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Leselupe.de > Kurzgeschichten
C'est la mort
Eingestellt am 27. 11. 2013 18:11


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Elmar Feische
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Sep 2001

Werke: 111
Kommentare: 46
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C'est la mort

Man hat mich verurteilt und eingesperrt. LebenslĂ€nglich mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Einzelzelle, Sicherheitstrakt. Keinen Kontakt zu anderen HĂ€ftlingen, keinerlei SondervergĂŒnstigungen. Der Einzige, den ich zu sehen bekomme, ist mein WĂ€rter, der mich mit unverhohlener Verachtung Stunde fĂŒr Stunde, Tag fĂŒr Tag straft.

Nötig ist dies alles, so sagen sie, wegen der Schwere meiner Tat: ich habe einen Ă€lteren Herrn mit graumelierten SchlĂ€fen und dessen Frau auf offener Straße entfĂŒhrt, sie in einen schalldichten, feuerfesten Raum gefĂŒhrt, sie mit Eisenketten auf zwei in gegenseitigem
Blickkontakt stehenden EisenstĂŒhlen gefesselt und sie dann beide mit einem langsam brennenden Öl ĂŒbergossen. Bevor ich das Öl anzĂŒndete, sagte ich dem Ă€lteren Herrn mit graumelierten SchlĂ€fen noch, dass ich seiner Frau die Qualen des Verbrennens ersparen wĂŒrde. Ich verdeckte ihr die weit aufgerissenen Augen mit einer Binde und schoss ihr mit meiner Pistole einmal direkt in die rechte SchlĂ€fe. Dann zĂŒndete ich das Feuer an.

In einiger Entfernung setzte ich mich auf einen Stuhl, lehnte mich zurĂŒck und sah zu, wie beide langsam verbrannten. Er schrie eine sehr lange Zeit markerschĂŒtternd, starrte auf seine tote, brennende Frau, sprach VerwĂŒnschungen aus, bettelte um sein Leben, weinte, schluchzte, winselte, versuchte mich mit seinem ganzen Vermögen zu bestechen.Ich sah ihm mit einem leichten LĂ€cheln im Gesicht in die Augen und sagte zu ihm: "C'est la mort". Danach schrie er noch einmal laut auf und starb – es war, aus meiner Sicht – die richtige Stunde fĂŒr ihn.

Auf meinem Stuhl setzte ich mir die Pistole an die SchlÀfe, aber ich zog dann doch den Abzug nicht. Plötzlich schien es mir wichtig, dass jemand, wer auch immer, wissen sollte, warum ich diese beiden Menschen so mitleidlos und grausam vom Leben zum Tod gebracht hatte.

Ich verließ den Raum und verschloss die TĂŒr. Aus einer Telefonzelle in der NĂ€he rief ich die Polizei an, berichtete, was geschehen war und setzte mich auf eine Parkbank neben der Telefonzelle. Es war ein schöner, sonniger Tag im FrĂŒhling. Die Vögel sangen in den frischen, grĂŒnen BĂ€umen. Alles war sehr friedlich und auch ich verspĂŒrte nach langer Zeit wieder so etwas wie Ruhe.

Die Beamten kamen zu viert. Zwei legten mir Handschellen an. Die beiden anderen öffneten die TĂŒr. Den SchlĂŒssel zu der TĂŒr hatte ich ihnen gegeben. Beim Anblick der verkohlten, noch vor sich hin zĂŒndelnden Körper auf den rot nachglĂŒhenden EisenstĂŒhlen legten sie mir auch noch Fußfesseln an. Daraufhin fĂŒhrten sie mich ins PolizeiprĂ€sidium. Ich wurde auf meine Rechte hingewiesen, erkennungsdienstlich behandelt und in einen Verhörraum gefĂŒhrt. Man begann mit dem Verhör. Ich verzichtete auf die Hinzuziehung eines Anwalts, legte ein volles, detailliertes GestĂ€ndnis ab – und erzĂ€hlte ihnen diese Geschichte:

Als wir an der Grube standen, damals vor langer Zeit, im Osten, hielten wir uns fest an der Hand, meine Frau und ich. Wir waren beide nackt und der kalte Regen fiel auf unsere Körper, auch auf den rund gewölbten Leib meiner Frau. Die Geburt hatte unser Hausarzt, kurz vor unserer Deportierung, fĂŒr Anfang Mai vorausberechnet. Meine Frau und ich wĂŒnschten uns ein MĂ€dchen, wir wollten sie Rahel nennen.

