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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Das Geräusch
Eingestellt am 28. 01. 2003 16:38


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Miou_miou
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Sep 2002

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Da war es wieder, das Geräusch. Ich war, bis auf Kater Gismo, ganz alleine im Haus. Ich setzte mich im Bett auf und versuchte mich langsam an die Dunkelheit zu gewöhnen. Ich hörte es wieder, das Scharren. Hatte vielleicht der Kater wieder Langeweile und dachte sich ein neues Spiel aus?

Mittlerweile konnte ich schemenhaft die Umrisse der Möbel im Schlafzimmer erkennen. Es war sehr dunkel im Zimmer, obwohl ich nie die Rollos schloß. Ich liebte es, vom Morgenlicht geweckt zu werden. Ich versuchte mich auf das „Scharren“ zu konzentrieren, als ich plötzlich ein neues Geräusch wahrnahm. Die Tür des Schlafzimmers, die nur angelehnt war, wurde ein Stück weiter geöffnet. Ich hielt den Atme an, wußte aber im nächsten Moment schon, was es zu bedeuten hatte, als sich Gismo, leicht verängstigt, wie ich den Eindruck hatte, unter die Bettdecke verzog. Er hatte das bisher noch nie getan. Mir war sofort klar, dass irgend etwas nicht stimmen mußte. Hatte es mit diesem Geräusch zu tun, welches ich immer noch vernahm?

Mir schoß so allerlei durch den Kopf, aber an erster Stelle die Diskussion, die ich vor ein paar Wochen mit meiner Freundin und Mitbewohnerin hatte, als es um das Thema Haustier ging. Ich wollte ja lieber einen Hund, und ließ mich von ihr zu einer Katze überreden. Viel sicherer würde ich mich doch jetzt mit einem Hund im Hause fühlen, als mit einer, unter der Bettdecke kauernden Katze.

Unnötig diese Gedanken jetzt. Ich verscheuchte sie und versuchte mich wieder auf das Geräusch zu konzentrieren. Jetzt wurde es sogar lauter und der Rhythmus hatte sich verändert.





Konnte es Claudia sein? Nein, sie hätte sich bestimmt gemeldet, wenn sie früher von ihrer Dienstreise nach Hause gekommen wäre. Alles Grübeln half in diesem Moment nicht. Entweder nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und sah nach, woher das Geräusch kam, oder ich würde die ganze Nacht wach, und auf das Geräusch lauschend im Bett verbringen.

Ich setzt mich senkrecht im Bett auf, straffte meine Schultern und schaffte es tatsächlich, die Beine vor das Bett zu stellen. Jetzt hieß es nur noch aufstehen und losgehen, was ich dann, zu meiner eigenen Überraschung, auch tat. Langsam schlich ich mich aus dem Zimmer und spähte in der Flur, in Richtung der Treppe. Langsam bewegte ich mich weiter und alle Sinne waren gespannt, was mich wohl erwarten würde.

Auf leisen Sohlen ging ich leicht gebückt die Stufen hinunter, bis ich auf einmal ein keuchendes Geräusch hörte. Mir stockte fast der Atem. Ein kurzer schriller Schrei. War das nicht Claudias Stimme? Ich mußte weiter, mußte ihr helfen, falls sie in Gefahr war, aber irgend etwas hielt mich zurück. Meine Augen gewöhnten sich langsam an das dämmrige Licht und ich konnte erkennen, dass zwei Personen auf dem Teppich miteinander kämpften. Aber sah so ein Kampf aus?

Claudia saß, mit nacktem Oberkörper auf einem Mann und bewegte sich auf und ab. „Du Trottel“ schoß es mir durch den Kopf. Ist wieder mal deine Fantasie mit dir durchgegangen?“ sagte ich zu mir selbst. Erleichtert wollte ich schon wieder in Richtung meines Zimmers gehen, als mir klar wurde, dass ich die Beiden heimlich bei ihrem Liebesspiel beobachtete. Ich war leicht beschämt, obgleich ich ja eine gute Erklärung dafür hatte. Schließlich sollte sie noch auf Dienstreise sein. Aber auf der anderen Seite faszinierte und erregte mich diese Situation auch sehr. Wie oft hatte ich schon Claudia nackt gesehen und mich der Anblick nie erregt. Aber jetzt wünschte ich mir die Treppe weiter nach unten zu gehen, ihren nackten Busen zu berühren, ihre Nippeln zu küssen, die Wärme der Haut zu spüren.

Meine Hand rutsche wie von selbst zwischen meine Beine und spürte die Feuchtigkeit und Erregung. In dieser Stellung beobachtete ich Beide. Ich konnte meine Augen nicht abwenden und in meiner Fantasie entstanden neue Bilder. Ich sah mich auf das Liebespaar zugehen. Ich sah, wie ich mich neben den Mann und Claudia kniete, wie ich anfing sie zu streicheln, sie überall zu berühren. Ich wollte ihr vollen Lippen küssen, ihren verzückten Blick deutlicher sehen. Ich wollte spüren, wie sich ihr Körper aufbäumt, wenn sie zum Höhepunkt kommt.............

Und mit genau diesem Gefühl schlief ich, vielleicht Stunden oder auch nur Minuten später in meinem Bett ein.

