was auch immer - hĂŒbsch, klug, usw.]

Da denke ich mir: na ja, die kommt scheinbar aus einer Dienstagmittag Talkshow mit dem Titel: Der Vater meiner Tochter wird mein Schwiegersohn.
So gesehen passen die beiden ja gut zueinander, allerdings habe ich nicht das GefĂŒhl, dass es das ist, was du schreiben wolltest. Oder?
quote:
- Meine Wangen sind gerötet, Schamhaftigkeit hat von mir Besitz ergriffen. Erst das Begehr entfacht die Leidenschaft, gibt dem Augenblick seine Lust. -

Auch dies: haarstrÀubendes Deutsch! Die Scham könnte Besitz von ihr ergreifen, das wÀre zwar immer noch zu kritisieren (wegen der statischen toten 'Scham' der das aktive 'ich schÀme mich' vorzuziehen wÀre.) Die 'Schamhaftigkeit' gar, ist in deiner Konstruktion völlig fehl am Platz.

Aus dem 'Begehr' sollte zumindest das Begehren werden, obwohl der Satz auch dann noch in seiner Sinnhaftigkeit zu diskutieren wÀre.
Die Leidenschaft entfacht das Begehren. Man begehrt nichts, wofĂŒr man sich nicht zuvor erwĂ€rmt hat.

Er wieder:
quote:
- Emilio eilte, um mir Ihr Briefchen zuzustecken.

wie sagt das Sprichwort: Geduld bringt Rosen! Ich bin verrĂŒckt nach dieser Frau mit den
atemberaubenden Augen, die ebenso virtuos das Wort fĂŒhrt, wie mich ihre Sinnlichkeit betört. -
das schreibt er ihr … und meint sie … Oder?

Was fĂŒr ein dummer Laffe, denk ich da, warum sagt er nicht: Ich bin verrĂŒckt nach ihnen, ihren atemberaubenden Augen … statt dessen: 'dieser Frau'.
Und wenn man die VirtuositÀt mit der sie von einem falschen Satz zum nÀchsten stolpert, betrachtet, könnte man meinen mit dem Satz will er sie verarschen.
Aber das hatten wir ja bereits - irgendwie passen die schon zusammen.

Wenn man bedenkt das wir erst am Anfang sind, noch gar nicht beim Sinn der Übung, der Erotik …

quote:
- Ich stoße meinen Schwanz mit harten, ruckartigen StĂ¶ĂŸen in Sie hinein, bis er heiß und ganz wund gescheuert ist. -

Das ist die Stelle, an der ich das Handtuch geschmissen habe.
(LĂŒge! ich hab schon zuvor das Handtuch geworfen, wollte mir aber den wunden Schwanz nicht entgehen lassen)

Nur mal als kleinen Hinweis unter uns Frauen:
Wenn sein Schwanz wund gescheuert ist, ist sie trocken wie ein 4 Wochen alter Sandkuchen.
Das kann Verschiedenes bedeuten:
a) Er hat nicht mitbekommen, dass sie vor einer dreiviertel Stunde eingeschlafen oder ohmÀchtig geworden ist.
b) Er hĂ€lt ihre Schmerzensschreie fĂŒr Geilheit. Ein Fehler, der bei MĂ€nnern sehr beliebt ist.
c) Er kennt es nicht anders, weil bei ihm noch nie eine feucht war.

Das ließe sich fortsetzen

Ich hab versucht einige kleine Hinweise auf - aus meiner Sicht - SchwÀchen deines Textes zu geben.
Wie du z.B. die ZeilenumbrĂŒche korrigieren kannst, erklĂ€ren dir sicher gern die Tutoren.
Die findest du in den 'Diskussionsforen'.

Lass dich nicht entmutigen. (Auch wenn du dich vielleicht erstmal Àrgerst.) Mit ein wenig Abstand klingt was ich geschrieben habe nur noch halb so schlimm.

LG
Mumpf

__________________
© by Mumpf Lunse
Schreiben ist etwas ĂŒberraschendes

Bearbeiten/Löschen    


Mumpf Lunse
Routinierter Autor
Registriert: May 2004

Werke: 11
Kommentare: 387
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Mumpf Lunse eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

PS. Der Weg zu den Tutoren:
Hier klicken
__________________
© by Mumpf Lunse
Schreiben ist etwas ĂŒberraschendes

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!