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Leselupe.de > Krimis und Thriller
Clever muss man sein
Eingestellt am 12. 07. 2004 18:25


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Scrabbler
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Clever muss man sein

Nochmal sch├Ânen Dank, Kurt, dass du die Blumen gie├čt, w├Ąhrend ich weg bin. Zum Dank will ich dir auch verraten, wo ich eigentlich hingefahren bin; du warst ja neugierig, aber ich hatte meine Gr├╝nde, warum ich da etwas zugekn├Âpft war. Ich vertraue ├╝brigens darauf, dass du mich nicht irgendwie bei der Polizei anzeigst oder so, aber ich wei├č ja, auf dich kann ich mich verlassen - du wirst das hier hinterher wegschmei├čen oder verbrennen, ja?
Ich hatte schon l├Ąnger vor, dir von der ganzen Sache zu erz├Ąhlen - damit du mal siehst, dass ich nicht so dumm bin, wie du immer behauptest.
Als mir damals die Firma die Abfindung f├╝r meine Erfindung gezahlt hat - da hast du gesagt, ich w├Ąre einfach nicht clever genug - die machen ein paar hundert Millionen damit, und ich schau in die R├Âhre. Dabei haben sie mir wirklich eine anst├Ąndige Abfindung gezahlt, und damals konnte ich es auch sehr gut brauchen, weil doch gerade mein Fernseher kaputtgegangen war, und es reichte dann f├╝r ein richtiges Luxusmodell. Und bei meiner Entlassung, wegen dem Gesundschrumpfen der Firma und so, da haben sie mir wieder eine faire Abfindung gegeben, ja, durchaus fair - ich meine, es ging der Firma ja nicht besonders gut, damals, das muss man bedenken. Und es hat ja auch eine ganze Weile gereicht, zusammen mit meinem Ersparten, schlie├člich lebe ich sehr bescheiden.
Aber - die Zeit, als du immer gesagt hast, ich w├Ąre so depressiv - da war es einfach zu Ende, das Geld. Und - na, das wei├č man ja, Ingenieure mit f├╝nfzig wollen sie nicht mehr, und das Sozialamt - nicht f├╝r mich.
Da kam mir dann diese Idee mit dem Bank├╝berfall. Okay, ich gebe zu, es war verr├╝ckt - und wenn ich nicht diese Flasche Sekt getrunken h├Ątte, die mir vor Ewigkeiten mal jemand zum Jubil├Ąum geschenkt hat - Ich war vielleicht tats├Ąchlich ein bisschen in leichtsinniger Laune, irgendwie, aber das ist doch jeder mal,und es war ja nur eine Idee, und Ideen schaden nichts, oder? Also, jedenfalls habe ich mir spa├česhalber mal aus-gedacht, wie ich das wohl machen w├╝rde, mit so einem Bank-├╝berfall - nur so, aus Jux, einfach mal so ├╝berlegt, als Spiel, verstehst du. ├ťberlegung ist ja sowieso das A und O der Sache, bei allem. Sich einfach einen Strumpf ├╝berst├╝lpen, eine Spiel-zeugpistole nehmen und in eine Bank st├╝rmen - nein, so kann man das nicht machen, das ist mal klar. Erstens w├╝rden sie einen vermutlich erwischen und ins Gef├Ąngnis stecken, und zweitens kann es einem passieren, dass die Bank gerade an dem Tag nicht mehr als ein paar k├╝mmerliche Tausender da hat. Man muss sowas schon sorgf├Ąltig planen, aber das liegt mir ja, du wei├čt, ich bin ein gr├╝ndlicher Mensch.
