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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Dach
Eingestellt am 29. 09. 2007 11:26


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KK
BlĂŒmchendichter
Registriert: Sep 2007

Werke: 8
Kommentare: 9
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Vor mir erstreckt sich ein Raum, den ich schon oft gesehen aber zu dessen genauerer Beobachtung ich bisher nicht angeregt wurde.
Man sieht soweit, wie es der Horizont zulĂ€sst. Die meiste Begrenzung bilden BĂ€ume, meist Laub von unterschiedlicher Art und GrĂ¶ĂŸe. Sie umzingeln geraderecht ein Gebiet indessen Mitte sich ein Meer von Behausungen erstreckt. Das GrĂŒn der BĂ€ume ist stimmig mit den doch meistens braun-, rot- und grautönigen DĂ€chern. Ein Exot bildet da das schon etwas dreckige MintgrĂŒn der Dachschindeln eines Nachbarhauses. Der Großteil der VorgĂ€rten strahlt vor liebevoller Zuwendung und Herrichtung, nur einer wirkt etwas verwildert mit seinem meterhohen Unkraut. Es könnte ein wenig kĂŒhl sein, wenn man zu luftig gekleidet ist. Hier und da steht ein Auto, da vermutlich die Garagen schon besetzt sind. Langanhaltendes Vogelgezwitscher vermischt sich immer mal mit Hundegebell, sich unterhaltenden Menschen, sich bewegenden Autos und dem Quietschen und Stöhnen der Maschinen des IndustriegelĂ€ndes.
Ein Mann schlendert die Straße entlang, er geht mit seinem Hund Gassi, welcher die Zunge hĂ€ngen lĂ€sst und gemĂŒtlich neben Herrchen hertrottet. Der Mann trĂ€gt einen blauen, gering verstaubten Zweiteiler und wird freundlich von Nachbarn gegrĂŒĂŸt. Die Arbeitsschuhe runden die anscheinend baugewerblichen TĂ€tigkeiten des Mannes ab. Mit der Zeit werden die ersten VordertĂŒren abgeschlossen und RolllĂ€den hinab gelassen. Ein laues LĂŒftchen weht, was einige Pflanzenteile dazu veranlasst, sich sanft im Takte der Natur zu wiegen. Eine Grauschattierte Wolkendecke treibt nach SW. Das sieht nach Regen aus. Das laue LĂŒftchen ist nicht mehr so lau, was die Vögel nicht von ihrem Dauerkonzert abbringt, aber sie vielleicht seltener durch die AtmosphĂ€re fliegen lĂ€sst. Gut anzuschauen ist ein Kater, der seine Runden um die Beobachterin zieht. Als dieser feststellen muss, dass diese ihn nicht genĂŒgend unterhalten kann, sucht er sich eine andere BeschĂ€ftigung und dann ist auch schon seine Kehrseite zu bewundern. Ich tue es dem Kater gleich und verlasse meinen vertrauten Platz, um mich in mein Gemach zurĂŒckzuziehen.

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