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Leselupe.de > Science Fiction
Computerliebe
Eingestellt am 29. 03. 2003 16:50


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Uve Eichler
Festzeitungsschreiber
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Computerliebe

Das pl√∂tzlich aufgetretene grelle Licht aus dem Computermonitor war so stark, dass es Simon die Augen verblitzte. Im Reflex schloss er die Lider und versuchte sich Dunkelheit zu verschaffen. Unm√∂glich! Es dauerte bestimmt zwei Minuten, bis er endlich dieses wei√üe Etwas von sich abwehren konnte. Endlich! Dunkelheit! Vorsichtig √∂ffnete er das linke Auge. Nichts! Danach das Rechte. Nichts! Total √ľberrascht sprach er zu sich selbst.
„Das gibt’s doch nicht!“
Simon lebte allein in dem großen Haus und konnte sich nur schwer an den Gedanken gewöhnen, ohne etwas zu sehen durch die Wohnung zu laufen. Er versuchte sich zu beruhigen.
„Ich muss einen Arzt anrufen! Hoffentlich finde ich das Telefon!“
Als er vom Schreibtisch aufstand um ins Nebenzimmer zu gehen, stolperte er √ľber die B√ľcher, die auf dem Boden verstreut herum lagen. Gl√ľcklicher Weise fing er sich noch ab und kam nicht zu Fall. Zu allem √úberfluss begannen seine Augen zu schmerzen. Es baute sich ein unertr√§glicher Druck in seinem Kopf auf. Er hatte die Anrichte im Flur erreicht und tastete nach dem Telefon. Er konnte nichts sehen, aber durch Ertasten des Telefons die Nummer des Notrufs w√§hlen.
„Notrufzentrale! Feuerwehrmann Steger. Mit wem spreche ich?“
„Hier ist ... Simon ... Belldorf ...in ... der ... Finkenstra√üe ...“ ,die Schmerzen wurden st√§rker. Simon war nicht in der Lage die Hausnummer auszusprechen. Er schrie aus Leibeskr√§ften und fiel mit dem H√∂rer des Telefons zu Boden.
Als er wieder zu sich kam, sprach ihn eine Frau im weißen Kittel an. Es war eine Krankenschwester. Gott sei Dank! Er konnte wieder sehen.
„Guten Tag Herr Belldorf, ich hei√üe Schwester Inge. Sie sind im Hospital zum Heiligen Geist. Ihre Nachbarin, Frau Stange, war so freundlich und √∂ffnete uns die T√ľr zu der Wohnung, in der wir Sie, auf dem Teppich in der Diele aufgefunden haben.“
„Frau Stange putzt meine Wohnung. Sie kommt immer Donnerstags.“
„Erinnern Sie sich, was passiert ist?“
„Naja, ich wei√ü noch, dass ein Blitz aus dem Monitor vom Computer direkt in meine Augen schoss. Dann konnte ich nichts mehr sehen und stolperte zum Telefon. Ich nahm den H√∂rer ab und w√§hlte die Nummer der Feuerwehr. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein Beamter vom Notdienst. Dann erinnere ich mich an nichts mehr.“
Es klopfte an der T√ľr und ein blondes M√§dchen vom Reinigungspersonal betrat das Zimmer. In ihren H√§nden trug sie einen Eimer und einen Schrubber.
„Guten Tag, ich m√∂chte das Zimmer sauber machen.“
Schwester Inge nickte zustimmend und wandte sich wieder Simon zu.
„Wir haben alles besprochen. Ich werde Professor Taube Bericht erstatten. Er wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen. Bis sp√§ter Herr Belldorf.“
Sie klemmte sich das Patientenblatt unter den Arm und ging geräuschlos auf ihren Turnschuhen aus dem Zimmer.
Simon beobachtete das Mädchen beim Putzen und sprach sie an.
„Guten Tag. Gen muss haben. Ergo Leben!“
Die Reinigungshilfe lächelte verlegen. Entweder hatte der Typ einen Dachschaden oder er sprach eine andere Sprache, die sie nicht kannte.
„Entschuldigung, ich habe Sie nicht verstanden, was Sie gesagt haben. K√∂nnen Sie das vielleicht √ľbersetzen?“
„Was?“
„Hm, diese komischen Worte.“
„Ich habe doch nur guten Tag gesagt. Ist das denn so schwierig zu verstehen?“
„Nat√ľrlich nicht. Ich bin wohl etwas √ľberarbeitet. Tut mir leid, wenn ich Sie aufgeregt habe.“
Sie machte sich wortlos an die Arbeit. Ihre Gedanken kreisten immer noch um dieses seltsame Verhalten des Patienten. Wahrscheinlich hatte er tatsächlich was auf den Kopf gekriegt.
Simon schloss die Augen und schlief wieder ein, bis es nach einer Weile an der T√ľr klopfte. Erschrocken riss er die Lider hoch. Ein grauhaariger Mann kam ins Zimmer und steuerte direkt auf ihn zu.
„Guten Tag. Mein Name ist Professor Aramis Taube. Ich bin der leitende Arzt dieser Station. Wie geht es Ihnen?“
