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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Das Geschöpf Yara
Eingestellt am 17. 05. 2015 17:28


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Deckmantel
Autorenanwärter
Registriert: May 2015

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Dieser Text lässt sich vielleicht in ein Subgenre wie "Erotische Fantasy" einordnen. Er soll auch nicht im mindesten realitätsnah sein, sondern nur zu meiner und eurer Unterhaltung dienen. Ich hoffe, er gefällt euch trotzdem.

Der Mann liegt auf seiner Matratze, lauscht dem Knistern des Kaminfeuers und spielt mit seinem Penis. Hier draußen kann er sich das getrost erlauben.
Niemand kommt je weiter hinaus als bis zur Waldgrenze, außer ab und zu ein paar Pärchen, aber auch die lassen sich nie hier unten am See blicken.
Genau aus diesem Grund hat er die Hütte damals wiederhergerichtet.
Um allein zu sein, ein paar Wochen jedes Jahr. Er starrt an die Decke. Wie spät es wohl ist? Bestimmt schon nach Mitternacht. Es ist ein wunderschönes Gefühl, an nichts denken zu müssen, einfach nur dazuliegen und vor sich hin zu dösen.
Er schließt die Augen.

Fast hätte er den kalten Luftzug nicht gespürt, der das Fenster aufweht, doch schließlich wacht er auf. Seine Hand liegt noch zwischen seinen Beinen, ganz verschwitzt jetzt.
Grummelnd dreht er sich auf die Seite und öffnet die Augen.
"Au!" schreit er, als er vor Schreck seinen Kopf gegen die Wand haut. Sterne tanzen vor seinen Augen.
Auf der Fensterbank sitzt - vom Feuerschein beleuchtet - der Grund dafür:
Eine... winzige... Frau.
Perplex starrt er sie an. Sie starrt zurück, bis er sich die Schläfen reibt, um einen klaren Kopf zu bekommen. Doch es bleibt alles, wie es ist.
Eine Frau sitzt auf der Fensterbank, vielleicht einen halben Meter groß und mit wunderschönen transparenten Flügeln. Sie lächelt ihn unsicher an.
"Ich träume." stellt er fest. Unglaublich. Es fühlt sich alles viel zu echt an. Er meint, irgendwo mal gelesen zu haben, dass man, sobald man merkt, dass man träumt, alles nach Belieben beeinflussen kann. Oder so ähnlich. Er versucht mit seiner Geisteskraft den Schrank hochzuheben, doch nichts passiert. So funktioniert das wohl nicht.
Er schüttelt seinen Kopf, dann wendet er sich dem Wesen zu."Was... was bist du? Tut mir leid, wenn das blöd klingt. Was machst du hier?" Ihre Flügel zucken leicht.
"Ich heiße Yara." flüstert sie. "Lange Vorträge über unser Volk würde ich dir lieber ersparen. Du würdest sowieso nur die Hälfte verstehen. Hauptsache du nennst mich nicht Fee oder so." Ihre Augen glitzern.
Eine Fee. Das muss sie sein. Vorsichtig setzt er sich auf und lässt sie dabei nicht aus den Augen. Sie trägt ein... Kleid, das aus kleinen Grashalmen oder ähnlichem geflochten wurde, feiner, als es je eine Menschenhand vermögen würde und ihr braunes Haar fällt hinunter bis auf die Fensterbank.
Schuhe hat sie keine an und ihre Beine lässt sie herunterbaumeln.
"Was macht du hier?" wiederholt er, weil ihm nicht besseres einfällt.
Er staunt darüber, wie menschlich ihr Gesichtsausdruck ist. Sie sieht aus, wie eine normale junge Frau, wäre da nicht die Tatsache, dass ihr Kopf nur halb so groß wie seine Faust ist und ihre Arme so dick wie seine Finger. Und wären da nicht die beiden Flügel auf ihrem Rücken.
Sie sind so groß wie ihr ganzer Körper, glänzend, durchsichtig und so zart und anmutig, dass ihm der Mund offen stehenbleibt. Ein Netz von dünnen, hellrote Linien zieht sich durch die Flügel, die leicht im Wind zittern. Sie ist sogar recht attraktiv, mit ihren geschwungenen Lippen und den auf den Wangen verstreuten Sommersprossen.