Der Soldat mit der Pistole in der Hand kam auf uns zu und blickte uns lange an. Er stand so nah, dass ich sein Gesicht mehr als ĂŒberdeutlich sah. Dann sagte er zu uns: „Na, ihr Juden-Bagage, in dieser regnerischen FrĂŒhlingsnacht ist Schluss fĂŒr Euch; ich bin mir sicher, ihr hattet euch das anders vorgestellt, aber, "C’est la mort“.

Nach diesen Worten nahm er eine der schweren BrĂŒste meiner schwangeren Frau in die Hand, wog sie hin und her und streichelte mit seiner freien Hand ihren nassen, gewölbten Leib. Er richtete die Pistole auf meine Frau, sah mir mit einem leichten LĂ€cheln im Gesicht in die Augen und schoss zweimal in kurzem Abstand in ihren nassen, gewölbten Leib. Sie fiel in die Grube. Da wir uns noch an der Hand hielten, zog sie mich mit sich in die Grube hinein, denn der vom Regen matschig gewordene Grubenrand hatte mir keinen Halt gegeben.

Im gleichen Augenblick gab es einen Zwischenfall bei einem in unmittelbarer NĂ€he „arbeitendem“ weiterem Erschießungskommando. Der Soldat, der vor einem Augenblick vor meinen Augen meine Frau und mein ungeborenes Kind getötet hatte, wurde von dort zu Hilfe gerufen. Bevor er hinĂŒber ging, legte er noch einmal auf mich an und schoss. Ich hatte mich auf meinen Armen abgestĂŒtzt, um nicht auf meiner mit durchschossenem Leib daliegenden Frau und meinem ungeborenen Kind zu liegen. In dem Augenblick, als er auf mich schoss, versagten mir die KrĂ€fte in meinen Armen und ich stĂŒrzte doch hinunter auf meine tote Frau und unser totes Kind. Ich hörte noch das GerĂ€usch des Schusses, spĂŒrte einen Einschlag an meinem Kopf und verlor das Bewusstsein.

Irgendwann viel spĂ€ter wachte ich auf. Es war dunkel. Ein von Wolken verhangener Mond schien in die Grube hinein. Das Schießen an den GrubenrĂ€ndern hatte aufgehört. Die Erschießungskommandos waren abgerĂŒckt. Meine Frau, mit unserem ungeborenen toten Kind im Leib, lag kalt neben mir. Im Mondlicht schien es mir, als blicke sie mich mit offenen, fragenden Augen an. Ich wusste aber keine Antwort auf ihre stumme Frage und schloss ihr mit einem Streicheln meiner Hand sanft die Augen. Mit einem blutigen StĂŒck Stoff, das ich ĂŒber Leichname kriechend in der Grube fand, bedeckte ich ihr Gesicht und ihren zerschossenen Leib.

Bevor ich die beiden dort in der kalten, dunklen Grube zurĂŒckließ, schwor ich mir selbst, was immer es kosten wĂŒrde und wie lange ich auch suchen mĂŒsste, dass ich den Mörder meiner Frau und meines ungeborenen Kindes fĂŒr diese Nacht bestrafen wĂŒrde. Wie ich es schaffte, aus der Grube zu entkommen, unentdeckt zu fliehen und bis zur endgĂŒltigen Befreiung am Leben zu bleiben, ist eine andere Geschichte, die ich nie jemandem erzĂ€hlt habe und nie jemandem erzĂ€hlen werde.

Ich bin zwar noch am Leben, aber ich bin kein Überlebender. In den vielen langen Jahren nach den damaligen Ereignissen habe ich nur einen Sinn in meinem unverdienten Dasein darin gesehen, den Tod meiner Frau und meines ungeborenen Kindes zu rĂ€chen - und ich habe mich immer vor mir selbst dafĂŒr geschĂ€mt, dass ich an der Grube nicht versucht habe, meine Liebsten zu beschĂŒtzen - und dass ich ĂŒberlebt habe.

Zum Vergeben und Vergessen fehlte mir in all den Jahren der Wille und die Kraft. Jetzt, nach der Vergeltung an dem Mann, der mit einem leichten LĂ€cheln im Gesicht von einer Sekunde auf die andere unser gemeinsames Leben ausgelöscht hatte, glaube ich, dass ich das Gesicht meiner Frau und unseres Kindes, zumindest fĂŒr mich sichtbar, wieder in unser gemeinsames Leben zurĂŒckgeholt habe.

