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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Carolas List
Eingestellt am 13. 05. 2003 21:34


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Evchen13
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Carolas List


WĂ€hrend der FrĂŒhstĂŒckspause setzte sich Carola zu ihren Mitarbeiterinnen hin und aß in aller Ruhe ihre Brote. Jana, die jĂŒngste und lebhafteste von den vier Frauen, berichtete ausgiebig ĂŒber ihr Wochenende in der Schweiz, in den Bergen. ÜberschwĂ€nglich sprudelten die Wörter aus ihrem Mund und sie beschrieb in den herrlichsten Farben von ihrem hemmungslosen Sex und der durchliebten Nacht. Bei den genauen Schilderungen wechselte Carolas Gesichtsfarbe von fahl zu rot und wieder zurĂŒck
„Ihr habt euch ja gar nicht die wunderschöne Gegend angesehen ...“, warf sie verwundert ein.
„Du, die Gegend war mir scheißegal. Bei so einem Sex und so einem Mann, da vergisste alles ..., da willste nur mehr haben und ...“.
Ein Kichern und Juchzen umgab die Frauen, nur Carola saß jetzt ganz still in ihrer Ecke. WĂ€hrend sie schluckweise ihren Kaffee trank, grĂŒbelte sie verstohlen ĂŒber ihr verkorkstes Liebesleben nach:

‚Ein langes Vorspiel oder so etwas kenne ich schon lange nicht mehr, alles ist irgendwie Routine geworden. Es wird kurz hier gefummelt, kurz da gefummelt; schließlich legt sich Herbert auf mich. Er schlĂŒpft zwischen meine Beine und ein kurzer, wilder Ritt beginnt; immer schneller, immer verlangender. Plötzlich hĂ€lt er inne und ein lautes Stöhnen kĂŒndigt das Ende an. Noch einmal stĂ¶ĂŸt er seine Lust in mich, verharrt fĂŒr wenige Minuten und dann, dann plumpst sein Körper auf den meinigen.’

Sie seufzt kurz auf!

’Wenige Minuten spĂ€ter werde ich sein zufriedenes Schnarchen hören, ich werde enttĂ€uscht neben ihm im Bett liegen und wenn ich endlich eingeschlafen bin, begleiten mich lĂŒsterne TrĂ€ume. Am nĂ€chsten Morgen werde ich schließlich mit einem unbĂ€ndigen Verlangen aufwachen.
Herbert ist bereits weg und ich stehe dann meistens fluchend auf und gehe mĂŒrrisch ins Bad, um zu duschen. Lange Zeit lasse ich das warme Wasser ĂŒber meine Haut laufen und allmĂ€hlich wird es meine Sehnsucht davon spĂŒlen und ...’

UngestĂŒmes Lachen riss sie aus ihren Gedanken in das FrĂŒhstĂŒckszimmer zurĂŒck und ein Blick auf die Uhr lĂ€utete das Ende der Pause ein; die vier Frauen setzten ihre Arbeit fort. Alleine in ihrem BĂŒro brĂŒtete Carola ĂŒber der Akte eines neuen Mandanten, blĂ€tterte, blĂ€tterte und konnte sich einfach nicht konzentrieren; die Zahlen verschwammen vor ihren Augen und auf dem Papier tanzten lauter wilde Fantasien umher. Das vorhergehende GesprĂ€ch hatte sie dermaßen aufgewĂŒhlt, dass ihre Gedanken immer wieder abschweiften. ‚Mist – Mistkerl! Wo waren nur meine eigenen aufregenden Spiele, wo war der einstig feurige Liebhaber geblieben, wo? So, so will ich’s nicht mehr. Ich muss etwas verĂ€ndern, ja ... Aber, wie?‘ Diese Frage beschĂ€ftigte sie den ganzen Tag.