Ich bin also sauber systematisch vorgegangen: Aus dem Branchenver-zeichnis habe ich die Adressen der Bankfilialen rausgesucht und mir auf dem Stadtplan dann angeschaut, wo diese Filialen je-weils genau waren. Ich habe dann sofort erkannt: die eine Bank, am Ende der Rabestra├če - das ist eine Sackgasse, wie du vielleicht wei├čt - und liegt ├╝berhaupt ziemlich abseits, die Gegend - also, die ist ideal. Als n├Ąchstes musste ich die Bank auskundschaften - wieviel Geld sie wann dahaben, wie die Sicherheitsma├čnahmen aussehen undsoweiter. Gleich in der n├Ąchsten Woche habe ich damit angefangen - nur so als Spiel nat├╝rlich, du wei├čt ja, ich bin ein ganz ehrlicher Mensch, was wirklich Kriminelles w├╝rde ich nie machen, und das Ganze ist ja auch gar nicht - also gut, jedenfalls wollte ich es einfach mal so ein bisschen versuchen, und im ├╝brigen hatte ich sowieso nichts Besseres zu tun; auf die Bank gehen und mich da ein bisschen umgucken, das war auch nicht schlechter als dahocken und irgendein bl├Âdes St├╝ck im Fern-sehen anglotzen - das mit der Bank hat mir wenigstens auch noch Bewegung verschafft, und au├čerdem ist Fernsehen nicht gut f├╝r die Augen, also war das andere eindeutig vern├╝nftiger, oder.
Ich war auch so schlau, dass ich gleich erkannte, wo ich ansetzen muss: bei Betriebsschluss n├Ąmlich. Wann sie heimgehen, und wer als erster rauskommt und so. Sie machten das allerdings ziemlich durcheinander - mal kamen die einen zuerst und mal die anderen, ├╝berhaupt keine Ordnung drin in dem Ganzen. Allerdings war der letzte, der rausging, fast immer derselbe, so ein Schlanker mit Schnurrbart, so um die vierzig, mit einem knallroten Porsche - der Leiter der Filiale, dachte ich.
Mehr kriegte ich erst mal nicht raus, dazu musste ich rein, in die Bank, meine ich. Irgendwie hatte ich nicht viel Lust dazu, aber Disziplin muss schlie├člich sein, und ich habe mich also aufgereafft, endlich mal reinzugehen - nur so, nat├╝rlich, einfach mal um zu sehen, was da so los ist - und das muss man ja wissen, wenn man einen Plan macht, auch wenn es nur im Spa├č ist.
Nat├╝rlich brauchte ich einen guten Vorwand - man kann ja schlie├člich nicht einfach in eine Bank gehen, dort rumspazieren und sagen: Ich schau mich blo├č mal hier genauer um - das w├╝rde sicher auffallen. Ich habe mir also ├╝berlegt, dass ich mich nach einem Kredit erkundige; das war ja sowieso dringend n├Âtig bei meiner Finanzlage - obwohl - du wei├čt ja, wie ich es hasse, Geld zu lei-hen, ich habe auch noch nie im Leben was auf Raten gekauft oder so. Aber es war ja sowieso alles nicht Ernst, sozusagen. Ich hatte ziemliche Angst, dass sie was merken w├╝rden, aber eigentlich - was h├Ątten sie schon merken sollen, ich hatte ja wirklich kein Geld, ich habe also nicht mal gelogen oder so.
Es war auch alles halb so schlimm. Der Mann mit dem Schnurrbart, den ich f├╝r den Filialleiter gehalten hatte, hat sich sehr zuvorkommend um mich gek├╝mmert. Er hei├čt Sch├Âffler, einer von diesen dynamischen Typen; der Leiter der Filiale ist er al-lerdings doch nicht, das habe ich auf der ausgeh├Ąngten Unter-schriftenliste gesehen - schlau von mir, das h├Ąttest du mir gar nicht zugetraut, was? Aber immerhin hat er ein privates B├╝ro, und da hat er mich auch gleich reingef├╝hrt, wegen dem Kredit. Er hat dann einen Anruf gekriegt und musste nochmal kurz weg, aber das machte mir nichts aus, ich hatte ja Zeit.
Ich habe w├Ąhrenddessen so ein bisschen auf seinem Schreibtisch herumgeguckt - nichts Ungeh├Âriges, ich habe nicht in seine Schubladen geschaut oder so, aber den obersten Papierstapel habe ich doch ein bisschen beiseitegeschoben, das war n├Ąmlich nur so eine Zeitschrift oder so, und ich wollte sehen, was dadrunter lag - blo├č mal so, aus Neugier, vielleicht h├Ątte ich es ja spa├česhalber auch f├╝r meinen Plan verwenden k├Ânnen. Ja, und da lagen zwei Computerausdrucke drunter, mehr oder weniger nebeneinander. Und - du wei├čt ja, dass ich einen