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Leselupe.de > Science Fiction
Danke für die Blumen (zur Schreibaufgabe)
Eingestellt am 19. 05. 2003 15:57


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poppins
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: May 2003

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Ich finde die Schreibaufgabe sehr phantasieanregend... -

Also, gleich noch eine :



Vielen Dank für die Blumen

Mit zitternden, schwitzenden Fingern die Zeilen entlangfahrend überflog Paul ein letztes mal seine Textpassagen. Es war immer das Gleiche, egal wie routiniert er nach all den Jahren als Schauspieler auch an die Arbeit ging: Das Lampenfieber hatte ihn seit Anfängertagen stets auf die Bühne begleitet. Dennoch, so heftig wie heute hatte es ihn schon lange nicht mehr erwischt – seine Kollegen hatten gewitzelt, dass er doch hoffentlich eine Extrarolle Papier mitgebracht habe, als er zum fünften Mal in einer Stunde zur Toilette stürzte.
Insgeheim standen aber auch die Abgebrühtesten der Truppe heute unter Strom, hatte es doch für sie noch nie eine Vorstellung vor so illustren Gästen gegeben. Das intergalaktische Theaterfestival 'Rigeliale' fand zum ersten Mal unter Beteiligung einer menschlichen Schauspielertruppe statt.

Nervös fingerte Paul am Mikrophon seines Übersetzungsgeräts herum, atmete mit geschlossenen Augen tief durch und rekapitulierte im Stillen seine Textpassagen. Königin Aradonia von Rigel höchstpersönlich würde das Schauspiel heute Abend verfolgen, ebenso der gesamte Hofstaat Rigels und hochrangige Vertreter der Regierungen aller geladenen Völker.
Von jeher hatten die anwesenden Politiker im Anschluss an das Theaterfestival die Gelegenheit zur Pflege diplomatischer Kontakte genutzt. Im Laufe der Jahre waren diese Gespräche so wichtig geworden, dass das Festival zum Gipfeltreffen der kulturtragenden Völker des Kosmos avanciert hatte. Die Einladung von Pauls ‚Drama Society’ hatte nun auch der irdischen Regierung endlich die ersten Schritte auf das intergalaktisch-politische Parkett eröffnet.
Die Gesellschaft Rigels sei äußerst prüde, hatte man Paul gewarnt, und bei den Vorgesprächen zur Festivaleinladung wurde angefragt, ob die Truppe ein sittlich einwandfreies Stück im Repertoire hätte. Liebesgeschichten, jegliche sexuelle Anspielung oder gar unkeusche Handlungen auf der Bühne – seien sie auch noch so sorgfältig kaschiert – wären absolut unerwünscht. Paul, der vom Gedanken an eine mögliche Teilnahme am größten aller Theaterfestspiele völlig elektrisiert gewesen war, hatte schließlich die Kollegen von einer Wiederaufnahme des Beckett-Stücks „Warten auf Godot“ überzeugen können. Diese antike Tragikomödie, eine dramatisierte Metapher für das Leben, ein Gleichnis über die Fundamente menschlicher Existenz, widersprüchlich und ohne Lösung, würde sicher auch bei einem so bunt zusammengewürfelten Publikum wie dem der ‚Rigeliale’ Interesse finden, hatte Paul gesagt. Die paar im Stück vorhandenen Sätze mit schlüpfrigen Andeutungen könnte man problemlos streichen.
Paul liebte diese Parabel über das Leben, das sich im Warten auf eine nie eintretende Erfüllung, auf eine Sinngebung, erschöpft. Ewige Wiederholung der gleichen Rituale im Alltagsdasein, sich über Realitäten und fehlende Antworten hinwegtäuschen, das Drehen im Kreise, Totschlagen der Zeit, keine Sehnsucht erfüllt zu sehen – Paul glaubte fest, dass auch den anderen Spezies des Kosmos diese Motive nicht fremd waren. „Wir bleiben doch immer am selben Fleck stehen. Was bleibt, ist warten. Warten auf Godot, warten auf Gott“, dachte Paul laut, schon gänzlich eingetaucht in seine Rolle des ‚Estragon’.
Ein rotes Lämpchen über der Garderobentür signalisierte, dass sich die Darsteller hinter die Bühne begeben sollten. Paul und Theo, der den ‚Wladimir’ spielen würde, umarmten sich kurz und spuckten sich Glück wünschend über die Schultern. Dann nickten sie den anderen beiden – Alfred, der den armen Knecht Lucky geben würde, und Rudi als reichem Tyrann Pozzo – zu und schlichen auf ihre Bühnenpositionen. Die gedämpft durch den schweren, purpurnen Vorhang dringenden Geräusche bekundeten, dass der Saal brechend voll war. Eine Fanfare zeigte den Einzug der Königin in ihre Loge an, kurz brandete Applaus auf, dann verloschen alle Lichter.

