Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92201
Momentan online:
255 Gäste und 12 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Das Geheimnis einer Nacht
Eingestellt am 21. 11. 2004 00:38


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Cirias
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: May 2004

Werke: 49
Kommentare: 113
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Cirias eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Das Geheimnis einer Nacht



Dies war eine jener N├Ąchte, in denen die Luft gl├Ąsern wurde vom Gesang des Meeres, in der die Entfernung schwand und nach innen wuchs und alles so still wurde, dass das Licht des Mondes auf den Halmen der Wiese vor Javiers Haus gefror. Javier sah auf die silbernen Fl├Ąchen, ein namenloser See aus Licht, der die ganze Ebene bis zu den ersten D├╝nenk├Ąmmen f├╝llte.
Er st├╝tzte sich auf das Fensterbrett und atmete tief durch. Es war seine letzte Nacht auf dem Gut. Morgen w├╝rde er nach Hause zur├╝ckkehren, nach fast zwanzig Jahren auf dem Gut der Ferrieres. Sie hatten ihn, einen mittellosen Fl├╝chtling, aufgenommen, als er damals, gerade zwanzig Jahre alt, in Europa herumirrte und vor dem Nichts stand. Seitdem arbeitete er hier. Vor einem Monat hatte ihn der Brief aus Chile erreicht . Ein entfernter Verwandter seiner Familie hatte ihm ein gro├čes St├╝ck Land vermacht. Javier wollte nach Hause.
Nachtschatten legten sich wie eine Haut auf die Dinge im Raum. Neben der T├╝r standen seine Habseligkeiten in zwei Koffern und einer Tasche verpackt. Mehr brauchte er nicht f├╝r sein neues Leben. Javier sah sich um. Es war ein winziges Haus. Der Flur ging direkt in den Wohn- und Essraum ├╝ber. Eine schmale Stiege f├╝hrte in das obere Geschoss. Einen lang gestreckten Raum, dessen Schr├Ągen von einer Vielzahl runder Fensteraugen durchbrochen war, in denen der Sternenhimmel stand, hatte sich Javier als Schlafraum hergerichtet, eine Matratzenlandschaft, aus der die Kissen und Decken wie sanfte Gebirge aufragten. Javier schlief jede Nacht unter einem anderen Fenster. Unten im Erdgeschoss hatte das Licht wei├če Felder in den Raum geschnitten.
Javier setzte sich in den Sessel am Fenster. Hinter den Scheiben fielen die Sterne auf den R├╝cken der Erde. Pl├Âtzlich h├Ârte er das Ger├Ąusch leiser Schritte und ged├Ąmpfter Stimmen. Es rann wie ein Fl├╝stern aus der durchsichtigen Stille. Javier fuhr auf. Die T├╝r ├Âffnete sich. Er hatte noch nie abgeschlossen, seitdem er hier lebte. Mia und Luz, die beiden T├Âchter der Ferrieres, standen im Flur. Sie trugen beide wei├če Nachthemden, deren d├╝nner Stoff sich in der Zugluft an ihre K├Ârper schmiegte. Ihre langen dunklen Haare trugen sie offen. Sie schlossen die T├╝r, kamen aber nicht n├Ąher. Javier erhob sich und trat auf sie zu.
"Luz, Mia, was macht ihr hier noch so sp├Ąt? Ihr solltet l├Ąngst schlafen."
Das Mondlicht teilte und viertelte ihre Gesichter, wenn der Wind die Schatten in die Luft zeichnete. Ihre nackten F├╝├če verharrten unbewegt auf dem Steinboden.