"Weißt du?" sagt sie. "Fast kein Mensch bekommt je eine von uns zu Gesicht. Wir verstecken uns, so gut es geht, weil wir wissen, was sonst mit uns angestellt werden würde. Aber heute..."
Sie senkt den Blick. "Heute konnte ich einfach nicht mehr an mich halten. Ich wollte schon immer einen Menschen aus nächster Nähe betrachten. Obwohl ich eigentlich vorhatte, es fürs erste mit einem Schlafenden zu versuchen. Aber das spielt jetzt ja eh keine Rolle mehr. Dir wird sowieso niemand glauben, auch wenn du das hier irgend jemandem erzählst. Und als ich dich hier allein liegen sah, musste ich einfach die Chance ergreifen."
Scheu lächelt sie ihm zu. Er war sich bisher nicht bewusst, dass er sich so etwas Vollkommenes ausmalen kann, wie das hier. Er schließt kurz die Augen, um sich das Bild einzuprägen, wie sie mit leicht wehenden Haaren dasitzt, ein Bein zur Brust hochgezogen. Wenn es irgend etwas gibt, dass er in die normale, langweilige Welt von hier mitnehmen will, dann ist es dieses Bild.
"Komm ruhig näher." sagt er, da er keinen Grund sieht, sich zurückzuhalten. Wer weiß schon, wann dieser Traum endet?
Yara stößt sich vom Holz ab und flattert vorsichtig zu ihm aufs Bett. Ihre Flügel schlagen unglaublich schnell und er fragt sich, wie stark wohl die Muskeln sein müssen, die sie bewegen. Sie hockt sich neben ihn und blickt ihn aufmerksam an.
Auf einmal wird dem Mann bewusst, dass er noch vollkommen nackt ist und das ist ihm peinlich, also versucht er, seinen Penis mit seiner Hand abzuschirmen. Ihre kleinen braunen Augen folgen den Bewegungen.
"Ihr Menschen seid so groß." bemerkt sie im Plauderton. "Viel zu groß für diese Welt."
"Und zu viele auch." antwortet er und hofft, sie möge aufhören, ihn zu beobachten.
Die Fee nickt. "Ist es nicht unpraktisch, so groß zu sein?"
"Aus deiner Sicht vielleicht. Aber dasselbe könnte genau so gut jemand noch kleineres zu dir sagen. Ich bin zufrieden mit meiner Größe. Fliegen würde ich allerdings auch gerne können."
Sie lacht hell auf. "Ja, darauf will ich nicht verzichten müssen. Aber... wie soll ich sagen? Man gewöhnt sich daran."
"Ist es... anstrengend?"
"Oh nein. Ist es nicht anstrengend, den ganzen Tag laufen zu müssen?"
"Es gibt auch andere Arten der Fortbewegung. Autos. Züge."
Sie verzieht angewidert das Gesicht. "Vielleicht wäre es doch besser, ihr Menschen hättet auch Flügel."
"Hm... Wie hast du unsere Sprache gelernt? Oder sprichst du sie von Geburt an?"
"Sprachen sind nicht besonders schwer zu lernen. Und wir hatten viel Zeit, euch zu beobachten."
"Wie klingt eure Sprache?"
Sie sagt ein paar Worte, die sich für ihn nach einer indianische Sprache anhören, deren Sinn er aber nicht verstehen kann.
"Nichts besonderes. Wir haben insgesamt drei verschiedene Sprachen. Nur. Und wir sind immerhin ein paar Millionen."
Sie macht eine kurze Pause. "Du hast noch nie eine von uns gesehen, oder?"
"Natürlich nicht."
"Das muss gerade ziemlich merkwürdig für dich sein. So plötzlich von uns zu erfahren, meine ich. Komme ich dir irgendwie... komisch vor?"
"Na ja... ich weiß nicht." Er verstummt. "Komme ich dir komisch vor?"