In völliger Finsternis hob sich der Vorhang. Die Bühne wurde in fahles Dämmerlicht getaucht.
Abend. Ein Baum. Landstraße, zwei zerlumpte Personen. Man wartet.
‚Estragon’ sitzt auf der Erde und versucht ächzend, seinen festsitzenden Schuh auszuziehen.
Paul war jetzt völlig ruhig, holte tief Luft und begann zu sprechen: „Nichts zu machen.“
„Ich glaube es bald auch“, antwortete Theo/Wladimir. Die Hürde der ersten Sätze war genommen, wie immer fühlte Paul sich bald wie eingesogen in seine Rolle, er rezitierte keinen auswendig gelernten Text, er wurde zu Estragon, der ein Gespräch mit seinem Landstreicherfreund Wladimir führte.
Es war so still im Saal, man konnte das leise Sirren des Übersetzungsgeräts vor der Bühne bis in den letzten Rang hören.
Und schon war der erste Akt vorüber, der Vorhang schloss sich, Pause. Wie aus Trance erwachend gingen Theo und Paul in die Garderobe, auf dem Weg konnten sie das lebhafte Gemurmel des Publikums hören – offensichtlich hatte der erste Akt gefallen. Nach einer kleinen Erfrischung rief sie das rote Licht wieder zurück zu ihren Bühnenpositionen. Der zweite Akt verflog ihnen noch schneller als der erste, das wunderbare Gefühl, von der Sympathie des Publikums getragen zu werden, ließ sie in ihren Rollen über sich selbst hinauswachsen. Dann der letzte Satz. Obwohl Estragon „Gehen wir“ sagte, rührten sie sich nicht von der Stelle. Finsternis, der Vorhang fiel.

Nach einer winzigen Pause der Stille brauste begeisterter Applaus auf. ‚Bravo’-Rufe in den verschiedensten Sprachen des Kosmos durchschnitten den tosenden, immer weiter anschwellenden Beifall, das Publikum erhob sich von den Plätzen. Hinter dem verschlossenen Vorhang lächelten sich Theo und der schweißgebadete Paul an, Rudi und Alfred machten, wie üblich nach erfolgreichen Vorstellungen einen kleinen Luftsprung und fielen sich um den Hals. Dann fassten sich alle an den Händen, der Vorhang hob sich wieder, und mit einer tiefen Verbeugung nahmen die Vier die donnernden Ovationen des Publikums entgegen. Die Zuschauer begannen auf dem Boden zu trampeln – völlig außer Rand und Band wurde geklatscht, gepfiffen und den vier Akteuren Komplimente entgegengebrüllt. Minutenlang erfüllte der Beifall, prasselnd wie ein Gewitterregen im Dschungel, den Saal, Vorhang um Vorhang verneigten sich die Vier tief und winkten in die Ränge, bis die königlichen Fanfaren erschallten und das Publikum zur Ruhe riefen. Königin Aradonia hatte ihre Loge verlassen und schritt, geleitet von einem Dutzend Lakaien, den Mittelgang hinauf in Richtung Bühne.

Auf diesen Moment hatte Paul gewartet, ihn sich wieder und wieder ausgemalt. Keinen Augenblick hatte er gezweifelt, dass das Stück ein Erfolg würde.
Präsident Winston von der irdischen Weltregierung schloss sich der Königin an, als sie an seiner Sitzreihe vorbeiging. Paul gab Rudi ein Zeichen, der verschwand verabredungsgemäß hinter der Bühne.

