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Leselupe.de > Ungereimtes
Das Gedankenlos
Eingestellt am 16. 05. 2011 15:47


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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

Werke: 304
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Das Gedankenlos

Lass mich ziehen,
jetzt, da ich Wort geworden,
soll dir die Stimme nicht versagen.
Gib mir diesen Atemzug
dich zu verlassen.
Zu lange war ich schon
unfassbar,
lag uns├Ąglich
zwischen deinen Schl├Ąfen,
doch mit der Luft
befrei ich mich vom Fleisch
und werde - ausgesprochen -
was ich bin.

H├Ârst du,
du kannst das Wort nicht halten,
denn entm├╝ndigt bin ich
frei.
__________________
RL

Version vom 16. 05. 2011 15:47

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Ralf,
das Los der Gedanken ist unbestimmt, wenn wir sie denn einmal los sind: Gedanken.Los.
Zu deinem Gedicht, von dem ich vermute, dass es noch frisch ist, habe ich zwei Anmerkungen:

quote:
Das Gedankenlos

Lass mich ziehen,
jetzt, da ich Wort geworden,
soll dir die Stimme nicht versagen.
Gib mir diesen Atemzug
dich zu verlassen.
Zu lange war ich schon
unfassbar,
lag uns├Ąglich
zwischen deinen Ohren, (Hier w├╝rde ich "Schl├Ąfen" w├Ąhlen)
doch mit der Luft
befrei ich mich vom Fleisch
und werde - ausgesprochen -

was ich bin.
Hier k├Ânntest du m. E. nach schlie├čen.

Falls du das Ende halten m├Âchtest, vielleicht statt des "Horch" ein "H├Âr zu"? oder auch "Sieh". - Bei "Horch" denkt der halbgebildete Mitteleurop├Ąer sofort: "Horch, was kommt von drau├čen rein?" - Bei mir war es jedenfalls so ...
quote:
H├Âr zu:
Du kannst das Wort nicht halten,
entm├╝ndigt bin ich
frei.
Dir einen kreativen Tag
Heidrun

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Ralf Langer
Routinierter Autor
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hallo heidrun,
hervorragenden dank f├╝r die schl├Ąfen, die mir als
ort des noch nicht gesprochenen, aber gedachten
viel mehr gefallen.

du hast recht mit dem vorschlag f├╝r ein fr├╝heres ende.
allerdings gef├Ąllt mir
das "entm├╝ndigt" doch sehr.

ich hab die zeile ein wenig ge├Ąndert.

kurze anmerkung:
ich schleiche schon etwas l├Ąnger um
" die Gedankenfreiheit"
ein von mir lieb gehabter, aber verworfener teil
endete:

sprich nun:
Geh, danke du bist frei

vielen dank
ralf
__________________
RL

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HerbertH
???
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hallo ralf,

mir w├╝rde "entm├╝ndet" statt "entm├╝ndigt" gefallen.

lG

herbert
__________________
┬ę herberth - all rights reserved

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Lieber Ralf,

ich verstehe schon, was Du mit dem "entm├╝ndigt" sagen m├Âchtest, allerdings liegt die eigentlichlich Bedeutung, n├Ąmlich gerade die Unfreiheit, weil man einen Vormund hat, zu nahe, als dass man, aus meiner Sicht, das Wort gegenteilig als Freiwerden benutzen k├Ânnte.

Herberts Vorschlag gef├Ąllt mir. Vielleicht findest Du aber auch noch etwas Anderes f├╝r diesen ├╝berzeugenden Text.

Wie lange m├╝ssen wir daran arbeiten, bis wir ahnungsweise das "Erkenne Dich selbst" f├╝r uns erf├╝llen k├Ânnen! Von da an sind wir allerdings frei und niemand kann uns mehr seine W├╝nsche f├╝r unser Anderssein ├╝berst├╝lpen.

Liebe Gr├╝├če
Vera-lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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