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Leselupe.de > Feste Formen
Da war in mir ein kleines Fremdeln
Eingestellt am 31. 10. 2011 21:18


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Walther
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Da war in mir ein kleines Fremdeln, das
Umfasste fest mein Herz: Ums auszuk├╝hlen
Und tief in allen Kammern aufzuw├╝hlen,
Was darin ruhte; dies und das, kein Spa├č

Fra├č in den Kapillaren seiner Kr├Ąnze.
Der Muskel wehrte sich, denn ein Infarkt,
Er kam nicht einfach pl├Âtzlich: Aufgeharkt
Zertrat Erinnerung die feine Grenze

Vor der Ver├Ąstelung der alten S├╝nden,
In die das Str├Âmen floss, um zu ergr├╝nden,
Was abgelagert war f├╝r lange Zeit,

Um schrecklich in Erwachen einzum├╝nden.
Es wird in mir wie eine Bombe z├╝nden.
Ich denke an mein Ende. Ob's befreit?

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 31. 10. 2011 21:18
Version vom 01. 11. 2011 15:06
Version vom 02. 11. 2011 09:34
Version vom 02. 11. 2011 15:30

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Hallo Walther,

ein bisschen st├Ârt der Quirl, das K├╝chending aus dem Nichts, den Gang der Dinge, die sich ja im Herzen abspielen.

Vielleicht findest Du hierzu eine Alternative?

Vielleicht ginge es mit

quote:
"In die die Str├Âmung floss, um zu ergr├╝nden,"

Auch die Zeile

quote:
"Tief in den beiden Kammern aufzuw├╝hlen,"

hat ein Manko: Intuitiv betone ich auf Tief statt auf in, was den Jambus st├Ârt.

F├╝r die letzten beiden Zeilen h├Ątte ich den Vorschlag, weil mich das "w├╝rde" und der Wechsel vom LyrI zum LyrDu irritiert:

quote:
Es wird in mir die letzte Bombe z├╝nden:
Es kommt das Ende, ich mach mich bereit!

Ein sch├Ânes Sonett ist es jedenfalls schon jetzt.

Liebe Gr├╝├če

Herbert
__________________
┬ę herberth - all rights reserved

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Walther
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Lb. Herbert,

danke f├╝r Deine m├╝hevolle Textarbeit. Ich habe einige Deiner Vorschl├Ąge umgesetzt und hoffe, jetzt klingt das Gedicht besser.

Das Ende habe ich komplett neu formuliert. Es hat mir schon in der alten Fassung nicht ganz geschmeckt. Nun habe ich dem Text einen anderen Drall gegeben, der ├╝berrascht, aber passend ist, wie ich meine.

W├Ąre sch├Ân, dazu Deine Expertenmeinung zu h├Âren.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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HerbertH
???
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Lieber Walther,

eine Stelle ist mir noch aufgefallen, die man um des Metrums willen ├Ąndern sollte:

quote:
Der Muskel schlug um sich, denn ein Infarkt,


geht gegen den Jambus, weil man "sich" statt "um" betonen m├╝├čte.

Wie w├Ąre es mit

quote:
Der Muskel wehrte sich, denn ein Infarkt,


Das hatte ich leider beim ersten Lesen ├╝bersehen.

Es liest sich aus meiner Sicht aber jetzt schon besser

Liebe Gr├╝├če

Herbert
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Walther
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Hallo Herbert,

habe ich oben entsprechend umgebaut. Gute Idee! Vielen Dank!

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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