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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Champagner
Eingestellt am 15. 04. 2019 20:38


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Christian Jyren
???
Registriert: Mar 2019

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Champagner

Sie stand vom Bett auf, ging hinüber zum Tresen der kleinen Alibi-Bar, direkt neben dem mit rotem Kunstleder bezogenen Animierstuhl, der die Form eines Frauen-Pumps hatte, und holte die Champagnerflasche aus dem Eiskübel. Die perlenden, halb vollen Gläser im Spotlight der Deckenbeleuchtung, mit denen wir zuvor angestoßen hatten, ließ sie links liegen. Sie lächelte, als sie zurückkehrt; setzte die Flasche an ihre Lippen und umspielt sie obszön, dann nahm sie einen kleinen koketten Schluck. Wieder abgesetzt leckte sie von unten nach oben am Flaschenhals entlang, schob ihre Brüste an meinen Körper heran und setze mir zunächst ihre Titten, die sie mit Champagner benetzte, dann die Flasche an Lippen. Ich trank begierig, als käme ich aus der Wüste, dann zog sie sie nach oben weg und das eisgekühlte Nass schäumte aus meinem Mund und perlte mir über den durch hunderte Stunden Gewichte pumpen gestählten Körper. Ich prustete, wegen der Kohlensäure in der Nase. Sie lachte. Na warte. Ich jagte sie spielerisch auf, während sie quietschend mit der Flasche auswich, erreichte sie, entzog ihr die Flasche, hielt diese an der Öffnung zu, schüttelte sie lachend und spritzte das Mädchen, kreischend, voll. Als sie ebenfalls nach Luft rang, drückte ich sie an mich, küsste sie leidenschaftlich und drückte sie an mir nach unten hinunter zu ihrem Job; mit dem Rest übergoss sich sie langsam von Kopf bis Fuß, während sie meinen Schwanz und meine Eier leckte … Wie ein Gott überdehnte ich nach hinten und breitet meine Arme aus, das Mädchen tief am Gemächt, die leere Champagnerflasche in der Rechten … göttlich! Der Knast war so hart, doch das entlohnte für alles.




Dann spürte ich Kälte. Ich zog ihren Mund von meinem Ständer … stieß sie wieder aufs Bett … hieß sie die Beine spreizen … in der Zwischenzeit verzog ich mich ins warme Wasser des Whirlpools, und beobachtet sie aus den blubbernden Schaumblasen heraus , die nach irgendwas dufteten, was noch nicht mal jemals in die Nähe einer deutschen Justizvollzugsanstalt gekommen war, während die Kleine sich die Champagnerflasche einführte, soweit sie irgend konnte, und das war weit, und es sich damit besorgte. Danach stieg sie wie eine Grazie in den Whirlpool, spielte neckisch mit dem Schaum auf meinen tätowierten Oberarmen, was ihr sichtlich noch besser gefiel … und besorgte es mir.
Zwei Stunden VIP Séparée incl. Champagner, incl. Helena bekannt für ihre geilen Mund und ihre Champagner-Show, machte schlappe 650 Euro. Damit war ich wieder pleite. Rechnen sie das mal um in 1,20 Cent Knaststundenlohn um. Aber ich hatte beschlossen, es mir von ein paar netten Justizvollzugsbeamten, die ich dort „kennenlernen“ durfte, zurückzuholen …
Ich stieß mit Helena, die kein Wort verstanden hatte, von dem, was ich die ganze Zeit an Wut und Frust und Drohungen von mir gegeben hatte, an und wir leerten die beiden noch übrigen halbvollen Champagnergläser : „ … auf offene Rechnungen!“ …

by Christian Jyren



__________________
Wahre Kritik verletzt nicht - sie tötet. (frei nach Lec)

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FrankK
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Nov 2006

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Hallo Christian Jyren
Ungeachtet der merkwürdigen Diskussion – deren Vehemenz und Hartnäckigkeit mich dann doch neugierig gemacht hat – habe ich mich möglichst neutral mit dem Text auseinanderzusetzen versucht.

Du erzählst in deinem Text von einem Ex-Knastbruder, der sein gesamtes „Vermögen“ in einem Edelbordell auf den Kopf haut und darüber nachsinnt, sich das Geld von den „netten Justizbeamten“ zurück zu hohlen.

Basisplot:
Da bin ich fast ein wenig hilflos, ich würde auf „Drama“ tippen – denn wenn er tatsächlich den Justizbeamten einen Besuch abstattet ist er über kurz oder lang wieder dort, wo er herkam.

Prämisse (oder auch „Leitthese“):
Hier stehe ich auf dem Schlauch. Üblicherweise wird mit der Prämisse ausgedrückt, welche Motivation den Hauptcharakter zum Höhepunkt der Geschichte und damit zur Auflösung führt. Ich sehe hier leider keinen Höhepunkt – auch keinen erotischen, weder in der Geschichte (Auflösung des Spannungsbogens, der ebenfalls nahezu nicht existent ist) noch in der Situation (Szene).
Auch ist die Motivation, es in einem solchem „Edelschuppen“ krachen zu lassen nicht erkennbar. Für einen „Quickie“ oder eine „Frustnummer“ wäre es günstiger und einfacher gewesen, sich irgendwo am Straßenstrich umzusehen ... einfacher, schneller und schmutziger Sex.

Charaktere:
Sehr ĂĽbersichtlich.
- Der namenlose Ich-Erzähler, ein ehemaliger Knastbruder.
- Die Prostituierte Helena, eine scheinbar hoch qualifizierte (und vermutlich hoch dotierte) Edelhure.