Endlich hatte sie Feierabend und schlenderte auf dem Nachhauseweg die Einkaufsmeile entlang. Dabei lief sie an einem Beate-Uhse-Laden vorbei. Sie stockte, ging langsam weiter und drehte sich vorsichtig um. Aus sicherer Entfernung betrachtete sie das GeschĂ€ft und ihre Gedanken rasten hin und her: ‚Gehe ich da rein, ich?' Dabei blickte sich Carola verlegen um und betrachtete die Passanten. Entsetzt stellte sie fest, dass einige bekannte Gesichter unter ihnen waren. Die Frau wand erschrocken ihren Kopf in eine andere Richtung und betrachtete scheinbar interessiert die Schaufensterauslage eines Reformhauses. Insgeheim verwĂŒnschte sie ihre Feigheit.
Carola war nicht mutig genug fĂŒr den Einkauf in diesem Laden und eilte weiter. Aber eine Idee ließ sie nicht mehr los. Zu Hause angekommen machte sie sofort den PC an und suchte im Internet nach Ă€hnlichen Anbietern. FĂŒndig geworden bestellte sie ein Überraschungspakt, welches drei Tage spĂ€ter mit der Post angeliefert wurde.

Aufgeregt öffnete sie es und holte ein Teil nach dem anderen aus dem neutral wirkenden Karton heraus. Als Carola alles vor sich auf dem Couchtisch ausgebreitet hatte, schluckte sie und begann zu lachen. Sie nahm den Vibrator aus der Verpackung und betrachtete ihn nĂ€her, befĂŒhlte ihn und schĂŒttelte mit dem Kopf.
„Das Ding soll mich beglĂŒcken – das Ding?“ murmelte sie und konnte sich in diesem Augenblick unmöglich vorstellen, dass dieser Stab ihr einen Orgasmus bereiten könnte; er wirkte in ihren HĂ€nden so kalt, so gefĂŒhllos, so anders. Gedankenverloren strich sie mit ihrem Zeigefinger ĂŒber die weiche OberflĂ€che und dachte: ‚Aber wer weiß - vielleicht wird er mir noch viele sinnliche Momente bereiten 
’, und legte ihn mit einem LĂ€cheln beiseite.




Als nĂ€chstes begutachtete sie den schwarzen Spitzenslip. ‚Ob mir so was steht?‘, fragte sie sich und stand auf. Sie zog sich aus und schlĂŒpfte in das Höschen. Es passte gut und fĂŒhlte sich angenehm auf der Haut an. Neugierig ging sie ins Bad zum Spiegel und betrachtete sich. Sie drehte ihren nicht besonders schlanken Körper hin und her und war ĂŒberrascht, was fĂŒr eine Ausstrahlung so ein winziges Teil ihr verlieh. Er zeigte mehr, als er verhĂŒllte und machte neugierig auf das Verborgene. ZĂ€rtlich strich sie darĂŒber und ging ins Wohnzimmer zurĂŒck.
Langsam legte sich ihre Aufregung und sie griff nach dem nÀchsten Teil.
„Erotik-Massage-Öl“, las sie laut und öffnete das FlĂ€schchen, dabei strömte ihr ein lieblicher Duft entgegen und sie verrieb wenige Tropfen auf ihrem Arm. Zufrieden mit dem Ergebnis verschloss sie die Flasche.
Als nĂ€chstes griff sie zu der lĂ€nglichen Schachtel, darauf stand: Potenzsalbe – damit ER lange durchhĂ€lt.
„Das ist das Richtige ...“, murmelte sie und kicherte los, „nur wie sage ich es Herbert? Der erklĂ€rt mich fĂŒr verrĂŒckt, total verrĂŒckt ...“.
Etwas ernster sprach sie weiter: „Ich muss abwarten. Irgendwann kommt der Moment, wo ich das alles ausprobieren kann, irgendwann ...“, und ein Seufzer entfuhr ihrer Kehle.

Jetzt lag nur noch ein buntes Magazin auf dem Tisch. Carola blĂ€tterte es auf und schloss es gleich wieder. Ruckartig setzte sie sich gerade hin und flĂŒsterte schockiert: „Oh mein Gott!“
Aber dieser kurze Augenblick weckte ihre Neugierde. Sie drehte das Heft hin und her, strich mit ihren Fingern ĂŒber das bunte Bild: ‚Soll ich ... Sehe ich es mir an, ich?‘
Sie es schlug auf. Mit großen, verwunderten Augen betrachtete sie die abgebildeten Personen, betrachtete die ihr fremden Liebesstellungen und ein dicker Kloß hing in ihrer Kehle. So etwas sah sie noch nie! Die Bilder erzeugten Abscheu und weckten gleichzeitig Verlangen in ihr, und sie spĂŒrte ein sĂŒĂŸes Ziehen in ihrem Unterleib. Carola blĂ€tterte weiter.
„Hoffentlich kann ich all die Dinge bald, recht bald, ausprobieren ...“, murmelte sie. VertrĂ€umt blickte sie hoch, sah dabei auf die Uhr und erschrak mĂ€chtig, denn in etwa zehn Minuten wĂŒrde Herbert nach Hause kommen. Eilig zog sie den Slip aus und warf ihn mit den anderen umher liegenden Sachen in den Karton, welchen sie in ihrem Kleiderschrank versteckte, und zog sich wieder an.

