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Leselupe.de > Feste Formen
Das Leben kann Sonett sein...
Eingestellt am 29. 09. 2006 10:48


Autor
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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Oct 2003

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Lebensmut

Dein Herz ist die Zisterne deiner Tr├Ąnen
Obschon gebrochen bannt es eine Flut
So angef├╝llt mit Bitternis und Wut
Drum sei es gross, so h├Âre ich dich w├Ąhnen

Was wurde nur aus Deinen grossen Pl├Ąnen
Du heuchelst zwar und sagst "es geht mir gut"
Dein L├Ącheln simuliert gern Kraft und Mut
Doch ├╝berall siehst du den Abgrund g├Ąhnen

So trenn dich doch von deinem Frustger├╝mpel
Entleere deinen kalten Seelent├╝mpel
Das Leben findet nicht im Gestern statt

Der Tr├Ąnen Salz wird dann zu Salz der Erde
Ihr Wasser macht, dass neues Leben werde
Sch├╝tt aus dein Herz, komm h├Âr auf meinen Rat

__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Gerd Geiser
Routinierter Autor
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Lieber JoteS,

bei diesem Vorlauf ist man geneigt, den Rat anzunehmen. Der "Erfolg" deines Gedichtes sollte sich ablesen lassen an der Zahl der neu eingestellten Werke in der LeLu. Sie m├╝sste erheblich zur├╝ck gehen.

Gespannt
GG


__________________
Es ist schon alles gesagt. Nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

einfach nett! ich sehe eine gutb├╝rgerliche stube am abend
vor mir, die familie und einige bekannte sitzen artig in
gem├╝tlicher atmosph├Ąre am tisch, und statt tv zu glotzen,
lesen sie sich gedichte vor. die heuchelei wurde unter
den tisch gekehrt, es regieren das gute benehmen und das
handwerklich saubere, die ordnung ...
im b├╝cherregal dominiert thomas mann.

bon.

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
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Hallo Gerd

...diese Schlussfolgerung wollte ich eigentlich nicht nahelegen aber jetzt, da Du's erw├Ąhnst...

Wenn guter Rat teuer ist, dann ist das Gedicht jedenfalls besonders wertvoll.

Gestern fiel mir (so einfach aus dem Nichts) die Tr├Ąnenzisterne ein und was soll man, wenn einem schon mal eine besonders sch├Âne Metapher einf├Ąllt, daraus anderes machen als ein Sonett?!

Gruss

J├╝rgen
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
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Hallo Bon

Den Porzellan-Pierrot im Regal haste noch vergessen (w├╝rg).

Danke f├╝r die Blumen. Die Muse war hier aber auch besonders nett zu mir....

Gruss

J├╝rgen
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
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Hallo JoteS,

sprachlich meiner Ansicht nach hervorragend umgesetzt - aber steckt in Deinem Gedicht nicht ein kleiner Denkfehler?
LyrIch holt LyrDu nicht da ab, wo es emotional steht, sondern entwirft stattdessen eine v├Âllig kontr├Ąre Sichtweise, die andeutet ("Du heuchelst".. "Frustger├╝mpel".. "Seelent├╝mpel"), dass LyrDu falsch f├╝hlt, falsch denkt, und dass es demnach selbst schuld ist an seinem Elend - LyrIch sorgt also daf├╝r, dass LyrDu einen Grund bekommt, sich noch schlechter zu f├╝hlen, als ohnehin schon.
Wie kommst Du darauf, dass eine solche Vorgehensweise erfolgversprechend sein k├Ânnte? Ich kann mir gut vorstellen, dass man auf diese Weise eine psychische Abh├Ąngigkeit zwischen den beiden konstruieren kann ("Sch├╝tt aus dein Herz"), eine echte konstruktive Hilfe f├╝r das LyrDu sehe ich nicht.

Sch├Âne Gr├╝├če, NDK

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