Sie schüttelt den Kopf und vergräbt ihre Hände zwischen Beinen und Matratze. "Ungewohnt vielleicht. Bei uns gibt es keine Männer wie bei euch, deswegen finden manche von uns, ihr seid hässlich. Aber ich glaube das ist nur so, weil sie so selten Menschen sehen."
"Keine Männer, so? Und wie... na ja... pflanzt ihr euch fort?"
Sie kichert. "Muss ich da jetzt ins Detail gehen? Es gibt manche unter uns, die in der Lage sind, zu befruchten. Das funktioniert so weit ich weiß bei euch ähnlich wie bei uns."
"Hm. Aber keine Männer?"
"Nein."
Dann sind beide still. Der Mann weiß nicht, was er sagen soll.
"Kann ich vielleicht deine Flügel anschauen?" fragt er irgendwann.
Sie schreckt aus der Betrachtung seines Körpers hoch. "Was? Äh, ja, klar."
Sie steht auf und löst einen Knoten hinten an ihrem Kleid. Es fällt auf die Decke und nun steht auch sie nackt da, mit dem Rücken zu ihm. Er sieht, dass die hellroten Linien in ihren Flügeln kleine Verästelungen aus ganz normalem Fleisch und Haut sind, die am Rücken zu je einem Muskel zusammenlaufen, der dort, wo er aus ihrem Körper kommt fast wie ein Arm aussieht. Außerdem sieht er auch alles andere. Ihren kleinen Rücken, ihre langen, dünnen Beine, die perfekten Pobacken. Ihr Körper ist wohlproportioniert und ihre helle, fast schneeweiße Haut ist überall von einem Flaum aus kleinen Härchen bedeckt.




Er kann nichts dagegen tun, dass er bei diesem Anblick eine Erektion bekommt, also setzt er sich so hin, dass es zumindest weniger auffällig ist. Traum oder nicht, er kann darauf verzichten, sich jetzt zu blamieren.
"Wenn du vorsichtig bist, kannst du sie ruhig anfassen." sagt sie und schlägt einmal sanft mit den Flügeln. Dann dreht sie sich um. Auch von vorne ist ihr Körper von diesem Flaum bedeckt. Ihre kleinen Brüste sehen fest aus, ihr Bauch ein wenig muskulöser, als er gewohnt ist und dort, auf Höhe ihrer geschwungenen Hüfte sieht er ihre haarlosen Schamlippen. Sie ist einer menschlichen Frau wohl doch nicht so unähnlich.
Lächelnd blickt sie ihm in die Augen, dann fällt ihr Blick auf seinen steifen Penis. Sie lacht, als er errötet.
"Ihr Menschen seid komisch. Ihr versteckt euren Körper und tut so, als wäre er etwas unnatürliches. Bringt das sogar euren Kindern bei. Was ist? Hast du noch nie eine nackte Frau gesehen?"
Herausfordernd stemmt sie die Arme in die Seiten.
"Doch... schon..." Er achtet kaum darauf, was sie sagt. Das einzige woran er denken kann ist, dass diese Frau, einen halben Meter groß oder nicht, das schönste Wesen ist, das er jemals gesehen hat. Er hält sich zurück und sagt nichts, während sie interessiert sein Glied beäugt.
"Sind alle Menschen so haarig?"
"Na ja, nicht alle. Manche rasieren sich auch den Körper."
"Warum das?"
Er zuckt die Achseln. "Weil sie es schöner finden."
"Ich finde es so schon sehr schön." sagt sie in komplettem Ernst. Oh verdammt, ist das heiß!
Er ruft sich ins Gedächtnis, dass sie nicht einmal menschlich ist, aber es ist ihm egal.
Träumt er, ist er wach? Es ist egal.
Eine wunderschöne nackte Frau sitzt neben ihm auf seinem Bett, fährt es ihm durch den Kopf und das findet er so erregend, dass ein Schwall Blut in seinen Penis schießt.
"Klingt es für dich normal, wenn ich sage, dass ich dich schön finde?" fragt sie.
"Warum sollte es nicht? Ich finde dich auch schön." Nicht nur schön. Wunderschön.
"Es ist nur... es gilt bei uns nicht als besonders normal, Menschen zu mögen. Ihr seid schließlich auch mehr als doppelt so groß wie wir. In deinem Fall sogar bestimmt mehr als dreifach."
