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Leselupe.de > Horror und Psycho
Das Ersatzteillager
Eingestellt am 27. 02. 2003 00:12


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Sn0wflake
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Das Ersatzteillager



Die beiden Jungen liefen lachend den gr├╝nen Hang hinab. „Warte nur, dich krieg ich schon!“ rief der gr├Â├čere. „Fang mich doch wenn du kannst!“ Kichernd schlug der kleine einen Haken. Chris, der ├Ąltere von ihnen, beeilte sich nicht. Er lie├č Kenny die Freude.
Auch wenn beide wussten, dass Chris der schnellere war, spielten sie das Spielchen mit. Kenny hastete den Rasen herunter so schnell er konnte. Pl├Âtzlich stolperte er auf dem feuchten Gras und schlug mit dem Knie auf einem kleinen spitzen Stein auf. Sofort drang ein wenig Blut aus der frischen Wunde und lief am Bein hinab. Augenblicklich begann er zu schluchzen und als er das Blut bemerkte zu jaulen. Chris rannte schnell zu ihm und kniete sich neben Kenny ins Gras. „Ach Kenny, was machst du nur wieder f├╝r Sachen? Ist doch halb so schlimm. Das bisschen Blut. Bist du ein Mann oder eine Maus? Ein Junge in deinem Alter...“ Aber gleichzeitig legte er tr├Âstend den Arm um den Bruder. „Aber... schau, da ist doch Blut“ Langsam erholte er sich von dem Schrecken. Das leise Zittern in seiner Stimme flachte ab. „Ach nu h├Âr aber auf! Wenn du gro├č bist, ist das l├Ąngst verheilt und wir beide lachen dann dar├╝ber.“
Pl├Âtzlich schwoll das Schluchzen wieder zu einem Weinkrampf an. Verwirrt sah Chris auf das Knie. Das Blut begann schon zu gerinnen. „Aber... was ist denn nun wieder?“
Irritiert schaute er seinem Bruder ins Gesicht und sah, dass viele kleinen Tr├Ąnen an seinen Wangen herunter liefen, wie kleine Sturzb├Ąche nach einem Dammbruch.
„Du... du ich will nicht, dass du sterben musst, Chris.“ platzte es aus ihm heraus „Wei├čt du, ich habe neulich Mama belauscht, wie sie Tante Magda erz├Ąhlt hat, dass du krank bist. Dass du ein neues Herz brauchst. Dass du sterben musst, wenn wir keinen Spender finden.“
Erschrocken ├╝ber diese Worte wusste Chris nicht was er darauf antworten sollte.
Ja es stimmte, er hatte ein krankes Herz und br├Ąuchte dringend ein neues um ├╝berleben zu k├Ânnen. Es stand sehr schlecht um ihn, wenn sich nicht bald ein Organspender finden w├╝rde. Er hatte versucht, es vor Kenny geheim zu halten, denn er wollte seine, vielleicht kurze Zeit mit ihm genie├čen und unbeschwert in die letzten Tage oder Monate hinein leben. Chris machte sich nichts vor, er sah wie bek├╝mmert seine Mutter war und von Tag zu Tag blasser im Gesicht wurde. Er blieb jetzt aber trotzdem ehrlich zu Kenny, denn er liebte seinen Bruder und wollte ihn nicht anl├╝gen.
„Ja das stimmt. Ich k├Ânnte tats├Ąchlich sterben, aber mach dir mal keine Sorgen, wir finden bestimmt ein geeignetes Organ.“ presste er so leichtlebig wie m├Âglich heraus.
So sicher war er sich da allerdings nicht, denn die ├ärzte hatten ihm nicht allzu gute Chancen einger├Ąumt, schnellstm├Âglich ein geeignetes Herz zu finden und die Zeit war gegen ihn.
„Ich w├╝rde dir mein Herz geben, ganz echt.“ br├╝stete sich der Kleine „Wenn’s n├Âtig w├Ąre, w├╝rd ich dir sogar meine Augen schenken, nur ich will nicht dass du stirbst“
Chris bekam einen Klo├č im Hals. „Ach Kenny, du bist wirklich mutig. Wenn man dich das sagen h├Ârt, dann bist du doch schon viel gr├Â├čer als mancher Erwachsener. Aber du kannst mir dein Herz nicht geben. Du Dummerchen, man kann doch ohne Herz gar nicht leben, schon vergessen?“ „Nein, ich mein das ganz ehrlich, ich w├╝rde dir mein Herz wirklich schenken!“ Liebevoll schaute Chris seinen Bruder an. Kenny bemerkte den Blick nicht und schaute abwesend zum Himmel.
„Wenn du da oben w├Ąrst, und ich hier unten, dann h├Ątte ich gar keine Lust mehr zum spielen. Dann w├Ąre alles ganz leer hier unten.“
„Ja, aber angenommen ich w├╝rde dein Herz haben, dann w├Ąre das doch genau umgekehrt. Was soll ich denn hier allein wenn du weg w├Ąrst? Dann w├╝rdest du dich doch da oben langweilen.“ sagte Chris zum Himmel zeigend. Er half Kenny auf die Beine. Das aufgeschlagene Knie war vergessen
„Ich glaub wir sollten nach Hause. Los Kleiner, sonst gibt’s nur wieder Stress mit Papa! Den Staudamm k├Ânnen wir auch morgen noch fertig machen“ Kenny nickte. Diesmal gab es kein Wettrennen.
Chris merkte, dass sein Bruder mit seinen Gedanken ganz woanders war. Mit betretenem Gesicht trottete Kenny hinter ihm her. Chris wusste schon jetzt, dass die n├Ąchsten Tage nicht mehr so heiter werden w├╝rden. Er musste akzeptieren, dass er jetzt nicht mehr so tun konnte, als w├Ąre nichts gewesen.