"Wir wollen uns verabschieden", sagte Luz sanft. Ihre j├╝ngere Schwester l├Ąchelte, w├Ąhrend sie beide auf ihn zu gingen und ihn an die Hand nahmen. Javier wusste nicht wie ihm geschah. Er sp├╝rte wie sich die K├Ârper der beiden sechzehn und achtzehn Jahre alten M├Ądchen an ihn schmiegten und ihn langsam die schmale Stiege ins Dachgeschoss hinauff├╝hrten. Hinter den gespenstisch wei├čen Vierecken der Dachfenster legte sich der Nachthimmel wie ein schwacher blauer Rauch auf das Glas. Darin ertrank das Bild der beiden M├Ądchen und wurde zu einer dunklen Wolke. Die Luft stand still, so wie in jener Nacht vor f├╝nf Jahren. Und Javier verstand.
Die M├Ądchen blickten ihn an. Javier k├╝sste Luz auf das Haar. Er nahm sie an beiden H├╝ften und drehte sie langsam im Kreis. Ein leichter Hauch von etwas Verlorenem lag auf ihrem Gesicht, das leuchtete und sich wog. Javier f├╝hrte die H├Ąnde an ihren H├╝ften aufw├Ąrts, in einem weichen Bogen unter die Arme. Ihr Nachthemd war so d├╝nn, dass die dunkelbraunen Brustwarzen durch den Stoff schimmerten. Luz seufzte und senkte die Arme ein wenig, so dass sie Javiers Schultern ber├╝hrten. Javiers H├Ąnde folgten ihrer geschwungenen R├╝ckenfurche, glitt in den H├╝ftbogen, hinauf ├╝ber die Rippen, um die eine Brust herum hinauf zu ihrem Hals. Er zog ihr das Nachthemd ├╝ber den Kopf. Mia stand unbewegt unter dem Fenster. Ihr Gesicht gl├Ąnzte. Unter dem Nachthemd zeichneten sich ihre Brustwarzen deutlich ab. Ihre Schwester l├Ąchelte sie an, w├Ąhrend Javier mit beiden H├Ąnden ├╝ber ihren K├Ârper fuhr, ihre Br├╝ste formte und gl├Ąttete, die Schultern umschloss, die Schenkel, und sanft um ihren H├╝gel fuhr, der dunkel und gew├Âlbt unter ihrem Bauch stand. Als seine Finger in sie glitten, stie├č Luz einen langen Seufzer aus, ihr K├Ârper bebte, ihre Arme flogen in die H├Âhe als wollte sie himmelw├Ąrts. Javier hielt sie fest. Das Mondlicht flimmerte an ihrem K├Ârper hinauf bis zu ihrem langen schlanken Hals. Ihr Kopf bog sich zur├╝ck. Luz K├Ârper spannte sich bis zu den Br├╝sten hinauf, er sa├č gespannt in ihren Warzen und am anderen Ende zerfloss das Licht in der Dunkelheit in ihrer K├Ârpermitte, in sie hinein. Luz spreizte die Beine so weit wie m├Âglich. Sie kr├╝mmte und wand sich, w├Ąhrend Javier ihre eine Brust hart zwischen seinen Fingern hielt. Sie schob ihm ihren Schritt entgegen. Javiers Finger schoben sich in sie. Luz klammerte sich an Javier, fast sprang sie auf ihn hinauf, bis ihre Knie seine Ellenbogen ber├╝hrten. Ihre Zungenspitze glitt ├╝ber seinen Hals. Javier sp├╝rte seine Hand in ihrer wiegenden Finsternis, schmeckte pl├Âtzlich ihre Lippen auf seinem Mund, sp├╝rte, wie sie anschwoll, immer nasser wurde. Luz rief ihn mit kleinen, heiseren Schreien. Er lockerte den Griff, in ruhigem, erregendem Rhythmus stie├č er seine Finger in sie. Er presste ihre Beine auseinander, so weit er konnte, w├Ąhrend er aus weiter Ferne ihre heiseren Schreie vernahm. Dann sank sie in seinen Armen zusammen und ihre H├Ąnde schlangen sich sanft um seinen Nacken.
Mia stand noch immer am Fenster. Luz l├Ąchelte sie an. Sie nahm ihre Schwester an die Hand und f├╝hrte sie zu Javier. Mias blasse Lippen zitterten. Ihr wundersch├Ânes Gesicht gl├╝hte, als sie sich in einer sch├╝chternen Geste ein paar Locken ihres schwarzen Haares aus dem Gesicht strich und Javier ansah.