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Rosentraum
???
Registriert: Nov 2001

Werke: 20
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ein verlockender Gedanke

Eine interessante, und ansprechend geschriebene Geschichte.
Du baust einen weiten Spannungsbogen auf. Der würde weitaus mehr erotische Betrachtung vertragen.
Vielleicht lassen sich diese Gedanken ja noch einmal vertiefen und fortsetzen. . .

mit einem leisen servus - der Rosentraum
__________________
Aus der Quelle meiner Gedanken werden Worte.
Aus meinem Schreiben werden Texte.
Möge der Spaß an der Freude die Richtung des Flusses ermöglichen . . . Rosentraum

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Miou_miou
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Sep 2002

Werke: 3
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Ich hatte es selbst schon beim schreiben der geschichte erwogen, es aber dann doch wieder verworfen. ich werde noch einmal darüber nachdenken, und ein paar gedanken hätte ich schon.
danke
__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen.
Albert Einstein

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Strider
Festzeitungsschreiber
Registriert: Feb 2003

Werke: 6
Kommentare: 22
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Hmmm, ja, es wurde schon geschrieben, das ist so eine von den Geschichten, die ein großes, ein viel größeres erotisches Potential hätten, als sie rüberbringen. Frag mich aber bitte nicht, an welchen Kleinigkeiten, an welchen Details das liegt, dass die atmosphärische Dichte nur in Ansätzen entsteht. Ich schlage mich selbst mit genau dem gleichen Problem herum, es reicht nicht, nichts falsch zu machen ...

Trotzdem der Versuch, dem nachzuspüren, aus meinem subjektiven Empfinden:

"Hatte vielleicht der Kater wieder Langeweile und dachte sich ein neues Spiel aus?"

Warum nicht: "Dachte sich der Kater wieder ein neues Spiel aus?"

"Scharren": warum in Anführungszeichen?

"..., die nur angelehnt war ..." streichen

"als sich Gismo, leicht verängstigt, wie ich den Eindruck hatte, unter die Bettdecke verzog. Er hatte das bisher noch nie getan. Mir war sofort klar, dass irgend etwas nicht stimmen mußte ..." verdichten! "wie ich den Eindruck hatte" - weg, z.B. "Er hatte das bisher noch nie getan". Die Absicht ist, die Beunruhigung zu intensivieren, hier passiert aber merkwürdigerweise genau das Gegenteil. Es wirkt wie eine eingestreute Textanalyse, nicht wie eine Reflexion. Weg!

"... zu meiner eigenen Überraschung ..." Das sind für mich so sie Einschübe, wo ich kopfüber aus der Geschichte purzle.

"schlich ich mich" ???

"... was mich wohl erwarten würde" überflüssig

"Meine Hand rutsche wie von selbst zwischen meine Beine und spürte die Feuchtigkeit und Erregung". Nun, ähem, zweiter Halbsatz, der wäre nur dann spannend, wenn da stünde "... und wunderte sich über die vollkommene Trockenheit ..." oder sowas. Verstehst, was ich meine? Das Bild ist so naheliegend, das entsteht beim Leser ohnehin im Kopf. Das hätte also nur in solchen Geschichten Berechtigung, die die Schweißperlen auf ihrer Stirn und deren Glanz im der fahlen, gelblichen, durch das Gangfester hereinfallenden Licht der trüben Glühbirne ausführlich beschreiben, kurzum, Atmosphäre durch genüssliche Ausbreitung jedes einzelnen Details gewinnen.

"Ich konnte meine Augen nicht abwenden und in meiner Fantasie entstanden neue Bilder. Ich sah mich auf das Liebespaar zugehen. Ich sah, wie ich mich neben den Mann und Claudia kniete, wie ich anfing sie zu streicheln, sie überall zu berühren. Ich wollte ihr vollen Lippen küssen, ihren verzückten Blick deutlicher sehen. Ich wollte spüren, wie sich ihr Körper aufbäumt, wenn sie zum Höhepunkt kommt ..."

Das finde ich sehr hübsch beschrieben. Wie schon erwähnt, ist das Hinführen auf diesen Kulminationspunkt der Geschichte immer wieder, vor allem durch die Einschübe, irgendwie unterbrochen. Ich kann dir nicht genau sagen warum, aber für mich führen genau die immer aus dem Text heraus, wie wenn sie der Erzählerebene angehörten und nicht zur Ich-Person. Vielleicht sollte man diese Geschichte versuchsweise in der dritten Person erzählen, damit das intensiver wird?

"Mehr erotische Betrachtung". Hmmm, jedenfalls nicht "mehr sexuelle Details". Da würde sie nicht gewinnen, die Geschichte. Ansatzpunkte wären Rückblenden auf erotische Gedanken, die sie schon früher einmal bei Claudias Anblick hatte, oder vielleicht auch eine Rückblende auf eine frühere Freundin, ein vergangenes voyeuristisches Erlebnis, ...

Zur Rechtschreibung nur so viel, bitte nochmal Korrekturlesen, vor allem die Beistriche, manche sind sinnstörend falsch.

Aber insgesamt eine nette kleine Geschichte, mach das draus, was in ihr steckt

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