unglaublich guten Blick f├╝r al-les habe, was mit Zahlen zu tun hat - okay, bei Wortspielen oder so bin ich immer ziemlich schlecht; aber Zahlen-r├Ątsel, da kann mich keiner schlagen, und Schach - naja, ich hab dich ja oft genug niedergemetzelt, was? Also, jedenfalls, wenn ich Zahlen sehe, dann f├Ąngt mein Gehirn sozusagen ganz von selber an zu arbeiten, manchmal direkt ohne dass ich es merke. Und als ich die beiden Computerausdrucke so angestarrt hab - da hab ich auf einmal irgendwie gewusst: auf diesen beiden Seiten sind exakt dieselben Zahlenreihen - bis auf zwei einzelne Stellen, da standen unterschiedliche Zahlen.
Ich habe dar├╝ber gebr├╝tet, was das bedeuten k├Ânnte, aber da kam der Sch├Âffler schon zur├╝ck. Ich konnte die Zeitschrift nicht schnell genug wieder hinschieben, also hab ich es einfach gelassen. Er hat kurz draufgeschaut und die Stirn gerunzelt, aber dann hat er einfach die Zeitschrift wieder dr├╝bergeschoben und die Achseln gezuckt. Aber er war erschrocken, das konnte ich genau sehen. Und w├Ąhrend er irgendwas von allen m├Âglichen Krediten erz├Ąhlt hat, hat es in mir drin immer weiter nachgedacht, sozusagen - dass Sch├Âffler nicht der Filialllei-ter war, aber immer der letzte, der abends rauskam aus der Bank - und diese beiden Seiten - fast gleich, nur zwei Zahlen ver├Ąndert - und Sch├Âffler hatte es nicht gefallen, dass ich sie gesehen hatte, und er hat mir zwischendurch auch immer so einen misstrauischen Blick zugeworfen...
Normalerweise bin ich sehr vorsichtig, das wei├čt du ja, ich neige wirklich nicht zu ├╝berst├╝rzten Handlungen, und es war letztenendes doch ein ziemlicher Schuss ins Dunkle - aber ich konnte es ja so ganz locker machen, mehr so geheimnisvoll, verstehst du, und auf einmal bin ich einfach damit rausgeplatzt, ich war selbst ganz verbl├╝fft - und du h├Ąttest mich mal h├Âren m├╝ssen, richtig vornehm und raffiniert hab ich das formuliert: "Ich glaube, Herr Sch├Âffler, wir sollten uns mal ├╝ber Ihre '├ťberstunden' unterhalten. Ihr Chef ist vermutlich von dem Eifer begeistert, mit dem Sie sich um den Computer k├╝mmern, aber wenn er w├╝├čte, was Sie wirklich machen -" Ich hab das dann so richtig bedeutungsschwer in der Luft h├Ąngen lassen, wie die im Fernsehen manchmal, verstehst du.
Irgendwie dachte ich, er lacht mich jetzt aus oder wird w├╝tend oder was, und sagt ich spinne. Aber ich glaube, ich habe ihn wahnsinnig ├╝berrascht - er ist richtig blass geworden und hat fast gejapst. Und auf einmal - also, irgendwie, ich bin ja nicht gro├č in Psychologie und so, ich wei├č gar nicht, wie ich das beschreiben soll - aber auf einmal hab ich gewusst, es ist wahr, und er hat gewusst, dass ich wei├č, dass es wahr ist, und - naja, wir wussten es also beide. Nicht, dass ich gewusst h├Ątte, was genau da faul war ÔÇô aber dass etwas faul war, das war klar. Und dass die Fr├╝chte davon auf Sch├Âfflers Konto landeten.
Er hat es dann sehr sportlich genommen, hat nicht gro├č rumgetan oder so, hat nur ganz einfach gefragt: "Wieviel?"
