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Leselupe.de > Gereimtes
Das Kind im Brunnen
Eingestellt am 25. 03. 2011 14:30


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helmut ganze
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Das Kind im Brunnen

Erschrecken geht um, barsche Rufe erschallen,
das Kind ist uns nun in den Brunnen gefallen,
nicht abgedeckt war er, es wird gleich ertrinken
das Kind und in grausamer Tiefe versinken.

Da nähern sich mutige Männer in Not
und retten das Kind vor dem sicheren Tod
in letzter Minute und ganz unbenommen
von dem, der den Deckel vom Brunnen genommen.

Doch andere sagen, das darf nicht passieren,
wir müssen erst prüfen und gut recherchieren,
den Schuldigen finden, dass nie mehr geschieht,
dass einer den Deckel vom Brunnen auch zieht.

Inzwischen versinkt jenes Kind in den Fluten,
(das macht uns nichts aus, denn wir sind ja die Guten!)
man solle uns endlich Vertrauen doch schenken,
warum muss dauernd an Libyen nur denken?

Heidenau, den 27. 03. 2011


Version vom 25. 03. 2011 14:30

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Helmut,

dir ist es gut gelungen, den Ernst der derzeitigen Lage sarkastisch-witzig auf den Punkt zu bringen. Ein paar Winz-Änderungen kann ich mir gut vorstellen:

quote:
Das Kind im Brunnen

Erschrecken geht um, harsche Rufe erschallen,
das Kind ist uns nun in den Brunnen gefallen!
Nicht abgedeckt war der; es wird gleich ertrinken,
dies Kind, und in grausamer Tiefe versinken.

Da nähern sich mutige Männer in Not
und retten das Kind vor dem sicheren Tod,
in letzter Minute und ganz unbenommen
vor dem, der den Deckel vom Brunnen genommen.

Die anderen sagen, das darf nicht passieren,
wir müssen erst prüfen und gut recherchieren,
den Schuldigen finden, dass nie mehr geschieht,
dass einer den Deckel vom Brunnen uns zieht.

Inzwischen versinkt jenes Kind in den Fluten
(das macht uns nichts aus, denn wir sind ja die Guten!),
man solle jetzt endlich Vertrauen uns schenken ...
warum muss ich dauernd an Libyen nur denken?
Vielleicht kannst du was brauchen,
Heidrun

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helmut ganze
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Mar 2009

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Das Kind im Brunnen

Liebe Heidrun,

vielen Dank für deine benannten Verbesserungen meines Textes.
Ich habe diese gern eingearbeitet.
Ich freue mich auch über deine Zustimmung zum Thema.

Ganz liebe Grüße

Helmut

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