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Leselupe.de > Gereimtes
Da war
Eingestellt am 15. 02. 2007 11:08


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Walther
Routinierter Autor
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Da war


Da war doch mal der Griff nach Sternen,
Da war doch mehr als Pflicht und Tugend
Und mehr als Hoffnungen entfernen.
Da war doch Mut, und da war: Jugend.

Doch heute scheint die Hand zu zittern,
Es ist der Griff so seltsam schwach;
Man will Gefahren allzeit wittern
Und gibt den Ängsten zu gern nach.

Es bleiben W├╝nsche und die Tr├Ąume
Wie die Gewissheit: Es ging mehr.
Die Jahreszeiten f├Ąrben B├Ąume,
UndÔÇÖs hei├če Herz f├╝hlt sich so schwer.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
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Hallo Walther

Ein strahlend sauberer Gedankengang, der aber f├╝r mein Empfinden sprachlich der gewisse Glanz fehlt.
Mit einer Bewertung tue ich mich sehr schwer, da ich einerseits f├╝r die "gedankliche F├╝hrung" eine glatte Zehn vergeben m├Âchte aber mir andererseits beim Tonfall irgend etwas, das ich nicht genau beschreiben kann, fehlt.
Irgendwie sehe ich, wie so oft bei Dir, ein wenig zuviel erhobenen Zeigefinger und ein bisschen zu wenig hemmungslose Sentimentalit├Ąt, die dem Text in diesem Fall einfach besser zu Gesicht st├╝nde, da sie ehrlicher w├Ąre.

LG

J├╝rgen
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Hallo JoteS,

danke f├╝r Deine Bemerkungen.

quote:
Ein strahlend sauberer Gedankengang, der aber f├╝r mein Empfinden sprachlich der gewisse Glanz fehlt.
Ich bin und bleibe, auch bei emotionalen Themen, meinem lakonischen Prinzip verbunden: Das Leben ist ernst, aber es soll und darf Spa├č machen.
quote:
Mit einer Bewertung tue ich mich sehr schwer, da ich einerseits f├╝r die "gedankliche F├╝hrung" eine glatte Zehn vergeben m├Âchte aber mir andererseits beim Tonfall irgend etwas, das ich nicht genau beschreiben kann, fehlt.
Der Mann und die Gef├╝hle: Es mag sein, da├č ich beim Suhlen um Selbstmitleid einfach eine Bremse habe, weil es eben doch weitergeht und auch der Moment der M├╝digkeit einer kurzer ist, der sich allerdings altershalber immer schneller wiederholt, bis er schlie├člich ewig dauert.
quote:
Irgendwie sehe ich, wie so oft bei Dir, ein wenig zuviel erhobenen Zeigefinger und ein bisschen zu wenig hemmungslose Sentimentalit├Ąt, die dem Text in diesem Fall einfach besser zu Gesicht st├╝nde, da sie ehrlicher w├Ąre.
In der Tat gibt es diesen Zeigefinger, der aber weniger an die Welt als an den Autor selbst gerichtet ist. Er mu├č sein Leben bew├Ąltigen, dazu braucht er manchmal die Ansprache an sich selbst. So gesehen haben meine Gedichte nat├╝rlich zuerst mit mir selbst zu tun.

Es stellt sich also in der Tat die Frage, inwieweit diese Art von Selbsttherapie der Restwelt ├╝berhaupt etwas bringt. Ich habe selbst auf diese Frage nur die Antwort gefunden, da├č der Leser immer dann einen Nutzen hat, wenn er das kleine Kunstwerk sprachlich gut findet und au├čerdem noch dem Gedankengang etwas abgewinnen kann.

Das genau scheine ich bei Dir erreicht zu haben. Also war es auch die richtige Entscheidung, dieses Gedicht zu publizieren. Der eine reicht f├╝r diese Aussage.

Liebe Gr├╝├če

W.

PS.: Auf die Bewertung kommt es hier nicht so wirklich an. Gerne n├Ąhme ich eine gute Note, gerne w├╝rde ich "Routinierter Autor" und nicht nur "manchmal gelesen".

PPS.: Aber glaube mir, ich w├╝rde meine Texte nicht ├Ąndern, und auch nicht meine gelegentlich deutliche Sprache bei Textarbeit und Kommentaren, um so diesem Ziel n├Ąher zu kommen. Der Preis w├Ąre mir zu hoch.

PPPS.: Und letztens: Im ├ťbrigen bleibe ich bei der Ansicht, da├č es bei mir zu mehr als Gelegenheitsdichtung nicht reicht, aber auch daf├╝r bin ich am Ende dankbar.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Ecki
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Nov 2005

Werke: 76
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...bis sie stehen schwarz und leer, die letzte Zeile w├╝rde ich ├Ąndern, tolles Gedicht
Ecki.

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