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Leselupe.de > Science Fiction
Carola oder Konsequenzen
Eingestellt am 12. 09. 2003 15:58


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jon
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Carola

Es passierte einfach so. Sie fiel in ein Loch. Ein Zeitloch. Aber das wusste sie da noch nicht. Sie dachte erst, sie sei verschleppt worden. Dann dachte sie, dass sie nun endgültig verrückt geworden war. Dann, als die Sippe, bei der sie Unterschlupf gefunden hatte, ihre "Erfindungen" zu schätzen begann, dämmerte ihr, dass es real sein musste. Und dann, als sie ihren Enkel im Arm hielt und sah, dass ihre Hände so jung waren am Tag ihrer Ankunft, fühlte, dass ihr Körper so jung war wie am Tag ihrer Ankunft, da erfasst sie Entsetzen ob der Äonen, die vor ihr lagen. Aber das Schlimmste sollte erst noch kommen …


"Das Ende der Unschuld"
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"Die Entscheidung" (Version 2)
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"Das Bild"
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"Der Fluch" (Version2)
Prolog
Kapitel 1 1 2 3 4
Kapitel 2 1 2
Kapitel 3
Kapitel 4 1 2 3
Kapitel 5 1 2 3
Epilog



Version vom 12. 09. 2003 15:58
Version vom 08. 07. 2015 09:38

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Doska
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Scheint spannend zu werden. Kleiner Tippfehler, beim Entsetzen fehlt das `t`.
l.g.
Doska

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jon
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Ich habe mal die Versionen aktualisiert. Wer in Sachen Textarbeit gern ganz gründlich sein möchte, hier die älteren Versionen:

"Die Entscheidung" (Version 1)
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„Der Fluch" (Version 1)
(1) (2) (3) (4)
(5) (6) (7) (8)
(9) (10)
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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Pete
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Hallo Jon,

um es vorweg zu sagen: Deine Geschichte ist unglaublich spannend. Ich bin ein begeisterter Leser.

Dennoch habe ich so meine Probleme, die aber auch ganz bei mir liegen könnten.

Zuerst war ich ganz gefesselt von dieser Carola, dann kam eine Johanna (Jo), später Sam(uel). Was geschah Inea aus dem Prolog?

Wahrscheinlich sind einige dieser Personen identisch. Wenn das so ist, ist mir nicht klar, in welcher (subjektiv zeitlichen)Reihenfolge.

Woher weiß beispielsweise Inea im Prolog, dass diese Formel so gefährlich ist? Aus schmerzvoller Erfahrung (welcher), oder antizipiert sie nur?

Ich muss das Ganze noch einmal lesen und mir ein Personenverzeichnis erstellen. Vielleicht wäre es für Leser, wie mir, die sich Namen nicht so ohne Weiteres merken können, hilfreich, wenn die Charakterisierung noch ein wenig prägnanter wäre.

Deine Geschichte weckt sehr hohe Erwartungen. Was ist so bedeutsam am Tag X? Wie sind die Personen verknĂĽpft (weiĂź schon, kann ich beim zweiten Durchgang vielleicht auch selber 'rausbringen)? Was wird am Tag X geschiehen? Der erste Zeitsprung?

Wichtig ist dann nicht nur der Zeitpunkt auf der Zeitskala, sondern auch die Reihenfolge, in der die Protagonistin (welche?) diese wechselnden Zeitpunkte durchlebt.

Wer ist der Antagonist? Das bittere Schicksal ewigen Lebens und der Pflicht, dieses Geheimnis zu hüten? Gegen jede Moral (hab schon verstanden, dass diese Inea ein böses Mädchen sein können darf, weil Dich Moralismus stellenweise anödet)?

Zuerst dachte ich, das es sich um drei verschiedene Bücher handeln würde. Das letzte davon hat sogar eigene Kapitel, einen Prolog und Epilog. Soll das eine Buchserie werden? Ein wenig Innenausbau wäre sicher möglich. Das Thema überspannt problemlos drei Bücher.

