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Leselupe.de > Gereimtes
Das Ende der Welt...
Eingestellt am 12. 04. 2010 19:35


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Anton Bretterschlegel
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Das Ende der Welt...

Ein junges Herz, das zitternd bebt,
beim Fluss dort auf der Br├╝cke,
ein Herz, wie┬┤s in Verliebten lebt,
es bricht ganz still in St├╝cke.

Denn, Nein! Du int┬┤ressierst mich nicht,
erspar mir blos dein flehen!
So sagt er┬┤s ihr grad ins Gesicht
und dann l├Ąsst er sie stehen.

Und warum auch weinen
um den Traum, um den einen?
Sie wollte nicht sehen,
nun kann sie verstehen;
Das ist nicht das Ende der Welt.


Ins Zeugnis starrt der Vater rein,
vor ihm der kleine Junge;
"Du hast versagt, was f├Ąllt dir ein..."
Dann br├╝llt┬┤s aus voller Lunge.

Zehn Jahre sind┬┤s, seit er gebohr┬┤n,
da fliesst die Tr├Ąn┬┤ vergebens.
Wer nicht gewinnt, der hat verlor┬┤n,
so ist der Ernst des Lebens.

Und warum auch weinen
um die Hoffnung des einen?
Wer als Knabe begann
der wird so zum Mann;
Das ist nicht das Ende der Welt.


Die K├Ąlte flieht, das Fr├╝hjahr naht,
im Schwinden liegt der Winter,
weckt Blumen auf, vor Stacheldraht,
doch nicht den Mann dahinter.

Auf der Flucht wurd┬┤ er erschossen,
noch hin zur Heimat greift die Hand,
sein Blut, er hat┬┤s umsonst vergossen,
so liegt er tot im Niemandsland.

Und warum auch weinen
um den Menschen, den einen?
Er liegt nun im Graben
als Mahl f├╝r die Raben;
Das ist nicht das Ende der Welt.


Nur wer hart ist wird zum Sieger,
die, die schwach sind m├╝ssen weichen.
Zu sehr Mensch - das trennt vom Krieger
und die, die Arm sind von den Reichen.

Die Welt hat ja so viel geseh┬┤n,
so oft das Blatt sich wenden.
Die Tr├Ąume, die drin untergeh┬┤n;
Sie wird davon nicht enden.

Doch niemals zu weinen,
um nichts und um keinen,
weil eine Welt die zerbricht
keine M├╝cke mehr sticht,
dann w├Ąre ihr Urteil gef├Ąllt...



__________

Ich weiss, das Ding hat einige grobe M├Ąngel, technisch und auch sonst, der Titel ist reisserisch und zum Ende hin wird┬┤s irgendwie langweilig pseudophilosophisch, trotzem, Danke f├╝rs Lesen.

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Rhea_Gift
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Gute Ans├Ątze - aber ziemlich holprig, sp├Ątestens ab S3 auch wirklich zu sehr - und viel zu lang! Unbedingt nochmal dran feilen und verk├╝rzen das Ganze... die Wiederholung mit ├ťbergang in Hoffnung/Traum/Mensch etc. ist sch├Ân, auch das Resumee am Ende - aber alles in sich in den Teilen zu lang ohne geschmeidigen ├ťbergang... wenn du da aber nochmal kr├Ąftig feintunest und etwas eink├╝rzt, kanns noch richtig gut werden - und die zerbrochene Liebe reicht, w├╝rd da nicht auch noch Zeugnisprobleme reinquetschen, das kann ganz raus... auch der zweite Teil der Liebesstrophen kann komplett raus - das banale du int'ressierst mich nicht blabala verroht die vorherige Stimmung, die auf der Br├╝cke dann wiederkehrt - lass sie durch Streichen der Zwischenstrophe erst gar nicht schwinden. Auch beim Wechsel zum Kriegsthema kann es auf eine Strophe eingek├╝rzt werden... und so weiter... alles nat├╝rlich nur meine Meinung Ich sehe den guten Grundton und die Ideen darin - wenn das alles in ein Gedicht gepackt werden soll, dann muss es geschmeidiger werden, sonst wirkts einfach aneinandergereiht, trotz der sch├Ânen Wiederholungsideen, die den Fluss gut herstellen k├Ânnten - wenn der Rest auch in sich noch mehr flie├čen w├╝rde...
W├Ąrs wert - denn zum Beispiel die erste Strophe ist echt richtig toll!!