„Tag! Gen muss haben. Ergo Leben! Ich hei√üe Simon Belldorf. Eigentlich geht’s mir gut. Bestimmt k√∂nnen Sie mir erkl√§ren, was mir fehlt?!“
Der Arzt blieb ruhig. Dann fasste er Simons Handgelenk und ertastete den Puls. Schließlich teilte er Simon seine Erkenntnisse mit.
„Der ersten Diagnose nach zu urteilen, haben Sie eine schwere Gehirnersch√ľtterung erlitten. Wir gehen davon aus, dass Sie sich diese bei dem Sturz zugezogen haben. Schwester Inge hat mir berichtet, dass Sie sich nicht mehr an alle Einzelheiten erinnern k√∂nnen.“
Plötzlich fing Simon aus tiefstem Innern an zu schreien. Seine Augäpfel liefen Blutrot an, als wenn sie zerplatzen wollten. Wieder diese Worte. Diesmal aggressiver.
„Gen muss haben! Ergo Leben! Kontra Doc !“
Danach brach er ersch√∂pft zusammen. Der Arzt √∂ffnete ihm die Lider und sah wie die R√∂tung in sekundenschnelle verschwand. Trotzdem zeigten die Pupillen keine Reaktion. Sie reagierten nicht auf das Licht, welches der Professor punktgenau ins Zentrum zielte. Taube dr√ľckte den Notrufknopf. Es dauerte nicht lange und eine Schwester stand im Raum.
„Schwester Inge, bereiten Sie bitte sofort eine Tomographie vor. Ich glaube unser Patient muss sich im Kopf eine Verletzung zugezogen haben.“
„Jawohl Herr Professor!“
„Bestellen Sie bitte auch gleich Doktor Schalk und Doktor Pannemann zu mir. Ich m√∂chte in diesem Fall schnell handeln."
„O.K., ich hole noch Schwester Gabriele und dann bringen wir den Patienten ins Behandlungszimmer.“
„Danke Schwester Inge.“
Sie drehte sich um und verschwand lautlos.
Simon lag immer noch ruhig da. Er öffnete wieder die Augen und sah den grauhaarigen Mann an. Dann wurde es wieder dunkel um ihn.
Die Tomographie ergab keine aussagekr√§ftige Diagnose. Die √Ąrzte schienen ratlos zu sein. Inzwischen hatte der Professor auch mit der Frau vom Geb√§udereinigungspersonal gesprochen, die genau das Gleiche geh√∂rt hatte, wie er.
Man hatte kurzfristig eine Konferenz einberufen um gemeinsam an diesem Ph√§nomen zu arbeiten. Die behandelnde √Ąrzte sa√üen am Tisch und Professor Taube erkl√§rte seine Diagnose. Der Oberarzt, Doktor Schalk, meldete sich zu Wort.
„Da wir es hier mit au√üergew√∂hnlichen Umst√§nden zu tun haben, sollten wir im Sinne aller Patienten, und zum Wohle von Herrn Belldorf eine Isolierung unter st√§ndiger Bewachung in Betracht ziehen.“
„Wie meinen Sie das, Herr Kollege?“, meldete sich Doktor Pannemann.
„Nun, wir haben geh√∂rt, was der Professor beobachtet hat. Ich glaube im Namen aller sagen zu k√∂nnen, dass wir nicht wissen, was sich hinter dieser Erscheinung verbirgt. Es k√∂nnte gut m√∂glich sein, dass es sich hierbei um ein neues Virus handelt. Niemand kann uns eine Garantie geben, dass der Patient handgreiflich wird.“
Professor Taube zog die Augenbrauen zusammen und legte die Stirn in Falten. Er hatte schon mal Unerkl√§rliches erlebt, aber letztendlich fand er immer eine L√∂sung f√ľr die Probleme. Nachdenklich starrte er konzentriert auf das Patientenblatt. Dann √§u√üerte er seine Meinung.
„Ich stimme dem Vorschlag von unserem Oberarzt zu. Wir werden Herrn Belldorf rund um die Uhr beobachten. Doktor Schalk , leiten Sie die notwendigen Ma√ünahmen ein. Veranlassen Sie bitte auch, dass Sie st√§ndig informiert werden. Ich m√∂chte allerdings noch zuvor ein EEG von unserem Herrn Belldorf haben. Mich w√ľrde interessieren, ob wir eventuelle Unregelm√§√üigkeiten in den Gehirnstr√∂men feststellen k√∂nnen. Die anderen bitte ich um tatkr√§ftige Zusammenarbeit. Ich bin davon √ľberzeugt, dass wir eine L√∂sung finden werden. So, wenn Sie keine Fragen haben, m√∂chte ich Sie bitten, wieder ihren Aufgaben nach zu gehen. Danke!“
Das Team war schon seit Jahren aufeinander eingestimmt. Im Grunde genommen waren diese Mediziner eine große Familie.
Jetzt waren es schon zwölf Stunden her, seit der Patient in den Schlaf fiel. Alle Meßgeräte zeigten keine Auffälligkeiten. Auch die Schwester, die sich direkt neben das Krankenbett gesetzt hatte, machte keine ungewöhnlichen Beobachtungen.
Simon erwachte und sah zu der Frau in wei√ü hin√ľber.
„Hallo Herr Belldorf. Wie geht es Ihnen?“, wollte sie von ihm wissen.