In der KĂŒche begann sie mit den Vorbereitungen fĂŒr das Abendbrot und versuchte beim Zwiebelschneiden auf andere Gedanken zu kommen.

Die erhoffte Gelegenheit wollte sich nicht ergeben. So vergingen die Tage. So vergingen die NĂ€chte, in denen sie sich ab und an – in gewohnter Manier - liebten.

Aber an jenem Sonntag kam er vom Fußballspielen nach Hause und klagte ĂŒber RĂŒckenschmerzen. Das war es!

„Komm, lege dich hin. Ich massiere dich ein wenig, vielleicht wird es besser ...“
„Meinst du?“, er blickte sie unglĂ€ubig an, „Kannst du das denn ĂŒberhaupt?“
„Klar kann ich das, komm schon...“, versuchte sie kĂŒhl zu antworten, „Am Besten, du ziehst dich ganz aus und legst dich aufs Bett. So mach’ ich deine Sachen nicht schmutzig ...“
„Ausziehen?“ fragte Herbert sichtlich erstaunt.
„Ja, klar Herbert, wie soll ich dich denn sonst massieren?“, antwortete sie mit einem liebevollen Augenaufschlag.
„Ich dusche vorher noch ...“
„Das ist super ...“, rief sie entzĂŒckt, „und ich bereite alles vor!“

WĂ€hrend er sich vom Wasser berieseln ließ, holte sie in Windeseile den Karton hervor und nahm das Höschen, das Massageöl und die Potenzsalbe heraus. Schnell breitete sie noch ein Bettlaken ĂŒber das Bett aus und zĂŒndete zwei Kerzen an. In dem Moment kam ihr Mann schon um die Ecke und blickte sich erstaunt um.
„Was machst DU denn da?“
„Schatz, du sollst dich doch entspannen! Ich will es dir gemĂŒtlich machen ...“
„Hm! Meinst, das hilft mir wirklich?“
„Ja, klar wird das helfen. Ich weiß es!“, gab sie schelmisch zurĂŒck, „ich gehe auch noch mal ins Bad. Lege dich schon hin. Aber auf den Bauch.“
„Auf den Bauch?“
„Na, ich denk, dein RĂŒcken tut dir weh?“
„Ach so, ja.“
„Komm‘ gleich ...“, und schon ging sie. Im Bad machte sie sich frisch und zog nur den Spitzenslip an. Verunsichert betrachtete sie ihr Spiegelbild, zögerte ein wenig. Schließlich fragte sie sich: ‚Warum eigentlich? Ich werde schon merken, wie Herbert reagiert‘.

Sie gab sich einen Ruck und ging zu ihm.

Carola setzte sich auf seinen Po und beugte sich ĂŒber ihn, so dass ihre BrĂŒste seine Haut berĂŒhrten. Dann fasste sie auf seine Kopfhaut und ließ ihre Finger mit sanften, kreisenden Bewegungen durch das Haar streifen. Ganz geruhsam glitt sie weiter zu seinem RĂŒcken und öffnete die Falsche mit dem Massageöl, sogleich strömte der betörende Duft ins Zimmer. Sie benetzte ihre HĂ€nde mit der zĂ€hen FlĂŒssigkeit und massierte gefĂŒhlvoll seinen Nacken und seine Schultern. Immer wieder streichelten ihre HĂ€nde ĂŒber ihn, immer wieder berĂŒhrten ihn ihre aufrechtstehenden Knospen. Wieder griff sie zu dem FlĂ€schchen und Tropfen fĂŒr Tropfen rieselte das Öl entlang seiner WirbelsĂ€ule auf die Haut. Mit ihren Finger folgte sie der Spur und knetete sanft seine Muskeln.

