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Leselupe.de > Gereimtes
Das Handy
Eingestellt am 28. 09. 2002 12:29


Autor
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Lutz Menard
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2002

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Das Handy (1996)

Da├č ich noch nicht ein Handy hab┬┤,
erscheint mir nicht als Handycap.
Versteht es auch mein Nachbar nicht,
hier ├╝be ich Konsumverzicht.

Man preist es an f├╝r wenig Geld,
verschweigt jedoch, was es nicht h├Ąlt.
Geb├╝hren t├╝rmen sich zu Berg!
Zum Riesen wird der Handyzwerg,

greift er uns laufend in die Tasche
nach altbew├Ąhrter Zockermasche.
Auch langt mir in der Medienwelt
der Krach, der vielen so gef├Ąllt.

Es pl├Ąrrt doch schon aus allen Winkeln!
Man kann nicht mal in Ruhe pinkeln,
piept es nun noch aus Jack┬┤ und Hose,
und selbst in der intimsten Pose!

So ├╝berla├č┬┤ ich gern das Handy
zum Beispiel Fu├čballkicker Andy.
Pro Tor, per Funk und Vorauskasse
verkauft er hautnah seine Klasse!

__________________
LuMen

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willow
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Lutz,

also ich kann mich der Bewertung (├╝berarbeitungsbed├╝rftig) gar nicht anschlie├čen. Ich finde dein Gedicht lustig und am├╝sant, doch irgendwie nicht mehr ganz zeitgem├Ą├č. Mittlerweile sind ja schon die st├Ąrksten Handygegner von damals im Besitz eines solchen, dann mit einem bedauernden Achselzucken und den Worten: "Ich hasse das Teil, aber was soll ich machen, ich brauche es eben!"

Einen lieben Gru├č,

willow

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GabiSils
???
Registriert: Mar 2002

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Schon, aber der Widerwille setzt sich durch ... ich hab zwar eins, aber habe es entweder nicht dabei oder es ist gerade nicht aufgeladen <g>

Gru├č,
Gabi

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Lutz Menard
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Hallo willow, hallo Gabi,

ich freue mich ├╝ber Eure freundlichen Zuschriften! Nat├╝rlich sind die Verse vielleicht nicht mehr ganz so aktuell wie 1996 (dies Datum habe ich auch angegeben). Ich mu├č zugeben, da├č ich unterdessen selbst ein Handy - ein abgelegtes von meinem Sohn - habe. Ich gebrauche es aber selten und habe immer noch wie Gabi einen gewissen Widerwillen dagegen. Vielleicht hat der anonyme Bewerter, von dem ich nat├╝rlich gern gewu├čt h├Ątte, wo ich nachbessern sollte, Ansto├č daran genommen, da├č auch "Andy" (trotz seiner manchmal noch recht guten Leistungen bei Schalke)unterdessen etwas au├čer Mode gekommen ist.

Beste Gr├╝├če
LuMen
__________________
LuMen

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, LuMen,

an diesem Gedicht gibt es nichts nachzubessern,
weil es sehr gut gemacht ist.
Ich habe nur das Gef├╝hl, da├č manche Leute -
wenn sie jemanden nicht leiden k├Ânnen, oder
einfach nur neidisch sind, da├č jemand ein gutes
Gedicht abgeliefert hat - einfach schlecht
bewerten. So unter dem Moto "jetzt hau ich dem
eine rein". Sehr oft habe ich manche hervorragenden
Gedichte mit einer H├Âchstnote bewertet und in Null-
Komma-Nichts wurden sie heruntergedr├╝ckt.
Bein anonymen Bewertungen kann man eben seinen Frust,
Neid oder Wut auf jemanden abreagieren.
Damit werden wir wohl leben m├╝ssen.
├ťbrigens, auch wenn wir alle ein Handy haben,
kann dieses zuweilen doch nerven, oder auch manchmal
Widerwillen erzeugen. Insofern ist dieses Gedicht
doch aktuell.

Sende Dir liebe Gr├╝├če
und w├╝nsche einen sch├Ânen Sonntag

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bosbach46
H├Ąufig gelesener Autor
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Lebensnah

hallo Lutz,
das Handy als brauchbares Hilfsmittel w├╝rde ich nicht verteufeln, wohl aber den unreflektierten Gebrauch. Manchmal w├╝nsche ich, dass so ein Handy in der Hand des Nutzers zum stinkenden Kackhaufen wird, den er angewidert weg wirft. Zum Beispiel w├Ąhrend eines Vortrages. Folgende Situation:
Vortrag ├╝ber K├Ąstner: Ein Teilnehmer nimmt sein Handy, welches st├Ârend "klingelt":
Hallo Susi,....ja ich sitze hier... ja der K├Ąstner-Vortrag ist interessant....irgendwie guckt mich der Vortragende die ganze Zeit m├╝rrisch an....wo bist Du nachher?.....ich rufe sp├Ąter wieder an, der Vortrag ist wirklich spannend... der Typ redet nicht mehr....usw.
Gru├č J.B.
__________________
J. Bosbach

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Lutz Menard
Manchmal gelesener Autor
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Hallo Klopstock und J.B.,

ich danke f├╝r Eure Kommentare, aus denen ich ersehe, da├č mein Gedicht doch noch etwas an Aktualit├Ąt bewahrt hat.

Herzliche Gr├╝├če
LuMen
__________________
LuMen

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