Mehrere Anläufe benötigte ich für den Fluch. Vielleicht auch, weil der Anfang zu wenig versüßt war. Ein "brutalerer" Einstieg hätte sofort mein Interesse geweckt, so etwas wie verballhornt):

Jon(athan): "Sam, muss Dich leider umlegen!"
Sam: "Hä, bist Du irre? Warum denn?"
Jon: "Du bist leider überzählig!"
Du könntest das natürlich besser als ich, wenn Du wolltest!

Mich hat ein bisschen gestört, dass ich mich erst massiv einlesen musste, um an vorhandene Handlungsstränge oder Handelnde anknüpfen zu können. Wenn es schneller spannend geworden wäre, hätte das aber nichts ausgemacht.

Die Cliffhanger an den Kapitelenden sind Dir unterschiedlich gut gelungen. Ich erwähne das nur, weil Du das, an und für sich, gut kannst, aber nicht konsequent tust. Ich als Dein Leser möchte aber gerne maximal auf die Folter gespannt werden. Also: "Bitte quäle mich!"

Ende der Unschuld: Erste mal gemordet (genial!)
Entscheidung: Schmerz .. ging sie, gruĂźlos (spannend!)
Das Bild: Päckchen nach Deutschland (ups, schon zuende?)
Fluch/Prolog: Geschichte? (hab ich vergessen, bevor es relevant wurde)
Fluch 1. Kap: Sam schlug zu (ist OK)
Fluch 2. Kap: Zahncreme hält 20 Jahre (genial!)
Fluch 3. Kap: Konflikt Jonathan (Deja Vu, siehe 'Sam schlug zu')
Fluch 4. Kap: Denn es fĂĽhlt sich gut an, auĂźerordentlich gut. Nach Leben. (letzten Satz kapiert meine Birne nicht)
Fluch 5. Kap: "Erzähl ich Dir beim Cafe" (versöhnlich)
Epilog: Vergleich Gesicht/Bild (gut, aber nicht genial!)

Nach dem Mord im ersten Kapitel (Erwartung!) geht es in Folge doch sehr gemächlich weiter, mit einem brutalen Bilderraub und einem mörderischen Kinnhaken. Auch ein Hinweis, dass der Mord ein wenig überreagiert war.

Gerne möchte ich glauben, dass die Protagonistin ein besonderes Schicksal erfüllen muss. Worin liegt die Bedeutsamkeit? Was ist ihr Daseinszweck? Andere daran zu hindern, gleiche Fähigkeiten zu bekommen/auszuüben? Ist sie aus ihrer Sicht die Einzige, die so weit moralisch integer ist, diese Macht verantwortungsvoll auszuüben? Ist sie nicht, wie der Prolog zeigt.

Ist die Zeit in Deinem Stück homogen? Wenn ja, könnte sie nach einem zeitlichen Rücksprung den (dann einzigen) Zeitlauf beeinflussen. Morde zur "Reparatur" wären dann nicht erforderlich, der Schaden könnte bereits am Entstehen gehindert werden (damit meine ich nicht die vorzeitige Liquidation der Handelnden, sondern deren Beeinflussung).
Ein Mord wĂĽrde dann eine gewisse Inkompetenz/Einfallslosigkeit darstellen (nicht von Dir, sondern Deiner Protagonistin). Wenn nicht, mĂĽssten gute GrĂĽnde vorhanden sein.

Wenn die Zeit in Deinem Romanuniversum nicht homogen, sondern in Form von Paralleluniversen funktioniert, ist jede Korrektur sinnlos, da sie nur subjektiv einen Unterschied macht. Andere Zeitreisende wĂĽrden sich dann in anderen, sich abspaltenden Wahrscheinlichkeitsuniversen verwirklichen.

Was erreicht die Protagonistin?

NatĂĽrlich ist meine Sicht nicht allgemeingĂĽltig. Gerne habe ich handfeste Antworten, die Du natĂĽrlich nicht unbedingt liefern musst (Mystery).
Trotzdem gibt das Thema noch ein bisschen mehr her. Wenn Du zufrieden wärst, würdest Du hier nicht posten.

