Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92201
Momentan online:
79 Gäste und 0 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Das Herzensschlüsselein
Eingestellt am 17. 07. 2002 19:05


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Helmut D.
???
Registriert: Jan 2002

Werke: 81
Kommentare: 159
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Helmut D. eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Das Herzensschlüsselein

Ich möchte in Dein Herz hinein,
doch Du hast dort ein Schlösselein,
das ist verschlossen gut und fein.
Wie komm ich in Dein Herz hinein?

Doch jedes gute Schlösselein,
hat auch ein kleines Schlüsselein.
Nun muß ich suchen dieses klein,
so daß ich in Dein Herz komm rein.

Doch wo ich such das Schlüsselein?
Ich find es nicht, das kann nicht sein.
Ich glaub, Du hast das Schlüsselein,
in Deiner Hand verstecket fein.

Drum muß ich bitten Dich ganz fein,
daß Du mir gibst das Schlüsselein,
damit ich in Dein Herz komm rein.
Ach komm, gib mir das Schlüsselein!

Du bist ne Frau ganz hübsch und fein,
doch komm ich nicht in Dich hinein,
wenn Du in Deinen Händchen fein
verborgen hast das Schlüsselein.

Und ohne dieses Schlüsselein,
komm ich nicht in Dein Herz hinein.
Was mach ich nur in meiner Pein?
Ich frage Dich ganz lieb und fein:

Willst geben nicht das Schlüsselein,
damit ich in Dein Herz komm rein?
Doch was ich höre, ist nur Nein.
Mein Gott, was muß ich wieder schrein.

Ach liebe Frau, so sei doch fein,
sei lieb und gut und werde mein,
ich bin doch nett und gut und rein,
ach komm gib mir das Schlüsselein!

Denn wenn ich mit dem Schlüsselein,
dereinst komm in Dein Herz hinein,
dann bin ich Dein und Du bist mein,
und Du und ich wirst glücklich sein!

Ich glaub ich, laß es erst mal sein,
Denn Du willst nicht die meine sein.
Dann such ich mir ne andre fein,
und die gibt mir ihr Schlüsselein.

So zähl ich nun bis eins, zwei, drein
Und wenn Du dann nicht gibst das Dein,
dann geh ich fort, laß Dich allein
und wirst Du immer einsam sein.

So Frau, ich zähl jetzt eins, zwei drein,
gib her das kleine Schlüsselein,
es wird Dich ganz wie mich so freun,
sei nicht so bös und so gemein.

Was seh ich da im Mondenschein?
Du zeigst mir her, Dein Schlüsselein
Und gibst mir?s in die Hand hinein,
ach ist das schön, ist das zum freun.

Jetzt habe ich Dein Schlüsselein
Und öffne nun das Schlösselein,
das mich läßt in Dein Herz hinein,
was bin ich froh, was darf ich sein?

Oh Frau, Du bist für immer mein,
denn dieses kleine Schlüsselein,
das läßt mich in Dein Herz hinein,
geb?s nie mehr her und wieder drein.

Und jetzt, jetzt werden wir uns freun,
mit Liebe, Glück und allgemein.
Denn offen ist Das Herzilein
und ich kann mit den meinen rein.

Dein Herz ist jetzt für immer mein.
Und ist geöffnet groß und fein.
Und was ich sagen will und schrein:
Werd? immerzu der Deine sein.

Denn glaubst Du?s mir und glaubst Du?s Nein,
das dumme kleine Schlüsselein,
das mich ließ in Dein Herz hinein,
was war so wichtig und so fein,
und das Du mir gegeben fein,
dies dumme kleine Schlüsselein,
das sperrte auf Dein Herz für mein,
hab ich verloren, Nein, Nein, Nein!


Hier klicken

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Helmut D.
???
Registriert: Jan 2002

Werke: 81
Kommentare: 159
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Helmut D. eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Erklärung

Ich möchte zu meinen Beitrag Herzensschlüsselein nur mitteilen, daß er einem Sangeslied des altdeutschen Minnesängers "Hartmann von der Aue" gefolgt ist.

Dort heißt es ungefähr:
Wenn Du kommst in mein Herz hinein
und ich zieh ab das Schlüsselein,
dann muß Dt mmer drinnen sein!


Grüße

Helmut

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!