"Nicht doch", fl├╝sterte Javier mit rauer Stimme, als Luz die H├Ąnde ihrer Schwester auf seine Brust legte, w├Ąhrend sie selbst den G├╝rtel seiner Hose ├Âffnete. Luz Lippen n├Ąherten sich seinem Ohr.
" Wenn du nicht gewesen w├Ąrst, g├Ąbe es uns vielleicht gar nicht mehr. Wei├čt du noch, wie du uns beide in deinen starken Armen getragen hast, wei├čt du noch, wie oft du uns die gro├čen V├Âgel am Fluss gezeigt hast und wie viele Nachmittage du auf uns aufgepasst hast, wenn wir am Strand waren, wei├čt du noch, wie du uns auf deinen Schultern durch die Nacht nach Hause getragen hast?"
Luz k├╝sste Javier z├Ąrtlich auf das Ohr, t├Ąnzelnd fuhr ihre Zunge in das Innere seines Ohrs.
"Wir werden niemals vergessen, wie du uns vor dem Riesen gerettet hast. Wir haben dir niemals richtig danke gesagt, Javier. So darfst du nicht gehen, Javier, so darfst du uns nicht zur├╝cklassen. "
Sie biss ihm z├Ąrtlich in den Hals, w├Ąhrend ihre Hand in seinen Hosenbund fuhr.

Und Javier erinnerte sich. In Sekundenbruchteilen pulsierten die Bilder vor seiner Netzhaut, eine rasende Fahrt in den Abgrund seiner Erinnerungen, w├Ąhrend sich die M├Ądchen an ihn schmiegten und ihn langsam auszogen.

Mia und Luz waren damals acht und zehn Jahre alt. Sie waren allein am Strand geblieben, weil Henrike, das damalige Au-pair-M├Ądchen, mit Javier vereinbart hatte, dass er auf die M├Ądchen aufpassen sollte, wenn sie in die Stadt fuhr. Aber an diesem Oktobernachmittag hatte sie vers├Ąumt, Javier Nachricht zu geben. Die D├Ąmmerung lie├č das Licht gefrieren. Das Meer spiegelte sich in der Stille. Mia und Luz wateten durch einen Pril, an dessen Rand sie eine Sandburg errichtet hatten. Der Schatten, der sich pl├Âtzlich ├╝ber sie legte, schien die ganze Erde zu verdunkeln. Ein Mann in einem blauen Arbeitsanzug stand hinter ihnen. Er war ein Riese an Gestalt. Alles an ihm wirkte riesig, die dunklen, hervorstehenden Augen, die buschigen Wimpern, die wulstige Nase und die gro├čen Lippen, die er zu einem breiten L├Ącheln geformt hatte. Seine H├Ąnde waren gewaltig und von r├Âtlichen Haarb├╝scheln ├╝berwachsen. Er stand nur da und l├Ąchelte. Vielleicht war es das, was Luz und Mia erstarren lie├č. Ihnen war auch alles B├Âse fremd. Der Riese bat sie mit einer sanften, fast leisen Stimme, die so gar nicht zu seinem ├äu├čeren passen wollte, mitzukommen, um ein wenig mit seiner Tochter zu spielen, die ihre Mutter vor kurzem verloren habe und die sich jetzt so sehr nach Spielkameradinnen sehnte. Er zeigte auf eine verlassene H├╝tte am Ende des Strandes. Der Riese zog eine Puppe aus seinem Anzug hervor und sagte, dass dies die Puppe seiner Tochter sei, die er im Ort f├╝r sie hatte reparieren lassen. Die Wellen schlugen lautlos an den Strand. Der Riese erz├Ąhlte ihnen von seiner Tochter und all den Dingen, die es in seinem Haus gab. Es war dunkel, als sie den Bretterverschlag vor den alten Bunkern am Rand der D├╝nen erreichten. Es war kalt und dunkel und nirgendwo etwas von einem Haus und einem kleinen M├Ądchen zu sehen. Der Riese packte Luz und Mia unversehens am Nacken und warf sich die zappelnden M├Ądchen wie zwei S├Ącke ├╝ber die Schultern. Der Wind trug ihre Schreie fort. Er rannte in gro├čen Schritten auf einen der Bunkereing├Ąnge zu und schubste die M├Ądchen durch eine schmale ├ľffnung in das Innere. Ihre Schreie und Tritte ignorierte er, w├Ąhrend er ihnen die Kleidung vom Leib riss und sie mit einem Tau an einen Eisentr├Ąger an der Wand fesselte. Er grunzte zufrieden, w├Ąhrend er sich die Hose auszog und auf sie zu wankte. Pl├Âtzlich prasselten laute Schl├Ąge gegen die Bunkert├╝r. Der Riese erstarrte. Er zog sich an und ├Âffnete die T├╝r. Etwas fuhr zischend durch die Luft, ein dumpfer Schlag ert├Ânte. Der Riese wankte und st├╝rzte der L├Ąnge nach zu Boden. Neben ihm lag ein gro├čer
Holzpfosten. Gebannt starrten die M├Ądchen auf die T├╝r├Âffnung. Javiers Kopf erschien, dann h├Ârten sie seine Stimme, die ihre Namen rief. Er schnitt sie los, h├╝llte sie in ihre zerrissenen Kleider und nahm sie beide unter seine Arme. Javier trug sie durch die sternenklare Nacht ├╝ber die D├╝nen nach Hause. Seine Arme wurden keinen Augenblick m├╝de. Er wusch sie, zog ihnen ihre Nachthemden an und brachte sie zu Bett. Dann wartete er, bis sie aufgeh├Ârt hatten zu weinen und ihre Eltern nachts nach Hause kamen. Den Riesen hatte man zwei Tage sp├Ąter in der N├Ąhe des Gutes aufgegriffen.