„Danke gut. Wenn ich Sie da sitzen sehe, muss ich Sie fragen, ob es mir so schlecht geht, dass Sie auf mich aufpassen m√ľssen? Wie lange sitzen Sie schon da?“
„Ich habe schon einige Stunden hier gesessen, aber Sie k√∂nnen ganz beruhigt sein, Sie haben nur sehr tief und fest geschlafen.“
„Warum liegen hier so viele Kabel und Schl√§uche? Pumpen Sie mich mit Medikamenten voll?“
„Das sieht nur so wild aus, da Sie aber eine schwere Gehirnersch√ľtterung haben, m√ľssen wir schon etwas genauer hinsehen. Dazu brauchen wir diese Ger√§te.“
Simon sah sich im Krankenzimmer um. Es sah ziemlich steril aus. Au√üer einem Tisch und einem Stuhl aus Holz befanden sich keine M√∂bel in dem Zimmer. Links neben ihm konnte er aus dem Fenster in den Hauspark sehen. Man hatte in der Mitte einen gro√üz√ľgigen Park angelegt, der von allerlei Kleintieren belebt war. Es waren Perlh√ľhner zu sehen, die sich am Ufer Nester bauten und mehrere Tafelenten, die sich formatierten um den erhabenen Schw√§nen den Weg frei zu geben. Einige Patienten gingen den ausgebauten Uferweg entlang und genossen den herrlichen sonnigen Tag.
Seinem Bett gegen√ľber hing ein h√∂lzernes Kruzifix an der Wand. Alle Fl√§chen der W√§nde waren wei√ü. In einer Nische hatte man ein Waschbecken installiert. Einen Schrank f√ľr Kleidung gab es nicht.
„Sagen Sie Schwester, wo sind meine Sachen? Ich sehe hier keinen Schrank. Liege ich hier isoliert?“
„Dieser Raum ist extra f√ľr Sie hergerichtet worden, damit Sie sich in Ruhe erholen k√∂nnen. Die n√§chsten Krankenzimmer befinden sich weiter weg von hier. Man wird sie auf keinen Fall st√∂ren.“
„Was soll der Quatsch? Ich will aber gest√∂rt werden! Meine Bekannten wollen sicher mit mir sprechen. Hat noch niemand nach mir gefragt?
Schwester Inge schluckte verlegen, gab aber doch Antwort.
„Ich sage dem Oberarzt Bescheid, dass Sie wach sind. Er wird Ihnen alles erkl√§ren. Ich bin sofort zur√ľck.“
Sie stand auf und ging aus dem Zimmer.
Nach kurzer Zeit erschien Doktor Schalk mit einem Krankenblatt in der Hand.
„Hallo, Herr Belldorf! Mein Name ist Bernd Schalk. Ich bin Ihr behandelnder Arzt. Wie ich h√∂re, geht es Ihnen besser.“
„Was soll das Doc ? Sagen sie mir endlich warum ich von au√üen abgeschottet werde! Ich bin Patient und kein Gefangener!“, seine Stimme war erregt.
„Wir haben Sie hier her gelegt, um Sie vor st√∂renden Einfl√ľssen fern zu halten. Wie Professor Taube Ihnen schon sagte, haben Sie sich eine schwere Gehirnersch√ľtterung zugezogen. Damit Sie schnell genesen, ist es wichtig, dass Sie Ruhe haben. In drei oder vier Tagen werden wir Sie auf eine normale Station verlegen.“
„Das meinen Sie doch nicht ernst, was Sie da sagen! Hat denn niemand nach mir gefragt?“
„Ja, eine Frau Buchner hat sich nach Ihnen erkundigt. Sie wird sich morgen bei Ihnen melden.“
„Hei√üt das, Sie haben sie wieder nach Hause geschickt?“
„Das ist richtig. Da Sie noch nicht ansprechbar waren, blieb mir keine andere M√∂glichkeit.“
„Geben Sie mir wenigstens ein Telefon, damit ich telefonieren kann!“
„Verstehen Sie doch bitte! Momentan habe ich die Verantwortung f√ľr Ihre Gesundheit. Warten Sie noch einen Tag, Sie werden alles bekommen, was Sie wollen.“
Simon wusste nicht, ob er jetzt lauter sprechen oder kommentarlos auf den Vorschlag des Doktors eingehen sollte. Er behielt die Fassung.
„Gut! Sie versprechen mir, dass sie Wort halten und ich werde nicht mehr darauf zu sprechen kommen.“
„Ich halte mein Wort Herr Belldorf. Darauf k√∂nnen Sie sich verlassen. Als erstes bekommen Sie morgen ihr Telefon.“
„Gut!“
Plötzlich veränderte Simon sein Verhalten. Seine Augen röteten sich und er zitterte am ganzen Körper. Wieder fing er aus Leibeskräften an zu schreien.
„Gen muss haben! Ergo Leben!“
Doktor Schalk versuchte Simon festzuhalten, der sich krampfhaft wehrte und immer wieder schrie.
„Gen muss haben! Ergo Leben!“
Der aufgerichtete Körper Simons hatte sich mittlerweile verkrampft und schien unbeweglich starr zu sein. Seine Stimme heulte nur noch in schrillen Tönen.
„Gen muss haben! Ergo Leben!“
Doktor Schalk konnte ihn nicht mehr bändigen. Auch er schrie jetzt völlig unkontrolliert.