Heinrich Guntermacher sa├č im Park auf einer Bank. Immer wieder schaute er sich um und dann auf die Uhr. Pl├Âtzlich tauchte ein kleiner Mann mit einem grauen Anzug auf, eine Zeitung in der linken und eine graue Plastikt├╝te in der rechten Hand. Heinrich erblickte ihn und demonstrativ schlug auch er seine Zeitung auf. Der Mann nickte ihm zu und setzte sich neben ihn. „Kommen wir besser gleich zur Sache, denn je l├Ąnger wir hier sitzen umso gef├Ąhrlicher wird es. Sie wissen es vielleicht nicht, aber von diesem Augenblick an ist ihre Existenz gef├Ąhrdet. Wir k├Ânnten beobachtet werden.“ sagte der Fremde. Heinrich r├Ąusperte sich „In Ordnung, ich wei├č dass ich hier alles aufs Spiel setze, verstehen sie. Aber mir bleibt keine Wahl mehr. Mein Sohn wird bald sterben wenn nichts geschieht.“ „Ja ich wei├č… ich wei├č. Meistens sind es die Kinder um die es in meinem Beruf geht. Fast immer sind es verzweifelte Eltern, die keinen Ausweg mehr wissen. Ich wollte sie auch nur darauf aufmerksam machen, was mit ihnen geschieht wenn man uns erwischt“. Der graue Mann hob abf├Ąllig die Brauen.
„Sie brauchen nichts zu sagen, ich wei├č wie gef├Ąhrlich unser Treffen ist. Ich bin mir auch bewusst, dass man mich ins Gef├Ąngnis stecken wird und ich meinen Job los sein werde, wenn auch nur der Verdacht aufk├Ąme“ Heinrichs H├Ąnde begannen zu zittern, so dass die Zeitung raschelte. „Na ja, wie dem auch sei.“ Der kleine Mann r├Ąusperte sich „Also kommen wir erst mal zum Geld. Ich wei├č dass sie ein hohes Tier in ihrer Firma sind. Und daher denk ich mir, dass sie sich einen Organagenten von meiner Qualit├Ąt leisten k├Ânnen.“ „Bitte! Volle Diskretion! Es ist egal was es kostet. Ich bezahle jeden Preis. Also, wieviel?“ „Na ja, wie w├Ąre es mit 50.000? die H├Ąlfte gleich, die andere nach Abschluss.“ Heinrich schluckte „In Ordnung, ich werde ihnen das Geld ├╝berweisen.“
„F├╝r wie dumm halten sie mich? Nein, es wird bar bezahlt.“ Der graue Mann verzog keine Miene. „Also am Freitag treffen wir uns hier wieder und sie bringen das Geld mit. Ich hoffe, dass wir dann schon weiter sind.“
Heinrich nickte und gab dem Mann die Unterlagen mit allen Daten ├╝ber seinen Sohn. Dann fragte er gepresst: „Sagen sie, entschuldigen sie wenn ich das frage, aber was ist wenn sie niemanden finden? Sie sagten ihre Garantie liegt bei ├╝ber 95%!“ Der fremde Mann schwieg. Dann sagte er: „Machen sie sich keine Gedanken. Um die Formalit├Ąten und das ganze Drumherum werde ich mich schon k├╝mmern. Sie bezahlen und bekommen ein neues Herz f├╝r ihren Sohn. Das wollen sie doch, oder?“ mit eiskaltem h├Âhnischen Grinsen schaute er auf Heinreich herab.
Heinrich f├╝hlte sich pl├Âtzlich ganz klein auf den Holzbohlen der morschen Bank. „Na sehen sie, dann stellen sie auch keine Fragen!“
Mit diesen Worten stand er auf und verabschiedete sich. Heinrich Guntermacher blieb noch eine Weile auf der Parkbank sitzen und betrachtete nachdenklich die Spuren an den R├Ąndern der Zeitung, die seine schwitzenden H├Ąnde hinterlassen hatten.