Paul und die anderen der ‚Drama Society’ hatten sich lange den Kopf zerbrochen, was wohl ein einer Königin angemessenes Gastgeschenk sein könnte. Nach langem hin und her waren sie überein gekommen, ein gewaltiges Blumenbukett von der Erde mitzubringen, denn es war allgemein bekannt, dass auf Rigel nur unscheinbar blühende Pflanzen vorkamen. Es war ungeheuer kompliziert gewesen, die Blüten frisch zu halten, immerhin hatte die Reise zwanzig Tage in Anspruch genommen. Es war aber mit einer speziellen Nährlösung und unter Kühlschranktemperatur gelungen, den Verfall hinauszuzögern, und nun war Rudi losgespurtet, das ausladende Gebinde aus dem Kühlschrank der Garderobe zu holen.
Die Königin und ihr Gefolge erreichten den Bühnenaufgang, erstiegen die Treppe und stellten sich im Halbkreis um die Schauspieler auf. Die Königin dankte für die ausgezeichnete Unterhaltung, lobte die darstellerische Kunst und gelungene Auswahl des Stückes, das – so sagte sie wörtlich – eine wohl universelle Befindlichkeit trefflich beschreibe.
Rudi war mittlerweile keuchend mit dem Riesenstrauß, den er hinter seinem Rücken notdürftig verbarg, zurückgekehrt und übergab ihn heimlich an Paul.

Die Königin hatte ihre Dankesrede beendet und trat nun vor, den Schauspielern mit einem Händedruck – man hatte ihr gesagt, dass sei auf der Erde so üblich – alles Gute für ihre weitere Zukunft zu wünschen. Als Paul an der Reihe war, holte er mit einem Schwung das Bukett hinter dem Rücken hervor und legte es der Königin mit einem erwartungsvollen Lächeln in die zum Gruß ausgestreckten Hände.
Als hätte Paul ihr eine Giftschlange in den Arm gelegt, schlug einer der Lakaien mit einem entsetzten Schrei der Königin das Gebinde aus der Hand, der Strauß zerfiel zu einem Gewirr einzelner Blütenstiele, das zu Boden prasselte. Die Königin selbst hielt wie erstarrt vor Schreck die jetzt wieder leeren Arme in der Luft ausgestreckt. Sie betrachtete den traurigen Blütenhaufen auf dem Boden – erst dabei erkannte sie, was ihr da übergeben worden war. Ohne noch ein Wort zu sagen wandte sie sich mit versteinerter Miene von Paul ab, stieß den irdischen Präsidenten schroff beiseite, verließ die Bühne und eilte den Mittelgang entlang. Mit einem Knall fiel das Tor des Theatersaals ins Schloss.

Jetzt hatten auch die Zuschauer das Gastgeschenk erkannt. Empörte Stimmen brüllten Schmähungen zu den verdatterten Schauspielern hinauf, wenig später wurden sie mit Programmheften und anderen Gegenständen beworfen. Als sich die ersten Gäste daran machten, die Bühne zu erklimmen, um den Frevlern die ihnen gebührende Abreibung zu verpassen, ergriffen Paul, Präsident Winston und die anderen der Truppe die Flucht.

Noch nach Jahren sprach man hinter vorgehaltener Hand oft von der ungeheuerlichen Beleidigung Königin Aradonias, als die Delegation der Erde bei ihrer ersten und gleichzeitig letzten Teilnahme an der ‚Rigeliale’ der Monarchin ein Bündel Geschlechtsteile in die Hand gedrückt hatte.

__________________
Verschiebe nicht auf morgen, was auch bis übermorgen Zeit hat.
(Mark Twain)

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jon
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… das nenn ich wirklich prüde!

Der Spannungsbogen ist klasse / klassisch gebaut: relativ kontinuierlicher Anstieg, Knall, leichte Entspannung und dann noch mal ein Anstieg für die Pointe.
Man weiß, dass was schief gehen wird ( – die Situation ist klassisch: Es hängt unendlich viel davon ab und man hat sich deshalb sorgfältigst vorbereitet – ), man erfährt auch recht früh, was schief gehen wird ( – irgendwas Banales wird als anstößig empfunden werden – ) und dann wartet man, dass es passiert. Und man wartet und wartet und wartet und das Stück ist vorbei und dann die Bluemn – sind die's jetzt? – und… Endlich! Der Knall! Jetzt nur noch das Warum, , aber das kommt noch nicht, man kann nur vermuten – vielleicht sowas wie "öffentliches Umwerben einer Frau" oder so – also warum denn nun… Ach deswegen! Und Schlusspunkt, aus, fini.

