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Leselupe.de > Gereimtes
Das Hochzeitsgeschenk
Eingestellt am 06. 04. 2002 20:45


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kostho3
Hobbydichter
Registriert: Mar 2002

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Das Hochzeitsgeschenk

Z├Ąrtlich k├╝├čt Dein verf├╝hrerischer K├Ârper meinen Mund,
wobei sein Geruch mich lockt und erregt,
doch schon bei den ersten K├╝ssen schmecke ich den kommenden Abschied,
eingedenk des noch frischen Geschmacks meines letzten Traumes,
den ich mit diesem Traum bek├Ąmpfe so wie Indianer Pr├Ąriefeuer mit einem Gegenfeuer.
Ob Feuer, ob Tr├Ąume, stets bleibt nur viel Asche, doch auch die kleine Option, einmal wieder Ph├Ânix zu sein.
Schenk Deinen K├╝ssen eine Pause, meine Sch├Âne, und ruh Dich aus,
will nur schnell die Grenzen zum Horizont zur├╝ckschieben, die unsichtbar f├╝r Dich, uns bereits gierig umkreisen.
La├č Dich streicheln mit den Augen, la├č sie sich sattsehen, w├Ąhrend ich noch unsere Spuren verwische, die herzu und die, die von hier fortf├╝hren werden.
Schlie├č die Augen, will Dich noch einmal k├╝ssen, da wo Du es magst und da,
wo du es fortan vermissen wirst.
Schlafe ruhig meine Sch├Âne, die Zeit lieh uns vier Stunden, die erst halb vorbei.
Kann wenn Du schl├Ąfst schon ├╝ben meinen t├Ąglichen Sprung ├╝ber meinen Schatten, bisher vergeblich, noch jeder Tag ein Sprung, jeder Sprung nur Schmerz.
Will versuchen, f├╝r Dich zu springen, damit Du mir einmal schmerzfrei nachsehen kannst, wenn die Grenzen uns doch erreichen..
Nur gegen mein schmerzendes Brandzeichen auf Deiner Seele hab ich keine Salbe, mu├čt Dich selber davon heilen.
Sagte ich Dir nicht, vertraue keinem Tr├Ąumer und auch nicht grauen W├Âlfen?
Warum glaubtest Du mir nicht meine Wahrheiten, sondern trautest meinen L├╝gen? Oder war es etwa umgekehrt ?
H├Ątten uns ersparen k├Ânnen unser Sehnen, welches wir nun in uns tragen.
Werden es nun immer h├Âren m├╝ssen, wenn der Kuckuck unsere Namen ruft anstatt den seinen, wie neulich als wir wie Kinder am Flu├č im Grase lagen,
in den Ohren wird es rauschen, gleich den Wellen, wo wir an uns eisige H├Ąnde tauten, in den Liedern werden wir es erkennen, die Andere nun f├╝r uns singen.
Bald wirst Du Dich im Tanze unterm Schleier drehen, fern von Dir, werd ich doch im Traum bei Dir stehen, zu tanzen einen Tanz, der uns nicht verg├Ânnt, weil er uns laut verriete.
Wach auf meine Sch├Âne, will Dich noch einmal schmecken, noch einmal Deine Wunden lecken. La├č uns noch einmal kurz die Zeit vergessen, dann wollen wir versuchen, uns zu verzeihen..
Es ist mit dem Fluch wie mit dem Segen, einmal empfangen mu├č man ihn weitergeben. Nimm meinen Segen und lad Deinen Fluch auf mich, denn ich mu├č weitergehen, zu suchen die, die ich nie finde und zu treffen die, die ich nicht finden wollte. Dort drau├čen wartet vielleicht mein n├Ąchster Traum, bereit von mir zerst├Ârt zu werden. Die Grenzen f├╝r ihn habe ich bereits im Gep├Ąck, in mir.
Ohne Grenzen keine Tr├Ąume und kein Traum ohne Grenzen. Der N├Ąchste wieder etwas kleiner, etwas k├╝rzer und ein wenig weniger sch├Ân.
K├╝├č mir noch einmal meine Gedanken aus dem Kopf, scheinbar ein Mann, will ich von Dir gehen, um vielleicht einmal als Freundin zur├╝ckzukehren.
Tanze bald Du Sch├Âne, und Gr├╝├če an Sarah, sag ihr und ihm nicht, da├č ich da war, glaub mir, da├č es mir leid tut, denn Du wirst jetzt zu ihm geh├Âren.
Jene drei m├Âglichen Worte wirst Du nie von mir h├Âren, doch f├╝hlen h├Ąttest Du sie vielleicht k├Ânnen ,wenn auch nur f├╝r einen krzen Augenblick und Herrman van Veen singt, er hat ein Zeichen auf Deiner Stirn gesehen. Bist Du das warme Lamm, welches einen streunenden Tr├Ąumer kann verstehen ?





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theubner
Guest
Registriert: Not Yet

hmm...

...tja eine wirklich bittersch├Âne Geschichte, die Du uns da schenktest...kann zwar nicht behaupten sie voll und ganz verstanden zu haben...aber dies macht sie dann doch ebend auch geheimnisvoll...

...gru├č theubner...

...PS: passt allerdings besser unter Prosa...

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kostho3
Hobbydichter
Registriert: Mar 2002

Werke: 2
Kommentare: 40
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Ich habe mir diese "Geschichte" nicht ausgesucht, deswegen auch schlecht nachvollziehbar. Sie ist auch noch nicht zu Ende, nicht ganz. Das Ende fehlt noch, das von dieser Geschichte und das in der Realit├Ąt. Nach einer gro├čen Liebe kommt immer nur eine Kleine.Dabei basierte alles auf einem Mi├čverst├Ąndnis. Ich hielt sie f├╝r stark ob ihres erhobenen Kopfes und ihrem Blick in die Ferne. Dabei war sie nur eitel - und kurzsichtig. Du wirst sicher noch mehr ├╝ber sie lesen.

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ElsaLaska
Guest
Registriert: Not Yet

Kostho,

Du bist wirklich ein echter Poet. Es ist so.
Du kannst Stimmung geschickt einfangen, intensive Bilder malen, Du hast echtes Talent.
Toll.
Lieben Gruss
Elsa

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Regenbogen
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2001

Werke: 15
Kommentare: 55
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Es ist so,wie ich┬┤s sagte...

...du hast eine wunderbare poetische Ader, kostho. Deine Art gef├╝hlvolle und traurigromantische Texte zu schreiben ist wirklich ph├Ąnomenal. Bitte, schreib bald weiter.

Liebe Gr├╝├če
__________________
Regenbogen

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