Javier war nackt. Das Mondlicht hatte Linien in seinen K├Ârper gefurcht, seine Haut war zu br├╝chigem Glas geronnen, ├╝ber das die Zungen der Schwestern fuhren, Luz┬┤s gierig und fordernd, Mias tastend und unsicher. Javier war wie bet├Ąubt. Sein gro├čer Penis hing schlaff zwischen seinen kr├Ąftigen Schenkeln. Es war als h├Ątte er Angst, sein Gesicht aus den Schatten zu r├╝cken, in die durchsichtige Stille des Mondlichts, dort irgendwo, wo die Schwestern ihren Atem in seine Haut fl├╝sterten, wo ihre Zungen das Meeressalz von seiner rauen Haut leckten und ihn, der noch niemals mit einer Frau geschlafen hatte, als Gesch├Âpf vollendeten.
Luz kniete sich vor ihn. Sie nahm seinen Penis und begann ihn mit kleinen saugenden K├╝ssen zu bedecken. Sie ├Âffnete ihre Lippen und legte ihn auf ihre Zunge. Mias Hand umschloss seine Hoden, ihre warme feuchte Hand rieb tastend ├╝ber seine Hoden, w├Ąhrend ihre Lippen sich ├Âffneten und sie ihn stumm ansah. Javier begann zu st├Âhnen. Es klang wie das Wimmern eines Tieres, etwas das tief aus der H├Âhlung seines K├Ârpers zu kommen schien. Sein Glied richtete sich auf. Luz Lippen gaben es frei. Mia hockte sich neben ihre Schwester. Sie betastete sein Glied. Jede Ber├╝hrung ihrer Fingerspitzen lie├č ihn schneller atmen.
Javier kam zu sich. Er drehte Mia auf den Bauch um, streichelte ihr ├╝ber den R├╝cken, legte die H├Ąnde um ihre kleinen Br├╝ste und k├╝sste ihren Nacken. Er strich z├Ąrtlich ├╝ber ihren runden Po, spreizte ihre F├╝├če auseinander und lie├č seinen Finger von hinten in sie gleiten. Javier wusste alles ├╝ber die Liebe, auch wenn er sie sich bis zu diesem Augenblick aufgehoben hatte. Mias K├Ârper zitterte. Javiers hartes Glied r├╝hrte an ihren Scho├č, drang ein und zog sich wieder heraus. Er drehte ihr sein Gesicht zu und k├╝sste sie. Luz hockte sich neben ihre Schwester und begann sie sanft zu ber├╝hren. W├Ąhrend er sie k├╝sste, glitt er langsam in sie hinein. Ein Schwei├čtropfen fiel von seiner Stirn auf sie. Es begann vom Nacken bis an die Fersen in ihr zu prickeln, sie wusste pl├Âtzlich nicht mehr wo sie war, als ob sie sich im Raum verfl├╝chtigen w├╝rde. Javier sp├╝rte, wie Mias Br├╝ste und Schamlippen schwollen, ihre Knospen w├Âlbten sich nach oben. In seinen Bewegungen verlor er das Gef├╝hl f├╝r Raum und Zeit. Er f├╝hlte sich wie auf einer Fahrt ├╝ber weite, graue und blauschwarze Meere. Der Sturm durchw├╝hlte Mias gl├Ąnzendes Haar. Er trieb auf ihr und sie unter ihm wie eine Riesenwoge ohne unterzugehen. Pl├Âtzlich lie├č er sie los. Er legte einen Arm um Luz. Die freie Hand lie├č er ├╝ber ihre Br├╝ste und ihren flachen Bauch und dann zwischen ihre Beine gleiten. Luz war ganz offen und feucht. Javier kniete, hielt die H├Ąnde um ihren R├╝cken und biss vorsichtig in sie, die mit vorgestrecktem Scho├č und zur├╝ckgelegtem Kopf da stand und erregt st├Âhnte. Mia hatte sich aufgerichtet und mit vor Verlangen zitternden Gliedern sah sie ihnen zu. Javier lie├č sich ganz auf den Boden sinken, griff in ihre Kniekehlen und kippte sie auf sich. Sie sa├č jetzt rittlings auf ihm. Sie sah jetzt so anders aus. Ihr Gesicht und ihr K├Ârper wirkten seltsam unbekannt, aufregend. Luz beugte sich vor, so dass ihre Brustwarzen ├╝ber seine Haut strichen, und sie erhob sich etwas, damit Javier leichter in sie hineinkommen konnte. Dann legte sie sich, hielt seine H├Ąnde fest und lehnte sich weit zur├╝ck, presste ihren