„Schwester Inge!“, sein Verhalten war schon hilflos, „Herr Belldorf! H√∂ren Sie, bleiben Sie ruhig. Ich werde Ihnen besorgen, was Sie wollen! Herr Belldorf!“, Schalk ereiferte sich und wurde noch lauter: „Schwester Inge!“, seine Stimmb√§nder begannen zu schmerzen.
Simons Körper lief weiß an und seine Augen wechselten die Farbe von rot auf schwarz. Simon bäumte sich nochmals auf und sah den Arzt an.
„Gen muss haben! Ergo Leben!“, dann sackte er zusammen und atmete nicht mehr.
Der Strom war ausgefallen. Alle Messinstrumente und dass Licht waren aus. Ein heller Blitz leuchtete kurz im Zimmer auf und erhellte ihn f√ľr einen Augenblick. Eine Reanimation des Patienten war nicht mehr m√∂glich. Das Notstromaggregat war angesprungen und das Licht brannte wieder. Doktor Schalk stand deprimiert neben den Krankenbett. Schwester Hilde kam herein gelaufen. Sie erkannte sofort, das Simon nicht mehr lebte.
Professor Taube analysierte gemeinsam mit Doktor Schalk die Krankengeschichte von Simon, als das Telefon klingelte.
„Taube!“
Die andere Seite meldete sich. Es war ein Mitarbeiter von der Gesundheitsbehörde.
„Guten Tag, Herr Professor Taube. Mein Name ist Schl√ľssel. Ihre Sekret√§rin hat Sie ja bereits informiert, dass ich von der F√ľhrungszentrale des Gesundheitsamtes beauftragt worden bin mit Ihnen zu sprechen. Es geht hierbei um eine Kette von Ungereimtheiten einer unbekannten Krankheit.“
„Nun, ich wei√ü zwar nicht was Sie meinen, aber kl√§ren Sie mich bitte auf.“
„Wir haben erfahren, dass Sie einen Patienten haben, der aus unerkl√§rlichen Gr√ľnden wirres Zeug von sich gibt. Ausl√∂ser f√ľr dieses Ph√§nomen war sein Computer. Ich verrate Ihnen noch ein Geheimnis. Das, was Sie jetzt erleben, haben ihre Kollegen in Braunschweig, M√ľnchen, Berlin und Aachen schon erfahren. Sie sind in Frankfurt der Ausl√∂ser. Oder besser gesagt, Ihr Patient ist der Auserw√§hlte, der nun in Ihrer Obhut ist. Ich wei√ü, dass Sie mich nicht finden werden, denn ich habe dieses unbekannte Etwas erfunden und kann Ihnen nun eine Kostprobe nach der anderen schicken. Sie sollten zuerst ihren Fernseher einschalten. W√§hlen Sie bitte den Kanal f√ľnf. Ich hoffe dieser Frequenzbereich sagt Ihnen zu. Bis gleich Herr Professor.“
Die Leitung war unterbrochen und Taube schaltete sein Fernsehger√§t ein. Auf dem Bildschirm, im Kanal f√ľnf erschien eine Comicfigur, die Nachrichten verlas.
„In ganz Deutschland r√§tseln erfahrene √Ąrzte √ľber mysteri√∂se Umst√§nde. Patienten reden wirres Zeug, nachdem sie einen Blitz aus dem Computer gesehen hatten. Auf unerkl√§rliche Weise sterben diese Menschen, ohne dass ihnen geholfen werden konnte. Ich, der Kubus der Logik kann das Geheimnis l√∂sen. Denn nur ich wei√ü wie man diesen Code entschl√ľsseln kann. Wenn Sie also so freundlich w√§ren und den Staatsapparat bem√ľhen w√ľrden um mir die bescheidene Summe von 150 Millionen Euro in bar zur Verf√ľgung stellen, so erkl√§re ich mich bereit, das Geheimnis Preis zu geben. Sollten Sie nicht auf meine Forderung eingehen, so behalte ich mir vor, die Kostproben meines K√∂nnens in Massenproduktion zu verbreiten. √úbrigens, Sie brauchen mich nicht zu suchen, ich beschr√§nke mich f√ľrs Erste auf den Kanal 5. Wenn Sie Informationen brauchen, werde ich Ihnen diese auf den Bildschirm schriftlich √ľbertragen. Ach, lassen Sie das Ger√§t ruhig an, dann sind Sie st√§ndig auf dem neuesten Stand. Sein Sie nicht traurig. Sie haben keine Chance √ľberhaupt etwas zu tun! Ach, ich habe Ihnen die Arbeit abgenommen und den Polizeiapparat eingeschaltet. Entschuldigung Herr Professor Taube, ich verga√ü, Sie sind noch gar nicht unterrichtet worden. F√ľr Sie ist Herr Hauptkommissar Eiche zust√§ndig. Er ist ein Anw√§rter f√ľr das Amt des Polizeipr√§sidenten von Frankfurt. Sie m√ľssen mir recht geben, wenn ich feststelle, dass Sie in einem Dorf leben. Der Beamte wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen. So! Ich glaube, ich habe genug gesagt. Nun d√ľrfen Sie t√§tig werden.“
Der Bildschirm wurde f√ľr einen Augenblick schwarz und zeigte danach ein Register vom speziellen Videotext. Professor Traube schaltete das Ger√§t ab.
