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Buchvorstellung
Eingestellt am 21. 03. 2007 17:15


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Wolfgang Bessel
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2007

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Buchvorstellung

Buchportrait „Püttmann auf Ibiza drauf“

Willi PĂĽttmann und seine liebenswerte Ehefrau, dat Bertaken, kommen aus dem Ruhrpott nach Ibiza.

Hier erleben die PĂĽttmanns, was die meisten Urlauber und Residenten kennen:
Stress! Stress mit dem Partner, den teuren Restaurants, Geschäften, Dieben, Mäusen, Ameisen, Maklern, Nachbarn und vielen mehr.
Sie meistern typische Urlaubssituationen mit GefĂĽhl, Witz und Verstand.
Unsere „Helden“ werden in 28 illustrierten Geschichten die Lachmuskeln anregen und Ihre Herzen berühren.

Die Schmunzelgeschichten schrieb der Autor herrlich treffend im moderaten Ruhrpottslang und humorvollem Augenzwinkern - Genre Satire.

Eine heitere LektĂĽre, unterhaltsam und nachvollziehbar.
Wetten, dass Sie sich in den Geschichten wieder erkennen?

Das große deutschsprachige Monatsmagazin „IbizaHeute” publizierte die Geschichten bereits auf den Baleareninseln Ibiza und Formentera.

Das Buch

„Püttmann auf Ibiza drauf“


Autor

Wolfgang M. A. Bessel


erschien in Deutschland im Januar 2006.

„Püttmann auf Ibiza drauf”

Verlag: BoD

ISBN: 3-8334-3919-X

168 Seiten, Paperback, 14,50 €

28 s/w Illustrationen von Stefanie Liese, Wermelskirchen

Bezugsquellen: Direkt beim Autor (auf Wunsch mit Widmung) oder bei allen Internet- und örtlichen Buchhandlungen.

Leseprobe:

Kalles Wohnung auf Ibiza - 1. Folge

Schon lange waren wir die verdammte Strunzerei in unserer Stammkneipe „Glück Auf“ satt.

Ja, sein erfüllter Traum, sein Glück, sein Jungbrunnen, die beste Lebensentscheidung, die er noch nie bereut hätte, dat wäre seine tolle Eigentumswohnung direkt am blauen Meer, auf der weißen Insel Ibiza. So ging dat jeden Skatabend mit dem dusseligen Gequatsche!
Ich sachte: „Kalle, wir können dat nich mehr hören mit deinem Ibiza-Strunz! Wie wär dat denn, wenne uns deinen Jungbrunnen auch mal zeigen täts? Wir haben ne volle Skatkasse und könnten doch da mal für ne Woche ne tolle Sause veranstalten.“

Total begeistert kloppten die Skatbrüder auf’n Tisch und heckten schon die abenteuerlichsten Pläne aus.

Ja Junge, da hatt ich aber wat zum Kalle gesacht! Ganz entrüstet und mit erhobenem Finger raunzte er uns an: „Dat kommt überhaupt nich in Frage! Radaubrüder und Saufkumpanen dulde ich und meine Frau dort niemals! Nix da! Die Wohnung iss bei euren Exzessen für immer und ewig entweiht! Ich kenne euch schließlich lange genug! Schlagt euch dat ma ganz schnell aus dem Kopp! Wilhelm, wie kommst du bloß auf so eine abwegige Idee?“

Wir hatten unser Fett weg! Sonne fiese Reaktion vom eigenen Skatbruder hätten wir ja im Traum nich erwartet. Wir kuckten bedröppelt ausse Wäsche und sachten kein Mucks mehr dazu, weil wir den Blödmann ja genau kannten.

In der Pinkelpause haute ich den Kalle noch ma so an, wie dat denn wär, wenn ich mit meinem Bertaken ma drei Wochen dort Urlaub machen wollte, ob er da ma sonne Ausnahme zulassen würde.
Er gab keine Antwort; et streifte mich nur son abschätziger Blick, den ich nicht deuten wollte, sonst hätt et gerappelt!

Vier Wochen hörte ich nix vom Kalle, wollte gerade wieder Mallorca, „Allet inklusive“, buchen, da sacht der Kalle beim Skat so ganz nebenbei:
„Also, Wilhelm, meine Frau und ich haben lange überlegt. Für einundzwanzig Tage wollen wir euch beiden doch mal die wunderbare Insel des Lichts gönnen. Du biss ein tüchtiger Klempnermeister und weißt, wie man sich in anderer Leute Wohnungen verhält. Natürlich vermieten wir unsere Traumwohnung gerne an euch, aber nur gegen ein geringet Entgelt von hundert Euro pro Tag.“
Ibiza sei ein verdammt teuret Pflaster, bla, bla, bla..., er wĂĽrde damit lediglich die eigenen Kosten decken.
Dat war ein starkes StĂĽck, eine Frechheit! Ich fĂĽhlte mich mehr als unbehaglich. Alle Skat- und KneipenbrĂĽder starrten mich erwartungsvoll an, eher son bissken mitleidig.

Ich saß wie versteinert da, ich wusste, der Kalle tat mich mit dem unverschämten Mietpreis schwer beim Bock.

