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Leselupe.de > Humor und Satire
Cremeprobenschönheit kostenlos !
Eingestellt am 25. 09. 2002 14:15


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hexlein
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Sep 2002

Werke: 3
Kommentare: 4
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Das Gesicht einer dieser Porzelanpuppen habe ich nicht,
Auch nicht die Schönheit von Schneewittchen.
Das sagte mir eines Morgens ohne Mitgefühl mein Badezimmer-
spiegel,als ich ihn fragte!
Spieglein,Spieglein an der Wand,
wer ist die schönste im ganzen Land?
Er sah mich nur trostlos und erbärmlich an und sprach.
Du weisst doch das ist Schneewittchen,hinter den sieben Bergen,doch du,du bist nur Roswithchen.
Bumsssss,das sass!
Total unter Schock stehend,schweissgebadet,blass wie ein Gespenst,taumelte ich aus dem Bad.
Jetzt musste ich mich erst einmal erholen.
Ich schenkte mir ein Glas Milch ein,für die Schönheit von
innen,denn irgendwo musste ich ja beginnen,etwas für mein
Aussehen zu tun.
Dann nahm ich mir eine Illustrierte und da stand es dann schwarz auf weiss.
Es sprang mir sozusagen direkt in's Gesicht,ohne dass ich mich dagegen wehren konnte.
Einige Kosmetikfirmen gaben in den Apotheken kostenlos Creme
Proben aus.
Also nicht lange fackeln,nicht's wie hin!
Hoffentlich war es noch nicht zu spät für mich!
Ich rannte mir die Lunge aus dem Leib und endlich stand ich vor ihm,einem Mann.
Nein einem Gott!
Er gab mir alles,was meine weibliche Eitelkeit sich erträumte.
Einige Proben dieser,einige von jener Kosmetika.
In diesem Moment liebte ich diesen wunderbaren Mann.
Oh nein,ich vergötterte ihn!
Aber warum sah er mich nur so mitleidvoll an?
So hässlich bin ich doch nun auch wieder nicht.
Woher kam nur dieser seltsame Blick aus seinen wunder-
schönen himmelblauen Augen?
Stotternd und ängstlich machte mich dieser Traummann darauf aufmerksam,dass ich nur im Nachthemd und barfuss vor ihm stand.
Ach du gütiger Himmel,wie konnte mir das nur passieren?
Wohin hatte mich mein Schönheitswahn nur getrieben?
Vollgepackt mit Kosmetikproben versteckte ich mich den ganzen Tag über in einer dunklen Ecke.
Als es Nacht war,schlich ich mich so schnell ich konnte
nach Hause.
Seit diesem Tag,gehe ich nicht mehr aus dem Haus.
Keiner hat mich je wieder zu Gesicht bekommen!
Und somit ist es egal wie ich aussehe!






























__________________
Roswitha Sban

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Paulin
Autorenanwärter
Registriert: Jul 2002

Werke: 5
Kommentare: 7
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Hallo hexlein,

habe Deine Geschichte gelesen.
Ein bisschen wie diese Träume bei denen man nackt auf dem Marktplatz steht.
Wie gut ,daß das Wesentliche für die Augen verborgen bleibt.
Sagt der kleine Prinz.
Grüße Paulin

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hexlein
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Sep 2002

Werke: 3
Kommentare: 4
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Krieg ich auch ein Beinchen

hi Paulin
Dein Suppenhuhn hat's mir angetan.
Du schreibst aber lustige Sachen,
da muss ich gleich lachen.
Ein Stückchen von seinem Bein,
hmmmmm das wäre fein.
Da biss ich gleich hinein!
Aber leider ist es Dein.
das find ich echt gemein!

Das ist ein kleiner Reim für Dich,
ich grüsse Dich

Hexlein




__________________
Roswitha Sban

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