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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Darum Geht's mir gut
Eingestellt am 06. 09. 2004 12:31


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piro
Autorenanwärter
Registriert: Aug 2002

Werke: 27
Kommentare: 29
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Darum geht’s mir gut!
Du wünschtest einmal eine starke Frau
Und du bekamst sie,
denn hinter jedem erfolgreichen Mann
steht eine starke Frau.
Doch bald wurde ihre Stärke für dich ein Problem
Und der Umgang mit ihr besonders schwer.

Sie trat so selbstbewusst in die Mitte jedes Raumes,
lachte über jeden ihren Missgeschick.
Sie versteckte sich nicht hinter hohlen Phrasen,
sondern positionierte sich,
achtete Menschen, liebte sich selbst,
vertraute jedem inneren Gefühl
und genoss ihre Lebendigkeit,
ihre Unabhängigkeit
trotzt ihrer Unzulänglichkeit.

Doch das hast du missverstanden -
Irgendwie falsch interpretiert.
Du hast sie und ihre Liebe verraten –
Es sollte wehtun und es tat auch weh!
Ausgebremst von dir und angsterfüllt
War sie da – deine Frau,
der du scheinbar besser begegnen konntest.

Doch in deiner Unsicherheit
Nahmst du ihr Vertrauen weg.
Auf Ewig gebunden an den falschen Ort,
gefangen genommen im Wechselspiel von Extremen,
grub sie sich ein in der Welt der Illusion.
Deinen Anteil darin
Hast du getrost übersehen.

Ein Rückblick:

Ich sitze am Schreibtisch –
Schatten unter den Augen, hab wieder mal geweint.
Mattes Gesicht, Augen ohne Feuer
Doch das siehst du nicht!
Müde heben sich die Mundwinkel
Ein Lächeln huscht darüber
Und ich grüße dich –
Manchmal schaffe ich nicht mal das.
Du merkst wieder nichts?
Unsicherheit bringt quälende Gedanken mit sich.
Hinter dem verschmierten Glas
Erkenne ich nur ein verzerrtes Bild!
Wie eine Made bohrt sich die Angst
In mein Fleisch
Und zerfrisst mich von innen.
Ich sterbe und in der Todesangst
Richte ich mich gegen dich auf
Kämpfe gegen Schatten, falle hin,
stehe wieder auf und kämpfe,
gebe auf und liebe dich
und kämpfe weiter gegen dich
und falle wieder hin!
In meinem Leichtsinn glaube ich,
an das, was du mir früher versprochen hast:
-dass du für mich immer da sein würdest,
mich glücklich machst und beschützt.
Nichts von dem nehme ich wahr
Und gebe mich selber auf.
Als ich schließlich ganz unten gelandet bin,
Gehst du und hinterlässt ein Häufchen Elend,
verbrannte Asche, abgestürzte Häuser,
abgerissene Brücken und ein Grab.
Alles, was ab jetzt für dich zählt
Bist nur du!
Was mit mir geschieht, ist unwichtig!
Eine Frau, die mal so stark war,
die gibt es schon lange nicht mehr.

Und heute?

Heute beklage ich mich nicht mehr.
Du gabst mir die Freiheit wieder.
Jetzt kann ich endlich davonfliegen –
wie ein Adler.
Denn ich weiß genau,
dass hinter jeder starken Frauen
eine zerbrochene Beziehung steht –
und ich bin stärker, als je zuvor.
Ich danke dir dafür
und will nicht mehr zurück!
Denn du hast mich nicht verdient.

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