Et gab keinen Weg zurück, die Blamage in der Kneipe wäre unerträglich gewesen!
Ich dachte: „Der verdammte Halsabschneider! Hundert Euro am Tag! Davon darf Berta keinesfalls Wind bekommen.“

Ich antwortete dem Kalle ganz ruhig, aber für alle Leute inne Kneipe gut hörbar: „Kalle, du biss ja so ein aufrichtiger Skatbruder, ein liebenswerter Freund noch dazu. Ich danke dir auch im Namen von Bertaken für deine gütige Entscheidung. Wirt, tu uns ma ne Runde Langen und Kurzen rein!“

Ich war überzeugt, Bertaken würde wegen meiner spontanen Entscheidung und der neuen Urlaubsidee Freudentränen weinen und mir dankbar in die Arme fallen. Beim Frühstück rückte ich mit der großen Urlaubs-Überraschung raus.
Aber Berta musste wohl mit dem falschen Fuß aus dem Bett gesprungen sein. Sie haute ihren Kaffeepott demonstrativ auf’n Tisch und giftete mich an: „Sach ma, Wilhelm, du hasse doch nich mehr alle im Stall, auf ne Insel, wo nur Haschbrüder, Homos, Tunten und Nackte rumlaufen, da soll ich mit dir hin? Im Leben nich, und du fährs mir da alleine auch nich hin! Wie kannze mir nur sowat zumuten?“
„Bertalein“, säuselte ich, „der Kalle iss doch auch nich son Hasch- und Tuntenbruder. Die Insel des Lichts iss noch viel schöner als dat Mallorca, glaub mir dat doch! Dat Fernsehen zeigt immer nur die tiefsten menschlichen Abgründe von Ibiza. Dat Schöne vonne Natur und vonne Insulaner krisse da nie zu sehen!
Weiße warum? Die Kerle wollen damit nur die Pauschaltouristen abschrecken! Berta, iss doch klar wie Klärchen. Die Herrschaften wollen für sich bleiben, ohne den Massentourismus! Dat sind nämlich allet so seltene Individien.
Dat iss der einzige Grund von den schrägen Fernsehheinis, die haben ihre feinen Villas da und wollen unbedingt son „Ballermann 6“ vor ihrer Tür verhindern! Wat meinze wohl, auf Ibiza leben nur berühmte Künstler, vornehme Althippies, Fischer, Bauern und andere Naturliebhaber.“
„Iss dat auch wirklich wahr, Willi?“
„Ja, Berta, dat iss die reine Wahrheit, der Kalle lügt doch nich! Außerdem überlässt er uns die Wohnung fast uneigennützig, nur für son ganz kleinen Unkostenbeitrag!“
„Ja, wenn dat so iss, dann hasse dat ausnahmsweise ma richtig entschieden. Eigentlich wollte ich immer schon ma ne andere Urlaubsecke kennen lernen.“
Ja, Junge, dat war wieder ma harte Ăśberzeugungsarbeit!

Berta begann dann auch sofort mit dem Kofferpacken. Sie brauchte dazu ungelogen fast fĂĽnf Stunden!
In den folgenden Tagen wiederholte sich diese Prozedur noch mindestens vier Mal, weil sie immer abartigere Fummel und Klunker kaufte, die mich sehr stark an die Blumenkinderzeiten erinnerten. So iss dat Berta eben.
Ich sachte nix dazu, weil et sonst wieder Russ inne Küche gegeben hätte und die Reise stark gefährdet gewesen wär. Man(n) kennt dat ja.
Völlig entnervt vom ganzen Vorbereitungsgedöns und der elenden Packerei, konnten wir et nun kaum mehr erwarten, die Insel des Lichts, des Glücks und der Vollkommenheit inne Augen zu nehmen.

Pressestimmen

Das erste Buch, "PĂĽttmann auf Ibiza drauf?, hat sich mittlerweile nicht nur auf Ibiza, wo die Geschichten des 1942 in Herne geborenen Autors im Monatsmagazin "Ibiza heute" gedruckt wurden und rasch fĂĽr Furore sorgten, zum Kultbuch entwickelt...

HERNER FEUILLETON, Dezember 2006


Der Autor führt seinen Klempnermeister Püttmann samt Bertaken in ihrer bodenständigen Weltsicht nicht vor, sondern zeichnet sie mit viel Sympathie, die sich auf den Leser überträgt.

REMSCHEIDER GENERALANZEIGER, Juli 2006


In seinem Buch verarbeitet der Remscheider Autor Wolfgang M. A. Bessel selbst Erlebtes, Gesehenes und natĂĽrlich auch Erdachtes zu unterhaltsamen Schmunzelgeschichten mit Biss.

BERGISCHE MORGENPOST, Juni 2006


Eben, weil Bessel seine Urlaubs-Schmuzeleien so lebensnah erzählt, werden Vor-Urlaubsgefühle geweckt und die Vorfreude auf die schönste Zeit des Jahres rückt näher.

GRONENBERGER WOCHE, Juni 2006


In 28 illustrierten Geschichten, die die Lachmuskeln anregen und die Herzen berühren, erzählt Wolfgang M. A. Bessel, wie die Püttmanns mit Gefühl, Witz und Vertsand die typischen Urlaubssituationen meistern.

BERGISCHER ANZEIGER, Mai 2006


Die Schmunzelgeschichten erzählt Bessel herrlich treffend in moderatem Ruhrpottslang und mit humorvollem, satirischen Augenzwinkern.

CRONENBERGER, Mai 2006


Wenn Sie mal wieder entspannt schmunzeln oder lauthals lachen wollen, dann sollten Sie sich diese Lektüre gönnen.

REMSCHEIDER ANZEIGENBLATT, März 2006


Mit seinem Buch huldigt der gebĂĽrtige Herner Autor Wolfgang M. A. Bessel in insgesamt 28 verschiedenen illustrierten Annekdoten augenzwinkernd und erfrischend humorvoll seiner eigenen Herkunft und der Lebensart des Ruhrpotts.

SONNTAGSNACHRICHTEN HERNE, März 2006



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Wolfgang M. A. Bessel
www.bessel-autor.info

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