Manchmal, denkt er, ist das Leben genau dort viel zu kompliziert, wo es einfach sein sollte.
"Dich scheint das ja nicht zu stören." entgegnet er. "Und wer bestimmt schon, was normal ist?"
Sie lächelt und beginnt aus dem Nichts plötzlich, ihren Schritt zu massieren. Irritiert runzelt er die Stirn, obwohl es ihn nicht wirklich stört. Er hat einfach nicht damit gerechnet. Sie bemerkt seinen Blick und hört auf.
"Tut mir leid." beeilt sie sich zu sagen "Ich hab' vergessen, dass es bei euch Menschen ein Tabu ist, sich zu streicheln. Ich bin wohl ein wenig zerstreut."
Glitzernder dünner Schleim klebt zwischen ihren Schenkeln.
"Nein nein." antwortet er mit zittriger Stimme, spätestens jetzt ein Sklave seiner Lust. "Mach ruhig weiter. Es hat mich nur etwas überrascht, weißt du."
Sie zuckt die Achseln und fährt fort. Für einen Moment sieht er ihr zu, wie sie langsam ihre Finger kreisen lässt, dann fasst er sich ein Herz, nimmt sein Glied in die Hand, an dessen Spitze schon ein durchsichtiger Tropfen schimmert, und schiebt die Vorhaut vor und zurück.
Nebeneinander sitzen sie auf seinem Bett und saugen den Anblick des anderen in sich auf. Auf einmal hört Yara auf und schlägt die Beine übereinander.
"Warum tust du das?" fragt sie gespannt.
"Was denn?"
"Dich anfassen. Da unten. Ich dachte, nur die Frauen verspüren Lust."
"Was?" fragt er amüsiert. "Nein, wieso das denn?"
"Na ja, dachte ich einfach. Bei uns ist es so, dass jede schwanger werden kann. Dann gibt es noch manche, die wissen, wie sie andere befruchten können, aber auch die können natürlich Kinder bekommen. Bloß, dass sie das Befruchten anderer als Pflicht sehen. Es macht ihnen keinen Spaß oder erregt sie. Auch das geschwängert werden ist nicht unbedingt erotisch. Ist das bei euch so?"
"Ja, klar. Die Lust hat sich doch entwickelt, um die Menschen dazu zu bringen, Kinder zu kriegen. Damit wir als Art überleben. Was hat es bei euch für einen Sinn, dass ihr da unten so empfindlich seid und euch streicheln könnt, wenn nicht diesen?"
"Offen gestanden: Keine Ahnung. Es ist einfach eine Möglichkeit, sich zu entspannen. Ich habe nie einen tieferen Sinn darin gesehen."
"Heutzutage haben die meisten Menschen Sex auch nur aus Spaß."
"Vielleicht gab es bei uns auch mal ein System, bei dem es wichtig war, erregt zu sein. Keine Ahnung. Wir wissen nicht, was früher mal war. Auf jeden Fall ist es schön, sich ab und zu anfassen zu können, egal ob es sinnvoll ist."
"Schön ist es." stimmt er zu. Pause. "Fasst ihr euch auch gegenseitig an?" Er bewegt sich vielleicht auf dünnem Eis, aber es ist ohne Zweifel spannend, mehr über diese doch so menschlichen Wesen zu erfahren.
"Manche machen das. Aber es ist eine Sache, die fast nur zwischen engen Freunden passiert, zu denen man sich besonders hingezogen fühlt."
Er nickt. "So ähnlich ist es bei uns auch. Meistens passiert das zwischen Mann und Frau. Weil der Mann befruchten kann und die Frau das Kind austragen. Deswegen hat es sich irgendwie entwickelt, dass man eher vom anderen Geschlecht erregt wird."
"Vom anderen Geschlecht erregt wird..." wiederholt sie nachdenklich. "Heißt das, du bist schon erregt, nur weil du eine Frau siehst?"
"Manchmal. Wenn ich sie schön finde."
"Auch bei mir? ...Du hast gesagt, du findest mich schön." Ihre Augen blicken ihn neugierig und vollkommen unschuldig an.