Sein RĂŒcken sowie ihre Brust und ihr Bauch glĂ€nzten vom Öl. Langsam wurde sein Atem schwerer und unruhiger. Carola streichelte fordernder ĂŒber seine Lenden und legte sich gĂ€nzlich auf ihn. Lustvoll stöhnte er auf und drehte sich um, sah seine Frau erstaunt an. Geschickt setzte sie sich auf seinen Unterleib und spĂŒrte die wachsende Erektion. Betört von ihm, von sich, tröpfelte Carola Öl auf seine Brust, verrieb dieses auf ihm. Abermals legte sie sich auf seinen Körper und suchte mit ihren Lippen die seinen. Die KĂŒsse schmeckten sĂŒĂŸ und ihre Zungen rangen gierig miteinander. Der Rhythmus ihres Verlangens bestimmte ihren Tanz auf ihm und sie tanzte lange, sehr lange. Schließlich stand sie auf und streifte sich mit windenden Bewegungen ihr Höschen vom Leib. Gebannt sah Herbert ihr zu. Unbemerkt holte sie unter der Bettdecke die versteckte Salbe hervor und machte sich heimlich einen Streifen davon auf die Hand. Abermals setzte sie sich auf ihn und ihr Becken kreiste auf seinem Körper. Er bĂ€umte sich leicht auf, als sie seinen Penis umfasste, ihn leidenschaftlich knetete und die Creme sorgfĂ€ltig verteilte.

Herbert lag fasziniert da und bestaunte seine Frau. Er streichelte ĂŒber ihre schlĂŒpfrige Haut, umfasste ihre BrĂŒste fester und spielte an ihren Knospen. Bis auf einmal seine Finger, ihre Finger ĂŒberall waren. Als das fessellose Brennen Carola fast auffraß, glitt er in ihren feuchten Schoß – langsam, ganz langsam bewegte er sein Becken vor und zurĂŒck und brachte die Flammen ihrer beider Gier noch mehr zum Lodern, zum flĂ€chendeckenden Brand in ihren Leibern. Mitten im wollĂŒstigen Ringen schob sie sanft ihren Mann beiseite und kniete sich vor ihm hin. Nur ganz wenige Sekunden stutzte er, betrachtete ihren Körper, dann umfasste er ihr Becken und drang mit einem Stoss in sie ein - immer und immer wieder. Es kochte, pulsierte und hĂ€mmerte in ihr. Dann passiert es! In ihrem Unterleib ballte sich eine Feuersglut zusammen und entlud sich in einer ungeahnten StĂ€rke - sie gab sich gĂ€nzlich diesem euphorischen GefĂŒhl hin.

Schließlich lag das Paar erschöpft und schweißgebadete nebeneinander. Herbert sank bald in einen tiefen Schlaf, wĂ€hrend Carola zufrieden vor sich hin schmunzelte.
Sie blickte glĂŒcklich mit ihren dunkelbraunen Augen zu ihrem Mann, flĂŒsterte: „Das war erst der Anfang, mein Schatz. Ich habe noch viele kleine Überraschungen fĂŒr dich!“ und schlief ebenfalls sie ein.


****


Und wie immer bitte ich um Meinungen und Kritik!

Sage schon mal Danke


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Renee Hawk
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Hallo Evchen,

geschmunzelt habe ich und amĂŒsiert habe ich mich. Eine sehr gute Geschichte, die mir Spaß machte zu lesen.
Witzig, wie du Carola und Herbert durch ihre Handlungen beschrieben hast. Und das rote Paket, welche aus Flensburg kam, klasse Inhalt.