Scho├č mit langen, kreisenden Bewegungen auf ihn, sie wurden schneller und schneller und immer k├╝rzer, er merkte, wie es in ihr und in ihm selbst pumpte und er sp├╝rte ein langes zitterndes Saugen, w├Ąhrend sie auf ihm hinsank und an seiner Brust liegen blieb. Dann glitt sie von ihm und legte sich an seine Seite. Mia legte sich auf die andere Seite. Sie lagen ganz still nebeneinander, ohne irgend etwas zu sagen. Ihre Augen waren dunkel, tief wie Brunnen. Mias Lippen gl├Ąnzten. Nach einer Weile begann Javier sie z├Ąrtlich zu streicheln. Er strich mit der einen Hand an der Innenseite ihres glatten, zitternden Schenkels hinauf und steckte seine Finger in ihre Scheide. Mias K├Ârper bebte. Ihre Br├╝ste waren klein und hart, aber f├╝r Javiers H├Ąnde waren sie voller Weichheit. Wenn er sie dort mit der Zunge ber├╝hrte, bekam sie eine G├Ąnsehaut und wand sich, als w├╝chsen ihre Brustwarzen nach innen und st├Ąchen ihr ins Herz.
Javier wusste, dass es Mias gro├čes Vergn├╝gen war, nackt auf dem Fu├čboden zu liegen und die Vormittagssonne in ihren K├Ârper einzusaugen. Er hatte sie oft dabei beobachtet. Als sich jetzt ihre Blicke trafen, bogen sich Mias Beine in den Knien langsam ab, so dass sie die Schenkel auseinander gleiten lie├č. Es waren die gleichen Bewegungen, die sie gemacht hatte, wenn sie nackt auf dem Fu├čboden gelegen hatte. Sie sah ihn unverwandt an, hob den Hintern leicht und lie├č den Unterleib in weichen Halbb├Âgen kreisen. Javier nahm den Rhythmus durch seine Augen auf. Mia senkte ihren Hintern wieder zu Boden und lag nun ganz still. Ihre Beine bildeten bildeten zwei Halbb├Âgen, die an den ├Ąu├čersten Zehenspitzen zusammentrafen. Mias W├Ąrme schlug ihm entgegen. Javier sp├╝rte Luz H├Ąnde an seinem Penis.
Javier hob einen Fu├č und begann ihre Schenkel mit seinen Zehen zu liebkosen. Er lie├č sie vom Knie aufw├Ąrts streichen. Erst ganz zart, dann immer kr├Ąftiger. Pl├Âtzlich klatschte Mia mit beiden Handfl├Ąchen auf den Boden und reckte die Beine steil in die H├Âhe. Javier presste seinen Daumen fest in ihre Kniekehlen. Mia stemmte sich auf den Arm hoch, er umklammerte ihren R├╝cken und Bauch und fuhr mit seiner Zunge zwischen ihre Beine. Langsam legte er sich auf sie, gewichtslos, wie eine Erinnerung an all die Vormittage, an denen er sie durch die Glast├╝ren heimlich betrachtet hatte. Er sp├╝rte, wie sie ihn in sich saugte und seinen ganzen K├Ârper mit ihrer klebrigen W├Ąrme ├╝berzog. Eng umschlungen bewegten sie sich ineinander, schaukelnd, gleitend. Spitze, pfeifende Laute flossen von ihren Lippen. Sie verging unter Javiers sanften St├Â├čen, die sich an den Rhythmus ihres K├Ârpers erinnerten und glitt wie eine Welle ins Meer hinaus.
Als sie die Augen wieder aufschlug, war ihr L├Ącheln das einer unbekannten jungen Frau. Es war, als w├Ąre Mia fortgegangen, in eine neue fremde Welt, in der ihr Javier nicht mehr folgen durfte. Javier war gl├╝cklich. Die beiden Schwestern schmiegten sich an ihn. Die Nacht hatte gerade erst begonnen. In diesem Augenblick schien es m├Âglich, dass sie niemals enden w├╝rde. Ihre unbewegten Silhouetten spiegelten sich f├╝r einen kurzen Augenblick im Glas, drei k├Ârperlose Wesen in einem Meer aus Finsternis, bevor sie Schatten gleich zwischen all den Sternen im Nachthimmel verschwanden.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Lillia
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Apr 2001

