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Leselupe.de > Fremdsprachiges und MundART
Das Glasauge 1.Teil
Eingestellt am 13. 11. 2006 14:32


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Haarkranz
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Das Glasaug‘

Ich kenn den Johann Kleinheisterkamp, auch dessen Pferd, einen rotbraunen Wallach, schon lang. FrĂŒher kam der Kleinheisterkamp jeden Donnerstagnachmittag bei uns in die Siedlung. Damit das Pferd voran machte, schrie der: HĂŒa! Zieh! Und der Max, ging genau zehn HaustĂŒren weiter und blieb stehen, wo die Hausfrauen schon auf den Johann, den alle SchĂ€ng nannten, und seinen GemĂŒsekarren warteten.
Wenn, was selten vorkam, noch niemand da war, schrie der SchĂ€ng: “Roooootgoooool, frieeeeesche Gurken, neueeeee Kartoffeeeeeln, alles frisch, alles frei Hauuuuus.“ Und dann sah er sich um, ob jemand kĂ€m. Wenn nicht, knallte er zwei-, dreimal mit sein Peitsch und guckt sich wieder um, aber mehr so unbeabsichtigt, als ob et ihm an sich egal wĂ€r, ob wer kĂ€m. Wenn dann immer noch keiner kam, schrie er weiter, gleicher Text, gleiche Melodie.
Der schrie dann alles noch mal runter: Rotkohl, Gurken, Kartoffeln.
War nicht so einfach damals. Waren schwere Zeiten. Der SchĂ€ng mußte sich schon anstrengen, wenn er sein Kram los werden wollte.
Also, der Gaul mit der GemĂŒsekarre steht jetzt da, der SchĂ€ng hat mit der Peitsche geknallt, seine PreisgesĂ€nge losgelassen und muß nicht lang warten bis die MĂŒtterkes kommen, sich um den GemĂŒsewagen, den Gaul und natĂŒrlich der SchĂ€ng scharten.
Das ist ein Gegrabsche und GewĂŒhle, in der Hand am Gewiege, dass der SchĂ€ng garnicht weiß, wo er zuerst hingucken soll, bis das Lina Schmitz ihn fragt: „Sarrens Kleinheisterkamp, soll das en frische Gurk sein? Da hab ich aber schon strammeres zwischen de Finger gehabt!“
Darauf das Elfriede Laakes, die neben der Lina am Wagen steht:
„Nu hau mal nie so op de Putz, Lina. Ek hĂ€v dinne Hugo vor dich jehabt, und we ware twe Johr verlobt, laß mich mal die Gurk anpacke, nĂ€, dat iss nich dĂ€ Hugo, da könnzte froh sin, wenn dĂ€ halb so stramm wĂ€r.“
Die Lina kriegt en knallrote Kopp, lĂ€ĂŸt die Gurk falle, und dreht sich so geschickt um, dass sie mit dem Absatz von ihrem SchĂŒhchen, die Milchtööt mit dem halben Liter Vollmilch, die das Elfriede locker an einem Finger hin und her tĂ€ndele lĂ€ĂŸt, erwischt und klatsch liegt die Tööt auf dem Pflaster, und die Milch lĂ€uft in vielen kleinen BĂ€chskes in die Goss.
Der SchĂ€ng ist perplex. „Meine Damen,“ stöhnt der, „meine Damen,“ am Gesicht kann man ihm ablesen, daß er sich keinen Rat weiß, wie das jetzt weitergehn soll. Aber nur vielleicht, und wenn sein Freund Ditz noch lebte, dann könnt der einen Eid drauf leisten, das der SchĂ€ng schon immer en Durchtriebene war.
Was nun den SchÀng angeht, so stimmt et glaub ich schon, was der Ditz von ihm gesagt hat. Allein was man so hört, von seinen Abenteuern mit der Kommune und wie er sich da rausgedreht hat.
Auch was er selbst verzellt hĂ€tt, von damals im Krieg, wie er mit seinem Gaul und dem GemĂŒsewagen durch das Viertel gezogen ist. Man muß sich das mal vorstellen, was der als GemĂŒseverteiler betreut hat. Den Vogelsang, laß mal ĂŒberlegen, den Vogelsang, Baumhof, Waldfrieden, Hort, Dickelsbach, Im Schlenk und Zum Lith. Ich weiß nicht, ob ich alle zusammen gekriegt hab. Betreut, das Wort allein, ut dem sinne Mull, betreut, das tat er mit sonn besondere Betonung rausbringen, halb Hengst, halb Seelsorger, aber mehr Hengst.
Der war ja fein raus. Die anderen GemĂŒsehĂ€ndler waren an der Front, auf dem Felde der Ehre, wie man das damals nannte. Und die Frauen an der Heimatfront, hielten den Betrieb aufrecht. Der SchĂ€ng braucht nicht Soldat zu werden weil, der hatte ja das Glasaug.
Vorm Krieg zogen alle GemĂŒsehĂ€ndler an den HĂ€usern vorbei, um ihren Kram loszuwerden. Genau wie der Milchmann und der BĂ€cker, nur waren die jetzt, wie gesagt, im Feld. Weil der SchĂ€ng wegen sein Glasaug nicht an die Front mußt, kĂ€mpfte der mit sein GemĂŒsekarr an der Heimatfront. Jetzt ging et dem prima, so ganz ohne Konkurrenz und zwar auf der ganzen Linie, ohne dass er was dafĂŒr konnt.