Und: Diesmal ist es wirklich ein kulturelles Problem.


Ein kleines PS zum Stil: Manchmal hätte ich mir „etwas mehr Atem“ gewünscht. Bis auf den Beginn der Aufführung gibt es (fast?) keinen "einfachen" Satz. Man muss bei jedem Punkt (innerlich) tief Luft holen, damit man bis zum nächsten Punkt durchlesen kann.
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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GabiSils
???
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Hallo poppins,

klasse Idee!

Du könntest noch etwas straffen und einige überflüssige Wendungen streichen. Ich geb dir mal ein Beispiel, was ich meine:

<< Mit zitternden, schwitzenden Fingern die Zeilen entlangfahrend überflog Paul ein letztes mal vor dem Auftritt seine Textpassagen. Es war immer das gleiche, egal wie routiniert er nach all den Jahren als Bühnenschauspieler auch „an die Arbeit“ ging, wie er es nannte: das Lampenfieber hatte ihn seit Anfängertagen stets auf die Bretter, die ihm die Welt bedeuteten (bitte nicht, das ist abgedroschen) begleitet. Dennoch, so heftig wie heute hatte es ihn schon lange nicht mehr erwischt – seine Kollegen hatten mit gespieltem Vorwurf gewitzelt, dass er doch hoffentlich eine Extrarolle Papier mitgebracht hättehabe, als er zum fünften Mal in einer Stunde zur Toilette stürzte.

Insgeheim standen aber auch die Abgebrühtesten der Truppe heute unter Strom, hatte es doch eine solche Vorstellung vor so illustren Gästen für sie noch nie gegeben. Das „intergalaktische Theaterfestival Rigeliale“ fand zum ersten Mal unter Beteiligung einer menschlichen Schauspielertruppe statt. Nervös fingerte Paul am Mikrophon seines Übersetzungsgeräts herum, atmete mit geschlossenen Augen tief durch und rekapitulierte die Textpassagen im Stillen.

Königin Aradonia von Rigel persönlich wie denn sonst würde das Schauspiel heute Abend verfolgen, ebenso der gesamte Hofstaat Rigels und hochrangige Vertreter der Regierungen der anderen zum Festival geladenen Völker.
Von jeher hatten die anwesenden Politiker im Anschluss an das Theaterfestival die Gelegenheit zur Pflege diplomatischer Kontakte genutzt. Im Laufe der Jahre waren die diplomatischen Gespräche im Rahmen des Festivals so wichtig geworden, dass es zum Gipfeltreffen der kulturtragenden Völker des Kosmos avanciert hatte. Die Einladung von Pauls ‚Drama Society’ zum Festival hatte nun auch der irdischen Regierung endlich die ersten Schritte auf das intergalaktisch-politische Parkett eröffnet.
<<

Ich denke, das dient der Lesbarkeit, trotz des Titels muß es ja nicht allzu blumig werden

Gruß,
Gabi

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poppins
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Danke für die Kritik - da werde ich nochmal ein bißchen dran feilen, - stimmt, es ist in einigen Passagen etwas überladen geschrieben...


- und danke für's Lob natürlich auch!


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Verschiebe nicht auf morgen, was auch bis übermorgen Zeit hat.
(Mark Twain)

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dan
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bravissimo!

hab nix zu meckern. war sehr amüsant! mehr davon.


grüße dan

__________________
(c) by dan

ein gutes buch genügt

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Michael Schmidt
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Hallo poppins,

mit den vielen langen, verschachtelten Sätzen stimme ich jon zu.
Ansonsten läßt es sich sehr flüssig lesen, ist witzig und kurzweilig.

Mein einziger Kritikpunkt:
Es war der erste Auftritt der irdischen Truppe und sie informiert sich im Vorfeld ja über die Königin, da stellt sich die Frage, warum konnte solch ein Fehler passieren? Wusste die Truppe nichts von diesem "kulturellem Unterschied"? Und warum nicht?

Das kommt mir ein wenig kurz und könnte noch dargestellt werden.

Bis bald,
Michael

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