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Leselupe.de > Gereimtes
Da beginnt der Regen
Eingestellt am 30. 11. 2009 20:57


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Walther
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Da beginnt der Regen


Da unten steht der Baum am kargen Hang,
Die ├äste sch├╝tter, wie sie B├Âen rupfen.
Die Bl├Ątter malen gelbe, braune Tupfen
Auf seinen Weg. Dort geht er seinen Gang,

Im Herzen Trauer, und sein ├ťberschwang
Ist weggeblasen durch die Lebenskrise.
Aus warmem Wind entstand die kalte Brise,
Die Worte Glaube, Hoffnung - ohne Klang -

Bedeuten nichts mehr, und die Schultern sacken,
Die Augen blicken m├╝de, ohne Glanz.
Was wollte er auf seinen R├╝cken packen,

F├╝r sie wollt er die Welt erobern. Ganz!
Und sich mit ihr vor ihre F├╝├če legen.
Als er kurz aufschaut, da beginnt der Regen.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 30. 11. 2009 20:57
Version vom 01. 12. 2009 18:02
Version vom 01. 12. 2009 19:41

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HerbertH
???
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Lieber Walther

quote:
Im Herzen Trauer, sein alter ├ťberschwang

passt metrisch nicht.

Wie w├Ąre es mit

quote:
Im Herzen schwer, sein alter ├ťberschwang

?

Ansonsten gef├Ąllt mir das Gedicht sehr gut.

Liebe Gr├╝├če

Herbert

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Walther
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Hallo Herbert,

irgendwie ist hier eine alte Version gelandet und nicht richtig ge├Ąndert worden. Oben nun die aktuell letzte Fassung, aus der die ganzen Fehler ausgebaut sein sollten.

Danke f├╝r Deinen Hinweis; Deine Formulierung hat durchaus etwas f├╝r sich. Aber vielleicht tut es die von mir vorher gefundene ja auch.

Lieber Gru├č W.
__________________
Walther
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HerbertH
???
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Lieber Walther,

das und gef├Ąllt mir, es l├Ą├čt mich den Text fl├╝ssiger lesen.

Ein Punkt noch, der mir beim nochmaligen Lesen auffiel: Du wechselst bei entstand die Zeiten und nachher wieder zur├╝ck. Alles in der Gegenwart w├Ąre vielleicht eine ├ťberlegung wert.

Liebe Gr├╝├če

Herbert
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Walther
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Hallo Herbert,

da der Herbstwind bereits die Bl├Ątter zauste, ist das "entstand" hier richtig, "entsteht" w├╝rde diesen bereits abgelaufenen Proze├č ins Jetzt transferieren. Ebenso sind in den beiden Terzetten "tempi passati" in Rede, daher ist dort ebenfalls die Vergangenheitsform in meinen Augen korrekt gesetzt.

Aber danke f├╝r Deine Anmerkungen. In der Tat k├Ânnte man dar├╝ber weiter nachdenken, aber im Moment erscheint die vorliegende Zeitenverwendung inhaltlich angemessen.

Lieber Gru├č W.
__________________
Walther
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HerbertH
???
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quote:
Bedeuten nichts mehr, und die Schultern sacken,
Die Augen blicken m├╝de, ohne Glanz.
Was soll er nur auf seinen R├╝cken packen,

F├╝r sie will er die Welt erobern, ganz
Und gar sie ihr zu ihren F├╝├čen legen.
Als er kurz aufschaut, da beginnt der Regen.

So kann man es vielleicht auch sagen.

Liebe Gr├╝├če

Herbert
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Walther
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Das ist richtig,

lb. Herbert,

nur dann w├Ąre die Absicht des Texts und sein Ausgangspunkt nicht mehr der, der er war. Das LyrIch ist niedergeschlagen, weil es die Vergeblichkeit seinen Wollens erkennt. Das spiegelt sich in der Natur.

Dein Vorschlag ist sch├Ân und sicherlich in Ordnung - nur das war nicht die Intention des Gedichts. Und daher m├Âchte ich bei der gew├Ąhlten Form bleiben, in der jeder Vers seine Bedeutung hat. Und die Zeiten kein Ausflu├č des Metrums sind, sondern gewollt gesetzt.

Lieben Dank f├╝r Dein Verst├Ąndnis.

Gru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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