Ich habe ihn erstmal angestarrt - ich habe das schon irgendwie bewundert. Und dann habe ich auf Hochtouren gerechnet - denn ich bin n├Ąmlich doch ganz sch├Ân clever, lieber Kurt, das merkst du vielleicht langsam, oder? Ein anderer h├Ątte sich jetzt wahrscheinlich auf seinen Lorbeeren ausgeruht und h├Ątte einfach irgendwas verlangt, eine Million oder so. Aber nicht ich - ich hab das genau abgesch├Ątzt. Erst mal sollte es nat├╝rlich eine monatliche Sache sein, nicht alles auf einmal in einem Riesenklumpen, das w├Ąre nicht das Richtige gewesen, sondern sozusagen wie ein Gehalt - es ist ja auch fast wie ein Gehalt, eigentlich nicht wirklich kriminell, denn das ist ja eigentlich sowas wie eine ausgleichende soziale Gerechtigkeit, oder? Ich hab sowas ├Ąhnliches gemacht wie die Polizei, nur dass ich ihn nicht eingesperrt habe, wo das sowieso nichts n├╝tzt, sondern ich lasse ihn Bu├če tun, sozusagen, das ist eigentlich sogar ein gutes Werk, oder?
Also, zuwenig wollte ich nat├╝rlich nicht verlangen - aber zuviel auch nicht, man soll den Bogen nie ├╝ber-spannen, und unendlich viel hatte ja auch Sch├Âffler sicher nicht.
ch habe da also was ausgerechnet - und ich muss wirklich immer wieder sagen, Sch├Âffler hat es wie ein Sportsmann genommen. Okay, hat er gesagt, das w├Ąre eine faire Summe (ich bin eben wirklich gut im Rechnen!), und nat├╝rlich w├Ąre es sehr unangenehm, dass ich die Sache rausbekommen h├Ątte, aber er w├Ąre keiner, der ├╝ber Tatsachen jammert, die man nicht ├Ąndern kann, und er m├╝├čte mich eben als 'ne Art Gesch├Ąftspartner sehen. Dann hat er mir eine Zigarre angeboten - du wei├čt ja, ich kann die Dinger nicht ausstehen, aber es war trotzdem ein nettes Angebot und ich hab mich nat├╝rlich auch h├Âflich bedankt - auch ich habe schlie├člich meinen Stil, und wenn einer am Boden liegt, trample ich nicht noch auf ihm rum. Gute Manieren sind der Luxus der K├Ânige, hat Mama immer gesagt. Er hat mir dann auch noch Kognak angeboten - das habe ich nat├╝rlich auch abgelehnt - du wei├čt ja, ich trinke tags├╝ber keine scharfen Sachen. Aber ich wusste es zu sch├Ątzen, dass es eine enorm teure Sorte Kognak war, und er konnte ja nicht wissen, dass ich ablehnen w├╝rde.
Er hat mir dann gleich schon 50 Euro gegeben, und wir haben ausgemacht, dass ich ein Konto bei ihnen aufmache, und er mir das Geld dahin ├╝berweist. Hat er auch schon zweimal getan, hat alles reibungslos geklappt. Da siehst du mal, dass ich doch sehr viel cleverer bin als du dachtest, Kurt, was?
Ja, und ich muss sagen, Sch├Âffler hat trotz seiner Fehler eine gewisse Gr├Â├če, doch, wirklich. Er hat das alles wirklich sportlich und ge-lassen genommen und ist mir gar nicht ernsthaft b├Âse, glaube ich. Jetzt hat er mir sogar ein ausgesprochen gro├čz├╝giges An-gebot gemacht. Seine Tante hat eine Skih├╝tte in den Bergen, total einsam gelegen, und ideal geeignet f├╝r Langlauf - ich bin ja ein begeisterter Skilangl├Ąufer. Ich soll es nicht an die gro├če Glocke h├Ąngen, weil seine Tante es nicht mag, wenn Fremde dort ├╝bernachten - aber er braucht sich keine Sorgen zu machen. Ich bin ein sehr ordentlicher Mensch, und ich werde immer meine nassen Stiefel ausziehen und hinterher das Bad und den Boden putzen und das Geschirr sauber absp├╝len und ordentlich zur├╝ckstellen, darauf kann er sich verlassen. Und ich werde es auch niemandem erz├Ąhlen, dass ich da hingehe, das habe ich Sch├Âffler versprochen - wem sollte ich es denn ├╝berhaupt erz├Ąhlen, au├čer dir, und du beh├Ąltst sowas nat├╝rlich f├╝r dich.
Ich mach mich jetzt also auf in die Bergeinsamkeit ÔÇô so ganz weit weg von jeglicher Zivilisation, das hat was f├╝r sich. Ich liebe ja die Natur. Und Sch├Âffler hat mir auch noch eine Flasche extra guten Obstschnaps mitgegeben, so'n Selbstgebrannter. Der Mann hat wirklich Gr├Â├če.
Also, gie├č meine Blumen sch├Ân ÔÇô und das Alpenveilchen nicht zuviel, bitte, das fault sonst.
Bis dann!

