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Leselupe.de > Kindergeschichten
Das Geschenk
Eingestellt am 15. 12. 2006 13:51


Autor
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Monalisa
Leere-Bl├Ątter-Hasser
Registriert: Nov 2006

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Marlon war zum Einkaufen in die Stadt gefahren. Morgen war Weihnachten und er hatte die letzten Eink├Ąufe erledigt. F├╝r seine kleine Schwester hatte Marlon ein kleines R├Ątseltaschenbuch erstanden. Sie sammelte R├Ątselb├╝cher aller Art. Sie w├╝rde sich sicher dar├╝ber freuen.
In Marlons Armen war kein Platz mehr, f├╝r irgendeine Kleinigkeit. Der Bus w├╝rde erst in f├╝nf Minuten kommen, so stellte Marlon erleichtert seine Sachen auf eine Bank. Er setzte sich daneben und verschnaufte. Nur wenige Leute waren noch unterwegs und die, die noch durch die L├Ąden hetzten, hatten keinen Blick f├╝r ihn. Auch auf den Bus schien niemand zu warten. Er blickte in den Himmel und genoss die Stille. Ein eisiger Windstoss pfiff ├╝ber ihn hinweg. Zitternd wickelte sich Marlon weiter in seine d├╝nne Windjacke. Er hoffte, dass er morgen an Weihnachten eine dickere Jacke bekommen w├╝rde. Die Wetterleute hatten Schnee angesagt.
Eine weinende Stimme riss Marlon aus seinen Gedanken. Ein kleines M├Ądchen, ungef├Ąhr so gro├č wie seine j├╝ngere Schwester, hatte sich neben ihn auf die Bank gesetzt.
ÔÇ×Was ist denn mit dir?ÔÇť, fragte Marlon teilnahmsvoll.
ÔÇ×Ich habe das Buch, was ich von meiner Mama geschenkt bekommen habe, verloren. Es war eins, wo ich lesen ├╝ben konnte.ÔÇť
ÔÇ×Oh.ÔÇť
Mehr wusste Marlon auch nicht, bis ihm einfiel, dass er das R├Ątseltaschenbuch doch gekauft hatte. Er gab es dem M├Ądchen.
ÔÇ×Hier! Das ist zwar kein Lesebuch, aber keiner sollte an Weihnachten traurig sein!ÔÇť
Er bedauerte es nicht. F├╝r seine kleine Schwester w├╝rde er noch etwas anderes finden. Sie freute sich schlie├člich ├╝ber fast alles.
Das M├Ądchen neben ihm, strahlte gl├╝cklich ├╝ber das ganze Gesicht.
ÔÇ×Danke!ÔÇť
Sie w├╝nschte ihm frohe Weihnachten und bedankte sich noch mal f├╝r das sch├Âne Geschenk. Dann kramte sie einen Stift aus ihrer Rocktasche und schlug das R├Ątselbuch auf.
Der Bus kam und froh ├╝ber die W├Ąrme, zw├Ąngte sich Marlon mit seinen Eink├Ąufen hinein. Er konnte noch einen letzten Blick auf das M├Ądchen werfen, was ihm fr├Âhlich hinterher winkte.

__________________
"Ein Tag ohne L├Ącheln, ist ein verlorener Tag".

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maerchenhexe
???
Registriert: Nov 2006

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hallo Monalisa

bin gerade auf deine Geschichte gesto├čen und meine, du k├Ânntest da viel mehr draus machen. Vom Erz├Ąhlen her klingt sie eher aufgereiht als spannend, erst passiert das, dann das usw. Und ich nehme mal an, dass Marlon doch wohl nur Kleinigkeiten f├╝r seine Lieben besorgen konnte und nicht die Arme voll hatte. Denn einige Zeilen sp├Ąter schreibst du von seiner viel zu d├╝nnen Windjacke und von seiner Hoffnung, zu Weihnachten eine dicke Winterjacke zu bekommen. Da dr├Ąngt sich mir der Eindruck auf, dass in dieser Familie nicht unbedingt viel Geld vorhanden ist. Und dieses kleine M├Ądchen, dass er da zuf├Ąllig trifft, ist es schon vor Weihnachten mit diesem Leselernbuch beschenkt worden? Marlon will ja erreichen, dass sie nicht mehr traurig ist, vielleicht h├Ątte er ihr dann ein Bilderr├Ątselbuch oder so etwas in der Art geben sollen, denn das kleine M├Ądchen lernt doch gerade erst Lesen und Schreiben. Versuche, doch einfach, die Geschichte noch einmal zu ├╝berarbeiten und spanender zu gestalten, ich meine n├Ąmlich, dass sie dann gut werden k├Ânnte. Meine Kritik ist stets helfend gemeint.

lieber Gru├č
maerchenhexe
__________________
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be a friend, where a friend is needed and you won't have to look round the other way.

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