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jon
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Danke. Pete, fĂĽr die ausfĂĽhrlichen Anmerkungen.

quote:
Dennoch habe ich so meine Probleme, die aber auch ganz bei mir liegen könnten.
… oder auch nicht. Meine Geschichten sind manchmal etwas zu komplex - die hier besonders, weil sie zu lange Zeit hatten, sich in meinem Kopf zu entfalten und zu entwickeln.

Diese Geschichten sind eigentlich eigenständige Stories bzw. sollen es sein. Sie unter diesem Klappentext zusammenzufassen, erwies sich als günstiger fürs Verstehen. Ich gebe zu, es gibt noch eine Lücke (, die erklärt, warum Caro als Inea wirklich keine andere Wahl als Mord hatte, es später aber andere Optionen gibt). Dieser Teil ist im Fluch angedeutet, ich habe aber die entsprechende Geschichte noch nicht „im Griff“, sie zerfällt mir beim Schreiben unter den Fingern. Der Zugang (Perspektive, Gewichte innerhalb der Story etc) stimmt noch nicht.


quote:
Wahrscheinlich sind einige dieser Personen identisch.
… die Frauen: Carola = Inea = Johanna. Die anderen bewegen sich nur innerhalb „ihrer“ Geschichte. Ich habe vermieden, die übergreifenden Personen einzubauen, weil das dann noch viel verwirrender wäre. Ich hab so eine Geschichte noch im Arbeitsstapel - sie kommt genau deswegen (wegen der zu verworrenen Figurenkonstellation) einfach nicht vorwärts …

quote:
Wenn das so ist, ist mir nicht klar, in welcher (subjektiv zeitlichen)Reihenfolge.
Die Haupt-Zäsur ist der Tag X = Tag des ersten Sprunges. Die Inea-Zeit liegt subjektiv irgendwo mittendrin zwischen ersten „Strurz" und „Rückkehr", die Begegnung mit dem jungen Bern relativ kurz vor der „Rückkehr“ (dem Tag X) - aber noch vor der Geburt von Jonathan - und das Treffen mit Dean (später dann Sam) nach dem Tag X.

quote:
Woher weiß beispielsweise Inea im Prolog, dass diese Formel so gefährlich ist? Aus schmerzvoller Erfahrung (welcher), oder antizipiert sie nur?
Es gab eine Story (in meinem Kopf), die ihr klar machte, wie folgenreich das Herumpfuschen in der Geschichte sein kann. Aber jemand anderes hatte die gleiche Idee und inzwischen einen Roman draus gemacht (Frey: Geschichte machen), so dass sich das fĂĽr mich erĂĽbrigt hat


quote:
Wer ist der Antagonist? Das bittere Schicksal ewigen Lebens und der Pflicht, dieses Geheimnis zu hĂĽten?
… so ungefähr. Die Einsamkeit, die Verantwortung, die aus Wissen und Macht erwächst …

quote:
Gegen jede Moral (hab schon verstanden, dass diese Inea ein böses Mädchen sein können darf, weil Dich Moralismus stellenweise anödet)?
… nicht „gegen jede Moral“. Wenn du es schon so nennst, dann ist der Antagonist „die Moral“ selbst: Die Moral (wenn man mal so zusammenfasst, was ja eigentlich nicht geht - jedes Menschen Moral ist anders) fordert, gegen die Moral zu verstoßen: Um „tue Gutes“ (= schütze die Menschheit) zu genügen, muss „tue nichts Böses“ (= Mord ist verboten) verletzt werden.


quote:
Mehrere Anläufe benötigte ich für den Fluch.

… ja, das ist der schwierigste, weil komplexeste Teil. Schwierig auch, weil dieser Text für ganz andere Erzählbedingungen (die im Kino-Film) konzipiert war. Um es sowohl durchsichtiger zu machen als auch näher ans Lesen zu holen, muss ich es ganz neu schreiben - da denke ich aber noch dranrum.

Cliffhanger …
quote:
Ende der Unschuld: Erste mal gemordet (genial!)
Entscheidung: Schmerz .. ging sie, gruĂźlos (spannend!)
Das Bild: Päckchen nach Deutschland (ups, schon zuende?)