liebe GrĂŒĂŸe
ReneĂš




Carolas List

Zusammengerollt lag Carola auf der Seite und ihr halblanges, dunkelbraunes Haar lag verwuschelt auf dem Kopfkissen. Das fordernde Streicheln ihres Mannes weckte sie Mitten in der Nacht auf und sie drehte sich auf den RĂŒcken. Herbert liebkoste ihren Busen, schob seine Hand auf ihren Bauch entlang nach unten und fuhr zwischen ihre Beine. Seine Finger spielten mit ihrem Schamhaar, strichen gierig ĂŒber ihre Spalte und drangen in sie ein. Carola zuckte zusammen.
"Lass mir Zeit Schatz ...", flĂŒstere sie und suchte mit ihrer Hand die seine.
Aber Herbert wollte nicht warten. Als Antwort hauchte er ihr seinen schweren, stoßweisen Atem ins Ohr und streifte ihr Nachthemd nach oben. Erregt legte er sich auf sie und zwĂ€ngte sich zwischen ihre Beine. Begierig nahm er ihren Körper und ein kurzer, wilder Ritt begann; immer schneller, immer verlangender. Plötzlich hielt er inne und ein lautes Stöhnen entfuhr seinem Mund. Noch einmal stieß er seine Lust in sie, verharrte fĂŒr wenige Minuten und dann, dann plumpste sein Körper auf den ihrigen. Aber gerade jetzt erfasste auch Carolas Schoss ein Kribbeln und tief in ihr erwachte die Lust. Sie schmiegte sich an ihn und umklammerte mit ihren Beinen seine HĂŒften. Aber zu spĂ€t!

Ihr Mann wĂ€lzte sich von ihr. Er gab ihr noch einen flĂŒchtigen Kuss auf den Mund, streichelte ihr ĂŒber die Wange und drehte sich um. Wenige Minuten spĂ€ter hörte sie sein zufriedenes Schnarchen. WĂŒtend ĂŒber sich selber, wĂŒtend ĂŒber ihn, versuchte sie ebenfalls einzuschlafen und dachte bitter: ‚Mist - Mistkerl! Wie immer, das Gleiche. Ich muss irgendetwas verĂ€ndern, so will ich's nicht mehr. Es gibt nur zwei Lösungen, entweder ich suche mir einen Liebhaber oder aber ich ...'.

LĂŒsterne TrĂ€ume begleiteten Carola in dieser Nacht und als sie am nĂ€chsten Morgen erwachte, spĂŒrte sie ein unbĂ€ndiges Verlangen in sich. Fluchend stand sie auf und ging ins Bad. Dort duschte sie; lange floss das Wasser ĂŒber die Haut und spĂŒlte allmĂ€hlich ihre Sehnsucht davon.

Wie immer hatte Herbert bereits gefrĂŒhstĂŒckt und war schon auf dem Weg zur Arbeit. Carola saß am KĂŒchentisch, trank schluckweise ihren Kaffee und grĂŒbelte versonnen ĂŒber ihr verkorkstes Liebesleben nach. Laut sagte sie: "Warte nur! Ich hole mir noch, was ich will!"
Schließlich stand sie auf, streckte sich noch einmal und stĂŒrzte sich in den gewohnten Alltag.

Endlich hatte sie Feierabend und schlenderte auf dem Nachhauseweg die Einkaufsmeile entlang. Dabei lief sie an einem Beate-Uhse-Laden vorbei. Sie stockte, blieb etwas weiter stehen und drehte sich vorsichtig um. (..., ging langsam weiter und dreht sich vorsichtig um.) Aus sicherer Entfernung betrachtete sie das GeschĂ€ft und ihre Gedanken rasten hin und her: ‚Gehe ich da rein, ich?' Dabei blickte sich Carola verlegen um und betrachtete die Passanten. Entsetzt stellte sie fest, dass einige bekannte Gesichter dabei (unter ihnen) waren und wandten erschrocken ihren Kopf weg. Scheinbar interessiert beguckte (betrachteten) sie eine andere Schaufensterauslage und verwĂŒnschte ihre Feigheit. Sie (Carola) war nicht mutig genug fĂŒr den Einkauf in diesem Laden und eilte weiter. Aber diese Idee ließ sie nicht mehr los. Zu Hause angekommen, machte sie sofort den PC an und suchte im Internet nach Ă€hnlichen Anbietern. FĂŒndig geworden bestellte sie ein Überraschungspakt, welches drei Tage spĂ€ter mit der Post angeliefert wurde.

