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Leselupe.de > Gereimtes
Das Kaminfeuer
Eingestellt am 06. 03. 2001 20:07


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Feder
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Viele kleine Wassertropfen
perlen von der Scheibe ab.
Finden sich, bilden ein Rinnsal,
es wird größer, fließt hinab.

Der Umriss einer Kerzenflamme
Spiegelt sich im Fensterbild.
Sie sitzt hier schon unendlich lange
hat sich nie so allein gefĂĽhlt.

Vor ihrem Kopf laufen die Bilder
von einem Haus, mitten im Wald.
Zwei Menschen wärmen sich am Feuer
DrauĂźen liegt Schnee, es ist sehr kalt.

Zwei Rotweingläser, eine Wanduhr.
Das Buchregal fĂĽllt Poesie.
Dies alles scheint wie eine Richtschnur.
Ăśber dem Haus liegt Harmonie.

Die Stimmen am Kamin – ein Flüstern.
Dann schweigen sie, erfĂĽllt, beseelt.
Sie ist ergriffen von dem Gestern.
Sie weint. Hier lebt noch, was sie fĂĽhlt.

Das Kerzenlicht hört auf zu brennen.
Still sitzt sie da. Ganz tief berĂĽhrt.
Muss sich zur Gegenwart bekennen.
Richtet sich auf – und spürt, sie friert.



__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Brigitte
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Liebe Feder,
klingt recht traurig.
Das Alleinsein kann manchmal guttun, aber auch traurige Schatten werfen. Vielleicht wenn man in Erinnerungen versinkt.......
Da kann es zur Qual werden.

Einen schönen Tag
nachdenkliche GrĂĽsse
deine Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂĽr das Auge unsichtbar.

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Eberhard
Festzeitungsschreiber
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Hallo Feder,

die Sonne soll dich von mir streicheln

Ich bin mich gerade am beeilen,
doch las ich kurz noch Deine Zeilen.
Ich muĂź Dir sagen sie tun gut,
sie machen allen Schreibern Mut.
Zu sagen was wir wirklich fĂĽhlen,
ohne Klischee zum runterspĂĽlen,
ohne was dran was andere stört,
ich hoffe das es jeder hört.

__________________
Simply Eb!

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Feder
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Liebe Brigitte,
es gibt Momente, wo man die Vergangenheit zulassen muss – die guten wie die schmerzhaften Empfindungen, die sie begleitet haben. Es ist notwendig, um zu „verarbeiten“, zu filtern – ohne zu idealisieren freilich. Nur, was man herauslässt, nicht ignoriert, bei dem läuft man auch nicht Gefahr, dass man darin versinkt. Mit jedem Gedanken an die gleiche Situation wird wieder gefiltert, und was zurück bleibt, sind irgend einmal Momente, die zum Leben gehören – im Ganzen gesehen – die aber „vorbei“ sind. Erkennen folgt, Akzeptanz, Selbstsicherheit wächst und die Hoffnung, es gibt eine Möglichkeit, so etwas noch einmal zu erleben, zwar anders, aber vielleicht mit besserem Ausgang. Die Welt ist voller Menschen und einige davon passen zueinander. Es gilt, sie zu finden. Vorher muss man frei sein von allem, was dabei hinderlich sein könnte, ein neues Fundament zu legen. Das hier war ein Teil dieser Bewältigung – ich bin weiter.

Lb. GruĂź,
Feder


Lieber Eberhard,

Ich lese, es war acht Uhr zwölf
also noch frĂĽh am Tag.
Dann diesen Inhalt deiner Zeilen
den ich sehr gerne mag.
Die Sonne hat mich warm umfangen
dies geb ich lieb zurĂĽck.
Menschen, wie dich hier anzutreffen,
tut gut, das nennt man GlĂĽck.

Du liest mein Posting an Brigitte.
So weiĂźt du um den Sinn.
Wobei ich noch zu sagen hätte
dass ich nicht traurig bin.
Das Leben hat sehr viele Seiten
so manche schreib ich auf.
Sie helfen, Wege zu bereiten.
Das ist des Lebens Lauf.

Lb. GruĂź,
Feder

PS: Jetzt sollte ich was tun

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Feder
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Hallo Sanne,
natĂĽrlich - ein Traum. Vielleicht einer, der keine Wunschvorstellung bleiben muss. Ein solches Haus kann alles sein und miĂźt sich nur an einem inneren Wert "Geborgenheit". Wo sie lebt, ist man daheim.

Lb. GruĂź,
Feder

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Feder
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Ja Sanne, und man friert nicht mehr !

Lb. GruĂź,
Feder

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Feder
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Das hoffte und ahnte ich. Danke!

Deine Feder
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