Alle fragten sich natĂŒrlich wie der SchĂ€ng an das Glasaug gekommen war. Im Nachhinein war das ja mehr GlĂŒck als UnglĂŒck, das steht fest. Wie der da drangekommen ist? Das kann ich haarklein erzĂ€hlen. Aber eins nach dem anderen. Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, was man vom SchĂ€ng, seinem Wallach und dem GemĂŒsewagen so alles hören konnt.

Also, an dem Tag, wo das Lina Schmitz dem Elfriede Laakes, die Töött so elegant in der Dreck geschmisse hat, da ist noch mehr passiert. Die Weiber standen nÀmlich all an dem SchÀng sein Wagen, waren am Streiten und Zerren, ob dat Lina die Töött expre oder aus Versehen, dem Elfriede in den Dreck getreten hat. Das ging voll Eifer hin und her, und Eine fiel der Anderen int Wort:
Nu hör bloß auf, das Margot Schinski, ich hab et doch genau gesehen, die hat dat expre gemacht, dann unser Gertrud, wie kannze sowas behaupten, sonn Schingoos is das Lina nicht. Nebenbei, das war doch mal dein beste Freundin, da merkt man aber wenig von, wie du die durch der Kakau ziehst.
So ging das vorwĂ€rts und zurĂŒck, von Hölzke op et Stöckske.
Keine merkte bei dem ganzen Gedöns, dat der Emil, der JĂŒngste vom Elfriede, mit nem langen Zweig dem Max, ĂŒber dem seine Pillermann am streichele ist. Dem Pferd gefĂ€llt dat, et lĂ€ĂŸt seine lange Rieme erst en StĂŒcksken, dann mehr und mehr, aus seinem Futteral rausflutsche, bis auf einmal en armdicke rosa Schlauch, bis fast auf die Erd runter hĂ€ngt und am pisse fĂ€ngt.

Wie gesagt, das langsame LĂ€ngerwerden von dem Pillermann und der Emil, der em ja lang gekitzelt hat, ist niemand aufgefalle.
Aber als et dann losging, der Max los pisst, da kannzze hingucken, da kommt wat raus aus sonn großes Tier, stinken und spritzen tat das wer weiß wie! NatĂŒrlich gab et sofort en Tumult und Geschrei, en Gerempele und Gestoße, und der Max hört ĂŒberhaupt nicht mehr auf. Da lĂ€uft die Seich die Goss runter, wie en kleine Rhein.
Der SchĂ€ng, guckt das zweitemal ganz dusselig an dem verdammden Tag, steht dabei mit lange Ärm und tut nix. Bis eine von die Wiewer schreit : „SchĂ€ng! Laß em doch ophöre!“ Aber der SchĂ€ng schockelt nur mit der Kopp, und sagt, „wenn die mal dran sind.“
Ewig ging das natĂŒrlich, kann man sich ja denken, nicht so weiter mit dem Max, irgendwann war der leer. Aus dem Strahl wurden Dröpches, dann kleine RinnsĂ€lchen, noch en paar grĂ¶ĂŸere Dröpches, dat war et fĂŒr ihn, jetzt tat der seine Schlauch langsam wieder in et Futteral zurĂŒck ziehen, ein Augenblick spĂ€ter war alles wieder schicklich verpackt.

