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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Das Geschenk
Eingestellt am 21. 08. 2001 21:37


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Naciye
???
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Im Stadtpark

Es war einer dieser lauen Sommern├Ąchte und die Elfe Greta hatte eine Menge zu tun. Sie war n├Ąmlich f├╝r ein doppelt so gro├čes Gebiet zust├Ąndig wie Ihre Kolleginnen. Denn Ihres war der Stadtpark. Greta mu├čte immer darauf aufpassen, da├č sich die Menschen dort nicht streiten und weil sie ja nicht ├╝berall zu gleich sein konnte, passierten manchmal trotzdem einige unangenehme Zwischenf├Ąlle. Sie bekam dann immer riesigen ├ärger von Ihrem Bo├č. Der war gef├╝rchtet wegen seiner Wutausbr├╝che. Dasletzte Mal als Greta so besch├Ąftigt war hatte sie das sich streitende P├Ąrchen einfach nicht gesehen. Ihr Bo├č hatte mit einem pomp├Âsen Regenschauer, der selbst die Standfeste Raupe Fridolin vom Blatt ri├č, dem Streit einen Abbruch getan. Als Greta abends nach Hause kam, mu├čte sie sich noch ein zweites Donnerwetter anh├Âren. Tja, ihr Bo├č, ├╝ber den wurden schon so viele B├╝cher geschrieben und doch kannte ihn keiner Wirklich. Manchmal reagiert er doch etwas ├╝berzogen fand Greta.
Das war aber schon lange her und Greta hatte sich in letzter Zeit so viel M├╝he gegeben, das der Bo├č sie sogar gelobt hatte. Das kam h├Âchst selten vor, aber der Grund wof├╝r sie gelobt wurde, erschien Greta doch sehr gering. Das war doch ein Kinderspiel.. Aber eins nach dem anderen.

Es war also einer dieser lauen Sommerabenden und Greta hatte gerade daf├╝r gesorgt, da├č dieser riesen Hund nicht das kleine Kind gebissen hatte, als sie zwei Menschen mit einer wundervollen Aura auf sie zukommen sah. So etwas fand man nicht mehr so h├Ąufig im Park. Meistens sind Jogger und Hundeausf├╝hrer unterwegs und wenn Greta ehrlich zu sich selber war, mu├čte sie gestehen das sie von denen richtig gelangweilt war. Diese beiden dort, die waren aber ganz anders und so was sp├╝rte Greta sofort. Geschwind beschlo├č sie, den beiden eine ganz besonderes Geschenk zu machen. Sie liebte es zu Schenken, das war zwar anstrengender als Streit zu schlichten, aber diese beiden Menschen waren das durchaus wert. Da Greta keine abgedroschenen Sachen mochte, schenkte sie den beiden Liebe. Nicht eine einfache, nein. Eine einmalige! Eine in der die beiden aufgehen und sich gegenseitig wachsen lassen sollten. Sie wu├čte, weil diese beiden Menschen so besonders sind, w├╝rden sie ihr Geschenk auch als Geschenk betrachten und dieses mit beiden oder mit vier H├Ąnden, jeder hat ja zwei, in die Luft halten. Jetzt mu├čte Greta nur noch ├╝ber┬┤legen, wann sie den beiden das Geschenk reichen k├Ânne. Da hatte sie eine z├╝ndende Idee. Da Greta ja aus dem Himmel kam, konnte sie in die nahe Zukunft schauen. Dort sah sie, das der Menschenmann der Menschen Frau gleich einiges ├╝ber den Trimm Dich Pfand erkl├Ąren w├╝rde. Sie wu├čte das Menschenfrauen es immer toll findenwenn sie merken das der Menschenmann ihnen neue dinge erz├Ąhlen konnte und klug waren. Der perfekte Moment dachte Greta. Sie w├╝rde einfach ├╝ber die beiden fliegen und im beschriebenen Moment ihr Geschenk auf die beiden fallen lassen.

Wie ihr euch sicherlich denken k├Ânnt, Greta traf die beiden, mitten auf den Kopf. Keine Angst, wahre liebe ist nicht schwer, es tut niemals weh wenn sie auf einen f├Ąllt oder wie die Menschen sagen w├╝rden, wenn sie ├╝ber einen kommt. Richtige Liebe ist Federleicht, leichter als Luft und Helium. Stolz war Greta abends nach Hause gekommen und dachte jetzt w├╝rde sie gro├čes Lob bekommen. Ihr Bo├č aber sagte nichts und Greta hatte keine Lust mit ihren guten Taten zu prahlen. Vielleicht hatte ihr Bo├č ja auch einfach gerade was anderes zu tun gehabt, sie hatte geh├Ârt, das in einem anderen Gebiet eine Ihrer Kolleginnen vergessen hatte sich um ein H├Ąuschen am Elbhang zu k├╝mmern. Dort herrschte schon seit Tagen dicke Luft und Melissa, so hie├č die dort zust├Ąndige Elfe, war gerade in den Engel Philipp verliebt. Wenn die verliebt war verga├č sie aber auch alles.

Einige Tage sp├Ąter bat der Bo├č Greta in sein sch├Ânstes Wolkenzimmer und bot Ihr sogar vom Zauber Cabernet an. Das ist ein Himmelswein ohne Alkohol. Da Greta ├╝berhaupt nicht wu├čte, warum sie jetzt hier sa├č, fragte sie zaghaft: "Lieber Gott, warum sitze ich hier eigentlich und warum darf ich von diesem k├Âstlichen Trunk nehmen?

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 2. Teil folgt

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flammarion
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das

scheint ein recht h├╝bsches m├Ąrchen zu wwerden. bin sehr gespannt auf die fortsetzung! lg
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Old Icke

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