Zur gleichen Zeit war Frau Stange damit besch√§ftigt Simons Wohnung zu putzen. Sie wischte gerade mit dem Staubtuch √ľber den Schreibtisch, als es an der T√ľr l√§utete. Als sie √∂ffnete erschrak sie. Vor ihr stand Frau Buchner in einem zerfetzten Kleid und blutverschmiertem Gesicht. Sie zitterte am ganzen K√∂rper.
„Frau Buchner! Was ist geschehen? Kommen Sie doch bitte herein.“
Sie gingen in die K√ľche und die Verletzte setzte sich auf einen Plastikstuhl am Tisch.
„Ich kann es selbst noch gar nicht glauben, was mir passiert ist. Stellen sie sich vor Frau Stange, ich sitze vor meinem Computer und √∂ffne ein Email. In diesem Moment wird der Bildschirm grell wei√ü, so dass ich nichts mehr sehen kann. Ich habe richtig Angst bekommen. Das war aber noch nicht alles. Im selben Augenblick dachte ich, da w√ľrde jemand aus dem Monitor wild, mit seinen Krallen, nach mir greifen. Frau Stange, sagen sie mir die Wahrheit! Bin ich verr√ľckt?“
„Das Sie verr√ľckt sind, glaube ich nicht. Das, was Ihnen passiert ist, ist schon etwas unheimlich, aber ich nehme an, dass Sie sich so erschrocken haben, dass Sie nicht mehr wissen, was dann geschah.“
„Aber mir schien alles so real. Es war grauenhaft!“
„Beruhigen Sie sich, wenn Sie m√∂chten fahren wir ins Krankenhaus, damit man Sie gr√ľndlich untersucht."
„Das m√∂chte ich lieber nicht, wer wei√ü, wie die √Ąrzte das auffassen? Helfen Sie mir denn trotzdem?“
„Selbstverst√§ndlich! Zun√§chst hole ich Verbandszeug und leiste Ihnen Erste Hilfe. Zum Gl√ľck bin ich beim Roten Kreuz engagiert, so bin ich in der Lage Ihre Wunden zu versorgen.“
Nachdem die Wunde fachm√§nnisch behandelt und verbunden war, l√§utete es abermals an der T√ľr.
Frau Stange öffnete. Da stand ein mittelgroßer Mann in einem dunkelblauen Anzug.
„Guten Abend! Mein Name ist Hauptkommissar Eiche. Ich komme vom Sonderdezernat der Kriminalpolizei in Frankfurt. Sind Sie Frau Stange?“
„Ja, aber was soll das?“
Der Polizist neigte den Kopf und verharrte einen Augenblick. Dann fasste er sich und erklärte den Sachverhalt.
„Ich muss Ihnen eine traurige Mitteilung machen, Herr Belldorf ist an den Folgen seiner Verletzungen gestorben. Darf ich eintreten?“
Frau Stange fasste sich sehr schnell und wies dem Beamten den Weg in die K√ľche. Sie machte ihn mit Frau Buchner bekannt und dann setzten sie sich mit an den Tisch. Frau Buchner hatte geh√∂rt was passiert war und weinte; konnte sich aber wieder fassen. Eiche meldete sich zu Wort und informierte die Frauen.
„Ich habe bereits mit Professor Taube gesprochen. Er hat Herrn Belldorf behandelt und Kontakt mit diesem Computermanipulierer gehabt. Allem Anschein nach ist es ein Psychopath. Unsere Spurensicherung wird gleich kommen und den Computer untersuchen. Wir glauben, dass wir dabei Hinweise auf den T√§ter bekommen. Hatten sie einen Unfall, Frau Buchner?“
„Nein, ich sa√ü an meinem Computer, den Simon repariert hatte, und pl√∂tzlich trat dort ein Blitz auf und ein Geist, hm, naja, oder irgend sowas √§hnliches, das kam aus dem Monitor auf mich zu und zerriss meine Kleidung.
In diesem Augenblick l√§utete es wieder an der T√ľr und Frau Stange √∂ffnete. Es war die Spurensicherung der Polizei. Als sie in den Datentr√§ger sahen, stellten sie fest, dass er in einem √§u√üerst sauberen Zustand war. Hauptkommissar Eiche wandte sich an die Haushaltshilfe.
„Haben Sie den Monitor und die Anlage schon gereinigt?“
„Aber selbstverst√§ndlich! Ich mache saubere Arbeit. Alles mit antistatik Mitteln sauber gemacht.“
„Das glaube ich Ihnen gern. Aber in diesem Fall haben Sie wohl etwas voreilig gehandelt.“
Ein Spurensicherer sah Eiche an und gab ihm Zeichen, dass er zu ihm kommen sollte.
„Sehen Sie Eiche, hier, zwischen den K√ľhlschlitzen ist ein R√∂hrchen plaziert. Wir werden das komplette Ger√§t mit ins Labor nehmen.“
Frau Buchner wimmerte. Sie schien verzweifelt. Der Tod ihres Verlobten hatte sie sichtlich mitgenommen.
„Was soll ich denn jetzt nur machen, wir wollten doch heiraten?! Gen muss haben! Ergo Leben!“
Eiche sah sie an und erinnerte sich an das Gespräch mit dem Professor. Dieses seltsame Verhalten hatte der Arzt auch schon erwähnt.