Der SchÀng nahm die Peitsch, knallte einmal, der Max zog die Kaar zwei HÀuser weiter, weg von dem Gestank und ein Augenblick spÀter, standen die MÀdches alle wieder um den SchÀng seinen Wagen, als wenn nix gewesen wÀr.
Nur das Elfriede kam was spĂ€ter, rieb sich die Finger und stöhnt: „Op sonne Bengel kannzze draufhauen wie auf alt Eisen, da tun min Finger mehr weh, als dat dĂ€ verdammde Bengel sin Fott spĂŒrt!“
Dann hebt sie den Kopf so schrĂ€g von unten nach oben, guckt dem SchĂ€ng so sonderbar int Gesicht, mit so nem ergriffenen Ausdruck, wie beim Singen von traurige Lieder, wo aber dann spĂ€ter doch alles gut wird, und fragt: „SchĂ€ng, du wollst uns doch immer mal verzelle, wie du an das Glasauge gekommen bist?“
Bevor der SchĂ€ng auch nur die Mull aufmachen kann un wat sagen, schreit das Lina: „Nu is et aber gut, Elfriede, seit wann geht dich das was an, warum Herr Kleinheisterkamp ein Glasauge hat?!“
„Wie,“ klĂ€fft das Elfriede zurĂŒck, un trekkt die dicke Lippe wie en HonigkuchenpĂ€d auseinander, „was mischt du dich da ein, wenn ich an der SchĂ€ng eine persönliche Frage habe?! Und seit wann ist die Dame denn per Sie, mit Herrn Kleinheisterkamp? Das lĂ€ĂŸt ja tief blicken. Am End weißt du schon lang, bei was der SchĂ€ng sein Aug verlore hat? Vielleicht wars du ja dabei, vielleicht sogar auf dem Sozius von das Motorrad, das mit in die Ereignisse......“
Da schreit der SchĂ€ng mitten hinein in den Redefluß vom Elfriede:„Schluß! Schluß mit die alten Geschichten, und dat GeschwĂ€tz von Annodunnemals! Dat is alles lang vergesse und begrabe. Ich will nix mehr davon höre, sonst mĂŒĂŸt Ihr euer GemĂŒs nĂ€chstens affhole! DĂ€ Max werd Wurst von jemacht, un die Kaar verkloppt! Iss dat klar?“

Die beide Streithenne, und die andere MĂ€dchens stande da wie SalzsĂ€ulen, so hatten sie den SchĂ€ng noch nicht erlebt. Die Frau Schmitz, die wie immer die Ärm auffem Sofakissen, im Fenster liegt und alles, aber auch wirklich alles, was auf der Straß passiert beobachtet, auswertet und nach Bearbeitung und FĂ€rbung, je nach eigenem Gusto und Laune weiterverbreitet, hat natĂŒrlich aus dem ganze Schlamassel ne eigene Version gestrickt, und um alles interessanter und pikanter zu machen, ne Prise Herr Pastor druntergemischt.

Weil Herr Pastor jetzt plötzlich auftritt, ein Wort zu diesem wirklichen Hirten. Herr Pastor, lebte ganz im Geiste des großen Pius XI, der die unsterblichen Worte sprach, die Herrn Pastors Credo wurden: Weide meine LĂ€mmer. Und war der SchĂ€ng ein Lamm von dem? Der SchĂ€ng, wenn man ihn heut fragen tĂ€t, hĂ€tte bestimmt gemeint, er wĂ€r vielleicht mal eins gewesen.
Aber der war ja nu mal so erzogen. Als der klein war und Herr Pastor ihn was fragte, gab der sein Antwort so, wie Herr Pastor das hören wollt. Beim langsamen Antworten, tut der das Gesicht von Herrn Pastor genau observieren, so wien Hund, wenn der vom Herrchen was will. Je wie Herr Pastor mit sein buschige Augenbrauen zuckt, konnt der SchĂ€ng die Antwort so drehen, daß Herr Pastor zufrieden schmunzelte.

Ich sag ja, der SchÀng war en ganz Ausgebuffte. Ob in der Schul bei dem Schreiner, oder im Religionsunterricht bei Herrn Pastor, der war nie um die richtige Antwort verlegen. SpÀter im kleinen Kreis, den Herr Pastor allwöchentlich um sich sammelte, soll er mal gesagt haben, der kleine Johann habe das Zeug zu einem wahren Werkzeug Gottes. Dies aber, wie gesagt, im kleinen Kreis.

Jetzt aber Schluß mit die Abschweifungen, wo waren wir stehen geblieben? Also, wo die MĂ€dches wie SalzsĂ€ulen erstarrten, und die Schmitz mit ihrem Kissen im Fenster lag.
Ja, was war denn passiert? Was passiert war? Wissen wir ja, hab ich doch eben berichtet. Aber ich faß noch mal zusammen:
Also folgendes: Das Elfriede hatte den SchĂ€ng gefragt, wie er an das Glasaug gekomme ist, und die Lina hat sich im SchĂ€ng sein Namen die Frag verbeten. Was ja ein Unding ist, was hat sich das Lina in dem SchĂ€ng sein Angelegenheiten einzumischen, was das Elfriede sich, auch wieder ohne den SchĂ€ng zu fragen, verbeten hat. Das Lina, hat aber nicht nur dem Elfriede bescheidgestoßen wegen der, wie sie sagt, impertinenten Frage nach dem SchĂ€ng sein falsches Auge, nein, sie hat auch noch behauptet, daß nicht sie, die Lina, mit dem SchĂ€ng, als der noch kein Glasaug gehabt hat, auf dem sein damaliges Motorrad hintendrauf saß, sondern ganz jemand anderes.