Szenenaufbau:
Ebenfalls sehr ĂĽbersichtlich, faktisch nur eine einzige Szene. Wohlwollend betrachte ich mal die Stellungs- und Ortswechsel als einzelne Szenenabschnitte.
Konstruktiv betrachtet ist dies bestenfalls ein Stück Kurzprosa und keine vollständige Geschichte. In Kurzprosa genügt eine einzelne Szene, eine einzelne Sentenz, für eine komplette Kurzgeschichte fehlen das Leitmotiv, ein Spannungsbogen und der Story-Höhepunkt.

Einstieg:
Relativ komplex verschachtelter Satz, der sich durch eine Trennung etwas einfacher lesen ließe. Für einen ersten (oder zweiten oder dritten) Satz wäre in einem solchen Szenenaufbau eine eingehendere Beobachtung ihrer Bewegungen durch den „frisch entlassenen“ eher vorstellbar.

Details:

quote:
Sie lächelte, als sie zurückkehrt; setzte die Flasche an ihre Lippen und umspielt sie obszön ...

Zeitfehler.
Wieso ein Semikolon vor „setzte die Flasche ...“?

quote:
... die sie mit Champagner benetzte, dann die Flasche an (die? meine?) Lippen.

Da fehlt etwas ...

quote:
Als sie ebenfalls nach Luft rang, drĂĽckte ich sie an mich, kĂĽsste sie leidenschaftlich und drĂĽckte sie an mir nach unten hinunter zu ihrem Job;

Problem 1:
Zweimal „drückte“ dicht aufeinander, könnte man bester formulieren.
Problem 2:
In einem Bordell – egal wie exklusiv – wird nicht „leidenschaftlich“ geküsst. Die allerwenigsten Prostituierten erlauben es, dass man(n) ihnen die Zunge in den Mund schiebt. Und wenn (gegen Aufpreis) ... dann fehlt jede Leidenschaft.

quote:
mit dem Rest übergoss sich sie langsam von Kopf bis Fuß, während sie meinen Schwanz und meine Eier leckte …

Korrektur: ich
WofĂĽr diese Auslassungszeichen am Ende des Satzes?

quote:
Der Knast war so hart, doch das entlohnte fĂĽr alles.

Dies steht im Widerspruch zum Abschluss des Textes.

quote:
Dann spürte ich Kälte.

Ich dachte erst ... hat irgendwo jemand ein Fenster aufgemacht? Steht er im Durchzug? Wieso friert er plötzlich? Er bekommt doch gerade ... ach nee, er dachte gerade an den Knast. Hat wohl doch nicht so „göttlich entschädigt“. Also ein eher „inneres, eisiges Gefühl“.

quote:
Zwei Stunden VIP Séparée incl. Champagner, incl. Helena bekannt für ihre geilen Mund und ihre Champagner-Show, machte schlappe 650 Euro.

Séparée ist (laut Duden) die veraltete Schreibweise, es heißt nur noch Separee.
Der von dir beschriebene Raum (Bett, Minibar, dekorativer Animier-Stuhl, Whirlpool) ist mit Sicherheit kein Separee sondern wohl eher eine XL-Luxus-Suite.
Korrektur: „ihren“
650 Euro ... ich musste lachen.
Alleine der Champagner(!) in einer vermutlich großen Flasche schlägt schon mit etwa 250 Euro zu Buche, das Mädel (eine „hochqualifizierte“) in einem solchen Ambiente (die Suite) mindestens 400, wenn nicht sogar 500 Euro pro Stunde!
quote:
Als Chambre séparée oder auch nur Séparée wird ein abgeteilter, sichtgeschützter Bereich in einem Lokal oder Restaurant genannt.

Quelle: Wikipedia

Übrigens: Ein Whirlpool ist üblicherweise in einem sogenannten „Nassraum“ aufgestellt und nicht in unmittelbarer Nähe eines Bettes (die hohe Luftfeuchtigkeit bedingt einen möglichen Schimmelbefall in der Matratze) ... eine extrem leistungsfähige Klima- und Lüftungsanlage würde den Preis für die Suite noch weiter in die Höhe puschen ...


quote:
Rechnen sie das mal um in 1,20 Cent Knaststundenlohn um.

Hihi, das soll wohl Euro heiĂźen.
1,2 Cent – bei Vollbeschäftigung (40 Stunden pro Woche) ... da hätte er über 25 Jahre einsitzen müssen.

quote:
Ich stieß mit Helena, die kein Wort verstanden hatte, von dem, was ich die ganze Zeit an Wut und Frust und Drohungen von mir gegeben hatte, an und wir leerten die beiden noch übrigen halbvollen Champagnergläser :

Korrektur: halb vollen
Korrektur: kein Leerzeichen vor dem Doppelpunkt
Wieder ein sehr in sich verschachtelter Satz, dessen Aussagefähigkeit, würde es auf mehrere, nicht verschachtelte, Teilsätze aufgelöst, wesentlich an Verständlichkeit, dem Leser gegenüber, gewinnen und nicht halb so verwirrend, bezüglich des „nicht Verstehens“ der Prostituierten, im Raum stehen.
Verstehst du was ich meine?

quote:
„… auf offene Rechnungen!“ …

Der Sinn dieser Auslassungszeichen erschlieĂźt sich mir nicht.


Fazit:
Der Text wirkt „auf die Schnelle“ niedergeschrieben und publiziert. Da gehört noch eine gehörige Portion Feinschliff investiert.
Bei all dem Detailreichtum scheinen Kondome keine Rolle zu spielen?


Aufmunternd GrĂĽĂźend
Frank
__________________
Leben und leben lassen.

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