„Frau Buchner, wir bringen Sie ins Krankenhaus und lassen Sie untersuchen. Wir werden weiter die Spuren sichern. Sind Sie auch schon mit dem Computer in Ber√ľhrung gekommen?“
„Was wollen Sie? Simon hatte doch alles im Griff.“
„Wie bitte?“
„Naja, Simon war doch mit Clemens zusammen. Sie waren Freunde.“
„Wer ist denn Clemens?“
„Clemens ist ein Naturwissenschaftler. Er ist ein Genie auf dem Gebiet der Biologie. Gen muss haben! Ergo Leben! Das haben wir immer wieder zu h√∂ren bekommen, als er seine Experimente machte.“
„Wo hat er denn diese Experimente gemacht?“
„Clemens hatte mit Simon eine Servicefirma f√ľr Software gegr√ľndet. Sie schrieben gemeinsam Programme und haben aus dem Internet f√ľnf Auftr√§ge aus ganz Deutschland bekommen. Die Kunden haben ihnen die Anlagen zugeschickt. Die Firmen waren ziemlich gro√ü, und Simon wollte doch nur ein paar Euro verdienen. Also manipulierte er die Computer mit Bakterien. Die wurden bei einer bestimmten Tastenkombination wirksam. Es gab eine √úberspannung und einen grellen Blitz, der irgendwelche Strahlen hatte. Danach waren die Benutzer infiziert. Oh Gott! Ich habe ja das gleiche erlebt!“
Sie lief rot an und ihre Augäpfel verfärbten sich feuerrot, dann schrie sie aus Leibeskräften.
„Gen muss haben! Ergo Leben!“
Frau Buchner zitterte und konnte ihr Gewicht nicht mehr ausbalancieren, so dass sie zu Boden fiel. Sie lag völlig regungslos da. Jemand von der Spurensicherung kam auf sie zu und gab ihr eine Spritze. Eiche mischte sich ein.
„Was machen Sie denn da?“
„Keine Angst Herr Hauptkommissar, ich bin Arzt und wei√ü was ich tue.“
Wie es aussah, hatte er es geschafft. Der Kreislauf der Bewußtlosen arbeitete wieder.
Als sie erwachte lag sie in einem Krankenbett und Hauptkommissar Eiche sah sie an.
„Hallo, Frau Buchner! Soweit ich es verstanden habe, haben die √Ąrzte diesen Virus im Griff. Sie werden wieder gesund. Sagen Sie mir bitte, wer hinter dieser Aktion steht. Wer ist der Drahtzieher? Er l√§uft immer noch frei herum.“
„Das glaube ich nicht. Der geniale Kopf, dieses Unternehmens, war Clemens.“
„Wie hei√üt er, und wo k√∂nnen wir ihn finden?“
„Ich glaube ich muss Sie entt√§uschen Herr Hauptkommissar, Herr Zunfthausen, √ľbrigens, er hei√üt auch Clemens, befindet sich in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung in Bielefeld-Bethel. Da lebt er schon seit mehr als f√ľnf Jahren.“
„Was ist mit Clemens?“
„Er hat sich abgesetzt. Simon sagte, er ist in Australien um seinen Lebensabend zu schlie√üen. Ich erfuhr, das Clemens an den Folgen einer Vergiftung, die er sich selbst zuf√ľgte, gestorben war. Da waren auch wieder irgendwelche Strahlen und Bakterien mit im Spiel. Was das genau war, wei√ü ich nat√ľrlich nicht. Ich habe ja auch keine Naturwissenschaften studiert. Aber alle sagten mir, dass alles v√∂llig harmlos sei, weil sie alles unter Kontrolle hatten.“
„Ich danke Ihnen. Sie haben mir sehr geholfen“, f√ľgte Eiche an und verabschiedete sich.
Sein Weg f√ľhrte ihn direkt ins Krankenhaus, wo er ein intensives Gespr√§ch mit Professor Taube f√ľhrte. Frau Buchner hatte in allen Punkten recht behalten. Alle f√ľnf Kunden waren ausfindig gemacht und die Bakterienverbreiter vernichtet worden. Herr Zunfthausen befand sich tats√§chlich in einer geschlossenen Abteilung in Bethel. Er hatte allerdings einen Weg gefunden aus den bewachten R√§umen heraus zu kommen, in dem er ein vertrauliches Verh√§ltnis zur Aufsichtsschwester gekn√ľpft hatte. Sie hatte ihm ein eigenes Zimmer in ihrer Wohnung eingerichtet, so dass er nach Lust und Laune, von dort aus, seine Anweisungen weiter geben konnte, vielmehr handelte es sich um eine Gemeinschaftsarbeit von Clemens, Simon und Herrn Zunfthausen. Denn auch er hatte Biologie studiert. Alle Einzelheiten waren punktgenau in einem Buch handschriftlich notiert worden.
Frau Buchner wurde wegen ihrer Kenntnis an dieser kriminellen Tat verurteilt. Jedoch wurde hierbei ber√ľcksichtigt, dass sie noch nicht vorbestraft war, und sie zur Aufkl√§rung des Falles beigetragen hatte. Man erlie√ü ihr die Strafe zur Bew√§hrung.
Es war schon dunkel, als sie in ihrem Sessel saß und ein Buch las. Plötzlich schreckte sie auf und schrie.
„Gen muss haben! Ergo Leben! Sieg!“

