Ja, so sieht es aus, das ist der Stand der Dinge. Wer saß nun auf dem SchĂ€ng sein Motorrad hintendrauf? Zum ersten Mal oder schon öfter? Und wie kam es zu dem Unfall, der dem SchĂ€ng das Aug gekostet haben soll. War der SchĂ€ng ĂŒberhaupt Besitzer von dem Motorrad? Und ist das Aug ĂŒberhaupt bei dem Motorradunfall verlorengegangen, wofĂŒr de SchĂ€ng jetzt die lebenslange Rente von der Versicherung einstreicht? Oder war da doch was, mit einer schweren Keilerei zwischen Nazis und Kommune, wobei dem SchĂ€ng das Aug rausgehauen worden sein soll, und der Motorradunfall spĂ€ter getĂŒrkt? Zutrauen konnt man das der Bande, Nazis wie Kommunisten. Die prĂŒgelten sich und gingen danach zusammen saufen. Die sind ja all zusammen in ein Schul gegangen, und viele in die gleiche Klass. Bis das richtig Ernst wurde mit der Politik, waren die ein Kopp und ein Arsch.

Frau Schmitz, Else, Rosi, Frau Meier, Herr Pastor, der kleine Kreis, was denken die darĂŒber? Jetzt bitte erst mal Ruhe, mal ganz vernĂŒnftig und ruhig nachdenken. Wer weiß denn, von das Elfriede seine, unbewiesene und vielleicht bis jetzt verborgen gebliebene Eifersucht, op dĂ€ SchĂ€ng? Wer weiß denn, wat in sonn klein lecker MĂ€dchenköppchen, alles fĂŒr Gedanken und SehnsĂŒchte und vielleicht auch LĂŒste, rumbanduse? Und wenn solche SehnsĂŒchte und LĂŒste nicht bedient werden, weil die Bediener alle weit weg sind, vielleicht gerad auf dem Felde der Ehre den Heldentod starben, man mag garnicht dran denken, was das in sonn lecker Köppchen fĂŒrn Gedöns auslösen kann. Erinneren wir uns doch an die Gurk, von am Anfang, wo schon mal der ganze Damenflor am knistern fing. Ist sowat denn normal?
In so Zeiten schon, wo die komplette Bedienungsmannschaft den MĂ€dchen im besten Alter, einfach entwendet wird. Was kann man da machen? Auf dem SchĂ€ng allein, kann die ganze Last der Verantwortung nicht ruhen. Außerdem, der kömmt zuviel römm, der pickt sich nur die leckersten Rosinchen raus, daher natĂŒrlich auch dat böse Blut.

Und Herr Pastor? Kannze vergessen, dem hat sein HaushĂ€lterin die Olsch Thelen, seit 20 Jahr fest im Griff. Und der kleine Kaplan mit seine Klumpfuß? Daß ich nicht lach, erst mal hat die Thelen den auch unter der Fuchtel, die macht dem doch dat Bett, und gibt ihm zu esse. Der ist auch viel zu eingeschĂŒchtert von das Monstrum, dazu kommt sein Zölibat, als daß dem der Gedanke kommen könnt, bei Frauen die Knubbels unter der Blus, sind nicht einfach so da, sondern das allerleckerste, halbrunde, festweiche mit en rosabraun Knöspchen gekrönte, nem Mannsbild de Bux engmachende, anatomische Wunderwerk vom lieben, lieben Gott.
NĂ€, das wußt der kleine Kaplan nicht, an was fĂŒr Herrlichkeiten, er tĂ€glich ahnungslos vorbei ging. Vielleicht kann man sich da aber auch irren, tut dem kleinen Kaplan bitter Unrecht?
Wieso soll der nix in der Bux haben? Nur weil er fĂŒr Christkönig seine Seele rein halten will?
Zuerst einmal hat der ja ein Anatomie, wie jeder normale Mann auch, und dann iser katholisch, und dann erst Kaplan. So hintereinander, erst das Eine und dann das Andere.
Und dann sind da die GefĂŒhle, ob er das nun will oder nicht. Haben tut er die, und nu muß er damit umgehen.

