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Leselupe.de > Ungereimtes
Damals
Eingestellt am 26. 08. 2002 12:00


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Rind Gerald
???
Registriert: Aug 2002

Werke: 49
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Damals

Wehmütig denke ich zurück
an jenen schönen Augenblick
als ich dich so vor mir sah
und plötzlich warst du mir ganz nah.

Ich war sofort in dich verliebt
wie es das nur einmal gibt,
wie ich es bei jeder Frau
glaubte ganz genau.

Und jetzt ist es schon vorbei
mit meiner Träumerei.
Hab mit Frauen nie ein Glück,
denke oft daran zurück.

Denke dran wies einmal war
so vor zehn, auch zwanzig Jahr,
oder auch noch etwas weiter,
auch diese Zeiten war’n nicht heiter.


Verfasst am 22.04.2002


Nun die verbesserte Fassung:

Wehmütig denke ich zurück
an jenen schönen Augenblick
als ich dich erstmals vor mir sah
und fühlte mich dir gleich ganz nah.

Und war sofort in dich verliebt
wie es das nur selten gibt,
ich hat’s so nie bei einer Frau
glaubte - alles stimmt genau.

Und jetzt ist es schon vorbei
mit meiner schönen Träumerei.
Hab mit Frauen nie viel Glück,
denke sehr oft noch zurück.

Denke dran wies einmal war
so vor zehn, auch zwanzig Jahr,
oder auch noch etwas weiter,
auch diese Zeiten war’n nicht heiter.

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Conny
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2002

Werke: 12
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Hallo!

Das Gedicht wirkt mir etwas sehr konstruiert.
Der Reim zwanghaft.

Gerade da du schreibst, um etwas zu verarbeiten, käme es doch bestimmt besser, frei heraus zu schreiben, ohne die erdrückende Enge des Reims.

Ich denke, deine Gedichte würden dadurch intensiver, vielleicht auch zeitgenössischer.



Grüße

Conny
__________________
"Die Hälfte ist manchmal mehr als das Ganze."

Hesiod

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Haget
Häufig gelesener Autor
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MoinMoin Gerald,
ich glaube nicht (wie Conny), dass man sich vom Reimen abwenden muss, um „freier“ zu schreiben. Oft genügt es, sich vom eigenen Gefühl, der eigenen Wahrheit leicht zu entfernen und mehr an das Gedicht zu denken. Kleiner Gegenvorschlag „am Rande“, möglichst nah an Deinen Worten:

Damals

Wehmütig denke ich zurück
an jenen schönen Augenblick
als ich dich so vor mir sah
und plötzlich warst du mir ganz nah.

Wehmütig denke ich zurück
an jenen schönen Augenblick
als ich dich erstmals vor mir sah -
ich fühlte mich dir gleich so nah.
Ich war sofort in dich verliebt
wie es das nur einmal gibt,
wie ich es bei jeder Frau
glaubte ganz genau

...und war sofort in dich verliebt
wie es das nur selten gibt;
ich hatt’s so nie bei einer Frau,
glaubte - alles stimmt ganz genau.
Und jetzt ist es schon vorbei
mit meiner Träumerei.
Hab mit Frauen nie ein Glück,
denke oft daran zurück.

Ach zu schnell war es vorbei
mit meiner schönen Träumerei.
Hatt’ mit Frauen nie viel Glück,
so bleibt mir nur der Blick zurück.
Denke dran wies einmal war
so vor zehn, auch zwanzig Jahr,
oder auch noch etwas weiter,
auch diese Zeiten war’n nicht heiter.

Denke dran wies einmal war
so vor zehn bis zwanzig Jahr’
oder auch noch etwas weiter -
auch diese Zeiten war’n nicht heiter.
(doch der Blick stimmt auch nicht heiter.)

__________________
Haget wünscht Dir Gutes!
Selbst dümmste Sprüche machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

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Conny
One-Hit-Wonder-Autor
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Werke: 12
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ich glaube nicht (wie Conny), dass man sich vom Reimen abwenden muss, um „freier“ zu schreiben

Man muß nicht, aber man kann
Von müssen war in meinem Text keine Rede
__________________
"Die Hälfte ist manchmal mehr als das Ganze."

Hesiod

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Haget
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Sorry - akzeptiere!
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Rind Gerald
???
Registriert: Aug 2002

Werke: 49
Kommentare: 90
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MoinMoin Haget

Wie Du siehst habe ich das Gedicht geändert. Es ist mir nur etwas leid drum weil der ursprüngliche Sinn verloren geht.

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