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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Darf’s ein bißchen mehr Angst sein?
Eingestellt am 05. 06. 2002 23:27


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ibini
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Da war also die Angst vor uns doch nicht groß genug! Oder die anderen haben nicht verstanden, daß sie Angst vor uns zu haben haben. Vielleicht ein Sprachproblem? Egal! Jetzt gilt es, nicht der eigenen Dummheit (ein besserer Ausdruck für Unaufmerksamkeit fällt mir im Augenblick nicht ein) nachzutrauern, sondern erst einmal einen Schuldigen zu suchen.

Ich schlage dafür einen Ersatzspieler vor. Denn das fällt am wenigsten ins Gewicht. Und auf. Außerdem ist ihm Publicity en gros sicher. Unerwartet. Das fördert seinen Bekanntheitsgrad und damit seine Position bei Gehaltsverhandlungen. Natürlich käme auch ein Funktionär in Frage. Das könnte allerdings schnell zu parteipolitischen Kontroversen führen. Aber, da fällt mir ein: Wie wäre es mit dem Effenberg? Gewissermaßen als Nachwehe? Für einen kleinen sechsstelligen Obolus läßt er sicher mit sich reden. Und klingt es nicht logisch: Weil er, Effi, vor einiger Zeit einen Elfer verschossen hat, konnten wir heute nicht gewinnen. Wer das nicht versteht, der … na ja!

Das Problem wäre also vom Tisch. Nun geht es um die Taktik für das nächste Spiel. Nachdem der Buhmann gefunden worden ist, dürfte das nicht schwierig sein. Ich meine, die Angstmasche ist ja gar nicht so schlecht. Wir sollten sie deshalb noch einmal versuchen. Dabei den Janker immer in den Vordergrund schieben. Gelänge es, unsere Mannschaft als Jankerei zu verkaufen, könnten wir gar nicht mehr verlieren. Denn Japans Mädchen würden schon dafür sorgen, daß wir die größten haben äh sind. Warum sich also Sorgen machen?

Bei dieser Vorbereitung und Form könnten wir eigentlich gleich nach Hause fahren. Haben die anderen doch keine Chance. Aber lassen wir sie ruhig zeigen, was wir nicht können. Wenn sie unbedingt wollen. Schließlich sind wir keine Spielverderber!

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mc poetry
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hallo ibini,

hast du dich schonmal als zeitungskolumnistin
versucht? solltest du echt mal machen, aber
natuerlich nur bei einer erstklassigen zeitschrift, sonst versteht man dich nicht.

beim fussball ueberlege ich mir immer, was fuer ein
drehbuch dahintersteckt. "das leverkusen-drama" war
eindeutig ein europäischer film, konsequent grausam bis
zum ende und kein happy-end.

dagegen wird bei tuerkei-spielen seit jahren schon dassebe
erfolgskonzept verfolgt: die tuerken bringen sich durch
unvermoegen und disziplinlosigkeit kurz vor schluss um
den verdienten lohn. "wenn man kein glueck hat, kommt auch
noch pech dazu" und der schiedsrichter verlegt den tatort
in den strafraum. was diesmal gefehlt hat waren
klaeglich vergebene torchancen. dafuer gab es gleich zwei
rote karten.

mal sehen, was heute so passiert, ich schaue gleich
wieder in den life-ticker.

viele grueße, michael


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ibini
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Hallo michael,

jetzt lach nicht! Aber meine Kommentare zu der Fußballerei sind eigentlich nur aus einer momentanen Laune heraus entstanden! Meine Kenntnisse auf diesem Gebiet würde ich unter Allgemeinbildung einordnen, beschränken sie sich doch auf das, was man halt so mitkriegt. Ansonsten ist mir ziemlich schnuppe, wer wann was gewinnt. Im Vergleich zwischen dem Glücklicheren und dem Besseren würde ich allerdings den Besseren vorziehen.

Mit Gruß
ibini

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hallo ibini,

ich lache doch, ganz unweigerlich.
ich verfolge das auch mit der noetigen
ironischen distanz. im moment herrscht
gerade konfusion im schwedischen strafraum..

der selbsternannte bildungsdefinator schwanitz
raeumt nur gebildeten leuten ein sich mit
fußball bzw. allg. sport auskennen zu duerfen.

das ist gut fuer uns, aber denn anderen bleibt ja
dann gar nichts mehr außer vielleicht saufen, kosmetik
etc.

viele grueße, michael

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ibini
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Hallo michael,

solange es mich nicht tangiert, kann einer von mir aus machen, was er will. Und Leute, die andere nach ihrem Tun oder Nichttun taxieren, gibt es in allen Lebensbereichen. Erklär mal jemandem, Du trinkst keinen Alkohol, sondern nur Milch! Mit den Kommentaren könnte man Seiten füllen! Das kann Dir aber auch passieren, wenn Du keine Heringe magst. Laß also demjenigen seine Freude, vielleicht ist es seine einzige. Dein selbsternannter Bildungsdefinator ist da nicht ausgenommen. Ansonsten wäre vielleicht sein ganzes Selbstwertgefühl im Eimer.

Mit Gruß
ibini

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hallo ibini,

ja, was jemand fuer vorlieben hat, ist
mir auch total unerheblich. wenn jemand aber zb
fuer astrologie empfaenglich ist, ist das schon nicht mehr so einfach; neige ich schon dazu mich einzumischen, auch wenn's anstrengend ist..

grundsaetzlich bin ich da hin und hergerissen:
manchmal bewundere
ich die genuegsamkeit einfacher menschen in
ihrem mikrokosmos. oft jedoch, zb wenn man manchen leuten in der u-bahn zuhoert (oder zuhoeren muss, was einen doch ein wenig tangiert), muss man sich schon ueber die
eindimensionalitaet einiger leute wundern.

und das laesst sich gerade am dogmatischen ueberzeugtsein vom eigenen standpunkt festmachen. ich denker, je kleiner
das eigene universum, umso weniger wirdselbiges in frage
gestellt. dies ist natuerlich auf
metaebene ein ebenso dogmatischer standpunkt und man erhaelt bald eine "seltsame schleife",wie douglas hofstadter sagen wuerde.

also, es bleibt ungewissheit und das ist gut so.

viele grueße, michael

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