So was wie die Olsch Thelen, erleichtert den Umgang mit mĂ€nnlichen GefĂŒhlen, auch aus kaplanscher Sicht ungeheuer. Die muß man sich ja nur ansehen, da wird man so klein wie bei fĂŒnfzehn Grad im Wambachsee. So gesehen, isset vielleicht nicht so schwer Kaplan zu sein. NatĂŒrlich hat er sein Überzeugung, und sein Frömmigkeit will ihm ja niemand absprechen. Und den Klumpfuß, den hat er auch.
Zum GlĂŒck, kann man da sagen, denn wenn der Kaplan den Klumpfuß nicht hĂ€tt, wĂ€r er nicht mitten im Krieg, bei seiner Jugend auf das schön, warm Kaplanspöstchen bei Sankt Michael gekommen. Dann hĂ€tt uns Herr Pastor, der ganze Kram allein machen mĂŒĂŸen.
Nicht auszudenken! Die Thelen hĂ€tt ihm ja nicht helfen können, was sag ich dĂŒrfen. Man stell sich die Olsch mal als Meßdiener, mit das Allerheiligste vorm Altar vor.
Der Klumpfuß tat dem Kaplan natĂŒrlich den Umgang mit dem anderen Geschlecht, nicht grad erleichtern. Man weiß ja, wie saublöd die Wiewer sich manchmal anstelle könne.
Braucht man ja nur mal en Maus in nem Zimmer loszulasse, wo en paar zusammenstehen, was das fĂŒrn Tumult gibt, das kann man sich als Mann garnicht vorstelle, wo die manchmal die Empfindlichkeit hernehme. Und nicht nur bei MĂ€us, nĂ€, wĂ€r das mal so, so viel MĂ€us komme ja garnicht vor, im tĂ€glichen Leben. NĂ€, ich mein die ihre Empfindlichkeit ĂŒberhaupt. Zum Beispiel, wenn man eine nĂ€her kennenlernt, und die hat wat an dein Socken auszusetzen? Die röchen! Dabei hast du die erst vorige Woch frisch angezogen. Also die Litanei könnt man endlos fortsetzen, bringt aber nix , kannste nicht Ă€ndern, is so.

So Ă€hnlich wird der klein Kaplan das mit seine Klumpfuß auch erfahren haben, ich weiß ja nicht, wie sonne Fuß nackicht aussieht, aber verglichen mit angeblich riechende Socken von vorige Woch, hat der da schlechtere Karten, denk ich mal. Aber was dem einen sein Uhl, is dem anderen sein Nachtigall. Wenn der an de Front gemußt hĂ€tt, wie all die anderen Jungens, hĂ€tt man ja von GlĂŒck sagen können, wenn sie ihm nur das Bein mit dem Klumpfuß abgeschossen hĂ€tten, und nicht das Verkehrte. Aber da steckt man nicht drin.
FĂŒr ihn ist das Kaplan sein schon das Beste, Klumpfuß hin oder her, schĂŒtzt ihn vor der Front und vor der SĂŒnde.
Nur macht man es sich zu leicht, wenn man der Kaplan nur in seiner Funktion als Priester sieht, nur von außen, so als Draufsicht. Der hat ja auch en Mutter und en Vatter, ĂŒberhaupt ne ganze Familie, wie wir das ja all haben. Wie der mit seinem Klumpfuß und mit dat Zölibat umgeht, ist ja eigentlich ganz und gar dem sein Sach. Daß der oft einsam ist, da kannste Gift drauf nehmen. Der hat zum Privatsein doch nur der Pastor und die Olsch Thelen.
Stopp! der Lehrer Schreiner, den besucht der Kaplan jeden Donnerstag. Abends, nachdem alle Andachten, Beichten und all dat, was sonn Priester zu tun hat, erledigt sind.
Die sollen Schach zusammen spielen, sagt jedenfalls mein Schwester, das Rosi, und die hat das von ihrer Freundin Elfi, die der Frau Schreiner manchmal zur Hand geht, wie sie das nennt.
Das aufgeblasene Gör, zur Hand gehen! Die tut bei der Frau Schreiner putzen, sonst garnix. Jedenfalls weiß Rosi das von der, mit dem Schachspielen.

Der Schreiner ist politisch nicht ganz kittelrein. Jedenfalls mußt der sich ein zeitlang schwer in acht nehmen. Vor der MachtĂŒbernahme, war der Schreiner Sozi und nicht zu knapp. Sonn richtigen Rosaroten. Waren viele Volksschullehrer, die nannten sich die intellektuelle Speerspitze der Arbeiterschaft. Hat sich was mit der Speerspitz, die Nazis haben die schnell plattgekloppt.
Der Kaplan ist auch en bisken tragische Figur, wie man so sagt. Der soll zwei BrĂŒder verloren haben. Einen schon ganz frĂŒh beim Polenfeldzug und jetzt vor drei Wochen den jĂŒngsten Bruder, 19 Jahre jung, in Rußland.
Die Frau Schreiner hat dem Elfi im Vertrauen erzÀhlt, der Kaplan habe beim Lehrer Schreiner, abends beim Schach spielen geweint.
Sein Mutter hat ihm geschrieben, der Gott dem er sein Leben geweiht und auf den sie die Mutter, ein Leben lang fest vertraut habe, könne nicht der barmherzige Gott sein, fĂŒr den er ausgegeben werde. Ein Gott der so was dulde, wĂ€r ihr ferner als der fernste Stern.
Der Schreiner hat dazu nix sagen könne, hat den kleinen Kaplan in de Arm genommen, hat versucht zu trösten. Zu guter Letzt hat er mitgeweint, und sein Frau, die Frau Schreiner auch.
Rosi weiß das von Elfi, das ja am dichtesten dabei war.
Aber wenn man sich die beiden besieht, den Kaplan und den Lehrer, braucht man sich nicht nur auf Elfi und Rosi verlassen. Da tÀt man den Herren Unrecht, das wÀr auch wieder nur die Draufsicht, wie ich eben schon mal gesagt habe.
Der weinende Kaplan und der Lehrer, der genau wußte, was den Kaplan so schrecklich außer sich brachte.