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Rhea_Gift
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Bzw., da ja keine Zwischenstrophe - aber bezeichnend, dass es mir so vorkam - die drei Strophen zu zwei machen, nach der ersten vielleicht dann:

Sein NEIN l├Ąsst platzen ihren Traum,
diesen einen, wie sie z├Ąhlt
nach mancher Liebe Wellenschaum -
das ist nicht das Ende der Welt.

??

LG, Rhea
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Anton Bretterschlegel
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Also, ich fang einfach mal bei dem Teil an bei dem ich v├Âllig mit dir ├╝bereinstimme das es der tauglichste ist, der Anfang. Du hast ganz Recht, die zweite Strophe passt von der Stimmung her ├╝berhaupt nicht dazu, ich dachte anfangs, sie w├╝rde n├Âtig sein damit man nicht verwirrt zur├╝ckbleibt und versteht, worums geht, aber ich hab ihn beim Lesen einfach mal ausgelassen... und naja, mit Anpassungen an der dritten Strophe d├╝rfte er wirklich ├╝berfl├╝ssig werden, denn der genaue Grund weshalb ein verliebtes Herz bricht tut eigentlich nichts zur Sache, der Schmerz bleibt der Selbe.
Und ich hab mir auch deinen Vorschlag zu der dritten Strophe durch den Kopf gehen lassen aber - und das soll auf keinen Fall negativ r├╝berkommen! Ganz das was ich suche ist er nicht, ich denke, m├Âglicherweise auch nur wegen der zweiten Zeile, denn wenn man den Satz so liest wie ich es normalerweise tue, n├Ąmlich meist ungenau und ohne auf die Feinheiten der Sprache zu achten ist es leicht ihn misszuverstehen und dann erweckt er den Eindruck von n├╝chterner mathematischer K├╝hle und Geringsch├Ątzung. So wie wenn man immer mit nem Haus an nem See lieb├Ąugelte und irgendwann feststellt das nichts draus wird und sich denkt, naja, der eine Traum eben nicht. Und das passt mir nicht ganz in die Situation, klar, niemand stirbt von nem gebrochenem Herzen aber wenns passiert wirkts eben schon sehr stark und sehr einnehmend, da bleibt wenig Platz f├╝r rationales - Oder so.
Und was den weiteren Verlauf des Teils angeht, es geh├Ârt gek├╝rzt, das steht zweifelsfrei fest, zwar w├╝rde ich den Zeugnisteil ungern entfernen, da es zumindest als Kind auch ne Welt zusammenbrechen l├Ąsst sich Trost zu erhoffen und nen Anschiss zu kriegen, aber es geh├Ârt umformuliert, auch wenns knifflig werden k├Ânnte sowas brauchbar und ohne allzugrosse Abstriche f├╝rs Verst├Ąndniss in einer Strophe unterzubringen.

Aber wie dem auch sei, ich werds nochmal ans Reissbrett nehmen, und zumindest versuchen es neu aufzusetzen. Auch wenns ja meistens so ist, dass ich mit abgeschlossenen Sachen die mir meine eigene Unf├Ąhigkeit vor Augen halten hinterher nichts mehr zu tun haben mag... ^_^ Auf alle F├Ąlle danke ich dir sehr f├╝rs Lesen und ganz besonders f├╝r die grosse M├╝he die du dir mit dem Teil gemacht hast!

Liebe Gr├╝sse!

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Rhea_Gift
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So, wie ich deinen Text lese, sollte doch eine erst leicht lapidare bis ironisch-bittere Stimmung a la, naja, ist ja nur ein Traum, nur eine Hoffnung, denkst du! etc. r├╝berkommen mit eben dem Clou am Ende, dass all diese "einen" viel wichtiger sind, als es im Verlauf (also falsch gedacht vom LyrI oder angesprochenen Leser)erscheinen mag... vielleicht habe ich das mi├čverstanden.
Und perfekt ist meine ├änderung sicher nicht, nur eine Anregung, eine Richtungsangabe - die Feinarbeit liegt beim Autor *g* Daher bin ich gar nicht b├Âse, was Besseres ist mir nur auf die Schnelle net eingefallen

Und - bitte nicht "wegwerfen", denn das w├Ąr zu schade - wir alle lernen und haben gelernt, das ist keine Unf├Ąhigkeit, sondern der steinige Weg des Dichters - also nicht gleich tot trampeln die keimenden Blumen Nur noch etwas aufp├Ąppeln!
Muss ja aiuch nicht sofort sein. Vielleicht sacken lassen und sp├Ąter nochmal dr├╝ber gehen...

LG, Rhea
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