… die hier sind gar nicht als solche gedacht. Höchstens in dem Sinne, dass man als Leser nicht sanft in die Wirklichkeit entlassen wird, sondern dass das Thema den Leser in den Alltag hinein begleitet, es ihn nicht loslässt, er (eine Zeit lang) „nicht fertig“ wird damit und sich auseinandersetzt.

quote:
Fluch/Prolog: Geschichte? (hab ich vergessen, bevor es relevant wurde)
… das ist eine Klammer, die zum Epilog gehört - dieser Teil ist ein Zusatz bzw der eigentliche Punkt, der mich interessierte.

quote:
Fluch 4. Kap: Denn es fĂĽhlt sich gut an, auĂźerordentlich gut. Nach Leben. (letzten Satz kapiert meine Birne nicht)
Die Grundlage dafür ist zu sanft angedeutet, ich weiß. Das Problem ist: Wie „erfroren“ Carola ist, kann man praktisch nur durch viel Reflexion und „Rumgejammere“ darstellen; dass sie andererseits aber durchaus unauffällig lebt (und ihr Leiden eben nicht nur nicht zur Schau trägt, sondern sich auch nicht in unbeobachteten Momenten darin suhlt) ist nur durch „Handlung“ zeigbar. Die Figur ist so: Sie denkt an das Vergangene so selten wie möglich, um sich dieser Last zu entziehen. Aber das geht natürlich nicht und so schimmert es manchmal durch - zum Beispiel als ihr bei dem Kuss bewusst wird, wie „tot“ sie lange Zeit eigentlich war …


quote:
Fluch 5. Kap: "Erzähl ich Dir beim Cafe" (versöhnlich)
Das soll ja auch eine Art Happy End sein

quote:
Epilog: Vergleich Gesicht/Bild (gut, aber nicht genial!)
… nein? Schade. Ich fand das die beste Idee an der ganzen Geschichte …


quote:
Gerne möchte ich glauben, dass die Protagonistin ein besonderes Schicksal erfüllen muss.
… nicht in dem Sinne, wie es die Fantasy zum unverzichtbaren Teil der Story erhebt. Carola ist eine (ich hoffe, ich lehne mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster) ganz und gar „literarische Figur“ - zu nichts anderem da als (neben Hauptfigur einer spannenden Geschichte zu sein) zu schauen, wie Menschen ticken.


quote:
Ist sie aus ihrer Sicht die Einzige, die so weit moralisch integer ist, diese Macht verantwortungsvoll auszuĂĽben? Ist sie nicht, wie der Prolog zeigt.
… das ist Ansichtssache. Wäre es „verantwortungsvoller“ gewesen, das Risiko der „Weltzerstörung“ einzugehen? Hätte sie mehr Zeit gehabt, hätte sie es sicher auch über Beeinflussung versucht - aber von jetzt auf morgen?


Wie Zeitreisen „funktionieren“ - ob als „echte“ Zeitreisen, als „Realmachung von Möglichkeiten“ oder als „Wechsel zu Parallelwelten“ ist zwar eine interessante Frage, für die Entscheidungen, die Carola (oder ein anderer Zeitreisender) treffen muss, aber nicht wirklich relevant. Ob Caro in eine veränderte Zukunft kommt oder in eine andere (während die unveränderte parallel „daneben liegt“) ist egal: Die Menschen um Caro herum erleiden das, was Caro sozusagen mit-hervorruft. Sie könnte natürlich so tun, als ginge „die fremde Welt“ sie nichts an - aber auch das ist wieder eine moralische (bzw. philosophisch-moralische) Frage …




PS:
Gräm dich nicht wegen der Bewertung, ich seh ja, was du angeklickt hast.
Die „Noten“ werden korrigiert - der Lupen-Durchschnitt (liegt derzeit bei ca. 6) und der Durchschnitt der von dir vergebenen Wertungen spielen eine Rolle. Je näher dein Durchschnitt an die aktuelle 6,2 ranreicht, desto weniger groß ist der Korrekturfaktor.

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