Er selbst hatte das schon durchgemacht, damals als er seine Seele, seine IdentitĂ€t, seine Überzeugungen, wie der das spĂ€ter, als alles vorbei war ausdrĂŒckte, in den Untergrund schicken mußte. Damals als der Blockwart ihm erklĂ€rte:
„Vogel friß oder stirb! Sei Lehrer, vermittele die von uns, den neuen Machthabern vorgeschriebenen Unterrichtsinhalte, und nur die, und sonst nichts, garnichts.
Und noch eins, in deinem GÀrtchen, ist mal nur ein klein GÀrtchen, wissen wir, die kleinen, schmalen Wegskes, sind ab Montag nÀchste Woch, nicht mehr mit der roten Asche bestreut, ist das klar?
Überhaupt alles was rot ist besser meiden, das sag ich dir als dein Blockwart, weil ich dich schon so lang kenn, und nicht will, dass was an dich drankommt. Wenn du die Sehnsucht nach rot nicht in den Griff kriegst, kannste ja morgens zum FrĂŒhstĂŒck, oder auf et Pausenbrot Blutwosch esse, die ist schön rot und fĂ€llt nicht unangenehm auf.“
Seitdem hatte er sich geduckt, auf den Gartenwegen lag bald weißer Kies, die roten und rosa Rosen, wurden durch Margueriten und Rittersporn ersetzt. Damit konnt er leben. Schwerer, fast unmöglich zu ertragen war, was ringsum geschah. Man wußte, was mit den abgeholten Menschen geschah. Man sah sie, wenn sie wiederkamen aus der Schutzhaft. Wie sie versuchten zurĂŒckzufinden in die NormalitĂ€t, sprachlos dahin lebten, sich teilnahmslos an allem beteiligend.
Man sah das, und der feiste Blockwart sah, daß man sah.
Der kam vorbei und fragte:
„Alles in Ordnung? Klappt doch alles gut in unserer neuen Ordnung, oder?“
Der Lehrer Schreiner hat ihm keine direkte Antwort gegeben, aber genickt hat er, zustimmend genickt.
„Warum so miesepeterig?“ hat der dann weiter gefragt. Ach so, wegen Wasserfalls‘, weil denen der Laden zusammengehauen wurde?
Ja stimmt, der Wasserfall ist als Mensch nicht Übel, aber Jud. Nach den Gesetzen zur Reinerhaltung arischen Blutes, ist der einfach nicht mehr tragbar.
FĂŒr den persönlich tut es mir auch leid, aber das ist nun mal so, wo gehobelt wird...du kennst das Sprichwort.“
Also TschĂŒs dann, Heil Hitler, und stelzt weiter, die O-Beine in kniehohen braunen Stiefeln, darĂŒber die kackbraunen Breeches, am Oberschenkel mit nem Draht, extra breit zum abstehen gebracht. Ein Bild zum losprusten, wenn es nicht so brutal gefĂ€hrlich gewesen wĂ€re.

