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Leselupe.de > Ungereimtes
Das Grauen des grau in grau
Eingestellt am 31. 01. 2008 06:17


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sirprise
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2004

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Das Grauen des grau in grau


Himmelsbeton
Tag fĂŒr Tag
als Winterersatz
erlebt

tÀglicher
Betonhimmel
im Einheitsgrau
Wettkampf

Grauverloren
lichstrahlgeteilt
das Winterende
begonnen

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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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Hallo Sirprise,
gefÀllt mir, dieses StimmungsgemÀlde in "Betongrau."
Detailliert betrachtet fallen die vielen Wortwiederholungen (Himmel, Beton. Tag/tĂ€glich, Winter und Grau) auf. Auch der scheinbare Widerspruch: Winterersatz (kein Winter) und Winterende lĂ€sst die Gehirnzellen grĂŒbeln.
LG
Manfred

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Eve
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2001

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Hallo sirprise,

mich lĂ€sst dein Text etwas fragend zurĂŒck. Strophe eins und zwei beschreiben meiner Meinung nach dasselbe, nur in Worten etwas umgestellt, einzig der "Wettkampf" kommt hinzu. Was steht da im Wettkampf? Wenn alles nur grau ist, der Himmel eine einzige Decke, wo ist dann der Gegenspieler?

Soll in der dritten Strophe die VerĂ€nderung aufgezeigt werden? Dass der Himmel auf einmal von Lichtstrahlen perforiert wird, ganz leicht an einigen Stellen aufreißt und die Sonne darĂŒber das Winterende (der ja nach vorigen Strophen gar nicht stattfindet) ankĂŒndigt?

Ist mir zuviel freie Interpretation nötig, um dem Fluss hinter deinen Zeilen zu folgen ... ich brauche da doch etwas mehr Zusammenhang oder stimmige Bilder, die ineinander ĂŒbergehen, ĂŒberleiten - dann könnte die momentane Grau-Stimmung dort draußen gut rĂŒberkommen :-)

Viele GrĂŒĂŸe,
Eve

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sirprise
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2004

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@ Perry,

danke fĂŒr’s Lesen und fĂŒr die Auseinandersetzung mit dem Text. Nachdenklichen machen sollte er schon ein wenig.

@ Eve

ich denke das sich durch die Wortwiederholungen/umstellungen in den ersten beiden Strophen (Himmelsbeton ... Betonhimmel) das einheitlich vorherrschende Grau deutlich machen. Ebenso sollte sich der Winterersatz durch das nahtlose Übergehen des grauen Himmels in den ebenso grauen Beton daraus ergeben.
Und dieses Grauerleben wird fortgesetzt: Tag fĂŒr Tag...tĂ€glich halt.
Lichtstralhgeteilt werden diese beiden grauen Schichten (Beton-Himmel) getrennt. Das Winter-Grau (siehe auch erste Strophe) endet also direkt an dieser Stelle und lÀsst den Betrachter klar werden, dass dennoch andere Farben möglich wÀren/sind als nur winterliche-grau-in-grau-einheitsfarben.

Ähnlich, wie manche Tage am Meer, wo der Horizont unsichtbar mit der MeeresoberflĂ€che quasi verschmilzt, und keine sichtbare Trennung vom Einen zum Anderen vorgenommen werden kann.
Bis dann halt dort hinten, direkt am Rand (welcher Rand .. ?!!), ganz weit draussen, die Sonne aufgeht und somit beide Elemente eindutig voneinander trennt.

Meines Erachtens zu viel ErklĂ€rung fĂŒr einen kurzen Text. Sicherlich. Freie interpretation tut also not, und der Leser wird also aufgefordert, sich mit dem Gelesenen zu befassen.
Andereseits stecke ich natĂŒrlich auch in diesem Text drinnen.

Liebe GrĂŒĂŸe

S.

ps.
Ich habe mit Hilfe von Zeder, der sich arg dieses Textes, bzw. der ersten Version, angenommen hat, noch eine dritte, noch mehr gestraffte Version erarbeitet, die mir aber nicht sehr gefÀllt. Sie ist meines Erachtens zu sehr verdichtet, dennoch werde ich sie hier noch kurz wiedergeben.

himmelsbeton
als tÀglicher winterersatz

betonhimmel
im wettkampfgrau

lichtstrahlgeteiltes
wintergrau-ende


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