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Leselupe.de > Gereimtes
Das Baybachtal
Eingestellt am 29. 11. 2007 19:00


Autor
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Otmar
???
Registriert: Aug 2000

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Das Baybachtal

Hunsr├╝cktal - der Ruhe Heimat
Tannen wispern im lauen Wind
Lauschig rinnt der Bach hernieder
Die Mosel lockt ihr trautes Kind

Moos bedeckt die kargen H├Âlzer
Feuchte perlt aus wolligem Gr├╝n
Schroffer Fels t├╝rmt steile H├╝rde
Der Ginster weilt im satten Bl├╝hn

Sinne malen Stimmungsbilder
Sorge wird von Hoffnung umringt
Reger Geist herzt tiefe Freude
Das Hochgef├╝hl die Lust besingt

Leidenschaft umw├Âlkt die Gegend
Versunken kehrt sein Blick hinauf
Baybachtal ÔÇô du sch├Ânes Erbe
mit Symphonie im Wasserlauf

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Hallo Otmar,

sch├Ân, von Dir etwas zu lesen. Ich bin k├╝rzer hier als Du, habe Dich aber erst jetzt entdeckt.

Die Ode an die Heimat ist in dieser Form alte deutsche Gedichttradition. Stimmungsvoll und erdbezogen, die deutsche Romantik scheint auf bis in die Wortwahl.

Jetzt das Aber, leider: Es holpert sehr, der typische vierhebige Knittelvers dieser Lieddichtung ger├Ąt teilweise heftig aus dem Takt.

Ich schlage vor, da├č Du den Text einfach mit einem Silbenbild unterlegst und darauf betonte (Hebungen) und unbetonte (Senkungen) abtr├Ągst. Eine Strophe als Beispiel:

quote:
Moos bedeckt die kargen H├Âlzer
x-o-x-o-x-o-x-o
Feuchte perlt aus wolligem Gr├╝n
x-o-x-o-o-x-o-x
Schroffer Fels t├╝rmt steile H├╝rde
x-o-x-o-x-o-x-o
Der Ginster weilt im satten Bl├╝hn
o-x-o-x-o-x-o-x
Aus diesem Metrenbild kann man erkennen, was ich sagen will: Dreimal jambisch, einmal troch├Ąisch, Vers zwei hat eine unbetonte Silbe zuviel. Das mu├č einfach stolpern beim Lesen.

Nur die vierte Strophe ist ├╝brigens einigerma├čen "sauber". Der Rest bedarf der dringenden Gl├Ąttung.

Nichts f├╝r ungut und lieben Gru├č!

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Walther
Routinierter Autor
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Sorry, dreimal troch├Ąisch, einmal jambisch. So geht das, wenn man zu schnell schreibt ...

Gru├č W.
__________________
Walther
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