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Leselupe.de > Kurzprosa
Darf man zu Weihnachten hassen?
Eingestellt am 01. 10. 2006 10:15


Autor
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Eldwyn
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2006

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Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich im Rahmen des t├Ąglichen Einkaufens h├Ąngen bleibe, und Menschen beobachte, des ├Âfteren um die Weihnachtszeit. Katastrophentourismus oder einfach nur gaffen k├Ânnte man es nennen, wenn ich wie gebannt auf die Menschen starre und mir ├╝berlege, was ich mehr verabscheue:

Diejenigen, die anscheinend nur noch kopflos wie H├╝hner herumrennen und nicht wissen was sie wollen, oder die grelle, mit Hilfe von tiefenpsychologischen Tricks an meinen menschlichen Trieben herummanipulierende Werbung die einen ├╝berall trifft.
Ja, du entkommst ihr nicht, sie bekommt dich auf jeden Fall. Irgendwo, Irgendwann erwischt es dich.

Wie sch├Ân, mal etwas so richtig verachten zu d├╝rfen - wenn auch nur ganz im geheimen.
Verachten daf├╝r, da├č man mich f├╝r dumm verkaufen will, mir unter dem Vorwand, mich reich beschenken zu wollen, massenweise Kohle f├╝r horrend teuere Handys oder sonstigen Schund was man mit Sicherheit nicht braucht aus der Tasche ziehen will.
Nicht zu vergessen die Art, wie man die Menschen hier anspricht. Oder besser anbr├╝llt. "Haben Sie's? Noch nicht?? Rennen Sie sofort! Sie wollen doch gewinnen, oder? Nur damit sind sie der Sieger!!"

Ich bin sicher nicht der erste dem die ganze Chose m├Ąchtig auf den Zeiger geht. Aber gerade weil ├╝berall mit ungebrochener Dreistigkeit weiter genervt, geschrien und gefordert wird, f├Ąllt mir die B├╝ndelung meiner ganzen Abscheu so sch├Ân leicht.

Aber nun, da wieder die Weihnachtszeit vor der T├╝r steht, und eines Jetzt nicht mehr angebracht ist, dann ist es Abscheu. Denn ├╝berall hei├čt es Licht und Liebe, ist Einigkeit und gegenseitige Zuneigung. Ein wundervoller, himmlischer Zustand, den zu konservieren ich mir sehnlichst w├╝nschte! Schon f├Ąllt mir w├Ąhrend der t├Ąglichen Stippvisite auf dem Weg meines Grauens auf, wie eine art heimelige Zuneigung von mir Besitz ergreift. Soll ich mal einkaufen? Einfach nur so, um Geld zu spenden. Damit die armen Firmenchefs genug Geld anh├Ąufen k├Ânnen, um sich einen besseren Job zu besorgen. Drei Eink├Ąufe w├╝rden bereits f├╝r ein Bewerbungsschreiben ausreichen.

Hach das w├Ąre was! Ich k├Ânnte Heiligabend am herrlich geschm├╝ckten Baum sitzen, mit seliger Zufriedenheit auf die kleinen, nervig blinkenden L├Ąmpchen blicken und mir sagen: "Ich habe zwar Schlechtes gef├╝hlt, aber Gutes getan". Ganz im biblischen Sinne, wie es sich geh├Ârt. Und dann sehe ich die Firmenchefs vor meinem geistigen Auge zu Hause bei ihrer Familie. Sie sind gl├╝cklich, denn sie sind von einer schweren Last befreit und k├Ânnen ab sofort ungeha├čt ihrem Job nachgehen.
Sp├Ątestens dann frage ich mich: Wie soll das noch enden, wenn diese Leute dann am Heiligen Abend mit ihren Liebsten um die Geschenke feilschen? Gelassen gehe ich weiter mit dem Bewu├čtsein: Ja, man darf auch zu Weihnachten hassen.

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Law
Guest
Registriert: Not Yet

@ Eldwynn,

eine frustrierte und ich finde nicht gut geschriebene Geschichte. Es f├Ąngt an bei den Fl├╝chtigkeitsfehlern, den klischeeehaften schlechten Argumentationsketten. Die sind noch nicht mal klassenk├Ąmpferisch, was durchaus meine Sympatien f├Ąnde. Das ist zusammengezimmert. weder ne Reflexion von realistischen Abbildern des Weihnachten, der Chefs, der Werbung.
Gru├č
Law

P.s. ich mags nicht bewerten in Zahlen ist aber meine Meinung

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Eldwyn
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2006

Werke: 8
Kommentare: 15
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Hallo Law,
Herzlichen Dank f├╝r deine Anregungen, ja ich hatte ein paar fehler drin, so ist das wenn man sich auf die Technik verl├Ąsst ;-)
Frustriert? nein, das bin ich nicht. Es fiel mir so auf, als ich bei einem Einkauf so da sa├č und einen Kaffee trank. Wie rennen die Leute kurz vor Weihnachten?
Und klassenk├Ąmpferisch wollte ich auch nicht sein, dann w├Ąre es sicher anderst geschrieben, auch wollte ich nicht so sehr auf das Fest eingehen, geschweige denn die sicher mehr als nervige Werbung dokumentieren. Es ist eine kleine Geschichte, die versucht den Moment wieder zu geben, als ich da im Cafe sa├č.

Und ja f├╝r Vorschl├Ąge bin ich immer offen:-)
LG Eldwyn

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HKunert
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo,
ich finde, dass der Text ein berechtigtes Gef├╝hl, das einen w├Ąhrend der Weihnachtszeit durchaus heimsuchen kann, zum Ausdruck bringt - leider aber auch nicht mehr. Vielleicht geh├Ârt der Text eher ins Tagebuch-Forum, eine Erz├Ąhlung ist er meiner Meinung nach nicht.
Weiter viel Spa├č beim Schreiben w├╝nscht,
Heiko

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Andy
Guest
Registriert: Not Yet

Da ist mit Sicherheit durchaus etwas wahres dran. Doch bezieht sich dein Text meiner Meinung nach zu sehr auf wirtschaftliche Aspekte! Ich w├╝rde dies vielleicht auch auf die Familie beziehen. Es kommt zwar auch h├Ąufig vor, dass dies intakt und nur an Weihnachten wirklich vereinigt ist. Aber l├Ąsst sich eine mir bekannte Statistik nicht verleugnen, dass ein Gro├čteil der Familienstreitigkeite, teils heftiger Art, an Weihnachten ausbrechen!

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