Werke: 8
Kommentare: 85
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Lillia eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Der Text bezieht seine Energie meiner Meinung nach aus Deinen wunderschoenen Einzelbildern. (Die ich jetzt nicht aufzaehlen werde, es sind zu viele und du kennst sie.)Insgesamt fragte ich mich nach einer Weile "Und was soll das?" - die Beschreibung ist zwar unheimlich schoen, aber irgendwie fehlt mir die Spannung, der Haken...alles ist zu glatt, zu toll und liest sich zu sehr wie eine sprachlich schoene Altmaennerfantasie.

Details:

"Nachtschatten legten sich...." legen sie sich jetzt erst? Vielleicht ist "Nachtschatten hatten sich gelegt" besser?

Die Geschichte vom Riesen passt meiner Meinung nach kaum zum Rest..der ploetzliche Perspektivwechsel wirkt etwas ungelenk.

Aehnlich auch "Sie wusste ploetzlich nicht mehr wo sie war, als ob sie sich im Raum verfluechtigen wuerde" - die ganze Zeit erzaehlst du konsequent aus seiner Sicht und dann so ein Satz?

Ich glaube du kannst nur entweder aus seiner Sicht oder aus der Sicht (einer) der Schwestern erzaehlen.

Zum Schluss konnte ich nicht mehr ganz verstehen, welche Koerperteile was machen, aber da muss ich zugeben, inzwischen auch unaufmerksamer gelesen zu haben, weil die Figuren fuer mich nur noch Koerper waren und mich nicht mehr wirklich interessierten... Konkret: "Javier hob seinen Fuss und begann ihre Schenkel..." wessen Schenkel jetzt?