Aufgeregt öffnete sie es und holte (nahm) ein Teil nach dem anderen (aus dem rot-weiß und neutral wirkendem Karton) heraus. Als Carola alles vor sich auf dem Tisch ausgebreitet hatte, schluckte sie und lachte los. Kopf schĂŒttelnd nahm sie den Vibrator aus der Verpackung in die Handund betrachtete ihn nĂ€her, befĂŒhlte ihn.
„Das Ding soll mich beglĂŒcken – das Ding?“(KOMMA) wieder lachte sie schallend los und legte ihn beiseite.
Als nĂ€chstes begutachtete sie den schwarzen Spitzenslip. ‚Ob mir so was steht?‘(KOMMA) fragte sie sich und stand auf. Sie zog sich aus und schlĂŒpfte in das Höschen. Es passte gut und fĂŒhlte sich angenehm auf der Haut an. Neugierig ging sie ins Bad zum Spiegel und betrachtete sich. Sie drehte ihren nicht besonders schlanken Körper hin und her und war ĂŒberrascht, was fĂŒr eine Ausstrahlung so ein winziges Teil ihr verlieh. Er zeigte mehr, als er verhĂŒllte und machte neugierig auf das Verborgene. ZĂ€rtlich strich sie ĂŒber ihn hinweg und ging zurĂŒck. (Wohnzimmer? Schlafzimmer? Oder gar KĂŒche )
Langsam legte sich die (ihre) Aufregung und sie griff nach dem nÀchsten Teil.
„Erotik-Massage-Öl“, las sie laut und öffnete das FlĂ€schchen, dabei strömte ihr ein lieblicher Duft entgegen und sie verrieb wenige Tropfen auf ihrem Arm. Zufrieden mit dem Ergebnis verschloss sie die Flasche.
Als nĂ€chstes griff sie zu der lĂ€nglichen Schachtel, darauf stand: Potenzsalbe – damit ER lange durchhĂ€lt.
„Das ist das Richtige ...“, murmelte sie und kicherte los, „nur wie sage ich es Herbert? Der erklĂ€rt mich fĂŒr verrĂŒckt, total verrĂŒckt ...“.
Etwas ernster sprach sie weiter: „Ich muss abwarten. Irgendwann kommt der Moment, wo ich das alles ausprobieren kann, irgendwann ...“, und ein Seufzer entrann (entfuhr) ihrer Kehle.

Jetzt lag nur noch ein buntes Magazin auf dem Tisch. Carola blĂ€tterte es auf und schloss es gleich wieder. Ruckartig setzte sie sich auf und flĂŒsterte: „Oh mein Gott!“ (wie sagt sie das? entsetzt, verdutzt, entrĂŒstet, schockiert oder so?)
Aber dieser kurze Augenblick reichte (aus um ihr Neugier zu wecken) und weckte ihre Neugierde. Wieder ergriff sie das Heft und schlug es auf. Mit großen, verwunderten Augen betrachtete sie die abgebildeten Personen, betrachtete die ihr fremden Liebesstellungen und ein dicker Kloß hing in ihrer Kehle. So etwas sah sie noch nie! Die Bilder erzeugten Abscheu und weckten aber auch Verlangen in ihr, und sie spĂŒrte ein sĂŒĂŸes Ziehen in ihrem Unterleib. Carola blĂ€tterte weiter.
„Hoffentlich kann ich all die Dinge bald, recht bald(KOMMA) ausprobieren ...“, murmelte sie. VertrĂ€umt blickte sie hoch und sah dabei auf die Uhr. Die junge Frau erschrak mĂ€chtig, denn in etwa zehn Minuten wĂŒrde ihr Mann nach Hause kommen. Eilig zog sie den Slip aus und schmiss ihn mit den anderen umherliegenden Sachen in den Karton, welchen sie in ihrem Kleiderschrank versteckte (verstaute), und zog sich schnell an.

In der KĂŒche begann sie mit den Vorbereitungen fĂŒr das Abendbrot und versuchte beim Zwiebelschneiden auf andere Gedanken zu kommen.

Die Tage vergingen und die so erhoffte Gelegenheit wollte sich einfach nicht ergeben.

Aber an jenem Sonntag kam Herbert vom Fußballspielen nach Hause und klagte ĂŒber RĂŒckenschmerzen. Das war es!