Politisch war der Kaplan nicht gefĂ€hrdet, dafĂŒr war die Kirche zu mĂ€chtig, zu gut arrangiert, durch Konkordat und Komplott.
So jedenfalls nannte der Schreiner das, mein lieber Kaplan sagte der, euer Glaube ist fĂŒr den da oben viel zu eng. Ich will nicht behaupten ihr lĂ€stertet Gott, weil euer Tun und Handeln ohne solchen Vorsatz geschieht. Aber ihr staucht euren AllmĂ€chtigen, staucht ihn auf Menschenmaß, maßt euch an ihn hier zu vertreten, macht Ihn zum Familienmitglied, und merkt nicht wie nah ihr dabei Luzifer seid. Warum wurde der aus dem Himmel verbannt?
Der Kaplan zweifelte, da saß die Gefahr. Zwei BrĂŒder waren gefallen, wenn sie mal nur gefallen wĂ€ren, da hĂ€tten sie wieder aufstehen können. Nein, zwei BrĂŒder waren gemordet, auf dem Schlachtfeld anonym geschlachtet worden. Und er, der Kaplan, betete im Gottesdienst fĂŒr den Sieg unserer Waffen. Da war die HĂŒrde, da stand der Mensch auf im Herrn Kaplan, und hielt den treuen Diener seiner Kirche an der Gurgel. Da ging ihm auf, die Kirche hatte mit Jesu und Gott wenig gemein. Da kamen die frĂŒhen Fragen wieder hoch, die in den Seminaren so diabolisch ungenau, beantwortet worden waren. Wie war das mit der Verantwortung der Kirche, fĂŒr die Schandtaten frĂŒherer Jahrhunderte?
Waren die Zweifel nicht LĂ€sterung? Aber war das Morden mit dem Segen der Kirche, nicht auch LĂ€sterung? Oder stimmte die These, daß, wenn die Kirche der kĂ€mpfenden Truppe keinen Beistand leiste, und zwar auf beiden Seiten, die Polen und Franzosen waren ja auch katholisch, wer dann sollte die jungen MĂ€nner in den Tod begleiten?
Des Kaisers was des Kaisers ist, war das nicht viel zu einfach? Ist millionenfacher Mord so einfach zu rechtfertigen? Sollte Gott so blöd sein? Gab es nicht den Ausweg, bei KriegserklĂ€rung von allen KirchtĂŒrmen die Glocken zu lĂ€uten, bis der Wahnsinn eingestellt wĂŒrde. LĂ€uten, lĂ€uten, Tag und Nacht ohne Ende. Überall, in Frankreich, Polen, Italien, Deutschland. Überall wo das Wort des Papstes fĂŒr seine Priester Gesetz war.
Utopie? Fern aller RealitÀt? War das die Bergpredigt nicht auch, und hatte Jesus nicht gesagt, wenn jemand deine rechte Wange schlÀgt, so halte ihm die linke hin?
Aber jetzt mal weg von dem Schreiner und dem Kaplan, und zurĂŒck zum SchĂ€ng und sein Glasaug. Manchmal geht das nicht anders, wenn man von alten Zeiten spricht, da quatscht man sich fest.
Was wÀr der SchÀng ohne Herrn Pastor, und Herr Pastor ohne sein Zubehör der SchÀng. Ein zeitlang ging das Eine, nicht ohne das Andere.
Ja also angefangen hat das mit dem SchÀng, wenn man es genau nimmt, nicht mit dem Motorrad, nÀh das Motorrad kam viel spÀter. Viel, viel spÀter.
Angefangen hat das in der vierten Klass, katholische Volksschule Sperlingsgasse, direkt nach Ostern.
Lehrer Schreiner kam mit seine stubbelige, rote Haar und seinem Kneifer in die Klass gerannt, wie immer eilig, als ob er hinter wat herlief. Der Kneifer war sonn altmodische Brill, die nur oben auf dem Nasenbein festgekniffen wird, im Schlepptau hatte er en große, blonde Jung.
Der Schreiner kommt rein und schreit: „Setzen!“ Wir sind natĂŒrlich alls er rein kam alle aufgeprungen, und haben Guten Morgen Herr Lehrer gebrĂŒllt, und er Guten Morgen Jungs!