"Schon, ja." gibt er zu.
"Das heißt du willst mich jetzt anfassen?"
Verdammt! Natürlich will er. Aber so direkt ins Gesicht sagen will er es ihr dann doch nicht. Doch er hat sich in die Ecke drängen lassen. Nicht aufgepasst. Und sie hat nur den logischen Schluss gezogen.
"Der Gedanke ist mir schon gekommen." gibt er zerknirscht zu.
Sie sagt nichts, blickt ihn nur mit großen Augen forschend an, bis er sich fühlt, als wolle er flüchten. Er hätte das nicht so direkt zugeben sollen. Nur weil Selbstbefriedigung vor anderen kein Tabu für diese Wesen ist, gilt das noch lange nicht für Spielereien zwischen völlig Fremden. Er fühlt sich schlecht.
Doch dann spreizt sie nur ein wenig die dünnen Beine und sagt leise: "Sei bitte vorsichtig, ja?"
Ungläubig blinzeln muss er, da der Sinn ihrer Worte ihm einfach nicht klarwerden will. Sie hat... hat sie... Yara will, dass er es ihr besorgt?
Er fühlt sich kaum dazu in der Lage, seinen zitternden Arm zu heben und seinen Zeigefinger auf ihre Schamlippen zu legen. Sie stöhnt leise auf. Ihre Haut ist viel weicher und zarter als die eines Menschen. Er blickt ihr in die Augen, in denen Besorgnis und freudige Erwartung zugleich schimmern. Verdammt, das hier wird völlig anders als Sex mit einem Menschen werden. Vorsichtig zieht er seine Hand zurück und lässt seine Fingerspitzen über ihren kleinen Körper streichen. Behutsam knetet er ihre Brüste mit zwei Fingern, streicht ihr die feinen Haare aus dem Gesicht. Sie widerspricht nicht, blickt ihn stumm an, bis er ihre Arme unter ihrem Körper hervorzieht und sie auf Matratze legt. Dann befeuchtet er einen Finger mit seinem Speichel und lässt ihn in winzigen Kreisen ihren Schritt bearbeiten. Es erfordert Zurückhaltung, gleichmäßig und sanft zu bleiben, während die Lust ihn fast von innen zerreißt. Aber er will nichts lieber, als sie glücklich machen. Mit geschlossenen Augen liegt sie da, gibt sich ganz seinen Fingern hin und seufzt dann und wann zufrieden. Verträumt sieht er sie an, minutenlang, während das heruntergebrannte Feuer leise knackt. Genießt einfach den Anblick ihres hellen Körpers.
Irgendwann, der Mann weiß nicht, wie viel Zeit vergangen ist, fällt ihm auf, dass ihr Atem schneller geht und er legt ein wenig an Geschwindigkeit zu. Yara will eine Hand zwischen ihre Beine wandern lassen, doch er schiebt sie zurück, um sie noch ein bisschen hinzuhalten. Jetzt öffnet sie wieder die Augen und stützt sich auf die Ellenbogen, um zuzusehen. Er nimmt die Hand weg, kniet sich neben das Bett und fasst sie vorsichtig an der Taille, um sie an den Rand der Matratze zu ziehen, so dass sie ihre Füße auf seine Schultern legen muss. Sie ist noch leichter, als er angenommen hatte. Mit den Händen umfasst er die dünnen Beine und stützt sie, gleichzeitig küsst er ihren Intimbereich. Um es vollständig auszukosten, behält er den Blickkontakt bei, als er beginnt, ihre Schamlippen mit der Zunge umher zu schieben. Ihre Wangen sind gerötet und als er sie näher zum Höhepunkt treibt, spannen sich ihre Bauchmuskeln an. Immer und immer wieder lässt er die Zungenspitze kreisen, dabei aber stets bemüht, ihr nicht wehzutun. Ihr kleiner Brustkorb hebt und senkt sich rasch und sie blickt nicht mehr ihn an, sondern in weite Ferne.