„Komm(KOMMA) lege dich hin. Ich massiere dich ein wenig, vielleicht wird es besser ...“
„Meinst du?“(KOMMA) er blickte sie unglĂ€ubig an, „Kannst du das denn ĂŒberhaupt?“
„Klar kann ich das, komm schon...“(KOMMA) versuchte sie kĂŒhl zu antworten, „Am Besten, du ziehst dich ganz aus und legst dich aufs Bett. So saue ich deine Sachen nicht mit dem Massagezeugs ein ...“
„Ausziehen?“(, fragte Herbert sichtlich erstaunt.)
„Ja, klar Herbert, wie soll ich dich denn sonst massieren?“(KOMMA) antwortete sie mit einem liebevollen Augenaufschlag.
„Ich dusche vorher noch ...“
„Das ist super ...“, rief sie entzĂŒckt aus, „und ich bereite alles vor!“

WĂ€hrend er sich vom Wasser berieseln ließ(KOMMA) kramte sie in Windeseile den Karton hervor und holte das Höschen, das Massageöl und die Potenzsalbe heraus. Schnell breitete sie noch ein Bettlaken ĂŒber das Bett (aus) und zĂŒndete zwei Kerzen an. In dem Moment kam ihr Mann schon um die Ecke und blickte sich erstaunt um.
„Was machst DU denn hier da?“
„Schatz, du sollst dich doch entspannen! Ich will es dir gemĂŒtlich machen ...“
„Hm! Meinst, dass das mir hilft?“
„Ja, klar wird das helfen. Ich weiß es!“(KOMMA) gab sie schelmisch zurĂŒck, „ich gehe auch noch mal ins Bad. Lege dich schon hin. Aber auf den Bauch.“
„Auf den Bauch?“
„Na, ich denk, dein RĂŒcken tut dir weh?“
„Ach so, ja.“
„Komm‘ gleich ...“, und schon ging sie. Im Bad machte sie sich frisch und zog nur den Spitzenslip an. Weil sie sich schĂ€mte, weil sie unsicher war, zögerte sie ein wenig. Schließlich fragte sie sich: ‚Warum?‘. Sie gab sich einen Ruck und ging zu Herbert.

Carola setzte sich auf seinen Po und beugte sich ĂŒber seinen RĂŒcken, so dass ihre BrĂŒste seine Haut berĂŒhrten. Dann fasste sie auf seine Kopfhaut und ließ ihre Finger mit sanften, kreisenden Bewegungen durch das Haar streifen. Ganz geruhsam glitt sie weiter zu seinem Nacken. Jetzt öffnete sie die Falsche mit dem Massageöl(KOMMA) und der betörende Duft strömte ins Zimmer. Sie benetzte ihre HĂ€nde mit der zĂ€hen FlĂŒssigkeit und massierte gefĂŒhlvoll seinen Nacken und seine Schultern. Immer wieder streichelten ihre HĂ€nde ĂŒber ihn, immer wieder berĂŒhrten ihn ihre aufrechtstehenden Knospen. Wieder griff sie zu dem FlĂ€schchen und Tropfen fĂŒr Tropfen rieselte das Öl entlang seiner WirbelsĂ€ule auf die Haut. Mit ihren Finger folgte sie der Spur und knetete sanft seine Muskeln.

Sein RĂŒcken glĂ€nzte vom Öl sowie ihre Brust und ihr Bauch. Langsam wurde sein Atem schwerer und unruhiger. Carola streichelte fordernder ĂŒber seine Lenden und legte sich (gĂ€nzlich) auf ihn. Lustvoll stöhnte er auf und drehte sich um, sah seine Frau erstaunt an. Geschickt setzte sie sich auf seine erwachte Lust und tröpfelte Öl auf seine Brust, verrieb dieses. Abermals legte sie sich auf seinen Körper und suchte mit ihren Lippen die seinen. Die KĂŒsse schmeckten sĂŒĂŸ und im Rhythmus ihres Verlangens tanzte ihr Körper auf seinem. Jetzt holte sie unter der Bettdecke die versteckte Salbe hervor und machte sich heimlich einen Streifen davon auf ihre Hand. Ihr Becken kreiste auf seinem Körper und er bĂ€umte sich leicht auf, als sie seinen Penis umfasste, ihn leidenschaftlich knetete und die Creme sorgfĂ€ltig verteilte.
Herbert indessen lag fasziniert da und bestaunte seine Frau. Er streichelte ĂŒber ihre ölige Haut, umfasste ihre BrĂŒste und spielte an ihren Knospen. Bis auf einmal seine Finger und seine Lippen ĂŒberall waren. Carola erlebte ihre geheimsten TrĂ€ume und versank in ihrer Wollust.