Heinrich sagte: „Wir werden jetzt bald einen gesunden Sohn haben“. Verdutzt schaute seine Frau ihn an „Wie meinst du das? Haben die vom Krankenhaus angerufen?“ Heinrich sch├╝ttelte den Kopf. „Nein, ich habe, aber bitte reg dich nicht auf, einen Organagenten engagiert. Er wird uns jetzt helfen“ seine Frau stand auf, der Stuhl kippte polternd nach hinten. „Dar├╝ber hatten wir doch schon gesprochen! Das ist illegal! Mit Organen handeln, bist du nun v├Âllig durchgedreht? Einen Organagenten? Erinnere dich blo├č an den Skandal damals mit den Retortenbabys! Einen Organagenten, ich fass es einfach nicht. Du wei├čt doch, dass die mit geklauten Organen handeln, und sich angeblich Leichen machen, wenn sie gerade keine parat haben! Mit so einem schmierigen Typen l├Ąsst du dich ein?“ „Bitte beruhige dich. Es ist alles halb so schlimm. Au├čerdem ist mir mein Sohn wichtiger, als irgendein anderer Mensch, den ich nicht kenne! Und du willst doch auch dass Chris gesund wird! Langsam hab ich n├Ąmlich den Eindruck, dir sei das v├Âllig egal“ Sie schrie: „Was bildest du dir eigentlich ein? Meinst du ich freu mich dar├╝ber, dass mein eigen Fleisch und Blut todkrank ist?“ Ihre Stimme begann zu stocken „Ich will doch nur, dass Chris gesund wird“ Sie brach zusammen. Heinrich sah die Angst in ihrem Gesicht und f├╝hlte sich auf einmal wie ein gef├╝hlloser Klotz „Ach Schatz, nun weine doch nicht, es wird alles gut werden. Der Agent ist doch kein Ungeheuer. Er wird schon daf├╝r sorgen, dass das Herz gesund ist und dass nichts schief geht. Und schau, selbst wenn das Herz nicht gleich von Chris K├Ârper angenommen werden w├╝rde, so gibt es doch jetzt Methoden um die K├Ârperteile miteinander vertr├Ąglich zu machen. Es wird schon alles gut werden.“


