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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Cappuccino vs. Instantkaffee
Eingestellt am 02. 04. 2017 09:48


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Rike L. Croft
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Mar 2017

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Betrachte mich im Bad im Spiegel. Mein Handy zeigt 0.32 Uhr.
Vorhin. In dieser Cocktailbar.
Ich merkte, wie er mich bereits beim Eintreten musterte.
Ich wollte nur schnell einen Caipi nach einem langen Arbeitstag, allein etwas runterkommen. Und saß an der Bar. Irgendwann sprach er mich an. Und dann gab ein Wort das andere. Wenn auch von ihm nicht viele. Vom Aussehen war er total mein Typ und sein Auftreten a la Mr. spröder, einsamer Wolf kickte mich in dem Augenblick.
 
Von da an war klar, dass dieser Abend fĂŒr mich nicht entspannt auf dem Sofa enden sollte, in dicken Socken, mit ChipstĂŒte und 'nem Film.




Ohne die Gretchenfrage „zu dir oder zu mir" zu stellen, landete ich rund zwei Stunden spĂ€ter auf seinem Schreibtisch, mein nackter Hintern rieb bei jeder Bewegung leicht quietschend ĂŒber die edle Tischplatte, wĂ€hrend er alles gab. In knapp 10 Minuten war er dann „durch", inklusive Vorspiel. Kein Mann der vielen Worte, kein Mann der vielen Sequenzen. Kurz und schmerzlos. Haken dran.
Ein harter „Quick Fick", kann ja durchaus mal seinen Reiz haben, wenn danach noch was kommt. Und wĂ€hrenddessen. Also so irgendwas. Ohne dass man das GefĂŒhl hat, man spiele mit einem Quarterback, der den Wurf seines Lebens setzen möchte - das alleinige (End)ziel im Auge. Aus seiner Sicht. Weder den Weg dahin im Visier, noch der Mitspielerin die Chance gebend, sich einzubringen.

Den anschließenden Cappuccino bereitete er mit Ausdauer, besten Bohnen und viel Liebe zum Detail. Selbst einen Hauch Kakao ließ er zum Schluss ĂŒber den perfekt zubereiteten Schaum rieseln und bat mich, ihn in Ruhe zu genießen.
 
"Cappuccino mĂŒsste man sein", dachte ich so bei mir, als ich ihn amĂŒsiert betrachtete.
Denn vorhin, auf dem Schreibtisch, kam ich mir vor, wie ein fahl und schnell aufgegossener Instantkaffee, in dem man lieblos mit einem Löffel rumrĂŒhrt.
 

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Vagant
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2014

Werke: 25
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Hallo Rike,

ach, gönn uns doch auch mal ein 'Und', und hier und da vielleicht mal eins, zwei Worte mehr! – also das waren so meine Gedanken beim Einstieg.

Der Anfang ist recht sperrig, und das VerstÀndnis wird noch durch den Zeitenfehler erschwert.
Deine Geschichte beginnt mitten in der Nacht vor dem Badezimmerspiegel. Hier bist du im PrĂ€sens; so weit, so gut. Ab Zeile zwei beginnt dann die RĂŒckblende, welche du ins Imperfekt setzt. Hier mĂŒsste, zum besseren VerstĂ€ndnis, im Plusquamperfekt begonnen werden. Wenn dann klar ist, wie es sich zeitlich zum PrĂ€sensanfang verhĂ€lt, kannst du ja dann im Imperfekt weiterschreiben. Also ich hatte, so, wie es jetzt dort steht, erstmal ein Problem mit der Zuordnung und musste erneut mit dem Lesen beginnen. Vielleicht sollte man auch völlig anders beginnen, da sich die Sache mit dem Badezimmerspiegel ohnehin im Sande verlĂ€uft und letztendlich nirgends hinfĂŒhrt.

Die ganze Geschichte ist am Ende ja fast plotfrei und enhÀlt so wie sich sich hier prÀsentiert ja kaum einen erzÀhlerischen Speilraum.
Ich denke, dass man die Szene in der Bar hier etwas ausbauen sollte, um damit den Verlauf des Abends in 2 oder 3 Szenen zu beschreiben. Passende Dialoge wĂŒrden dabei helfen, aus den 2 Figuren Charaktere zu formen, und ich könnte mir gut vorstellen, dass sich dadurch eine recht unterhaltsame Geschichte entwickeln könnte.

Vagant.

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