"Sto-Stop." Keucht sie auf einmal. Er hört auf. Unwillkürlich spannt sie ihre Schenkel an, drückt sie fest an seine Wangen. Ihre Finger graben sich in das Laken und strecken sich wieder und sie presst sich an seine Zunge, reibt ihren Körper daran. Dann fühlt er, fühlt er wie sich die Muskeln in ihrem Becken ruckartig zusammenziehen. Einmal, zweimal, dreimal. Und zwischen zusammengebissenen Zähnen stößt sie einen hohen, langgezogenen Laut aus. Oh Gott ist das sexy!
Kurz darauf löst sie sich langsam von ihm und fällt völlig außer Atem auf das Bett zurück. Dort bleibt sie liegen, blickt mit funkelnden Augen und offenem Mund zur Decke, ihr Schritt gerötet und nass. Dann fängt sie an zu kichern und unglaublich erleichtert fällt er in ihr Lachen ein.
"Das war schön." sagt sie schließlich. Er reicht ihr einen Finger, um den sie eine kleine Hand schließt. "Macht ihr Menschen so was regelmäßig."
"Wir Menschen? Doch, einige von uns machen das, ja."
"Ihr Glücklichen." murmelt sie angetan. "Es ist so viel aufregender zu zweit."
"Das ist es." stimmt er zu, blickt sie verliebt an.
"Und jetzt?"
"Weiß nicht. Was immer wir wollen."
"Hattest du deinen Spaß?"
"Hatte ich. Oder willst du noch mehr?" Er wirft ihr einen fragenden Blick zu.
"Hiervon?" fragt sie ungläubig. "Nein, ich glaube nicht, dass ich noch mehr verkrafte. Was ist mit dir?"
"Was soll mit mir sein?"
"Willst du noch weitermachen?" Sie stößt seinen Penis, der kurz über der Matratze steht mit ihrem großen Zeh an. Ein neuer kleiner Tropfen tritt aus der Eichel. Er nickt langsam.
"Wenn du nichts dagegen hast."
"Sag mir einfach wie. Ich weiß nicht, was euch Menschen gefällt."
Der Mann nimmt Yaras Hände in seine und legt sie auf sein Glied. Dann zeigt er ihr wortlos, was sie tun soll. Unsicher streicht sie über seinen Penis. "Na mach schon." sagt er und lächelt sie aufmunternd an. "Tut mir leid. Das ist alles so neu." sagt sie. "Mache ich alles richtig?"
Sie blickt in zweifelnd an.
"Keine Sorge." beruhigt er sie. "Du wirst mir schon nicht wehtun. Du wirst schon sehen. Alles, was du machst, ist das hier." Er führt ihre Hände, bis sie die Bewegung verinnerlicht hat.
Verdammt, ihre Finger reichen gerade so um sein Glied herum. Prall geschwollen ist es jetzt und er gefühlt schon kurz vor dem Höhepunkt. Rhythmisch tut sie wie ihr geheißen und strengt dabei ihre kühlen kleinen Finger an. Liebevoll beugt er sich herunter und küsst sie auf den Kopf. Sie will aufhören, doch er murmelt "Mach weiter."
Eifrig blickt sie ihn an und fährt fort. Das ist das Schönste, was er je gefühlt hat, da ist er sich fast sicher. Dankbar leckt er ihr ohne Vorwarnung ihr winziges süßes Gesicht ab, nur um sie zu necken. Sie quiekt und fährt erschrocken zurück. Ein Knurren entkommt seiner Kehle und er sagt "Schneller."
Sie tut wie geheißen und er weiß, dass es gleich so weit ist. Freudige Erwartung macht sich in ihm breit. Yara wird jetzt selbstbewusster, frecher und bedeckt seine Eichel mit warmen Küssen. Sie schleckt den Tropfen fort, dann nimmt sie seinen Schwanz in den Mund, so weit wie es ihr eben möglich ist und liebkost ihn mit der feuchten Zartheit ihrer Zunge und Lippen. Unglaublich. Davon hat er ihr nichts gesagt. Instinktiv scheint sie zu ahnen, wie sehr ihm das gefällt und auch sie sieht so aus, als würde sie es genießen. Er will sie in die Arme schließen und an sich drücken, ihren weichen Körper spüren, so sehr, doch er weiß, dass sie das nicht mitmachen würde. Also schnaubt er frustriert und gräbt stattdessen seine Hände in die Matratze. Sie kichert wieder und ein nasses Schmatzen ist zu hören, als sein Penis ihren Mund verlässt.