Ganz tolle Bilder, wenn auch oft in etwas viel Schwulst verpackt. Wenn du das ganze stark verdichtest macht es vielleicht nichts, dass kein Konflikt da ist und es wird eine schoene, fuer sich stehende Schilderung.

Liebe Gruesse!
-lilli-
__________________
Ich brauche keine Bequemlichkeiten. Ich will Gott. Ich will Poesie und Freiheit und Tugend. Ich will S├╝nde.

Bearbeiten/Löschen    


kristina
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2004

Werke: 2
Kommentare: 3
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um kristina eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo,
die Bilder, die du beschreibst sind sehr sch├Ân, sehr erotisch.
Doch dann denke ich mir, warum kommen die beiden M├Ądchen zu ihm, weil er sie gerettet hat? Machen zwei Schwester das ├╝berhaupt, gleichzeitig, sich zuschauen? Zudem sind sie noch ca. zwanzig Jahre j├╝nger?
Ist das nicht etwas ├╝bertrieben?
Zwei Freundinnen w├Ąren f├╝r mich glaubhafter gewesen.
LG Kristina
__________________
ka

Bearbeiten/Löschen    


dasZottel
???
Registriert: Nov 2004

Werke: 23
Kommentare: 28
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um dasZottel eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ich stimme euch beiden zu. An sprachlich hochwertigen Bildern und vor allen Dingen sch├Ânen Bildern mangelt es auf keinen Fall. Doch f├╝r mich h├Ârt sich das auch eher nach einer M├Ąnnerfanatsie an. Javier ist immerhin 40 Jahre und hat die M├Ądchen (16+18 Jahre) mit aufgezogen, wenn er schon fast 20 Jahre auf dem Gut lebt. Ich glaube kaum. dass er gerade diesen M├Ądchen die Unschuld stehlen w├╝rde und auch nicht, dass er sich seine Jungfr├Ąulichkeit bis zu diesem Zeitpunkt erhalten hat. Mensch, der Mann ist 40 Jahre alt!

ich find deine R├╝ckblicke aber super. Die bringen mehr Spannung rein, verhindern Langweile.

Alles in allem ein wundersch├Âner Text (Erotik liest man sowieso gern, dem ein wenig mehr Handlund bzw. logischer Konflikt nicht schaden k├Ânnte.

Liebe Gr├╝├če von Zottel
__________________
Wer sagt, er lese Gedichte, um sich daran zu erfreuen, l├╝gt. Wer sagt, er lese Gedichte, ohne sich daran zu erfreuen, l├╝gt ebenfalls.

Bearbeiten/Löschen    


MDSpinoza
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2004

Werke: 197
Kommentare: 1253
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um MDSpinoza eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Erst einmal, diese Geschichte ist wundersch├Ân erz├Ąhlt.
Der Protagonist "stiehlt" nicht die "Unschuld", wenn ich das richtig lese, wird sie ihm von Beiden M├Ądchen auf dem Silbertablett angeboten. Sie wissen, es wird ein endg├╝ltiger Abschied und sie wollen ihm etwas geben, an das er sich lange erinnern wird. Honi soit qui mal y pense. Da├č sie sich selbst m├Âglicherweise lange daran erinner werden, liegt in der Dynamik des Lebens.
Zum Altersunterschied: Alle Erwachsenen haben dasselbe Alter (L. Neil Smith).
Warum aber schreiben wir Fiktion? Nicht um das Wahrscheinliche auszuloten, sondern das M├Âgliche!

__________________
Lieber ein verf├╝hrter Verbraucher als ein verbrauchter Verf├╝hrer...

Bearbeiten/Löschen    


Lillia
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Apr 2001

Werke: 8
Kommentare: 85
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Lillia eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

16 - erwachsen, ja? Aha.



Nochmal zur Rueckblende:

Ich finde die Rueckblende an sich auch gut, ich faends nur besser wenn die Erzaehlperspektive konsequent eingehalten wuerde.


Gruesse
-lilli-

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!