Herr Lehrer klettert auf sein Katheder, sonn Pult mit zwei Stufen, hinter dem er auf seinem Stuhl thront.
Jetzt saß er hoch ĂŒber unsere Köpp, und wenn man richtig verstehen wollte was der so nuschelte, der war en schlimme Nuscheler, hieß et fein aufpassen, sonst kriegteste nix mit.
Der Neue stand unten am Katheder, und ließ die lange Ärm runterhĂ€nge. Der Schreiner beugt sich wat runter und fragt:
„Wie heißt du?“ Der fragt dem Neuen tatsĂ€chlich wie er hieß, wo der dat doch lĂ€ngst wußte.
Der Neue sagt was, aber keiner, auch der Schreiner nicht, hatte was verstanden. Der Schreiner schreit Ruhe, weil wir all am Fragen fange:
„Was hat der gesagt? Wie heißt der?“
„Ich bitt mir Ruhe aus,“ schreit der Schreiner wieder von seinem Katheder runter, und nach nem Moment wurd es dann auch ruhig.
Jetzt fragt er den Neuen nochmal nach seinem Namen:
„Aber bitte laut und deutlich!“ Da brĂŒllt der Neue zurĂŒck, und kriegt vor lauter Anstrengung ne ganz rote Kopp:
„Ich heiß Johann Kleinheisterkamp.“
Der konnt brĂŒlle, dat eim die Ohre am klinge finge.
Johann Kleinheisterkamp dat isse. Der mußt sich dann vorn, in die erste Bank setzen, wo ihm der Lehrer besser im Auge hĂ€tte, so sagt der jedenfalls.
Der Neue macht es sich in der Bank bequem, und weil er keine Nebenmann hat, setzt er sich so halb schrÀg, und ist sich sowat am rÀckele. Da sollteste mal gesehen haben, wie der Schreiner von dem Katheder auf dem runter sticht, und dem wat verzellt, von wegen gerade in der Bank sitzen, und hier herrscht Ordnung, und er, der Lehrer Schreiner, wisse ja nicht, wo er, der Neue herkomme?
Der Kleinheisterkamp setzte sich auch sofort grad hin, da schreit der Schreiner schon wieder los, er soll aufstehen, diesmal weil er mit ihm sprechen tÀt, wo er doch eben erst gesagt hat, der Neue soll sich gerade hinsetze.
Das hat die ganz Klass ja gehört, so laut wie der dem Neuen angeschrien hat.
De Neue steht also auf, guckt zu dem Lehrer der mittlerweile wieder auf sein Katheder zurĂŒckgeklettert ist, rauf und fragt:
„Was denn nun, sitzen oder stehen?“
En Moment war et in der Klaß mucksmĂ€uschenstill, da hĂ€ttste en Stecknadel fallen hören können!
Der Neue tÀt dem Herrn Lehrer Schreiner opponiere, das war noch nie da! Mariedeus, jetzt konnten wir uns auf was gefasst machen.
Und schon ging dat los: Der Schreiner stiert en Moment vor sich hin, und dann fĂ€ngt er laut am Luft schnappe, so am einsauge wie en Kompressor, und reißt dabei sinne Mull so weit auf, das die in den vorderen BĂ€nken, ganz weit rein sehen könne, in die Mull von dem.
Dann brĂŒllt der los, ich weiß nicht wie lang, und was der alles geschrien hat.
Das ging so schnell, die Wort schossen dem nur so raus, und die arme Jungens in die vordere BĂ€nk, konnten jetzt en Regenschirm brauchen, so war der am sprĂŒhe und am geifere.
Et hat dann geschellt, und wir sind rausgestĂŒrmt op der Schulhof, und jeder wollt natĂŒrlich gut Freund sein mit dem SchĂ€ng, dat is man klar.
So ist der SchÀng in unser Klass gekommen
Die Schul und der Lehrer Schreiner wurden, wie das immer so ist, wieder normal.
Dazu tat beitragen, der SchÀng war en helle Kopp.
Wenn keiner was wusst, und der Schreiner die Augen, bildlich gesprochen, vor Verzweiflung zur Decke streckte, stöhnte er oft, Johann du weißt es doch, warum meldest du dich nicht?
Der SchĂ€ng darauf: Sie wissen doch, daß ich et weiß, warum nehmen sie mich nicht dran?
In so Momente konnt eim der Schreiner leid tun. Aber der sagt nur:
Johann, du wirst es noch schwer haben im Leben. Womit er recht behalten sollt.+

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HFleiss
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Das Glasauge, 1. Teil

Haarkranz, das ist wieder eine von deinen entzĂŒckenden Dialektgeschichten (schwĂ€bisch?). Hat mir ausgezeichnet gefallen.
Trotz der LĂ€nge habe ich durchgehalten (es liest sich sehr schwer am Computer, wenn man Texte von mehr als drei A4-Seiten postet). Aber es ist der 1. Teil, es gibt also noch folgende. Ich gebe mal etwas zu bedenken: In jedem Fall solltest du den Dialog im Dialekt schreiben, ihn aber bearbeiten auf Lesbarkeit fĂŒr Leute, die diesen Dialekt nicht sprechen. Den beschreibenden Text (also alles, was nicht Dialog ist) wĂŒrde ich der besseren Lesbarkeit halber doch lieber hochdeutsch schreiben (du kannst den Dialekt ja durch die Wortstellung und ein paar sehr dialekttypische Wörter erzeugen, was natĂŒrlich nicht der reine Dialekt ist, aber ihm sehr nahekommt und leichter lesbar ist). Sonst schreibst du wirklich nur fĂŒr Leute, die diesen Dialekt sprechen, denn es ist sehr anstrengend, reinen Dialekt zu lesen. Inhaltlich wie schon bei der anderen Geschichte: Raff ein bisschen.

Gruß
Hanna

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flammarion
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und

von mir aus kannst du diese humorige geschichte komplett im dialekt schreiben. mĂŒĂŸteste dann aber bei mundart einstellen.
lg
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Old Icke

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Haarkranz
???
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Das Glasaug'

Hallo Hanna,

bin in mich gegangen, werde Deinem Rat folgen und Glasaug ĂŒberarbeiten. Hinsichtlich der Dialektpassagen machbar, was Schmerzen bereitet sind die Straffungen. Ich mag es breit, ist zwar nicht bildschirmgerecht, dafĂŒr lebendiger. Kannst die Ecken ausleuchten beim breitwerden.
Vorerst keine Fortsetzung von Glasaug.
Danke fĂŒr Dein Interesse und das "entzĂŒckend". Haarkranz

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