Im GefĂ€ngnis bin ich ein ruhiger HĂ€ftling, in keiner Weise renitent. Alle Anweisungen fĂŒhre ich willig und korrekt aus. Ich halte mich und meine Zelle sauber. Ich mache meine Übungen, um gesund zu bleiben. Meinem WĂ€rter begegne ich, trotz seines offensichtlichen Hasses mir gegenĂŒber, stets freundlich. Nur, ich spreche nicht mehr, zumindest nicht hörbar fĂŒr andere. In meinem Inneren fĂŒhre ich jedoch lange ZwiegesprĂ€che. Ich fĂŒhre die GesprĂ€che fĂŒr mich fort, die damals nachts an und in der Grube im Blut meiner Frau und meines Kindes ertrĂ€nkt wurden.

Ich mache ZukunftsplĂ€ne. Baue in Gedanken ein Haus, vor dem ich mit meiner Frau und unserem Kind in der Sonne sitze. Manchmal kommen Freunde von frĂŒher vorbei, die uns erzĂ€hlen, sie kĂ€men aus einem reinigenden Feuer, in das sie Bestien grundlos geworfen hĂ€tten. Aber durch dieses Feuer seien sie hindurchgegangen und in einem gleißenden, weißen Licht auf einer grubenlosen, sonnendurchfluteten, grĂŒnen Lichtung angekommen. Die Stille dort sei fast greifbar gewesen. Wohltuende WĂ€rme durchflute ihre Körper und alle Wunden wĂŒrden rein gewaschen und geheilt. Sie seien geflogen, wie auf Wolken, leicht und unbeschwert wie Vögel, begleitet von wohl duftendem, sanft streichelndem Wind.

Ich lasse mich von diesen Geschichten berauschen und erwĂ€rmen. Wenn es in der Nacht in meiner Zelle dunkel wird, steige ich hinunter in die Grube mit dem glitschigen, regennassen Rand. Ich lege mich neben meine Frau und mein ungeborenes Kind, decke uns gemeinsam mit dem Rausch und der WĂ€rme meiner TrĂ€ume zu und wir verbringen eine weitere friedliche Nacht. Ich weiß nicht, wie viele dieser NĂ€chte uns noch bleiben. Aber ich weiß, dass ich fĂŒr jede weitere dieser NĂ€chte unsagbar dankbar bin, weil ich jetzt endlich, nach all den langen Jahren, mit ihnen vereint, in der Grube liege.



Version vom 27. 11. 2013 18:11

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USch
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Elmar,
eine sehr eindringlich und gut geschriebene Geschichte.
Ein paar kleine Fehlerkorrekturen und Änderungen, die ich vorschlage, damit der Fluss des Textes noch runder wird:

quote:
Wir waren beide nackt und der kalte Regen viel auf unsere Körper, auch auf den rund gewölbten Leib meiner Frau.
fiel!

quote:
Er richtete die Pistole auf meine Frau, sah mir mit einem leichten LÀcheln im Gesicht in die Augen und schoss zweimal in kurzem Abstand in den ihren nassen, gewölbten Leib meiner Frau hinein. Sie viel fiel in die Grube.

quote:
Bevor ich die beiden dort in der kalten, dunklen Grube zurĂŒckließ, schwor ich mir selbst, was immer es kosten wĂŒrde und wie lange ich auch suchen mĂŒsste, dass ich den Mörder meiner Frau und meines ungeborenen Kindes fĂŒr diese Nacht bestrafen wĂŒrde. Wie ich es schaffte, in dieser Nacht aus der Grube zu entkommen, unentdeckt zu fliehen und bis zur endgĂŒltigen Befreiung am Leben zu bleiben, ist eine andere Geschichte, die ich nie jemandem erzĂ€hlt habe und nie jemandem erzĂ€hlen werde.
Die Doppelung von Nacht klingt nicht so gut.

quote:
Ich mache ZukunftsplÀne. Baue in Gedanken ein Haus, vor dem ich mit meiner Frau und unserer Tochter, wir wollten sie Rahel nennen, in der Sonne zusammen ...
Das hast du oben schon gesagt. WĂŒrde ich hier streichen.

Liebe GrĂŒĂŸe
USch

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USch
Guest
Registriert: Not Yet

P.S. noch was: Ich bin mir nicht so sicher, ob >C'est la vie< ein angemessener Titel fĂŒr ein so ernstes Thema ist. Mir irgendwie zu sarkastisch.
LG USch

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Architheutis
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Elmar,

ich bin mir sicher, dieser Text wird eine starke Resonanz erfahren. Er wird wegen seines Themas vielleicht die Meinungen spalten, ich aber halte ihn potentiell fĂŒr grandios.

