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Leselupe.de > Rund um den Literaturbetrieb
DRINGEND: FRAGE BEZGL: LITERATURAGENTUR
Eingestellt am 17. 02. 2004 19:50


Autor
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vanHelsig
Hobbydichter
Registriert: Dec 2000

Werke: 5
Kommentare: 9
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Hallo,

brauche dringend Hilfe.

Ich habe meinen Roman verschiedenen Verlagen und Agenturen angeboten.
Jetzt hat sich eine nahmnhafte Agentur gemeldet und w├Ąre bereit mit mir einen Vertrag abzuschlie├čen. Die Literaturagentur erwartet 12% von den Einnahmen was in ordnung ist, allerdings mu├č das Buch lekoriert werden, und das w├╝rde mich ca. 4000 Euro kosten, die ich selbst zu tragen habe. Jetzt wei├č ich nicht wie seri├Âs das ist, es handelt sich um eine sehr bekannte Lietarturagentur aus Berlin. Doch das mit dem Lektorat st├Ârt mich schon. Hoffe ihr k├Ânnt mir helfen!


Viele Gr├╝├če

VanHelsig

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Mirko Kussin
Foren-Redakteur
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 8
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hallohall├Âchen
bin da auch kein fachmann aber aus dem bauch heraus sag ich, dass 4000 euro f├╝r ein lektorat abzocke sind...
lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren...
du mu├čt dir ja auch immer ├╝berlegen, dass du diese 4000 euro erstmal wieder einnehmen mu├čt... soll hei├čen: das teil mu├č sich dann erstmal verkaufen wie hulle, damit du irgendwie deine kosten gedeckt bekommst...
leicht ratlos, mirko
__________________
"I am only what you made me - I am a reflection of you"
Charles Manson

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wondering
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 72
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Hallo,

ich halte es f├╝r sagen wir "ungew├Âhnlich", dass die Agentur das Lektorat in der Hand hat. Lit.-Agenturen und freie Agenten vermitteln zwischen Autor und Verlag und die Verlage haben ihre eigenen Lektoren.
Komisch!

Irgendwo gbt es einen Seite, die Agentzren und agenten gepr├╝ft hat. Ich finde diese Seite und setz dannhier einen Link.

Viele Gr├╝├če
wondering
__________________
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie woanders zu suchen.

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Zeder
Administrator
Fast-Bestseller-Autor

Registriert: Nov 2001

Werke: 14
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Ich bezweifle stark, ob eine Agentur namhaft genannt werden kann, wenn sie solche Offerten anbietet!

Abzocke ist das richtige Wort. Ein Verlag BEZAHLT f├╝r einen Text, den er ver├Âffentlichen will - er verlangt kein Geld f├╝r ein Lektorat!

Wenn Du sagst, dass die 12% Provision in Ordnung sind, ist das ok. Alles dar├╝ber hinaus ist der Versuch, die (entschuldige) Gier des Autoren auf ein eigenes Buch auszunutzen.
Und ganz ehrlich: F├╝r 4000 ÔéČ ein Lektorat? Da m├╝ssten doch alle Alarmglocken klingeln!

Gr├╝├če von Zeder

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MDCremer
Guest
Registriert: Not Yet

Vorsicht!

Versuche ebenfalls gerade, eine Literaturagentur f├╝r mich zu gewinnen, weil ich gerne diesen Teil in andere (professionellere) H├Ąnde geben w├╝rde. Insofern bin ich brennend daran interessiert, zu h├Âren, welche Agenturen seri├Âs sind.