"Ja!" seufzt er und kann nicht mehr an sich halten. Er nimmt sein Glied in die eigenen Hände und lässt der ungezügelten Lust freien Lauf. Sein ganzer Körper spannt sich an, er spürt, dass er gleich kommen wird und er atmet nur noch abgehackt. Schneller befriedigt er sich, immer schneller, doch Yara, nur Zentimeter von seinem Schwanz entfernt, weicht kein Bisschen zurück. Sie blickt ihm direkt in die Augen, fasziniert und mit der Andeutung eines amüsierten Lächelns auf den Lippen.
Das ist zu viel. Er grunzt, hört auf zu atmen und steht für einen kurzen Augenblick ganz still, während die Freude über ihn hereinbricht. Dann entlädt sich alles, was sich seit ihrer plötzlichen Ankunft in ihm aufgestaut hat. Mit gewaltiger Kraft, so scheint es, schießt sein Sperma aus ihm heraus und landet erst auf ihrem Bauch, dann im Gesicht und auf den Brüsten. Ein Spritzer nach dem anderen verlässt ihn, bis er völlig ausgelaugt ist und die letzten Tropfen landen auf ihren Knien unter seinem Schwanz. Fassungslos und erschöpft steht er da und sein Herz will ihm aus der Brust springen. Yara kniet direkt vor ihm, über und über bedeckt mit Sperma, das langsam an ihr herunterläuft und blickt erstaunt und ein Bisschen unzufrieden drein. In ihren Haaren kleben die dicken Tropfen, auf den Flügeln und zwischen ihren Beinen sammeln sie sich und die Flüssigkeit läuft auf die Matratze. Selbst genau so beeindruckt wie sie löst sich der Mann langsam aus seiner Starre und zeigt ihr außer Atem, wo das Waschbecken ist. Dann lässt er sich verschwitzt auf das Bett fallen und schließt einfach die Augen.
Er hört einige Minuten lang das Wasser rauschen und wie sie sich wäscht, während er versucht, das Passierte zu verarbeiten. Er scheitert auf ganzer Linie, also liegt nur da und entspannt sich. Irgendwann hört er das Geräusch tapsender Füße und dann kriecht eine kühle und feuchte Yara zu ihm ins Bett und legt sich auf deine Brust. Angenehm schwer ist sie und wenn er sich konzentriert kann er neben seinem eigenen Puls auch schwach ihr kleines Herz schlagen fühlen. Glücklich atmen sie die kalte Nachtluft und hören draußen die Insekten zirpen.
"Das war schön gerade. Danke." murmelt sie ihm ins Ohr und ihr warmer Atem streicht über seine Haut. Entspannt wie nie fühlt er sich, als wäre er neu geboren worden.
"Ich habe zu danken." sagt er leise und seine Stimme lässt seinen Brustkorb vibrieren. Sie gluckst.
"Machen wir das noch einmal? Irgendwann? Was denkst du?"
"Wer weiß? Wenn sich die Möglichkeit bietet..."
Sie legt ihre Arme um seinen Nacken und küsst ihn auf die Nasenspitze.
"Gute Nacht."
"Ich heiße Davide."
"Gute Nacht, Davide."
Er öffnet noch einmal seine Augen und blickt ihr ins bezaubernde Gesicht, um sie noch einmal zu sehen, bevor er einschläft und das vielleicht für immer endet. Ihre Züge sind entspannt und ab und zu stiehlt sich ein Lächeln auf ihre Lippen. Er streicht ihr zum Abschied über den Rücken, dann zieht er die Decke über ihre Körper und beschließt, sich morgen um alles andere zu kümmern, morgen alle Fragen zu stellen, auf die er eine Antwort will. Schon bald atmen sie beide langsamer und nicken schließlich ein.
Und vom Feuer im Kamin bleibt nur noch Glut und Asche.

Version vom 17. 05. 2015 17:28

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Ralph Ronneberger
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