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Leselupe.de > Ungereimtes
Christus
Eingestellt am 22. 12. 2002 09:52


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Vera-Lena
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Christus

Christus

In den Ewigkeiten weilend
hast Du Dich hineingekleidet
in ein enges Quentchen Zeit.

Auf den Menschen zu zu eilen,
nichts hat Dir dies Tun verleidet
Schmerz nicht, Qual nicht. Herrlichkeit

hast Du tief verh├╝llt. Dein Lieben,
Ursprung allen Seins, es hat Dich
unaufhaltsam hergeweht.

Menschsein, darin war verblieben
doch ein Funke unausl├Âschlich
Irdischem hineingewebt.

Und Du nahst, ihn zu entfachen.
Flammen lodern ├╝berm├Ąchtig,
spiegeln hell ein g├Âttlich „ich“,

lassen Bilder neu erwachen:
Liebe, Sch├Ânheit, Pracht. And├Ąchtig
Lauschen, Suchen findet Dich.







__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Phantom
Guest
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Mir gef├Ąllt dein Gedicht, du wei├čt ja, dass ich dein gr├Â├čter Fan bin... auch wenn ich es in letzter Zeit vers├Ąumt habe ab und an eine Rezension zu schreiben bzw. ├╝berhaupt mal von mir h├Âren zu lassen...

Ich habe aber zwei Kritikpunke:

1.
"hast Du tief verh├╝llt. Dein Lieben," Durch den Punkt, direkt in der Mitte der Zeile wird man irgendwie im Leselflu├č gest├Ârt...

2.
"Menschsein, darin war verblieben
doch ein Funke unausl├Âschlich
seinem Sein hineingewebt.

Und Du nahst, ihn zu entfachen.
Flammen lodern ├╝berm├Ąchtig,
spiegeln hell ein g├Âttlich „ich“,"

In der ersten Strophe schreibst du ├╝ber Jesus, und benutzt ein Demonstrativpronomen "sein"... dann folgt die n├Ąchste Strophe aber da benutzt du ein Demonstrativpronomen "Du"... und mir wird jetzt nich klar, wen du ansprechen willst... den Leser? oder Jesus? Wenn es der Leser ist, dann verf├Ąllt er der "hybris", also kann es der nicht sein... du k├Ânntest das besser klar stellen, wenn du schreiben w├╝rdest:

"Menschsein, darin war verblieben
doch ein Funke unausl├Âschlich
in deinem Sein hineingewebt.

Gru├č Phantom

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Christus

Lieber Phantom,
sch├Ân, wieder etwas von Dir zu h├Âren. Ich wei├č nat├╝rlich da├č die Sache mit den Personalpronomen in diesem Gedicht f├╝r den Leser schwierig ist. Da mu├č er wirklich R├Ątsel raten, und wie Du gerade bewiesen hast, und Du hast ja wirklich ein helles K├Âfchen, ist es zu schwierig. Der Funke, der verblieben war, bezieht sich auf das "Menschsein".
Und ich dachte mir, wenn man weiterliest, versteht man das auch.Denn Christus ist gekommen, wie man dann erf├Ąhrt, um diesen Funken, neu anzufachen. In sich selbst mu├č er nichts anfachen. Er selbst ist die g├Âttliche Liebe.
Den Punkt in der Mitte habe ich mehrmals verwendet, und er hat zur Folge, da├č man sp├╝rt, da├č dieses Gedicht mit gro├čer Andacht geschrieben wurde, also ,da├č der Autor vor der Gr├Â├če des G├Âttlichen immer wieder halt macht, bevor er sich entschlie├čen kann doch noch weiter zu gehen. Hast Du schon einmal ganz ├╝berw├Ąltigt einen Raum betreten? Da gehst Du dann ja auch Schrittchen f├╝r Schrittchen vorw├Ąrts, weil eben drau├čen noch alles ganz anders war.

So weit zu Deinen Kritikpunkten.

Ich w├╝nsche Dir ein ├╝berw├Ąltigendes wunderbares Weihnachtsfest und viel Licht und Liebe f├╝r das Neue Jahr,
Du mein Lieblingsfan.

Vera-Lena
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Vera-Lena
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Personalpronomen

Entschuldigung! Anstelle von Personalpronomen mu├č es Possesivpronomen hei├čen.

Vera-Lena
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Andrea1694
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Liebe Vera-Lena,

ein "wundersch├Ânes Gedicht" zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

Jesus schenkt uns stets ein l├Ącheln,
auch Tr├Ąnen laufen an seinen Wangen entlang.

Stets blickt er auf uns hernieder
und w├╝nscht uns alles Gl├╝ck der Welt,
beh├╝tet unter seinem Himmelszelt.

W├╝nsche Dir ein wundersch├Ânes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das Neue Jahr.
M├Âgen viele Deiner Tr├Ąume u. W├╝nsche in Erf├╝llung geh`n.!

Herzliche Gr├╝├če sendet Dir,
Andrea (ebenfalls ein Fan Deiner Dicht-Kunst)

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Christus

Liebe Andrea,

ganz herzlichen Dank f├╝r Deine liebevollen Worte! Auch Dir ein frohes Weihnachtsfest und ein erf├╝lltes Neues Jahr!

Liebe Gr├╝├če Vera-Lena

Hallo, Phantom,

ich habe es ge├Ąndert. In der 4. Strophe hei├čt es jetzt anstelle von "seinem Sein" nur noch "Irdischem". Jetzt m├╝├čte es verst├Ąndlich sein, und dann ist meine Seele getr├Âstet. Denn ich wollte gerne etwas aussprechen, das man auch verstehen kann. Ich habe es mir auch von einem Schauspieler vorlesen lassen. Am Rhythmus ist wirklich nichts auszusetzen trotz der Punkte des ├Âfteren inmitten der Zeile. Am besten liest auch Du es einmal laut, wenn Du ├╝berhaupt so viel Zeit damit zubringen m├Âchtest.

Liebe Gr├╝├če Vera-Lena
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