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MarleneGeselle
???
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sabbelt wie ein Buch

Hallo Scrabbler,

dein Stil und die Art wie du deinen Prot. da rumsabbeln l├Ąsst, gefallen mir wirklich sehr gut. Man kann sich bildlich vorstellen, wie der gute Mann einen Anrufbeanworter zuquatscht ohne dabei Luft zu holen.

Am Ende habe ich ein wenig zu m├Ąkeln. Da wird der Banker frischweg erpresst, gibt dem Kerl als Anzahlung einen F├╝nziger und zu guter Letzt noch den Schl├╝ssel zur Bergh├╝tte. Obendrauf kommt noch ne Flasche Schnaps.

Bei mir w├Ąre das Zeug vergiftet und der Erpresser schon nach dem ersten Schluck im Bankr├Ąuberhimmel.

Du siehst, mir fehlt das Leckerli zum Schluss. - Muss ja kein Gift sein.

Gr├╝├če
Marlene

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Exzentriker
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Registriert: Jun 2004

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Hallo Scrabbler,

mir hat der Plauderton deines Erz├Ąhlers wirklich gut gefallen. Und die Raffinesse, mit der aus einem "gespielten" Bank├╝berfall eine Erpressung wird, fand ich auch sehr gut ausget├╝ftelt.

Wenn du deinem Text am Anfang noch die Form eines Briefes geben w├╝rdest - "Hallo Kurt,", Absatz, Briefanfang - das w├Ąre noch sch├Ân (gilt auch f├╝r's Briefende). Ansonsten noch dieses "wei├č't ja, kennst mich ja, etc." noch ein bisschen portionierter einsetzen, an einer Stelle im Text folgte es zu kurz hintereinander.

Den Anfang w├╝rd ich etwas straffen. Es ist gut, dass du Hintergrundinformationen zu deinem Erz├Ąhler lieferst, aber wenn du das ein bisschen abk├╝rzt und schneller ins Thema rutscht, kommt es besser.

├ťber die Filiale in der Sackgasse mu├čte ich ein bisschen gr├╝beln - ist sicher f├Ârderlich, wenn die Polizei von nur einer Seite rankommen kann, aber was ist mit dem Bankr├Ąuber selbst? Vielleicht sollte da ein Park sein, Schreberg├Ąrten, etc. - also ein problemloser Fluchtweg f├╝r den plaudernden m├Âchte-gern-R├Ąuber.

Der Text war sch├Ân zu lesen. Ich mag solch plaudernde Erz├Ąhler wirklich gern...

LG
Exzentriker

PS: Mu├čt bei reinkopierten Texten drauf achten, dass du die Bindestriche in einigen Worte nicht mehr brauchst...

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