Chris erwachte. Ein wenig benommen schaute er sich im Krankenzimmer um. Die Sonne fiel durch das Fenster hinein. Es roch steril nach Medikamenten und die wei├čen W├Ąnde ragten bedrohlich ├╝ber ihm auf. Auf der gegen├╝berliegenden Wand hing ein Bild mit einem bunten Fisch. Chris kam langsam zu sich. Er f├╝hlte sich wohl, wie lange nicht mehr in seinem Leben. Er fasste sich an die linke Seite und sp├╝rte seinen Herzschlag. Leise fl├╝sterte er: „Danke, wem auch immer dieses Herz geh├Ârt haben mag.“
Es f├╝hlte sich gut an in seiner Brust, als w├Ąre es schon jetzt ein Teil von ihm und schon immer dort gewesen. Es f├╝hlte sich vertraut an und sanft strich er mit den Fingern ├╝ber die noch nicht verheilte Narbe. Die Schwester kam herein und l├Ąchelte als sie bemerkte, dass der Junge erwacht war. Sie brachte ihm ein Glas Wasser. Dann war sie wieder verschwunden.
Chris dachte an Kenny. Jetzt wird alles gut werden dachte er. Niemand muss mehr oben oder unten sein und sie k├Ânnten noch viele Staud├Ąmme zusammen bauen und um die Wette laufen. Die ewige Schonerei war f├╝r immer vorbei. Von nun an schlug ein gesundes Herz in seiner Brust. Gl├╝cklich lie├č er sich in die Kissen fallen und wartete auf seine Familie. Er konnte es kaum abwarten, seinen Bruder zu sehen, der sich sicher gleich zu ihm hinsetzen w├╝rde und nicht mehr aus dem Krankenzimmer zu bewegen sein w├╝rde. Die Schwestern w├╝rden dann sicher ein zweites Bett neben seinem aufstellen m├╝ssen. Bei dem Gedanken kicherte er in den hellen Raum hinein.
Der Arzt steckte den Kopf durch die T├╝r und trat herein. „Na Chris, wie sieht’s aus? Wie f├╝hlst du dich?“ „Danke, ich f├╝hl mich wirklich sehr wohl“ Der Arzt untersuchte ihn und sie unterhielten sich noch ein wenig ├╝ber die erfolgreiche Herztransplantation und dar├╝ber, wie Chris sich jetzt in der n├Ąchsten Zeit verhalten sollte. Dann war auch der Arzt wieder verschwunden.
Chris fing an sich zu langweilen. Nach einer Weile ging die T├╝r wieder auf und seine Eltern betraten das Zimmer. Seine Mutter k├╝sste ihn auf die Stirn. Sie hatte ein verweintes Gesicht. Chris schaute die Eltern freudestrahlend an. „Da seid ihr ja endlich, ich hab mich halb zu Tode gelangweilt. Schaut, ich hab ein neues Herz“ er zog den wei├čen Schlafkittel hoch und zeigte stolz auf die Narbe, unter der sein neues Leben aufgeregt pochte.
„Ja was ist denn los? Ihr schaut wie sieben Tage Regenwetter! Und wo ist ├╝berhaupt Kenny?“ Er bekam keine Antwort „Wo ist Kenny?“ Chris wurde unruhig „Ich hab gefragt wo Kenny ist?“ Stockend begann sein Vater zu sprechen: „Kenny ist fort. Er... wir wissen nicht wo Kenny ist. Er ist verschwunden... “


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Junkfoot
M├Âchtegern-Schreiber
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Puh, harter Tobak!

Die Storyline ist auch halbwegs originell. Das Bl├Âde ist nur, das man halt ab einem gewissen Punkt schon weis, wie der Hase l├Ąuft.
Immerhin h├Ąlt diese Tatsache einem im Fall deiner Geschichte nicht davon ab, sich am Ende trotzdem irgendwo unwohl zu f├╝hlen.
Ansonsten mu├č ich schon sagen, dass die Geschichte gut geschrieben ist. Das einzige, was mir aufgefallen ist, waren diese Augenblicke, wo du geschrieben hast: "sagt er gepresst" sowas h├Ârt sich nicht gut an, finde ich, genauso wie "presste er hervor/heraus".
Vielleicht ist das auch blo├č meine Meinung, was sagt denn ihr anderen dazu?

