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Leselupe.de > Gereimtes
Das Gedicht
Eingestellt am 12. 12. 2000 22:02


Autor
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Feder
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2000

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Es ist schon sp├Ąt - ich sitze hier
vor einem leeren Blatt Papier
und h├Âr in mich hinein.
Was leise durcheinanderspricht
flie├čt in die Tinte ein.

Es gibt so viel, das hier nicht steht.
Den Kopf blockiert, das Herz bewegt.
Dies birgt die Konsequenz:
Was hier mit sich Zwiesprache f├╝hrt,
ist wahre Existenz.

Beschreiben kann so manches Wort
Situationen, Zeit und Ort -
den Spiegel der Gedanken,
die sich im Stillen zanken.

Doch wenn man immer ├╝berh├Ârt,
was leise spricht, nur weil es st├Ârt,
schlie├čt man sich selbst aus.
Und langsam wird man seelenlos;
zum Gast im eig'nen Haus.

Lyrik ist stets - f├╝r den, der schreibt,
wie Seelenw├Ąsche, denn was bleibt,
zeigt pures, reines Ich.

Antworten auf alle Fragen,
Verse, die zum Ursprung tragen,
zeigen schwarz auf weiss:
dieses hier wird ausgelebt
und jenes ist der Preis.

Briefpapier wird Richtertisch
und der Schreiber k├Ąmpft mit sich.
Die Antwort auf sein Leben
wird durch ihn selbst gegeben.

Dichterkunst wird zum Ventil.
Man sieht sich selbst und sein Profil.
Im Gleichzug wird entdeckt:
Was froh macht, was erschreckt.

Ab hier nun lade ich dich ein
ein Zeuge meiner Welt zu sein;
liest du und es gef├Ąllt dir nicht,
dann sage dir: DU bist es nicht!

Als Leser bleibst du Anderer,
Begleiter oder Wanderer.
__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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pilgrim969
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2000

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Auch wenn's nicht unter Sonstiges war, ich hab's trotzdem gefunden.

Du hast recht mit vielem was du schreibst, uind vieles davon trifft auf mich auch zu.
Ich habe einmal herbe Kritik einstecken m├╝ssen ├╝ber einige meiner Gedichte,
ausgesprochen von einer Germanistin.
Aber sie hat diese eben sehr sachlich betrachtet,
und das was man in Gedichten beschreibt sind Gef├╝hle.
Die ein anderer auch nicht immer nachvollziehen k├Ânnen wird.
Meine Antwort war, dass ich in erster Linie f├╝r mich schreibe,
und meine Gedichte nicht unbedingt andere beeindrucken sollen.
Sie sind f├╝r mich vielmehr das, was f├╝r andere z.B. ein Tagebuch ist.
Sie sind f├╝r mich, und das was andere daran nicht verstehen k├Ânnen,
dass sollen sie vielleicht auch gar nicht verstehen.

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Feder
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ganz meine Meinung :-)).
Ich wollte sagen, wem es gef├Ąllt, bleibt Begleiter. Wem nicht, der findet jemand, den er besser versteht und wo dann auch die Gedichte besser gefallen.
__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Brigitte
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Dec 2000

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Hallo Feder,
fand Dein Gedicht klasse, wirklich ansprechend!

Viele Gr├╝sse Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist f├╝r das Auge unsichtbar.

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Feder
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Liebe Brigitte,
danke. Es dr├╝ckt aus, was ich empfinde, wenn ich schreibe. Die besten Dinge entstehen wohl immer unter Einsatz von Herzblut :-).

Lb. Gru├č,
Feder

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