Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92225
Momentan online:
146 Gäste und 7 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Humor und Satire
Das Bier
Eingestellt am 02. 09. 2002 21:23


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Martin Weber
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2002

Werke: 6
Kommentare: 30
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Neulich am Stammtisch:


Herbert steht auf- jetzt geht was ab. Alle schauen sie auf die Gestalt mit dem imposanten Bierbauch. Schaut der nicht schon ein wenig schief? Nein, nicht doch, und das werden alle Menschen, die ihn je gesehen haben bestÀtigen, Herbert bringen so ein paar Bier nicht aus der Bahn.
Jetzt öffnet er den Mund. Alle hĂ€ngen mit den Augen an seinen Lippen. Jetzt, jetzt wird er, der große Stammtischpatriarch zu seinen AnhĂ€ngern sprechen. Doch nein, zuerst kommt das mĂ€nnlichste ĂŒberhaupt aus seinem Mund - ein BierrĂŒlps. Die volle Stammtischbesatzung jubelt und grölt entzĂŒckt. Als seine Untertanen wieder ruhig sind, erhebt Herbert seine Stimme: " Bier, meine Freunde, das habe ich jetzt erst erkannt, ist der grĂ¶ĂŸte Feind der Menschheit und muss somit vernichtet werden, ĂŒberall, wo ihr welches seht!" Grölend, mit voller Zustimmung gießen sich alle ihren Humpen in die trockenen Kehlen. Aber jeder mit seinen eigenen Gedanken. Der Herbert, der arme denkt "Ja eigentlich habe ich unrecht solche reden zu schwingen. Alles hat seine Berechtigung zu sein, auch du mein kleines Glas Bier. Aber ich kann mir ja nichts nachsagen lassen!" trinkt und schaut sich schuldbewusst um.
Heinrich, der gute, denkt "Eigentlich mĂŒssen wir noch ne Runde trinken, damit die Pfeife von Kanzler nicht mehr lĂ€nger Kanzler bleibt!".
Heinz, der vernĂŒnftige, denkt "Eigentlich mĂŒssten wir noch ne Runde trinken, damit wir wissen, warum unsere Mannschaft verloren hat!".
Olaf, der alte, meint "Eigentlich mĂŒssten wir noch ne Runde trinken, auf Herbert. Der lĂ€sst sich im Bier trinken und im Skat spielen nicht weis machen! Ich bin aber wirklich zu voll... Ă€h zu faul und zu arm um eine Runde zu geben.“", Denkt es und rutscht unter den Tisch.

__________________
Fliehe, mein Freund, in deine Einsamkeit und dorthin, wo eine rauhe, starke Luft weht. Also sprach Zarathustra

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Barks
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2002

Werke: 5
Kommentare: 13
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
Korinthen zu Zitronen

Mein lieber Mann. Dazu fÀllt selbst mir nichts mehr ein.
Kein Inhalt, kein Stil, keine Intention und keine Rechtschreibung.
Sollte ich das fĂŒr mich behalten ?
Offensichtlich haben alle anderen es getan...

Barks

Bearbeiten/Löschen    


Martin Weber
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2002

Werke: 6
Kommentare: 30
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
Lieber Barks

Danke fĂŒr diese so schön duftenden Blumen, welche du an diesem Denkmal meines könnens abgelegt hast. Du bist der einzige, welcher an dieser StĂ€tte steht. Einsam verwelken die Rosen auf deinem Kranz, welche so schön geduftet haben. Niemand nimmt von ihnen kenntnis, in dieser Einsamkeit. Seldst die Figur auf dem Sockel schaut in luftige Höhen, deine Ehrenbezeugung ignorierend, denn er weiss, dass sie sich in das verwandeln wird, was sie wirklich wert ist: DĂŒnger zu ihren FĂŒssen.

Über den Inhalt des Textes brauche ich nicht mit dir zu streiten, denn er steht Wort fĂŒr Wort da. Meine Intetionen sind dir Stammtischjunkie warscheinlich zu erhaben: Ich möchte die Bewegung ins lĂ€cherliche ziehen, deren MittrĂ€ger du warscheinlich bist: Das Deutsche KneipengĂ€ngertum.
__________________
Fliehe, mein Freund, in deine Einsamkeit und dorthin, wo eine rauhe, starke Luft weht. Also sprach Zarathustra

Bearbeiten/Löschen    


Barks
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2002

Werke: 5
Kommentare: 13
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Nun, dabei will ich es auch belassen. Die Werke stehen jedes fĂŒr sich selbst. (Goethe)
Mit stillem Grinsen:
Barks

Netiquette: beachtet.

Bearbeiten/Löschen    


Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

Werke: 43
Kommentare: 1978
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Michael Schmidt eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Das Ende fÀllt meiner Meinung nach etwas ab, ansonsten hat es mir gut gefallen.
Vielleicht noch ein wenig mehr ausbauen...
__________________
Der ErnstFall Michael Schmidt

Bearbeiten/Löschen    


Klaus Urlaub
Hobbydichter
Registriert: Oct 2002

Werke: 16
Kommentare: 30
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Mein lieber Martin Weber!

Ich habe mit seichtem (!) VergnĂŒgen deinen Beitrag gelesen.
Und ich habe viel mit dem Kopf geschĂŒttelt, ohnen zu lachen...
Doch der eigentliche Stein des Anstoßes ist nicht der Beitrag an sich, sondern deine Antwort auf die Reaktionen.
Dein Ziel war es laso die KneipengÀnger zu diffamieren, aha.
KneipengÀngerjunkies als SchÀdlinge der Pseudointellektuellen Ordnung.
Vielleicht solltest du nicht die "Stammtischjunlies" verspotten, sondern die Stammtischjunker.
...sehe ich da ein kurzes Zucken in deinem Auge...alter Preuse.
Jaja, genau wie Bismark...Stammtischjunker, der sich ĂŒber dĂ­e nichtkonservativen BĂŒrgerlichen ereifert und selbst auch nicht satisfaktionsfĂ€hig ist.
Mach's das nÀchste Mal besser

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Humor und Satire Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!