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Uve
(Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin nur zurechtfinden)

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Sorry, aber der Text ist extrem √ľberarbeitungsbed√ľrftig:

Bevor die Neufassung entsteht, muss unbedingt der Point of View geklärt werden.

Bevor die Neufassung ensteht, muss unbedingt gekl√§rt werden, was da eigentlich passiert ist. Was zum Beispiel soll dieses st√§ndige ‚ÄěGen muss haben! Ergo Leben!"? Wer versteckt die vielen R√∂hrchen an den vielen Computern, so dass der angek√ľndigte imense Schaden realisiert werden kann? Wie sieht die "Kl√§rung des Falles" denn aus? Und: Da der Drahtzieher laut Text schon seit einiger Zeit tot ist ‚Äď wer kontrolliert(e) die Aktion denn seitdem und haben die Beh√∂rden den Code geknackt (was f√ľr einen Code √ľbrigens?) oder blitzt es munter weiter?
Bitte diverse Unsinnigkeiten ausr√§umen oder einen Kniff finden, wieso es doch geht: Bakterien per Strahlung √ľbertragen??? Mit Bakterien Computer manipulieren???? Krallenbew√§hrter Geist per Blitz???? Wie kann die Krankheit durch einen Virus ausgel√∂st werden, wenn die Betroffenen sich mit Bakterien ansteckten???

