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Leselupe.de > Gereimtes
Da
Eingestellt am 15. 02. 2005 18:52


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werther
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jan 2003

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du bist da
ich denk an nichts
und doch an dich
ich h├Âre nichts
doch deinen Klang

in mir
ganz leis

du wei├čt es nicht
und wirst es nicht
ich bin allein
und bleib allein
wie ich es immer war
__________________
"zu schreiben, als ob sich Leben darin ausdr├╝cke und zu leben, als ob sich Philosophie darin f├Ąnde."

Version vom 15. 02. 2005 18:52
Version vom 01. 04. 2015 05:22
Version vom 01. 04. 2015 05:23

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo werther,
mir gef├Ąllt, dass sich dein gedicht wie ein
gesang anh├Ârt, wenn man es liest.
eine eindringliche melodie.
viele gr├╝├če,
denschie

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San Martin
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Bei "in mir / ganz leis" bin ich etwas aus dem Tritt gekommen beim Lesen. Ansonsten bietet das Gedicht nicht sehr viel Information. Dem Leser bleibt die grundlegende Situation unklar...
__________________
"I still can remember the way that you smiled on the fifth day of May in the drizzling rain."

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werther
One-Hit-Wonder-Autor
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Danke erst mal f├╝r euer Interesse.
Das "aus dem Tritt kommen" ist gewollt, es soll ein Innehalten darstellen. Ich denke, die Reflektion des Verh├Ąltnisses, so wie die Motive kommen heraus. Was du unter "Grundlegende Situation" und an weitergehenden "Informationen" genannt haben willst, ist mir leider unklar.
__________________
"zu schreiben, als ob sich Leben darin ausdr├╝cke und zu leben, als ob sich Philosophie darin f├Ąnde."

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San Martin
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Die grundlegende Situation ist der Kontext, in dem beide Personen stehen: warum denkt er an sie, wie stehen sie zueinander, was h├Ąlt sie von ihm, warum bleibt er allein, etc. Du musst diese Informationen nat├╝rlich nicht geben; dann wei├č der Leser allerdings auch die Situation nur sehr vage einzusch├Ątzen. Das ist keine Kritik, sondern nur eine Feststellung. ;)

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo,
im fall dieses gedichts spielt der allgemeine kontext,
in dem die beiden zueinander stehen, f├╝r mich eine
untergeordnete rolle. der text ist kurz und legt
meiner meinung nach die betonung auf die wortmelodie.
dennoch lese ich eine kleine liebesgeschichte mit
gedanken ├╝ber das "zusammen und doch allein"- sein heraus.
es ist nat├╝rlich immer eine frage der leseperspektive,
wieviele informationen man ben├Âtigt. mir geht es z.b. so,
dass ich f├╝r ein gedicht, das mir vom klang gef├Ąllt,
weniger brauche als f├╝r eines, bei dem ich haupts├Ąchlich
auf den inhalt achte.
viele gr├╝├če,
denschie

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werther
One-Hit-Wonder-Autor
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Ich kann eigentlich nur hinzuf├╝gen, dass dieses Machwerk nat├╝rlich nicht f├╝r sich allein steht, sondern zwischen anderen eingereiht ist, aus denen sich der Kontext vielleicht erschlie├čt. Andererseits sind die ausgedr├╝ckten Gedanken, Gef├╝hle immer nur Momentaufnahmen, die zwar kontextgebunden sind, aber als solche aus dem Kontext heraustreten sollen. Ein Moment ist nicht ohne Vergangenheit, aber mir geht es nicht um die kausale Folge. Ich interessiere mich f├╝r die Eigenst├Ąndigkeit des Moments, den eigentlichen Gedanken, das Gef├╝hl. Dies versuche ich auszudr├╝cken.
__________________
"zu schreiben, als ob sich Leben darin ausdr├╝cke und zu leben, als ob sich Philosophie darin f├Ąnde."

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