Ansonsten nochmal Kompliment!

Mfg

Junkfoot

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Marcus Richter
Fast-Bestseller-Autor
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Das Bl├Âde ist nur, das man halt ab einem gewissen Punkt schon weis, wie der Hase l├Ąuf

Hi Snowflake,
stimmt leider. Du l├Ą├čt die Katze einfach zu fr├╝h aus dem Sack. Ich meine, da├č Geschwister oder Verwandte ersten Grades die besten Organspender sind, wei├č man einfach - man assoziiert es automatisch. Man k├Ânnte sagen, das tr├Ąfe auch auf den Organh├Ąndler zu, is aber nicht so, weil man genau merkt, wie kurz und knapp du die Geschichte geschrieben hast. Deshalb mu├čtest du auch nach dem ersten Abschnitt die Karten auf den Tisch legen. Ich meine, so gesehen, wenn das ├╝berhaupt deine Intention war - ist die Geschichte sogar in sich stimmig, weil sie garnicht verwirren will.
Aber ansonsten, k├Ânntest du alle wichtigen Informationen ganz nach hinten packen
- da├č Kevin der Bruder von Chris ist(k├Ânnten ja Freunde sein)
- da├č der Fremde ein Organh├Ąndler ist(Aufl├Âsung am besten am Ende des elterlichen Gespr├Ąchs kurz bevor Chris im Krankenhaus erwacht)
Dann m├╝sstest du nat├╝rlich die vorhergehenden Gespr├Ąche insoweit verschleiern, da├č der logische Schluss erst am Ende rauskommt.

Wie gesagt, kommt drauf an, was deine Intention war.
Die Idee ist garnicht schlecht,
leider sind solche Menschen, wie dein Organh├Ąndler wohl weniger d├╝stere Gestalten, sondern eher grinsende, glattrasierte M├Ąnner in Nadelstreifenanzug oder Chef├Ąrzte, die man am besten in einem zweihundert qm gro├čen Penthouse antrifft.

Bis dann
Marcus
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"Ein Wort aufs Papier und wir haben das Drama."
Durs Gr├╝nbein

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Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
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Hallo Snowflake,

ja, auch ich habe den Plot zu fr├╝h erkannt und gebe Marcus Recht, du solltest den Aufbau der Geschichte ver├Ąndern, damit w├╝rde der Spannungsmoment erh├Âht werden.

Insgesamt wirkt alles recht knapp bemessen, da w├╝rde ich auch noch dran arbeiten.

Tja! Die Dialoge. 90 % w├╝rde ich neu schreiben, sie wirken unlebendig und klischeehaft. Stark verbesserungsw├╝rdig!

Die Atmosph├Ąre ist ein wenig... sagen wir nett und freundlich, eigentlich ist das Thema ja ernst, daher ein wenig mehr Grauen, Spannung und Apokalypse. Im Gegensatz dazu k├Ânntest du den Teil, indem die Geschwister zusammen sind, von der Stimmung so lassen, das w├Ąre ein sch├Âner Gegensatz.

So, ich glaube, das war es.

Bis bald,
Michael


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Der ErnstFall Michael Schmidt

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Sn0wflake
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hi ihr

erstmal vielen lieben dank f├╝r eure anregungen, anmerkungen und kritikpunkte!
ihr habt vieles angesprochen, wo ich mir selbst nicht sicher war. und andere augen sehen ja bekanntlich mehr als meine...hehe
jedenfalls ist mir nun bewusst geworden was denn da jetzt so unstimmig wahr. vielen dank daf├╝r denn ich selbst hatte auch ein gef├╝hl der sterilit├Ąt in diesem text (war auch mein erster "richtiger")

liebe gr├╝├če von Snowflake


__________________
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