W√§hrend die Neufassung entsteht, sollten die Dialoge mitgesprochen werden ‚Äď damit das krause Gerede wenigstens einen Anflug von Glaubw√ľrdigkeit bekommt.

Nachdem die Neufassung geschrieben ist, eine Vorlesprobe machen ‚Äď da fallen Holprigkeiten und verquere Ausdr√ľcke besser auf ‚Äď und zum Abschluss noch einen Rechtschreib-Kontrolleur um Hilfe bitte.

Und dann kann man anfangen √ľber Stil und Erz√§hlkunst zu reden‚Ķ

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Vielen Dank!

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Jetzt, da der Text von vielen Usern gelesen wurde, kann ich mir vorstellen, dass man einzelne Sätze, die auch einige verstehen, bestimmt stehen lassen kann. Oder besser gesagt: Der ganze Text wurde von vielen verstanden, was man an der Bewertung sieht.
Die Geschichte ist doch gar nicht so bl√∂d. Wenn man sich tats√§chlich mit dem Inhalt besch√§ftigt, und das sollte man auch, wenn wann Kritik √ľbt, so steigert man sich in ein Geschehnis, das man auch nachvollziehen kann. Nat√ľrlich muss man viel Feingef√ľhl aufbringen, das kann man selbstverst√§ndlich nicht von allen Lesern verlangen. Sch√∂n, dass dieser Text noch nicht gel√∂scht ist.

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‚ÄěWenn man sich tats√§chlich mit dem Inhalt besch√§ftigt, und das sollte man auch, wenn wann Kritik √ľbt, so steigert man sich in ein Geschehnis, das man auch nachvollziehen kann. Nat√ľrlich muss man viel Feingef√ľhl aufbringen, das kann man selbstverst√§ndlich nicht von allen Lesern verlangen.‚Äú

‚Ķich liebe diese Art Schuldzuweisung ‚Ästnat√ľrlich ist nie der Autor schuld, wenn der Text unklar bleibt, immer nur der dumme oder unwillige Leser.
Nun, vielleicht kann einer der (zwei mäßig*) Begeisterten mir erklären, was in der Geshccihte passiert, wieso der Point of View so umherspringen muss, was Bakterien mit Computerviren zu haben etc pp…

Was heißt, "einige Sätze stehen lassen"? Ist der Text denn verändert worden? Wieso sind dann noch immer die selben Dinge unklar und noch immer Rechtschreibfehler und Stilmängel drin?

(*Nur mal zum Gerader√ľcken: Das einfache arithmetische Mittel der bisherigen {6! und nicht etwa "vielen"} Wertungen liegt bei 5,3 ‚Äď das klingt irgendwie nicht nach "der Text wurde von vielen verstanden". Und: Meine Wertung war noch nicht mal die niedrigste‚Ķ)
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