Habe mich an eine Agentur aus G├╝tersloh gewandt, wie hat von mir erst einmal 68 ÔéČ zzgl. MwSt. verlangt, damit sie sich mein Manuskript ├╝berhaupt ansieht. Schon das Geld hat mich ziemlich gewurmt, denn schlie├člich begreife ich das Schreiben als meinen Beruf. Und damit will ich Geld verdienen. Aber ich habe diesen Obulus als eine Art Hemmschwelle begriffen, mit der sich die Agentur sch├╝tzen will. Insofern habe ich das Geld denn auch schweren Herzens berappt. Dieselbe Agentur bietet auch Lektorat an, was wesentlich teurer ist, aber immer noch um einiges preiswerter als die 4.000,- ÔéČ, die hier im Gespr├Ąch sind.

Ich pers├Ânlich bin nicht bereit, f├╝r ein Lektorat zu bezahlen. Vor allem, da ein Buchprojekt, wenn es nicht gerade ein Renner ist, selten mehr bringt als ein paar tausend Euro Honorar.

Kleines Rechenexempel: Bei einem Ladenpreis von 25,- ÔéČ f├╝r das Buch und einem Honorar von 10% f├╝r den Autor (also 2,34 ÔéČ (netto)), von denen die Agentur dann auch noch einmal 0,28 ÔéČ (12%) haben will, m├╝ssen 1.942 Exemplare verkauft werden, nur um das Honorar von 4.000,- ÔéČ f├╝r das Lektorat wieder einzuspielen...

Und wenn sich dann schlie├člich ein Verlag findet, dann verlangen deren Lektoren eventuell ebenfalls noch weitere ├änderungen, bevor sie das Manuskript ver├Âffentlichen. Also nicht nur teuer, sondern eventuell erhebliche Mehrarbeit.

Gru├č

M-D-Cremer

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Monfou Nouveau
???
Registriert: Aug 2003

Werke: 2
Kommentare: 497
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Hallo angehender publizierter Autor, sei kein Tor, sonst machts Au!

Deine namhafte Agentur w├╝rde 4000 Euro verdienen und du hast nichts davon. Denn dass die Agentur einen Vertrag mit dir macht, hei├čt doch nichts. Inzwischen gibt es Agenturen mit hunderten von Manuskripten, die sie anbieten und von denen sie h├Âchstens 5 Prozent an Verlage bringen. Das Agenturwesen greift (leider) immer mehr um sich, aber es ist ja nicht einmal der halbe Weg zum Buch, oder? Und da das Agenturwesen immer mehr um sich greift, wird die Flut der Manuskripte lediglich umgelenkt. Die Wahrscheinlichkeit mit einem Agenturvertrag einem Verlagsvertrag n├Ąher zu kommen, schwindet jedenfalls. Ob einem das 4000 Euro Wert ist�

Eine wirklich seri├Âse Agentur darf nur so viel Manuskripte annehmen, wie sie auch tats├Ąchlich an Verlage vermitteln kann. Die H├╝rden sind demnach genauso hoch wie bei guten Verlagen. Ich spreche hier ├╝berwiegend von so genannter Belletristik. Es kommt vor, dass eine gute Agentur (Karin Graf oder Uwe Heldt f├╝r Berlin) ein Manuskript ablehnt, aber die Option l├Ąsst, das Manuskript ├╝berarbeitet noch einmal anzubieten. In diesem Fall kann auch ein Au├čenlektor aktiv werden und das MS des Autors gegen Honorar lektorieren. F├╝r das so lektorierte Manuskript gibt es dann allerdings trotzdem keine Garantie, dass es beim erneuten Versuch von der Agentur genommen wird.

Wie viel Prozent die Agentur bei einer erfolgreichen Vermittlung pro verkauftes Buch bekommt, ist bei unbekannten Autoren relativ uninteressant. Selbst 50 Prozent w├Ąren akzeptabel und wirklich ein Hinweis darauf, dass die Agentur es ernst meint. Denn wie viel Tantiemen bekommt ein unbekannter Autor f├╝r sein (erstes) Buch? Na, 3000-4000 Euro? Mit viel Gl├╝ck. Wenn die Agentur davon nur 12 Prozent bekommt, kann sie gleich dichtmachen.


Viele Gr├╝├če

Monfou

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