Und sie taten es im Bett, sie taten es vor dem Bett, sie taten es im Stehen und erlebten (gemeinsam) verheißungsvolle Momente.

Schließlich lag das Paar erschöpft und schweißgebadete nebeneinander. Herbert sank bald in einen tiefen Schlaf und Carola schmunzelte zufrieden vor sich hin. (..., wĂ€hrend Carola zufrieden vor sich hin schmunzelte.)
Sie blickte glĂŒcklich mit ihren dunkelbraunen Augen zu ihrem Mann und flĂŒsterte: „Das war erst der Anfang, mein Schatz. Ich habe noch viele kleine Überraschungen fĂŒr dich!“ Dann schlief auch sie ein.



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Evchen13
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Hallo, liebe Renee,

und Danke, Danke - wie immer sind deine Lektoriate vom Feinsten und ich habe - wie immer - fast alles ĂŒbernommen und sogar noch durch deine Anregungen winzige Änderungen eingearbeitet.

Durch deine Arbeit macht es mir sehr viel Freude, hier zu schreiben und vor allem, hilfst du mir unwahrscheinlich damit. Einfach nur Toll.

Freue mich schon auf die nĂ€chste Zusammenarbeit. Bis dahin ganz liebe GrĂŒĂŸe von

Ev
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Rote Socke
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Liebe Ev,

ich verbrenne mir ungern den Mund. Aber doch juckt es mich ein wenig, Dir auch eine andere Lesersicht zu schildern. Die GeschmÀcker sind ja auch verschieden. Also mein Geschmack ist die Geschichte nicht. Warum? Sie plÀtschert dahin wie aus einem, na ja, so ne Art Groschenromanheftchen. Ein bisserl Sex, ein bisserl Dialog, ein bisserl Handlung.

Warum ich Dir das schreibe? Weil ich Deinen Ansporn kenne gute Texte zu schreiben und weil du jede Art von Kritik magst.

Klar: Die einen mögen halt solchen Stoff, die anderen nicht. Aber vielleicht kannste auch mit meiner Ansicht etwas anfangen. Wenn du das anders siehst, auch nicht schlimm.

LG
Volkmar

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Evchen13
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Lieber volkmar,

und wie ich deine Meinung mag und schÀtze.

Hm, also sollte mehr pepp rein! Ist gar nicht so einfach. Könntest du mir vielleicht mal so einen winzigkleinen tipp geben? Damit ich einen anhaltspunkt habe, an dem ich mich festklammern kann!

Ich werde mich auch noch einaml mit dem Text befassen und Textarbeit betreiben.

Sage schon mal Danke!!!

Liebe GrĂŒĂŸe

Ev
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Rote Socke
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Liebe Ev,

sagen wir mal so: Ich hĂ€tte schon mal nicht sofort mit einer Sexszene gestartet. Das allgemeine Problem mit dem Mann zuerst zu schildern wĂ€re hier naheliegend, so als eine Art EinfĂŒhrung. Dann erst im Anschluss dĂ­e Szenerie im Bett.

Irgendwie bietet dieses Problem auch keinen richtigen Konflikt. Ich wĂŒrde das stĂ€rker darstellen, also diesen Konflikt. Du schreibst nur so ein wenig lapidar darĂŒber, dass sie sich entweder einen Liebhaber besorgt oder ...
Genau diese Stelle wĂŒrde ich schon mal ausbauen, um den Leser verstĂ€ndlich zu machen, dass die Prot so nicht weiterleben mag und jetzt etwas passieren muss. Sie muss also unter dem Problem stĂ€rker leiden.

Von all dem abgesehen, fĂ€nde ich es noch lesenswerter, wenn vielleicht noch eine andere Nebenhandlung die Geschichte begleiten wĂŒrde, etwas was mit Sex mal gar nichts zu tun hat.
Ich sage es mal offen: es mag ja Menschen geben, die sich ausschließlich Literatur kaufen, wo es von der ersten bis letzten Seite nur um das Thema Sex geht. Doch eingebettet in eine schöne Handlung, finde ich die Sexszenen um so erotischer.

LG
Volkmar

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