Vorab: wir sind uns einig, dass die Rachetat zwar nachvollziehbar, aber dennoch grauenhaft und ihrerseits unmenschlich war?

Zum Text hat Uwe schon einiges vorgearbeitet. Die VorschlÀge solltest Du beherzigen.

Besonders gefĂ€llt mir die Verschachtelung, bzw wie das Motiv der Tat in dem RĂŒckblick eingebaut ist. Das macht den Text interessant, er verrĂ€t nicht auf einmal alles, sondern er entwickelt sich und hat mich als Leser Satz um Satz neugieriger gemacht. Bravo!

Einige starke SÀtze, die bei mir hÀngen geblieben sind:

quote:
Ich bin zwar noch am Leben, aus klinischer Sicht, aber ich bin kein Überlebender.

Ich bin zum GlĂŒck kein Zeitzeuge dieser dunklen Jahre, aber ich schĂ€tze, Du hast es hier auf den Punkt gebracht. Den Einwurf "aus klinischer Sicht" kann man streichen. Man versteht den Satz auch ohne ihn.

quote:
Aber ich weiß, dass ich fĂŒr jede weitere dieser NĂ€chte unsagbar dankbar bin, weil ich jetzt endlich, nach all den langen Jahren, mit ihnen vereint, in der Grube liege.

Hier schliesst sich der Kreis. Die Grube als Leitbild ist Dir ausnehmend gut gelungen.


Ein kleines Problem habe ich hiermit:

quote:
Vergeben und vergessen war in all den Jahren fĂŒr mich nicht möglich. Aber heute denke ich, dass meine Tat vielleicht doch eine Art von Vergebung war. Ich habe mir endlich vergeben, dass ich damals an der Grube nicht versucht habe, das Leben meiner Frau und meines ungeborenen Kindes zu retten. Ich habe, nachdem ich grausame Rache geĂŒbt habe, auch dem SchlĂ€chter an der Grube vergeben, der mit einem LĂ€cheln im Gesicht von einer Sekunde auf die andere unser gemeinsames Leben auslöschte.

Hm, ich mag sie nicht recht abkaufen, diese Vergebung. Wer eine solche Rachesucht in sich trĂ€gt, ĂŒber Jahre, vielleicht Jahrzehnte, dessen Seele ist doch eher so von ihr zerfressen und zerstört, dass eine solche Vergebung mir zu abgeklĂ€rt erscheint.

Dein Text braucht die Vergebung gegenĂŒber dem Nazi nicht.

Ein Vorschlag:

quote:
bettelte um sein Leben, weinte, schluchzte, winselte, versuchte mich mit seinem ganzen Vermögen zu bestechen. Ich gab ihm nur ein C'est la vie. Am Ende schrie er noch einmal laut auf und starb – es war, aus meiner Sicht – die richtige Stunde fĂŒr ihn.

Es schliesst sich dann der Kreis, und der Titel erfÀhrt mehr Berechtigung.


Insgesamt ein starker Text, der mich berĂŒhrt und mir LesevergnĂŒgen bereitet hat. Eine seltene, allzu seltene Kombination.

Lieben Gruß,
Archi

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USch
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo an beide,

quote:
Dein Text braucht die Vergebung gegenĂŒber dem Nazi nicht.

Ein Vorschlag:
quote:bettelte um sein Leben, weinte, schluchzte, winselte, versuchte mich mit seinem ganzen Vermögen zu bestechen. Ich gab ihm nur ein C'est la vie. Am Ende schrie er noch einmal laut auf und starb – es war, aus meiner Sicht – die richtige Stunde fĂŒr ihn.
Es schliesst sich dann der Kreis, und der Titel erfÀhrt mehr Berechtigung.
Archi, den Vorschlag finde ich ausgezeichnet und er verbessert den Text noch weiter.
LG USch

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Elmar Feische
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Sep 2001

Werke: 111
Kommentare: 46
Die besten Werke
 
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C'est la vie

Hallo USch, hallo Archi,

ich danke Euch fĂŒr Eure positive Resonanz und fĂŒr Eure VerbesserungsvorschlĂ€ge und Anregungen. Ich werde die Korrekturen der orthografischen Fehler vornehmen und den Text unter BerĂŒcksichtigung Eurer Anregungen nochmal ĂŒberarbeiten und danach korrigieren.

Viele GrĂŒĂŸe
Elmar

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